Annaberg-Buchholz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Annaberg-Buchholz
Annaberg-Buchholz
Deutschlandkarte, Position der Stadt Annaberg-Buchholz hervorgehoben
50.5813.002222222222600Koordinaten: 50° 35′ N, 13° 0′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Erzgebirgskreis
Höhe: 600 m ü. NHN
Fläche: 27,7 km²
Einwohner: 20.510 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 740 Einwohner je km²
Postleitzahl: 09456
Vorwahl: 03733
Kfz-Kennzeichen: ERZ, ANA, ASZ, AU, MAB, MEK, STL, SZB, ZP
Gemeindeschlüssel: 14 5 21 020
Stadtgliederung: 6 Stadtteile: Annaberg, Buchholz, Cunersdorf, Frohnau, Geyersdorf, Kleinrückerswalde
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
09456 Annaberg-Buchholz
Webpräsenz: www.annaberg-buchholz.de
Oberbürgermeisterin: Barbara Klepsch (CDU)
Lage der Kreisstadt Annaberg-Buchholz im Erzgebirgskreis
Sachsen Amtsberg Annaberg-Buchholz Aue Auerbach (Erzgebirge) Bad Schlema Bärenstein (Erzgebirge) Lauter-Bernsbach Bockau Börnichen/Erzgeb. Borstendorf Breitenbrunn/Erzgeb. Burkhardtsdorf Crottendorf Deutschneudorf Drebach Ehrenfriedersdorf Eibenstock Elterlein Lugau/Erzgeb. Gelenau/Erzgeb. Geyer Gornau/Erzgeb. Gornsdorf Großolbersdorf Großrückerswalde Grünhain-Beierfeld Grünhainichen Heidersdorf Hohndorf Zwönitz Jahnsdorf/Erzgeb. Johanngeorgenstadt Jöhstadt Königswalde Lauter-Bernsbach Pockau-Lengefeld Lößnitz (Erzgebirge) Lugau/Erzgeb. Marienberg Mildenau Neukirchen/Erzgeb. Niederdorf (Sachsen) Niederwürschnitz Oberwiesenthal Oelsnitz/Erzgeb. Olbernhau Pfaffroda Pockau-Lengefeld Raschau-Markersbach Scheibenberg Schlettau Schneeberg (Erzgebirge) Schönheide Schwarzenberg/Erzgeb. Sehmatal Seiffen/Erzgeb. Stollberg/Erzgeb. Stützengrün Tannenberg Thalheim/Erzgeb. Thermalbad Wiesenbad Thum Wolkenstein (Erzgebirge) Marienberg Zschopau Zschorlau ZwönitzKarte
Über dieses Bild

Annaberg-Buchholz ist eine Große Kreisstadt im Erzgebirgskreis. Sie ist die größte Stadt des Landkreises und dessen Verwaltungssitz. Die Stadt ist ein überregionales Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum, Sitz der Agentur für Arbeit, des Tourismusverbandes und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Stadt Annaberg-Buchholz liegt im Erzgebirge in einer durchschnittlichen Höhe von 600 Metern über NHN beiderseits des Sehmatals. Der Stadtteil Annaberg erstreckt sich an den Hängen des Pöhlberges (832 m ü. NHN) rechts der Sehma, Buchholz an der gegenüberliegenden Talseite bis zum Schottenberg. Aufgrund seiner besonderen Lage hat der Stadtteil Buchholz den Charakter einer Terrassenstadt.

Pöhlberg und Stadtteil Annaberg

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Angrenzende Gemeinden sind Königswalde und Mildenau im Osten, die Stadt Schlettau im Westen, Sehmatal im Süden und Thermalbad Wiesenbad im Norden.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet von Annaberg-Buchholz ist in sechs Stadtteile eingeteilt:

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Blick nach Annaberg
Annaberg von Westen

Das damals von dichtem Wald bedeckte obere Erzgebirge wurde im 12. und 13. Jahrhundert durch fränkische Bauern besiedelt. Die ersten schriftlichen Erwähnungen der heute zur Stadt Annaberg-Buchholz gehörenden Ortschaften Frohnau, Geyersdorf und Kleinrückerswalde stammen aus dem Jahr 1397.

In geringem Umfang sind um 1470 erste bergbauliche Tätigkeiten im heutigen Stadtgebiet belegt. Als am nahen Schreckenberg 1491 reiche Silbererzgänge entdeckt wurden, setzte im Zuge des Berggeschreys ein starker Zustrom von Menschen ein. Am 21. September 1496 wurde auf Geheiß des sächsischen Landesherrn Georg des Bärtigen eine Stadt gegründet. Im Jahr darauf begannen die ersten Bauarbeiten der neuen Siedlung. Der Entwurf der Anlage stammte von dem späteren Freiberger Bürgermeister und Gelehrten Ulrich Rülein von Calw. Am 28. Oktober 1497 erhielt die „Newe Stat am Schrekenbergk“ das Stadtrecht. Im Jahr darauf wurde die Münzstätte Annaberg gegründet, die sich bis gegen Ende 1501 in Frohnau befand und 1502 nach Annaberg verlegt wurde.

Folgende Ortsnamenformen wurden gebraucht:

1492 Schregkennpergk, 1494 den gewercken der funtgruben zu Schreckenperge, 1496 St. Annabergk, 1497 In der Neustadt des Schreckenberges, 1499 umb den Schreckenberg, zu der Nawenstadt, Newenstadt ader santt Annabergk, 1509 sandt Annaberg, stat, 1535 Sant Anaberg, 1547 Annenberg, 1555 Annebergk, 1589 Schreckenberg, hernach S. Annenberg genennet worden, 1590 Annaberg, 1949 Annaberg-Buchholz.

1495 begann man auf Grünhainer Klostergebiet, unterhalb von Annaberg, eine weitere Bergbausiedlung anzulegen. St. Katharinenberg im Buchholz erhielt 1501 erste Privilegien und wurde erstmals 1539 als Städtlein bezeichnet. Die Münzstätte Buchholz wurde 1505 unter Kurfürst Friedrich III. errichtet und 1553 mit der Annaberger Münze vereinigt. Im Jahr 1558 verlegte Kurfürst August die Annaberger Münze nach Dresden.

Seit der Leipziger Teilung 1485 verlief die Landesgrenze des ernestischen und des albertinischen Sachsens im Tal der Sehma zwischen den beiden Städten Annaberg und Buchholz. Nach der Wittenberger Kapitulation kam auch Buchholz zum albertinischen Teil Sachsens.

