Sélestat

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Sélestat
Wappen von Sélestat
Sélestat (Frankreich)
Sélestat
Region Elsass
Département Bas-Rhin
Arrondissement Sélestat-Erstein (Unterpräfektur)
Kanton Sélestat (Chef-lieu)
Koordinaten 48° 16′ N, 7° 27′ O48.2594444444447.4541666666667171Koordinaten: 48° 16′ N, 7° 27′ O
Höhe 165–184 m
Fläche 44,40 km²
Einwohner 19.181 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 432 Einw./km²
Postleitzahl 67600
INSEE-Code
Website www.ville-selestat.fr
Flag-Holy-Roman-Empire.png

Territorium im Heiligen Römischen Reich

Reichsstadt Schlettstadt
Wappen
Wappen Reichsstadt Schlettstadt
Alternativnamen Slettstadt - Sélestat
Herrschaftsform Reichsstadt
Herrscher/Regierung Stadtmeister
Heutige Region/en FR-67
Reichstag Reichsstädte
Reichsmatrikel 7 zu Ross 58 zu Fuß – 180 Gulden (1521)
Reichskreis Oberrheinischer Kreis
Kreistag WormsFrankfurt am Main
Hauptstädte/Residenzen Schlettstadt
Konfession/Religionen römisch-katholischEvangelisch-lutherisch - jüdisch - Täufer
Sprache/n Deutsch - Französisch Elsässisch
Aufgegangen in Frankreich nach 1648
Siehe auch Humanistenbibliothek_in_Schlettstadt ; Zehnstädtebund

Sélestat [selɛsˈta] (deutsch Schlettstadt, elsässisch Schlettstàdt; französisch vor 1871 Schlestadt, ab 1920 Sélestat) ist eine Stadt im Département Bas-Rhin in der Region Elsass, rund 40 km südwestlich von Straßburg und etwa 40 km nordwestlich von Freiburg im Breisgau an der Ill gelegen. Die Stadt ist Sitz der Unterpräfektur des Arrondissements Sélestat-Erstein und zählt 19.181 Einwohner (Stand 1. Januar 2011).

Geschichte[Bearbeiten]

Im Mittelalter[Bearbeiten]

Sélestat war in karolingischer Zeit königlicher Besitz, wo der spätere Kaiser Karl der Große 775 Weihnachten feierte. Der Ort bestand in dieser Zeit aus nicht viel mehr als einer kleinen Siedlung um eine karolingische Königspfalz. Aus dieser Zeit stammt auch die erste Kirche, ein Zentralbau an der Stelle der heutigen St.-Georgs-Kirche.

Die mittelalterliche Stadtgeschichte ist eng mit den Staufern verknüpft. Hildegard von Büren, Witwe des Staufers Friedrich von Büren und Urgroßmutter Barbarossas, gründete hier um 1087 eine Heilig-Grab-Kapelle, die ihre Söhne 1094 dem Kloster Conques schenkten. Diese gründeten 1095 eine Propstei und brachten den Reliquienkult der heiligen Fides (Ste. Foy) mit ins Elsass. Diese Propstei übte die Stadtherrschaft aus, bis Friedrich II., auf dessen Geheiß hin 1216 eine Stadtmauer errichtete und ihr in einem Vertrag mit dem Propst den Status einer freien Reichsstadt verlieh. Aus dieser Zeit stammen auch die frühgotischen Teile der Stadtpfarrkirche St. Georg. Die Bürgerschaft der Stadt verwaltete ihre Angelegenheiten in der Freien Reichsstadt selbst. Ein neuer Vertrag mit König Rudolf von Habsburg wies die Stadtherrschaft, die bisher zwischen Reich und Propstei geteilt war, allein dem Reich zu. Sélestat gedieh, wurde 1354 Mitglied des Zehnstädtebundes, erweiterte seine Befestigungen, nahm Mönchsorden in seinen Mauern auf und betrieb Handel.

Besitz und Rechte der Propstei gehen in zwei Verträgen 1498 und 1503 an das Hochstift Straßburg über, die Propstei, die während des ganzen Mittelalters von französischen Mönchen besetzt war, hörte auf zu bestehen.

