Saint-Quirin

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Saint-Quirin
Wappen von Saint-Quirin
Saint-Quirin (Frankreich)
Saint-Quirin
Region Lothringen
Département Moselle
Arrondissement Sarrebourg
Kanton Lorquin
Koordinaten 48° 37′ N, 7° 4′ O48.6102777777787.0647222222222310Koordinaten: 48° 37′ N, 7° 4′ O
Höhe 282–897 m
Fläche 53,34 km²
Einwohner 784 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 15 Einw./km²
Postleitzahl 57560
INSEE-Code
Website Saint-Quirin

Blick von der Haute Chapelle Sainte-Claire auf Saint-Quirin

Saint-Quirin (deutsch Sankt Quirin) ist eine französische Gemeinde mit 784 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Moselle in der Region Lothringen.

Der Ort wurde von der Vereinigung Les Plus Beaux Villages de France zu einem der schönsten Dörfer Frankreichs erklärt.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Urkundlich erstmals erwähnt ist Saint-Quirin im Jahr 966. Der Name geht auf den römischen Namen Quirinus zurück, einen römischen Tribun. Die Abtei Marmoutier besaß im Mittelalter ein Priorat in Saint-Quirin, das im Dreißigjährigen Krieg zerstört und im 18. Jahrhundert teilweise wiederaufgebaut wurde. Bereits im 15. Jahrhundert siedelte sich eine Glasfabrik an, die vor allem Gläser für den Herzogspalast von Nancy fertigte. Bis zur Französischen Revolution gehörten auch die Gemeinden Métairies-Saint-Quirin und Vasperviller zu Saint-Quirin. In den Revolutionsjahren hieß die Stadt vorübergehend Cœur-Francs.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 919 847 903 912 904 873 821

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Barockkirche und auf dem Hügel im Hintergrund die Haute Chapelle Sainte-Claire

In der Umgebung von Saint-Querin fanden sich Relikte aus prähistorischer Zeit. An der nahe gelegenen archäologischen Fundstätte Croix Guillaume wurden Relikte aus der Gallisch-Römischen Epoche entdeckt: eine Nekropole, Skulpturen, Stelen, Tongefäße und Schmuck.

Weltliche Bauwerke[Bearbeiten]

  • mittelalterliche Häuser
  • Presbyterium, ehemaliges Priorat aus dem Jahr 1711 mit geschnitztem Giebel, Erker, Kapitelsaal und einer Statue der Hl. Johann von Nepomuk aus dem 18. Jahrhundert.

Kirchen[Bearbeiten]

  • Die Barockkirche Saint-Quirin, 1722 wiederaufgebaut, ist die ehemalige Kirche des Priorats: drei Zwiebeltürme, ein einzigartiges Kirchenschiff und die besondere Einrichtung machen sie sehenswert. Altäre und ein Chorgestühl aus dem 18. Jahrhundert, das sich über drei Ebenen erstreckt.
  • Die Kapelle Sainte-Claire wurde 1818 restauriert

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Saint-Quirin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Saint-Quirin. auf: Les plus Beaux Villages de France. (französisch)