Zentrum des Silberbergbaus[Bearbeiten]

Bergkirche St. Marien
Stadtansicht von 1650

Die reiche Ausbeute des Silberbergbaus führte zu einem starken Zuzug von Bergleuten und einer raschen Vergrößerung der Einwohnerzahl. So entwickelte sich Annaberg in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu der nach Freiberg zweitgrößten Stadt Sachsens und damit zu einer der größten Städte im deutschen Sprachraum. Etwa 1522 zog es Adam Ries nach Annaberg, der hier bis zu seinem Lebensende als Rechenmeister und Bergbeamter tätig war.

Während im ernestischen Sachsen, zu dem Buchholz gehörte, schon früh die Reformation eingeführt wurde, blieb Annaberg im albertinischen Sachsen katholisch. Herzog Georg war bemüht, die neue Stadt auch zu einem Zentrum des Glaubens zu entwickeln. In der St. Annenkirche wurde eine umfangreiche Reliquiensammlung zusammengetragen, die Annaberg auch zum Wallfahrtsort machte. Schon 1502 war in der Stadt ein großes Franziskanerkloster gegründet worden. Der Umstand, dass die Landesgrenze zwischen Annaberg und Buchholz zur Glaubensgrenze geworden war, führte dazu, dass zunehmend Annaberger heimlich den evangelischen Gottesdienst in der Nachbarstadt hörten. Dort predigte zum Beispiel 1524 der aus dem Annaberger Kloster geflohene Mönch und Reformator Friedrich Myconius und zog weit über 1000 Gläubige aus Annaberg an. Nach dem Tod Herzog Georgs hielt 1539 wie im gesamten albertinischen Sachsen auch in Annaberg die Reformation Einzug.

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gewannen Klöppeln und Bortenwirken wirtschaftliche Bedeutung, vor allem durch die Unternehmerin Barbara Uthmann. Im 17. Jahrhundert war die Region durch den starken Rückgang der bergbaulichen Tätigkeit geprägt und mehrfach von den Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges betroffen. Annaberg war 1692–1723 von Hexenverfolgung betroffen. Elf Personen, acht Frauen und drei Männer, gerieten in Hexenprozesse. Ein Mann wurde gehenkt, ein Mann beging Selbstmord in der Haft und eine Frau erlitt den Tod in der Haft.[2]

Im 18. Jahrhundert waren Annaberg und Buchholz kleine Handwerkerstädte. 1712 besuchte Zar Peter der Große auf einer Reise nach Karlsbad Annaberg. Zwischen 1712 und 1720 kam es zu der auch international beachteten sogenannten Annaberger Krankheit.[3] 1731 vernichtete ein Stadtbrand Teile der Stadt. Während des Bayerischen Erbfolgekrieges belagerten 1778 österreichische Truppen die Stadt. Da diese die geforderten 50.000 Taler Tribut nicht aufbringen konnte, wurden der Bürgermeister und ein Kaufmann in Geiselhaft genommen, nach Ungarn verschleppt und erst ein Jahr später freigelassen.

Industrielle Revolution[Bearbeiten]

Im 19. Jahrhundert kam es zu einem nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung, vor allem durch die Textilindustrie. Ausschlaggebend dafür war für die Städte Annaberg und Buchholz die Einführung der Gewerbefreiheit in Sachsen, 1861, sowie die Eröffnung der Chemnitz-Annaberger Eisenbahn im Jahr 1866. Ab 1872 bestand auch eine direkte Eisenbahnverbindung nach Böhmen, über die vor allem die böhmische Kohle günstig importiert werden konnte.

Im Zuge der Industriellen Revolution entwickelten sich Annaberg und Buchholz Ende des 19. Jahrhunderts zu einem weltweiten Zentrum der Posamentenherstellung. Annaberger Firmen unterhielten Niederlassungen in zahlreichen Metropolen der Welt wie Paris, London und New York. In dieser Zeit arbeiteten in den beiden Städten weit über 200 größere und kleinere Manufakturen sowie selbstständige Posamentierer. Hergestellt wurden Quasten, Borten und Spitze, Produkte, deren Bedarf, bedingt durch den Zeitgeschmack in Mode und Einrichtung, rasant stieg, sowie Taschen und Posamentiermaschinen.

Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig waren Kartonagen- und Prägewerke, die Verpackungsmaterialien, Schachteln und geprägte Verzierungen herstellten. Auch diese Artikel wurden von Annaberg und Buchholz aus bis nach Übersee exportiert.

Ausdruck für die damalige wirtschaftliche Blüte und die Bedeutung des Wirtschaftsstandortes war die Einrichtung einer amerikanischen Konsularagentur in Annaberg 1879, die 1882 zu einem Konsulat erhoben wurde. Hier wurden im Wesentlichen die Ausfuhrformalitäten erzgebirgischer Waren erledigt. Als zahlreiche Annaberger Firmen dies verstärkt über ihre eigenen ausländischen Filialen abwickelten, wurde das Konsulat überflüssig und 1908 wieder geschlossen.

Auch Buchholz, das immer im Schatten seiner bedeutenderen Nachbarstadt gestanden hatte, baute sich seit dem 16. Jahrhundert mit Spitzenklöppelei und Posamentenherstellung ein wichtiges wirtschaftliches Standbein auf. 1620 zogen böhmische Exulanten zu, bevor es, ohne Stadtmauer, im Dreißigjährigen Krieg schwer verwüstet wurde. 1868 wurde in der Stadt ein Herstellungsverfahren für Perlgewebe erfunden, das, als Buchholzer Monopol, zu einem wirtschaftlichen Aufschwung führte.

Zeit des Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus wurde im Schützenhaus, der späteren Gaststätte Erzgebirgischer Hof, ein frühes Konzentrationslager eingerichtet, in dem hunderte Mitglieder von Arbeiterorganisationen und andere Gegner des NS-Regimes interniert und misshandelt wurden. Im Zusammenhang mit dem Novemberpogrom 1938 wurden die verbliebenen 16 Juden der Stadt, die bis 1935/36 den Betsaal der Israelitischen Religionsgemeinde im Hinterhaus des Gebäudes Buchholzer Straße 17 benutzten, vertrieben bzw. in die Vernichtungslager deportiert. Der jüdische Friedhof wurde zerstört und 1940 eingeebnet.