Die Blütezeit der Reichsstadt[Bearbeiten]

Die Renaissance ist die Epoche, in der die Stadt eine Hauptstadt des Humanismus wurde. Ihre Lateinschule und ihr Humanistenkolleg, dessen Bibliothek heute noch erhalten ist, waren berühmt in ganz Europa. Die Lateinschule von Schlettstadt bestand schon seit dem hohen Mittelalter und bereitete am Beispiel anderer Schulen wie in Passau, Braunschweig oder Heilbronn auf einen geistlichen Beruf oder ein späteres Studium an einer Universität vor. Der Besuch einer Lateinschule oder Klosterschule und der Erfolg von deren Schülern brachten einer Stadt Ruhm und Prestige ein. Ab der zweiten Hälfte vom 15. Jahrhundert drang zum Beispiel der Ruf der Reichsstadt Schlettstadt als bedeutende Ausbildungs- und Brutstätte begabter Schüler und als Gelehrtenzentrum humanistischen Denkens weit über die Grenzen des Landes hinaus. Lateinkundige Prestigeschüler und einheimische Gelehrte standen zu dieser Zeit mehr oder minder in regelmäßigem Kontakt und bildeten somit für damalige Herrscher, unter anderen den Kaiser oder die Stadtelite, eine Talentschmiede, in der sie ihre Sekretären, Ratgeber, Juristen, Übersetzer oder Schatzmeister rekrutierten. Schlettstadt gehörte zu diesen Orten während der oberrheinischen Renaissance einerseits wegen seiner Lateinschule, die eine für damals sehr hohe Anzahl an zukünftigen bedeutenden Prominenten hervorbrachte und andererseits der literarisch-philosophischen Gesellschaft, die von Schlettstadt treu gebliebenen Gelehrten zur Förderung der Geisteswissenschaften und des theologischen Disputs ins Leben gerufen wurde.

Die Schlettstädter Lateinschule soll natürlich nicht aus dem gesamten oberrheinischen humanistischen Zusammenhang herausgelöst werden, wo andere berühmte Städte bzw. Reichsstädte eine wesentliche Rolle gespielt haben. Der rege Austausch zwischen allen derzeitigen humanistischen Zentren trug zu einem fortschrittlichen Austausch von Gedanken und Erfahrungen in vielen intellektuellen Bereichen bei, aber auch auf technologischem Gebiet wie für den Buchdruck. Die meisten Schüler von Schlettstadt, die ihr Studium fortsetzten, absolvierten bzw. promovierten an den Universitäten von Basel, Heidelberg, Straßburg oder Freiburg, wo sie eventuell auch gelehrt haben. Außerhalb des oberrheinischen Raums studierten manche Schüler ebenso an den Universitäten Paris oder Krakau.

In seinem Loblied[1] „Encomium selestadii carmine elegiaco“ von 1514 bis 1515, drückt Erasmus von Rotterdam seine Bewunderung für Schlettstadt als Ausbildungsstätte und anregenden Aufenthaltsort bzw. Treffpunkt für zahlreiche namhafte Gelehrte und kluge Köpfe aus: „Tot pariter gemmas, tot lumina fundis in orbem. Quot multis aliis vix genuisse datum est“.

Durch diese teilweise in Schlettstadt geborenen bzw. wohnhaften Denker, Pädagogen oder Theologen, so wie durch die Funktionsträger im Dienste der Reichsverwaltung oder des Kaisers selbst konnte sich die Reichsstadt einen Namen machen. Einige wirkten mehr oder weniger im Hintergrund an einigen Reichstagen wie jenem zu Worms 1521. Als Geheimsekretäre oder juristische Experten hatten ehemalige Schüler dieser Lateinschule einen unmittelbaren Einblick in das damalige Geschehen des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation.

Reformation, Bauernkrieg und schließlich der Dreißigjährige Krieg markieren jedoch den Niedergang der Stadt. Nachdem seit dem Westfälischen Frieden 1648 der König von Frankreich Inhaber der Landvogtei gewesen war, wurde Sélestat schließlich wie die übrigen Mitglieder des Zehnstädtebundes im Frieden von Nimwegen 1679 französisch.

Leiter der Lateinschule - rector scolarium[Bearbeiten]

Renommierte Schüler der Lateinschule - Scolares[Bearbeiten]

Jakob Wimpfeling und seine Schüler im Gespräch mit Thomas Murner
Maximilian I. wurde von einigen Schlettstädtern beraten

Während der Reichstage zwischen 1521 und 1555 wird Johann Maius allerdings nur einmal namentlich erwähnt[12] : Er kam als Sekretär von Ferdinand I. zu dem Reichstag zu Regensburg 1532. Drei andere Sekretären begleiteten den König: Johann Ferenberger, Johann Obernburger und Gabriel Sánchez. Der Kanzler in der Abordnung hieß Bernhard von Cles[13]. In derselben Periode wird Dr. Johann Spiegel als Sekretär von Kaiser Karl V. lediglich auf dem Reichstag von 1521 erwähnt[14].

Ausgangspunkt neuer weihnachtlicher Praktiken[Bearbeiten]

Während Straßburg dafür bekannt ist, den ersten ganzen Tannenbaum auf einem öffentlichen Platz der Stadt für die ganze Adventszeit aufgestellt zu haben, gilt Sélestat als der Geburtsort des Weihnachtsbaumes[15]. Von 1521 datiert ein Eintrag in einem Rechnungsbuch der Humanistischen Bibliothek: „Item IIII schillinge dem foerster die meyen an sanct Thomas tag zu hieten“ (4 Schillinge dem Förster zu bezahlen, damit er ab dem St. Thomastag die Bäume bewacht). Dieser Eintrag dient zwar dazu, den Übergang zwischen dekorierten aufgehängten Tannenzweigen und dem ganzen Tannenbaum in Privathäusern zum ersten Mal urkundlich zu belegen, aber beweist nicht ganz, dass Sélestat diesen Brauch eingeführt hat. Diese neue Praxis entstand wahrscheinlich im globaleren Zusammenhang der Opposition zwischen der etablierten katholischen Kirche und den im 15. Jahrhundert an Bedeutung gewinnenden Lutheranern im unterelsässischen Raum zwischen Straßburg und Schlettstadt. Dazu kommt, dass die Reichsstadt gerade in diesem Jahrhundert auf vielen Gebieten florierte und deren Bevölkerung sicherlich auf gesellschaftlich-religiöse Neuerungen empfänglich war.

Es ist urkundlich in vielen Orten des Elsass nachweisbar, dass Gestecke und Wand- bzw. Türdekorationen aus immergrünen Pflanzen von der katholischen Kirche äußerst schlecht angesehen wurden, da sie bekanntlich von den Protestanten eingeführt wurden. Insbesondere Johann Geiler von Kaysersberg, Prediger des Straßburgers Münsters, denunzierte diese Sitten, weil er die Rückkehr heidnischer Bräuche befürchtete. Im Elsass feierte man eigentlich eher den Sankt-Nikolaus und veranstaltete deshalb Nikolaus-Märkte. Wie in den anderen evangelisch gewordenen Reichsterritorien wollten die Lutheraner im Elsass der Nikolaus-Verehrung das Weihnachtsfest vorziehen. Zuerst hing die ganze Tanne an der Decke der Stube, dann wurde sie in einem Kübel voll Sand aufgestellt. Schultheiße der Dörfer sollten neun Tage vor und neun nach dem Weihnachtsfest Missbräuche in den herrschaftlichen Wäldern aufdecken. Am Ende des 16. Jahrhunderts standen schon ganze Tannen zuerst in den elsässischen Zunfthäusern, dann relativ früh in allen mehr oder weniger vornehmen Familienhäusern[16]

Französische Periode[Bearbeiten]

Vauban errichtete neue Befestigungen und die Stadt wurde Standort einer französischen Garnison. Die Stadt erreichte wieder einen gewissen Wohlstand, aber ihr Wachstum blieb zugunsten dem anderer elsässischer Städte begrenzt. Mit den Verwaltungsreformen der Französischen Revolution wurde Schlettstadt Teil des Départements Bas-Rhin.


Während der Zugehörigkeit der Stadt zum Deutschen Reich (1871–1918) wurde 1876/80 die König-Karl-Kaserne erbaut. 1914 war dort das Rheinische Jäger-Bataillon Nr. 8 stationiert. Zwischen 1918 und 1940 war sie als Caserne Schweisguth von der französischen Armee belegt.

Demographie[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 13.818 14.635 15.248 15.112 15.538 17.179 19.303

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Doppelturmfassade der romanischen Sankt-Fides-Kirche

Altstadt[Bearbeiten]

Sélestat hat eine schöne Altstadt mit verwinkelten Gassen. Zu den sehenswertesten Gebäuden zählen das barocke Hôtel d'Ebersmunster  und der mächtige Uhrturm (Tour de l'horloge).