In Annaberg hielten sich die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg in Grenzen. Buchholz hingegen wurde bei einem Bombenangriff am 14. Februar 1945 schwer getroffen. Anstelle eines vorgesehenen Angriffs auf das nahe Chemnitz schwenkten mehrere Bomber wegen zu hoher Wolken nach Süden ab, die Städte Annaberg und Buchholz wurden ausgeleuchtet. Man vermutet, dass beim Überflug über den Pöhlberg die Bomben zu spät ausgeklinkt wurden, so dass die Stadt Annaberg in dieser Nacht von Zerstörungen verschont blieb. In Buchholz hingegen wurden zahlreiche Häuser zerstört oder schwer beschädigt. Auch die Katharinenkirche wurde getroffen, Gewölbe und Pfeiler stürzten ein, nur die Umfassungsmauern blieben erhalten. Bis 1975 wurde sie wieder aufgebaut.[4]

Nachkriegszeit, DDR und politische Wende[Bearbeiten]

Im Jahr 1945 wurden die beiden Städte Annaberg und Buchholz auf Anweisung des sowjetischen Stadtkommandanten vereinigt. Bis dahin hatte es bereits mehrere Versuche gegeben, die beiden vollständig zusammengewachsenen Städte auch politisch zusammenzuschließen. 1913 wurde eine Initiative seitens der Stadt Buchholz vom Annaberger Rat abgelehnt, 1919 scheiterte ein erneuter Anlauf an der Annaberger Bedingung, nur eine Eingemeindung von Buchholz, nicht aber eine Vereinigung der beiden Städte zu akzeptieren. Mehrere Anläufe zur Schaffung einer Großgemeinde unter Einbeziehung weiterer angrenzender Orte wie Frohnau oder Cunersdorf blieben in den 1920er Jahren erfolglos.

Gegen die Zwangsvereinigung durch die Besatzungsmacht regte sich 1945 besonders aus Buchholz Widerstand, örtliche Gremien protestierten und verlangten ein ordnungsgemäßes Verfahren. 1947 stimmte schließlich der Kreistag, im Jahr darauf auch der sächsische Landtag der Vereinigung zu. Auf der Grundlage des Gesetzes über den Zusammenschluss der Stadtgemeinden Annaberg und Buchholz (Landkreis Annaberg) vom 10. Dezember 1948 (Gesetze/Befehle/Bekanntmachungen/Verordnungen veröffentlicht durch die Landesregierung Sachsen 4. Jg. 1948, S. 650) fand die offizielle Vereinigung der beiden Städte statt .

Die Förderung von Uranerzen für die SAG Wismut ab 1947 und besonders in den 1950er Jahren führte zu einem Wiederaufleben des Bergbaus und zu einem starken Anstieg der Bevölkerung. Nachdem bereits Ende der 1940er Jahre größere Unternehmen enteignet worden waren, wurde 1972 ein Großteil der noch in Privatbesitz verbliebenen Firmen verstaatlicht. Nach der politischen Wende 1989/90 wurden viele Unternehmen in Privathand zurückgeführt.

Im September 1994 war Annaberg-Buchholz Ausrichter des dritten Tages der Sachsen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

  • 1. Januar 1912: Eingemeindung von Kleinrückerswalde in die Stadt Annaberg
  • 1. Oktober 1949: Vereinigung der Städte Annaberg und Buchholz (formelle Bestätigung der 1945 durch den russischen Stadtkommandanten angewiesenen Fusion)[5]
  • 1. Januar 1996: Eingemeindung von Frohnau[6]
  • 1. Juli 1998: Eingemeindung von Cunersdorf[7]
  • 1. Januar 1999: Eingemeindung von Geyersdorf[8]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Anfang des 16. Jahrhunderts zählte Annaberg mit geschätzten 8.000 Bewohnern zu den größten Städten Deutschlands. 1834 hatte Annaberg 5.068 Einwohner, Buchholz 1.424. 1875 lebten in Annaberg 11.725 Einwohner, 1890 11.725, 1925 18.204, 1933 19.818.
1939 hatte Annaberg 19.266, Buchholz 8.959 Bewohner, mit den ebenfalls zu Annaberg-Buchholz gehörenden Gemeinden Cunersdorf (1.509) Frohnau (1.610) und Geyersdorf (1.497) lebten 1939 auf dem Gebiet der heutigen Stadt Annaberg-Buchholz insgesamt 32.841 Menschen. Bedingt durch den kurzzeitig aufflammenden Uranbergbau stieg die Bevölkerungszahl durch den Zuzug von Bergleuten in den 1950er Jahren sprunghaft an und erreichte mit fast 40.000 Einwohnern ihren historischen Höchststand. Seit den 1990er Jahren geht die Bevölkerung, insbesondere aufgrund einer zu geringen Geburtenrate, durch welche die Sterbefälle nicht ausgeglichen werden, aber auch aufgrund von Abwanderung, zurück.

Weitere Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):

vor 1945

  • 1925: 27.123
  • 1933: 28.868
  • 1939: 28.225

1946 bis 1981

  • 1946: 27.6511
  • 1950: 36.6602
  • 1960: 29.012
  • 1971: 27.508
  • 1981: 26.664

1984 bis 1999

  • 1984: 26.236
  • 1995: 23.920
  • 1997: 23.177
  • 1998: 25.098
  • 1999: 24.679

2000 bis 2004

  • 2000: 24.495
  • 2001: 24.103
  • 2002: 23.680
  • 2003: 23.387
  • 2004: 23.147

2005 bis 2009

  • 2005: 23.043
  • 2006: 22.808
  • 2007: 22.514
  • 2008: 22.348
  • 2009: 22.079

2010 bis 2013

  • 2010: 21.831
  • 2012: 20.826
  • 2013: 20.510
Vor 1945: Einwohnerzahl der beiden Städte Annaberg und Buchholz
Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen

1 29. Oktober
2 31. August

Politik[Bearbeiten]

Stadtratswahl 2014[9]
Wahlbeteiligung: 46,3 % (2009: 44,0 %)
 %
50
40
30
20
10
0
41,2 %
19,0 %
17,7 %
8,9 %
8,8 %
2,6 %
1,7 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
+5,5 %p
+4,6 %p
-8,1 %p
+2,7 %p
+1,0 %p
-1,1 %p
+0,6 %p
-5,2 %p
Stadtratswahl 2009[10]
Wahlbeteiligung: 44,0 % (2004: 46,4 %)
 %
40
30
20
10
0
35,7 %
25,8 %
14,4 %
7,8 %
6,2 %
5,2 %
3,7 %
1,1 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
+2,1 %p
-0,9 %p
-1,0 %p
-2,5 %p
+1,2 %p
-3,8 %p
+3,7 %p
+1,1 %p

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Annaberg-Buchholzer Stadtrat besteht aus 30 Sitzen. Die nachfolgende Aufteilung ist das Ergebnis der Kommunalwahl 2009 und Kommunalwahl 2014.

Partei 2009 2014[11]
CDU 12 Sitze 13 Sitze
FWG 8 Sitze 6 Sitze
LINKE 4 Sitze 6 Sitze
FWBF 2 Sitze 2 Sitze
SPD 2 Sitze 3 Sitze
NPD 1 Sitze 0 Sitze
FDP 1 Sitze 0 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

Seit der Vereinigung zur Doppelstadt Annaberg-Buchholz waren die folgenden Personen Bürgermeister (ab 1997 als Oberbürgermeister):

  • 1945–1947: Dr. Friedrich Laube
  • 1947–1949: Wilhelm Rudolf König
  • 1950: Dr. Karl Riemann
  • 1951–1958: Fritz Ullmann
  • 1959–1974: Dr. Erich Fritsch
  • 1974–1983: Karlheinz Tröger
  • 1983–1990: Dr. Erich Fritsch
  • 1991–2001: Klaus Hermann (CDU)
  • seit 2001: Barbara Klepsch (CDU)

Wappen[Bearbeiten]

Buchholzer Stadtwappen

Das Wappen von Annaberg zeigt die heilige Anna selbdritt, flankiert von zwei Bergleuten über dem bergmännischen Symbol Schlägel und Eisen.

Auf dem Buchholzer Wappen (links) ist die heilige Katharina mit Schwert und Rad abgebildet, links und rechts ein Fels mit einer Buche, auf einem Fels ein Hüttlein, unten ein Schild mit Eisen und Schlegel.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Blick vom Turm der St. Annenkirche über die Stadt und das Erzgebirge
St. Annenkirche
Gewölbe der 1525 vollendeten Annenkirche
Beleuchteter Turm der Sankt Annenkirche
St. Katharinenkirche in Buchholz
Uthmann-Brunnen in Annaberg
Buchholzer Straße
Das Rathaus
Blick durch die Große Kirchgasse zur St. Annenkirche
Frohnauer Hammer
Eduard-von-Winterstein-Theater
Besucherbergwerk „Markus-Röhling-Stolln“
Blick zur Heilig-Kreuz-Kirche

Stadtbild[Bearbeiten]

Die Innenstädte von Annaberg und Buchholz werden heute vor allem von Wohn- und Geschäftshäusern aus der Gründerzeit sowie Wohnhäusern aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert geprägt. Insbesondere an den Hauptgeschäftsstraßen dominieren teils großzügige markante Gebäude aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert, teilweise mit Jugendstilelementen. Geschlossene gründerzeitliche Wohnviertel liegen darüber hinaus im Süden Annabergs. Aus der Renaissance sind neben der Bergkirche noch Portale auf der Fleischergasse und der Kleinen Kirchgasse (Kürschnerhaus/Superintendentur) erhalten. Die St.-Annen-Kirche ist spätgotisch. Auch die dörflichen Strukturen von Cunersdorf, Frohnau, Geyersdorf und Kleinrückerswalde sind mit gründerzeitlichen Bauten durchsetzt. Stadtbildprägend ist zudem die stellenweise extreme Hanglage einzelner Straßen, insbesondere im Stadtteil Buchholz. Im Norden Annabergs schließen sich Wohnviertel des Neuen Bauens aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts an. Am nördlichen Stadtrand wurden in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts zwei große Wohngebiete in Typenbauweise errichtet. Die historische Altstadt von Annaberg, das Bergbaugebiet Buchholz mit St. Katharinen, das Bergbaugebiet Frohnau und das Bergbaugebiet Pöhlberg sind die nominierten Gebiete für die vorgesehene Kandidatur zum geplanten UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge.

St. Annenkirche[Bearbeiten]

→ Hauptartikel St. Annenkirche

Die St. Annenkirche ist das Wahrzeichen der Stadt und weithin sichtbar. Die 1525 fertiggestellte spätgotische Hallenkirche gehört zu den größten und kulturgeschichtlich wertvollsten Beispielen dieser Architekturform. Auf der Rückseite des Bergaltars befindet sich ein Gemälde des Bergbaues aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche war bis 1539 ein katholisches Gotteshaus, deshalb erinnert die reiche Innenausstattung eher an eine katholische als an eine evangelische Kirche.

Weitere Sakralbauten[Bearbeiten]

St.-Katharinen-Kirche (Buchholz)[Bearbeiten]

Die Kirche wurde um 1500 als dreischiffige Hallenkirche geplant. Spätestens 1523 wurden die Arbeiten jedoch eingestellt. Über mehrere Jahrhunderte blieb das Bauwerk unvollendet, das Kirchenschiff provisorisch abgeschlossen. Der Turmstumpf erhielt ein Satteldach mit Dachreiter. Erst in den Zeiten des industriellen Aufschwungs waren Ende des 19. Jahrhunderts ausreichend Mittel für einen repräsentativen Kirchenbau vorhanden. Unter der Regie des Architekten Gotthilf Ludwig Möckel wurde der Bau zwischen 1874 und 1877 stark um- und ausgebaut. Dabei wurde das Kircheninnere im Stil der Neogotik komplett umgestaltet. Die Kirche erhielt eine neue Orgel der Firma Walcker. Der Turm wurde im Stil der Zeit wuchtig und markant ausgeführt, geschmückt mit Ecktürmchen und Kapitellen. Am 14. Februar 1945 brannte die Katharinenkirche bei einem Luftangriff aus, Gewölbe und Pfeiler stürzten ein, nur die Umfassungsmauern blieben erhalten. Bis 1975 wurde die Kirche in vereinfachter, schlichter Form wieder aufgebaut.

Wertvollstes Ausstattungsstück ist ein Flügelaltar von Hans Hesse aus der Zeit um 1515. Er stellt auf der Mitteltafel den heiligen Wolfgang im Bischofsornat vor einer Bergbaulandschaft dar. Die realistisch gestalteten Abbildungen des Bergbaus im Obererzgebirge nehmen einige Motive des Bergaltars in der St.-Annen-Kirche in Annaberg, dem weitaus bekannteren Hauptwerk von Hesse, vorweg. Auf den Seitenflügeln finden sich Darstellungen der heiligen Katharina sowie der Maria mit dem Jesuskind.

Bergkirche St. Marien[Bearbeiten]

→ Hauptartikel Bergkirche St. Marien

Die zwischen 1502 und 1511 erbaute Bergkirche ist die einzige bergmännische Sonderkirche in Sachsen. Sie befindet sich an der Nordwestseite des Marktplatzes. In der Kirche wird auch der Annaberger Krippenweg präsentiert.

Hospitalkirche St. Trinitatis[Bearbeiten]

→ Hauptartikel Trinitatiskirche

Die Kirche liegt nördlich der Annaberger Altstadt außerhalb der ehemaligen Stadtmauer. Sie gehört zu einem Komplex, der einst aus Kirche, Hospital und Stadtgottesacker bestand. Aus der Wallfahrt zu St. Trinitatis ist die Kät, das größte Volksfest im Erzgebirge, hervorgegangen. Eine Besonderheit dieser Kirche ist ihre Außenkanzel, die zur sagenumwobenen Friedhofslinde zeigt. In der lange leerstehenden Kirche sollte ein Zentrum für zeitgenössische Kunst entstehen. Die ehemaligen Gruften und Grabstätten (genannt „Güldener Schwibbogen“) wohlhabender Annaberger in unmittelbarer Nähe sind dem Verfall preisgegeben.