Humanistenbibliothek[Bearbeiten]

Die 1452 gegründete Humanistenbibliothek (Bibliothèque Humaniste) befindet sich seit 1889 in der zum Museum umgebauten Kornhalle. Sie besteht aus der Bibliothek der humanistischen Schule von Sélestat im 15. Jahrhundert und Leihgaben aus der mehr als 500 Bücher umfassenden Libraria Rhenania, der Privatbibliothek des Humanisten Beatus Rhenanus.

Unter den ausgestellten Werken befindet sich das älteste noch erhaltene Buch des Elsass (Merowingisches Lektionar des 7. Jahrhunderts), ein Exemplar des Kapitulars Karl des Großen (9. Jahrhundert), eine Abschrift des 10. Jahrhunderts der „Zehn Bücher über Architektur“ von Vitruv, das Schulheft von Beatus Rhenanus von 1499, 450 Handschriften und 550 Inkunabeln.

Hohkönigsburg[Bearbeiten]

Die Hohkönigsburg ist zehn Kilometer von Sélestat entfernt.

Partnerschaften[Bearbeiten]

Sélestat pflegt Städtepartnerschaften mit Dornbirn in Vorarlberg (Österreich), mit Grenchen im Kanton Solothurn (Schweiz) sowie mit Waldkirch in Baden-Württemberg (Deutschland).

Infrastruktur[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Johannes Mentelin (manchmal auch Mentlin, * um 1410, † 12. Dezember 1478 in Straßburg) war ein bedeutender deutscher Buchdrucker (Mentelin-Bibel) und Buchhändler.
  • Heinrich Kramer (auch Heinrich Institor OP; * um 1430, † um 1505 in Brünn oder Olmütz) war der Autor des Hexenhammers und Inquisitor.
  • Jakob Wimpheling (auch; Wimpfeling, Wympfeling; * 27. Juli 1450, † 17. November 1528) war ein humanistischer deutscher Dichter, Pädagoge und Geschichtsschreiber.
  • Paul Phrygio, auch Sidensticker, Kostentzer, Costenzer, (* um 1483, † 1. August 1543 in Tübingen) war ein reformierter Theologe und Reformator.
  • Jakob Spiegel (* 1483, † um 1547), Humanist, Jurist
  • Beatus Rhenanus (eigentlich Beat Bild; * 22. August 1485, † 20. Juli 1547 in Straßburg) war ein deutscher Humanist und Philologe.
  • Martin Bucer (auch Martin Butzer; * 11. November 1491, † 1. März 1551 in Cambridge), gehört zu den bedeutenden Theologen der Reformation.
  • Kraft Müller (auch Crato Mylius; * um 1503 in Schlettstadt; † 24. April 1547 in der Schlacht bei Mühlberg), Buchdrucker
  • Jakob Baegert; (* 22. Dezember 1717, † 29. September 1772 in Neustadt an der Haardt) war ein Jesuit, Missionar in Kalifornien und Verfasser eines bedeutenden ethnologischen Werkes.
  • Georg Muffat (1653-1704), Organist und Komponist, war Student am Jesuitenkolleg in Sélestat.
  • François Ignace Schaal (* 5. Dezember 1747; † 8. August 1833) war ein General der Französischen Revolution und Bürgermeister von Sélestat
  • Ignaz Spies (* 20. Dezember 1831; † 28. Juli 1899), Ehrenbürgermeister und Reichstagsabgeordneter
  • Irénée Lang (* 1. August 1841; † 13. Oktober 1922), Industrieller und Reichstagsabgeordneter
  • Albert Merglen (* 17. Juni 1915; † 20. Juni 2012), französischer General und Autor
  • Otto Groth (1875–1965), Journalist und Medienwissenschaftler

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]

Bibliographie und Quellen[Bearbeiten]