Franziskanerkloster[Bearbeiten]

→ Hauptartikel Franziskanerkloster Annaberg

Das Kloster wurde 1502 gegründet und bestand bis zur Einführung der Reformation in der Stadt 1539. 1604 abgebrannt, sind heute noch Ruinen der einstigen Klosterkirche erhalten. Bereits im Zuge der Auflösung des Klosters wurden bedeutende Kunstwerke auf Kirchen der Umgebung verteilt, wie etwa die „Schöne Tür“ des Hans Witten, die in die St.-Annen-Kirche versetzt wurde.

Pfarrkirche Heiliges-Kreuz[Bearbeiten]

Das Gotteshaus wurde 1844 von der kleinen römisch-katholischen Gemeinde im evangelisch-lutherisch geprägten Erzgebirge errichtet. Das Altargemälde stammt von dem Dresdner Hofmaler Carl Vogel von Vogelstein etwa um 1840. Die erste Glocke läutete 1920. Orgeleinbau der Firma Jemlich 1992. Heilige Messen und Andachten werden auch von hier aus in Bärenstein, Thum und Oberwiesenthal sowie im Sankt Anna-Heim Annaberg durchgeführt.

Profanbauten[Bearbeiten]

Rathaus[Bearbeiten]

Das Rathaus dominiert die Nordostseite des Annaberger Marktplatzes. In seiner heutigen Form entstand es in der Mitte des 18. Jahrhunderts nach Plänen von Johann Christoph von Naumann (1664–1742).

Bereits seit den Anfängen der Stadt Annaberg im 15. Jahrhundert befand sich das Gebäude der städtischen Verwaltung an dieser Stelle. In den ersten Jahren in Holz ausgeführt, wurde 1536 erstmals ein steinernes Gebäude errichtet. Dieses fiel dem großen Stadtbrand von 1604 zum Opfer, auch Nachfolgebauten brannten 1664 und 1731 nieder.

Johann Christoph von Naumann war bis zum Tode Augusts des Starken dessen Hofarchitekt und hatte sich mit zahlreichen Barockbauten in ganz Sachsen einen Namen gemacht. Auch für das Annaberger Rathaus war ein üppig im Stil des Barock dekoriertes Bauwerk vorgesehen. Nach dem Tod Naumanns wurde das Gebäude 1751 in schlichterer, strengerer Weise errichtet. Entgegen ursprünglichen Planungen wurden dabei Elemente der Vorgängerbauten integriert. Bemerkenswert im Inneren ist das sogenannte Berghauptmannszimmer mit reichen Ausmalungen, die erst Mitte des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt wurden.

Weitere Profanbauten (Annaberg)[Bearbeiten]

  • Haus Wilder Mann: Das Gebäude am Marktplatz gehört zu den ältesten Häusern der Stadt und geht auf das Jahr 1507 zurück. Aus dieser Zeit stammen eine spätgotische Holzbalkendecke und ein Zellsterngewölbe im Erdgeschoss. Seit Jahrhunderten wurde das Haus als Gaststätte und später als Hotel genutzt.
  • Haus Markt 2 mit einem Wappen der Familie Apian-Bennewitz
  • Haus Markt 3: Das Gebäude wurde ursprünglich 1519 errichtet, Gewölbe und Außenmauern sind aus dieser Zeit erhalten. Seit 1638 beherbergt es eine seit 1508 in der Stadt bestehende Apotheke.
  • Erzhammer: Das ehemalige Hotel Museum stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Es wurde 1819 von der Annaberger Museumsgesellschaft übernommen und im gleichen Jahr durch einen großzügigen Anbau mit großem Festsaal im Obergeschoss ergänzt. Seitdem diente es vor allem kulturellen Zwecken. Ab 1948 wurde es von der SDAG Wismut genutzt, unter anderem als Klubhaus der Bergleute. Aus dieser Zeit stammt der heutige Name. Seit den 1950er Jahren ist es Kulturhaus des Landkreises bzw. der Stadt Annaberg-Buchholz.
  • Stadtbibliothek: Das Gebäude in der Klosterstraße wurde 1508 als Wohnhaus von dem Bergbauunternehmer („Fundgrübner“) Lorenz Pflock errichtet und beherbergte später über mehrere Jahrhunderte den Gasthof „Goldene Gans“. Das Haus weist gotische Gewölbe und ein Spitzbogenportal auf. Seit 1935 ist die 1871 gegründete Annaberger Bibliothek hier untergebracht. Seit einer umfassenden Sanierung 2003/04 wird das gesamte Haus über vier Geschosse von dieser Einrichtung genutzt.
  • Die heutige Superintendentur wurde 1538 von dem vermögenden Bergbauunternehmer der Stadt Annaberg, Kaspar Kürschner, errichtet. Für ein Bürgerhaus der damaligen Zeit hatte es beachtliche Ausmaße. Nach dem Bankrott Kürschners wurde es 1576 von der Stadt erworben und wird seither für kirchliche Zwecke genutzt.
  • Die Annaberger Stadtmauer wurde 1503 begonnen und war 1540 fertig gestellt. Sie umschloss auf einer Länge von etwa 2,5 Kilometern die gesamte Stadt mit fünf Toren, von denen drei als massive Haustore ausgeführt waren. Daneben existierten zwei Pforten. Für zusätzlichen Schutz sorgten insgesamt 19 Wehrtürme und Bastionen sowie teilweise ein Graben. Nach dem Rückgang des Bergbaus und dem damit verbundenen Bedeutungsverlust der Stadt Annaberg verfiel die Mauer zusehends. Im 17. Jahrhundert war sie bereits an einigen Stellen eingestürzt und wurde nur noch notdürftig repariert. Im Dreißigjährigen Krieg bot sie keinen ausreichenden Schutz, sodass sich die Stadt anrückenden Truppen ergab. Die Tore wurden noch bis Anfang des 19. Jahrhunderts regelmäßig nachts verschlossen. Im Zuge der industriellen Revolution ab Mitte des 19. Jahrhunderts wuchs Annaberg weit über die Stadtmauern hinaus. Zwischen 1833 und 1842 wurden nacheinander alle Stadttore abgebrochen, da sie dem zunehmenden Verkehr im Weg standen. Mehrere Wehrtürme wurden in Wohnhäuser umgebaut. Heute ist noch etwa ein Viertel der Stadtmauer erhalten. Seit den 1990er Jahren wurden einzelne Abschnitte aufwändig restauriert.
  • Die Festhalle ist ein ursprünglich 1906 aus Holz errichtetes Veranstaltungszentrum in der Annaberger Oberstadt. Sie war Schauplatz von Ausstellungen, Empfängen und Bällen. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts war das Gebäude so verfallen, dass es baupolizeilich gesperrt werden musste. 1985 wurde der deutlich größere Neubau eröffnet, der sich mit zahlreichen Veranstaltungen zu einem kulturellen Zentrum im oberen Erzgebirge entwickelte. Nach der politischen Wende diente die Festhalle kurzzeitig auch als Tagungszentrum, danach war sie bis zu ihrer Wiedereröffnung im August 2012 dem Verfall preisgegeben. Sie dient jetzt wieder als teilweise genutzte Mehrzweckhalle.
  • Der Barbara Uthmann-Brunnen wurde von dem Dresdner Bildhauer Robert Henze 1886 geschaffen, Henze schuf auch die Adam-Ries-Büste, derzeit im Park vor Trinitatis-Kirche, vorher auf dem Köselitz-Platz. 1942 zu Rüstungszwecken eingeschmolzen, konnte 2002 eine durch Spenden finanzierte Rekonstruktion des Denkmals wieder auf dem Annaberger Marktplatz aufgestellt werden.
  • Postmeilensäulen und Meilensteine: Im Stadtgebiet befinden sich zwei kursächsische Postdistanzsäulen - am ehemaligen Böhmischen Tor und am ehemaligen Wolkensteiner Tor, zwei königlich-sächsische Stationssteine am früheren Wolkensteiner und am einstigen Buchholzer Tor, ein königlich-sächsischer Abzweigstein am sogenannten Feldschlösschen (der Kreuzung der Bundesstraßen B 101 und B 95) und ein kursächsischer Viertelmeilenstein.