  • Paul Adam, Der Humanismus zu Schlettstadt: die Schule, die Humanisten, die Bibliothek, Hrsg. Amis de la bibliothèque humaniste de Sélestat, 1980 - 96 Seiten
  • Joseph Gény, Die Reichsstadt Schlettstadt und ihr Antheil an den sozialpolitischen und religiösen Bewegungen der Jahre 1490-1536, Verlag Herder, 1900 - 207 Seiten
  • Jean-Marc Siegel, La Renaissance et l'Humanisme dans l'espace rhénan à l'aube du XVIe siècle :Vers une nouvelle vision du monde et de l'homme, CRDP, Base numérique du patrimoine d'Alsace, Strasbourg, 2012, online zu lesen auf : [5] (fr)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The Poems of Disiderius Erasmus, introduced and edited by C. Reedijk, Leiden, 1956, Seiten 314-316, Gedicht Nr. 98 mit Fußnoten, online zu lesen in [1]
  2. Kurze Biographie auf der Webseite der Universität Basel [2]
  3. Er wird als hervorragender Naturforscher bezeichnet, siehe diese Seite der Universität Basel [3]
  4. Johann Friedrich Franz, „Thomas Plater, Versuch einer Darstellung seines Lebens, als Beitrag zur Gelehrten-Geschichte aus den Zeiten der Schweizer-Reformation, zunächst für Deutschlands studierende Jünglinge bearbeitet“, Band I, Huber, Sankt-Gallen, 1812, S. 190-191
  5. In vielen Quellen zuerst als bekannter Drucker erwähnt, nach dem Konkurs seiner Druckerei bekam er die Leitung der Lateinschule auf Empfehlung von Protais Gebwiler, Sohn des ehemaligen Rektors- Unter anderen in: Percy Stafford Allen, „The Age of Erasmus Lectures Delivered in the Universities of Oxford and London“, Tredition classics, 2012 - 205 Seiten, Kap. V, S. 155, online zu lesen auf [4] Vorlage:En
  6. Schürers Buch „Gravamina Germanicae nationais cum remediis et avisamentis ad Caesarem Maiestatem“, in Schlettstadt im Jahre 1518 veröffentlicht, wurde in Venezia, 1549, 113; 1554, 98 verboten. Jesús Martínez de Bujanda, « Index de Rome: 1557, 1559, 1564 : les premiers index romains et l'index du Concile de Trente », Université de Sherbrooke. Centre d'études de la Renaissance, Librairie Droz, 1990 - 1037 Seiten, S. 409, Verurteilung Nr. 160
  7. Siehe Bibliographie, Joseph Gény, Seite 190
  8. In Luigi Firpo, Les Utopies à la Renaissance: colloque international, Presses universitaires de Bruxelles, 1963 - 276 Seiten, Seite 119, wird Kapsar Stiblin als « Utopist der Renaissance » bezeichnet.
  9. Erhältlich in Commentariolus de Eudaemonensium Republica (Basel 1555), Volume 21, Theorie und Forschung: Philosophie und Theologie, Caspar Stiblin, Rédacteur Isabel-Dorothea Jahn, Éditeur S. Roderer, 1994 , ISBN 3890737374, 9783890737379 , 117 pages
  10. Er beglaubigte zum Beispiel die lateinischen Urkunden auf dem Reichstag zu Worms 1521, siehe in Paul Kalkoff, „Der Wormser Reichstag von 1521: biographische und quellenkritische Studien zur Reformationsgeschichte“, München-Berlin, 1922, Verlag R. Öldenburg
  11. Théodore-François-Xavier Hunkler, Histoire des saints d’Alsace, Levrault, Strasbourg, 1837, 652 Seiten, S. 423
  12. R. Aulinger und S. Schweinzer-Burian, Habsburgische und reichsständische Präsenz auf den Reichstagen Kaiser Karls V. (1521-1555) im Spiegel der Reichsmatrikel von 1521. Eine prosopographische Erfassung; in : „Handlungsräume, Facetten politischer Kommunikation in der frühen Neuzeit. Festschrift für Albrecht P. Luttenberger zum 65. Geburtstag, München, 2011, S. 109-164.
  13. Die sonstigen Räte und Gesandten auf dem RT zu Regensburg 1532 waren Gabriel Salamanca, Leonhard von Fels, N. Haderer, N. Jobst, Ulrich Ehinger, Hans Hofmann von Grünbühel und Wilhelm von Roggendorf.
  14. Die anderen Anwesenden an der Seite des Kaisers waren Jean Glapion, Hernando Alvarez de Toledo, Herzog von Alba, Wilhelm von Groy, der Reichskanzler Mercurino Gattinara, Dr. Nicolaus Ziegler, Vizekanzler und Langvogt zu Schwaben
  15. Simone Morgenthaler, Décors et recettes de Noël - Traditions d'Alsace, Verlag la Nuée bleue,DNA Strasbourg, 1994, ISBN 2-7165-0-332-X, Seiten 66-91, Kapitel "Sapin et décorations d'autrefois - E Christbaum wie friejer geziert"
  16. Ibid. S. 66

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sélestat – Sammlung von Bildern