Weitere Profanbauten (Buchholz)[Bearbeiten]

  • Ehemaliges Buchholzer Rathaus: Im Laufe der Jahrhunderte hatte die Buchholzer Stadtverwaltung an verschiedenen Standorten ihren Sitz. Das erste Buchholzer Rathaus befand sich 1501 bis 1609 am unteren Ende der Stadt. Zwischen 1638 und 1801 diente ein ausgebautes Bürgerhaus Verwaltungszwecken. Nach einem Brand wurde das Rathaus an gleicher Stelle wieder aufgebaut. An seinem jetzigen Standort am Buchholzer Markt befindet sich das Buchholzer Rathaus seit 1841 auf einem ehemaligen Trümmergrundstück des früheren Bergamtes, des sogenannten Kurfürstenhauses. Dieses Gebäude wurde 1901 unter Leitung von Friedrich Wilhelm Peschke (1851–1915) umgebaut. Es trug der gewachsenen Bedeutung von Buchholz als Industriestadt, dem damit verbundenen höheren Raumbedarf der Stadtverwaltung und gestiegenen Repräsentationsansprüchen Rechnung. Peschke setzte ein großzügiges Geschoss mit hohem Giebel auf und ergänzte das Bauwerk mit einem großen zentralen Turmaufsatz. Mit der Vereinigung von Annaberg und Buchholz verlor das Haus seine Funktion und dient seither als Büro- und Verwaltungsgebäude.
  • Statue Friedrich des Weisen auf dem Buchholzer Marktplatz

Museen[Bearbeiten]

Frohnauer Hammer[Bearbeiten]

→ Hauptartikel Frohnauer Hammer

Der Frohnauer Hammer ist ein historisches und voll funktionsfähig erhaltenes Hammerwerk im Ortsteil Frohnau. 1907 wurde es zum technischen Denkmal erklärt und kann seither besichtigt werden. Zum Museumskomplex gehören neben dem eigentlichen Hammerwerk unter anderem eine Ausstellung zu den geschmiedeten Produkten und das einstige Hammerherrenhaus.

Theater und Kultureinrichtungen[Bearbeiten]

Eduard-von-Winterstein-Theater[Bearbeiten]

Das heutige Eduard-von-Winterstein-Theater wurde am 2. April 1893 als erstes Theater im Erzgebirge mit einer Festaufführung von Goethes Egmont feierlich eröffnet. Die Titelrolle spielte Eduard von Winterstein, dessen Namen das Mehrspartenhaus seit 1981 trägt. Das Theater verfügt über 295 Sitzplätze und eine Studiobühne mit bis zu 50 Plätzen. 1998 wurde das Ensemble des Eduard-von-Winterstein-Theaters in die Erzgebirgische Theater- und Orchester GmbH integriert, in der gegenwärtig 151 Mitarbeiter beschäftigt sind. Im Eduard-von-Winterstein-Theater werden in den Sparten Musiktheater und Schauspiel jeweils fünf bis sechs Neuproduktionen pro Spielzeit auf der Hauptbühne erarbeitet. Zusätzlich finden Inszenierungen auf der Studiobühne statt. Außerdem bespielt das Eduard-von-Winterstein-Theater seit 1952 das Naturtheater Greifensteine mit 1200 Sitzplätzen, das Kulturhaus in Aue und andere Abstecherorte im Erzgebirge.

Alte Brauerei Annaberg[Bearbeiten]

Der Verein Alte Brauerei Annaberg e. V. agiert als soziokulturelles Jugend- und Kulturzentrum und ist zugleich Kulturveranstalter mit vielfältigen Konzert- und Kleinkunstangeboten.

Neues Konsulat[Bearbeiten]

Der Verein Lichtfabrik e. V. Neues Konsulat betreibt in der Buchholzer Straße 57 seit 1. August 2008 einen Filmkulturtreffpunkt sowie soziokulturelle Projekte. In diesem Haus befand sich seit 1879 die amerikanische Handelsvertretung für Posamenten und Schmucktextilien aus dem Erzgebirge. Sie wurde 1882 in ein USA-Konsulat umgewandelt.

Kunstkeller[Bearbeiten]

Verein zur Vermittlung und Förderung zeitgenössischer Kunst und Kultur speziell erzgebirgischer Künstler, aber auch von Künstlern des In- und Auslandes in der Wilischstraße 11.

Gedenkstätten[Bearbeiten]

  • Gedenktafel am Schützenhaus zur Erinnerung an die NS-Gegner, die dort 1933 misshandelt und anschließend der NS-Unrechtsjustiz ausgeliefert wurden
  • Gedenktafel von 1992 gegenüber dem Gasthaus Feldschlößchen zur Erinnerung an den Todesmarsch von 400 überwiegend französischen KZ-Häftlingen aus dem Außenlager Neu-Staßfurt des KZ Buchenwald, die im April 1945 bis Annaberg getrieben wurden und von denen nur 65 überlebten
  • Sowjetisches Ehrenmal und Grabstätten auf dem Alten Friedhof für Rotarmisten, sowjetische Kriegsgefangene sowie Männer und Frauen, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden
  • Ehrenmal von 1949 auf demselben Friedhof für die Opfer des Faschismus und die Widerstandskämpfer gegen den Faschismus
  • Jüdischer Ehrenhain von 1957 auf dem Neuen Friedhof, Dresdner Straße, zur Erinnerung an die vertriebene jüdische Gemeinde und die Zerstörung des jüdischen Friedhofs durch das NS-Regime und zum Gedenken an die Opfer der Shoa
  • Gedenkstein an der Klosterstraße zur Erinnerung an die Opfer der DDR-Diktatur und an die Wende

Parks und Naturdenkmäler[Bearbeiten]

  • Stadtpark mit Trinitatiskirche, Adam-Ries-Büste, Barbara-Uthmann-Grabdenkmal und Auferstehungslinde
  • Waldschlösschenpark Buchholz mit Parkhotel, Teich und Parkbühne
  • Stadtpark am Pöhlberg mit Tiergehege, Kinderspielplatz und Gaststätte
  • Pöhlberg mit Tiergehege, Aussichtsturm und Basaltformation Butterfässer
  • Schreckenberg mit Turmruine

Sport[Bearbeiten]

  • Die Mehrzwecksporthalle Silberlandhalle hat 1400 m² Nutzfläche und bis zu 1300 Sitzplätze. Sie dient dem Vereinssport und für Veranstaltungen, zum Beispiel Konzerte.
  • Kurt-Löser-Sportplatz (bis 1990 „Kampfbahn“), Fußball- und Mehrzwecksportplatz mit 8000 m² Rasenfläche und 250 Sitzplätzen, 2008 generalüberholt und erweitert, benannt nach dem Annaberger Antifaschisten Kurt Löser.
  • Rollstuhltanzsport wird vom Christlichen Körperbehinderten-Verein und seine Freunde Annaberg e. V. angeboten.[12]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Kirchen und Religionsgemeinschaften[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Erzgebirgsklinikum

Traditionelle Wirtschaftszweige sind die Textilherstellung, die ihre Wurzeln im ausgehenden Mittelalter hat, Metall- Papier- und Holzverarbeitung sowie die Spielwarenindustrie. Nach der politischen Wende 1989/90 sind Industrie und verarbeitendes Gewerbe stark zurückgegangen. Dennoch hat die Region eine der höchsten Industriedichten (Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe) in Sachsen. Positive Entwicklungstendenzen verzeichnet die Automobilzulieferindustrie sowie das Dienstleistungsgewerbe, insbesondere der Tourismus. Annaberg-Buchholz zählt zu den wichtigsten touristischen Zielen in Sachsen, vor allem in der Vorweihnachtszeit.

Bedeutende Arbeitgeber:

Arbeitgeber Mitarbeiter Anmerkung/Nachweis
Annaberger Backwaren GmbH 172 [13]
Bäckerei Roscher 230 [14]
Baugeschäft Gotthard Rebentisch 50 [15]
Bundesagentur für Arbeit Sitz des Agenturbezirkes
elektrobau Annaberg GmbH 70 [16]
Erzgebirgische Theater- und Orchester GmbH 163 [17]
Erzgebirgsklinikum 510
Erzgebirgssparkasse 1310 Mitarbeiter insgesamt
Evangelische Schulgemeinschaft Erzgebirge 67 [18]
Handtmann Leichtmetallgießerei Annaberg 370 [19]
IDT Industrie- und Dichtungstechnik Werk Kupferring GmbH 130 [20]
IVB Umwelttechnik GmbH 127 [21]
M&M Exhaust GmbH
Obererzgebirgischen Posamenten- und Effekten-Werke (OPEW) Posamentenindustrie
Regionalverkehr Erzgebirge 646 Mitarbeiter insgesamt; Betreiber des Regionalverkehrs im Erzgebirgskreis; [22]
reifra Kunststofftechnik GmbH [23]
Rodag Food GmbH vormals Omnifood; Lebensmittelindustrie; [24]
Ruther & Einenkel Posamentenindustrie
Schönfelder Papierfabrik GmbH 100 [25]
Städtereinigung Annaberg GmbH 65 [26]
Stadtverwaltung Annaberg-Buchholz 270 [27]
Stadtwerke Annaberg-Buchholz 55 [28]
Technische Gebäudeausrüstung Annaberg GmbH 45 [29]
Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH 30 [30]
Wohn- und Pflegezentrum Annaberg-Buchholz 264 [31]

Medien[Bearbeiten]

In Annaberg-Buchholz erscheint eine Lokalausgabe der Chemnitzer Tageszeitung Freie Presse mit einer Lokalredaktion in der Stadt. Auch das Anzeigenblatt Erzgebirgs Rundschau wird in Annaberg redigiert. Außerdem hat dort das Sächsische Stadtradio Radio Erzgebirge der BCS Broadcast Sachsen GmbH & Co. KG ein Lokalstudio. Am Markt entsteht der WochenSpiegel für das Erzgebirge mit seiner Regionalausgabe des ehemaligen Landkreises Annaberg. Seit dem 18. Dezember 2011 erscheint die Online-Zeitung Annaberger Wochenblatt.

Infrastruktur und Verkehr[Bearbeiten]

Annaberg-Buchholz, Unterer Bahnhof

Fernstraßen[Bearbeiten]

Annaberg-Buchholz liegt an der B 95 sowie an der B 101. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle an der A 72, Stollberg-West, ist ca. 25 Kilometer entfernt. Hier entsteht seit Mitte der 90er Jahre ein leistungsfähiger Zubringer.

Annaberg-Buchholz liegt zudem an der ersten sächsischen Ferienstraße, der auf einen historischen Verkehrsweg zurückgehenden Silberstraße.

Eisenbahn[Bearbeiten]

Seit 1866 besteht ein Bahnanschluss nach Chemnitz, die sogenannte Zschopautalbahn, die weiter nach Cranzahl bzw. Bärenstein führt und dort Anschluss nach Tschechien hat. Seit der Sanierung der Strecke wird diese von der Erzgebirgsbahn, einer Tochter der Deutschen Bahn, betrieben. Die Züge halten am Unteren Bahnhof. Daneben existieren ein Haltepunkt Annaberg-Buchholz Mitte sowie der Bahnhof Süd. Bis zur Stilllegung am 31. Dezember 1994 gab es einen Oberen Bahnhof an der Bahnstrecke Königswalde–Annaberg. Diese war in den letzten 30 Jahren ihres Bestehens eine reine Güterstrecke. Sie stellte den Eisenbahnanschluss für zahlreiche Industriebetriebe im Bereich der B 95, des östlichen Annabergs, her.

Luftverkehr[Bearbeiten]

Der nächstgelegene Verkehrslandeplatz befindet sich in Chemnitz/Jahnsdorf (28 km). Nächstgelegene Flughäfen mit Linienverkehr sind Karlsbad (CR) (60 km), Dresden (103 km), Prag (118 km) und Leipzig/Halle (131 km).

Öffentlicher Nahverkehr (ÖPNV)[Bearbeiten]

Die in Annaberg-Buchholz ansässige RVE Regionalverkehr Erzgebirge GmbH betreibt im Stadtgebiet insgesamt sieben Stadtbuslinien. Regionalbuslinien verbinden Annaberg-Buchholz mit der Region sowie mit Chemnitz, Dresden, und Karlovy Vary (Karlsbad/Tschechien).

Bildung[Bearbeiten]

Schulgebäude der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge
Baustart für die neue Zweifeld-Sporthalle der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge

Bereits zwei Jahre nach der Stadtgründung wurde 1498 eine erste Lateinschule erwähnt. Bekannt ist auch die Rechenschule von Adam Ries, die er Mitte des 16. Jahrhunderts in seinem Wohnhaus betrieb. Der Standort oberhalb der St.-Annen-Kirche hat eine besonders lange Tradition. 1549 entstand dort ein erstes Schulgebäude, das in den folgenden Jahrhunderten immer wieder neu- und umgebaut wurde. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1795. 1837 wurde ein zweites Schulgebäude unmittelbar daneben errichtet und 1882 umfassend erweitert. Der gesamte Komplex wurde bis 2010 zum Bildungszentrum Adam Ries umgebaut, das Grund- und Oberschule mit Ganztagsangeboten vereint.

1872 wurde für die Realschule ein neues Gebäude in der Münzgasse errichtet, 1894 eine zweite Bürgerschule in der heutigen Pestalozzistraße (jetzt Landkreisgymnasium St. Annen). 1900 wurde das neue Lehrerseminar eröffnet (ab 1925 eine höhere Mädchenschule, nach 1945 Krankenhaus, heute Evangelische Schulgemeinschaft Erzgebirge).

Die Städte Annaberg und Buchholz entwickelten sich im 19. Jahrhundert zu Zentren der Posamentenindustrie. 1858 wurde die Posamentenfachschule gegründet und erhielt 1909 einen großzügigen Neubau in der heutigen Straße der Einheit. Dort ist das Berufliche Schulzentrum für Technik, Ernährung und Wirtschaft untergebracht.

Grundschulen[Bearbeiten]

  • Grundschule im Bildungszentrum Adam Ries
  • Grundschule Friedrich Fröbel
  • Grundschule Kleinrückerswalde
  • Grundschule An der Riesenburg
  • Grundschule Maria Montessori

Oberschulen[Bearbeiten]

  • Oberschule im Bildungszentrum Adam Ries
  • Oberschule J. H. Pestalozzi
  • Montessori-Oberschule in der Evangelischen Schulgemeinschaft Erzgebirge

Gymnasien[Bearbeiten]

  • Landkreis-Gymnasium St. Annen
  • Evangelische Schulgemeinschaft Erzgebirge
  • Berufliches Gymnasium für Wirtschaftswissenschaften

Berufsbildende Schulen[Bearbeiten]

  • Berufliches Schulzentrum für Technik, Ernährung und Wirtschaft
  • Institut für Ausbildung Jugendlicher gGmbH
  • Freie Schulen Annaberg der ASG - Anerkannten Schulgesellschaft mbH

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Adam-Ries-Denkmal

Liste von Persönlichkeiten der Stadt Annaberg-Buchholz

Bedingt durch die lange Bergbautradition und die damit verbundene Rolle Annabergs als Bergbaumetropole der frühen Neuzeit zog die Stadt in dieser Zeit zahlreiche Gelehrte an. Hervorzuheben sind insbesondere Adam Ries und Johannes Rivius. Unter den Söhnen und Töchtern der Stadt haben Barbara Uthmann (1514–1575) eine deutsche Unternehmerin, Christian Felix Weiße (1726–1804), der Begründer der deutschen Kinder- und Jugendliteratur, der Komponist und Schriftsteller Heinrich Köselitz (alias Peter Gast; 1854–1918) und der Künstler Carlfriedrich Claus (1930–1998) überregionale Bekanntheit erlangt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Von Annaberg bis Oberwiesenthal (= Werte der deutschen Heimat. Band 13). 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1968.
  • Annaberg. In: Max Grohmann: Das Obererzgebirge und seine Städte, Graser, Annaberg 1903, S.3-182
  • Die freie Bergstadt St. Annaberg, Sonderdruck aus dem Werk Sächsische Bau- und Kunstdenkmäler, Landesverein Sächsischer Heimatschutz Dresden 1933
  • Festschrift zur 400jährigen Jubelfeier der Stadt Annaberg 1496 - 1896. Schreiber, Annaberg 1896 (Digitalisat)
  • Führer durch die Stadt Annaberg i. Erzgeb. und ihre Umgebung. Einheimischen und Fremden gewidmet vom Erzgebirgsverein Annaberg, Kommissionsverlag von Grasers Verlag (Rich. Liesche). Annaberg 1908
  • Mitteilungen des Vereins für Geschichte von Annaberg und Umgegend. Graeser, Annaberg 1885ff. (mehrere Bände) (Digitalisat)
  • Verwaltungsberichte des Stadtrats zu Annaberg. Annaberg 1885ff. (Digitalisat)
  • Anonymus: Die Churfürstliche Sächs. freye Bergstadt St. Annabergk ... Chronikalische Aufzeichnungen über Annaberg und das Bergwerk. Streifzüge durch die Geschichte des oberen Erzgebirges. Heft 30. Annaberg-Buchholz 1995. (Abschrift der „Annaberger Chronik 1646“ von Michael Zirolt, bearbeitet von Helmut Unger) Download (pdf 147 kB)
  • Georg Arnold: Chronicon Annabergense Continuatum, Anno 1658, Reprintausgabe der ersten deutschsprachigen Chronik der Stadt Annaberg im Erzgebirge, Verlag v. Elterlein, ISBN 3-9800565-9-7
  • Johannes Bernhard Ficker: Annaberg von 1843 bis 1868. Ein Beitrag zur Geschichte dieser Stadt. Annaberg 1868 (Digitalisat)
  • Christian Meltzer: Historische Beschreibung des St. Catharinenberges im Buchholz. Annaberg o. J. (1929)
  • Rudolf Nicolai: 450 Jahre Buchholz und seine Kirche. Streifzüge durch die Geschichte des oberen Erzgebirges. Heft 39. Annaberg-Buchholz 2000. (Nachdruck eines Vortrages von 1951) Download (pdf 201 kB)
  • Joachim Reim: Buchholzer Geschichte und Geschichten. Aufgeschrieben und zusammengestellt zur 500-Jahrfeier der Stadt Buchholz im Jahre 2001. Heft 1. Streifzüge durch die Geschichte des oberen Erzgebirges. Heft 34. Annaberg-Buchholz 1999. Download (pdf 377 kB)
  • Joachim Reim: Buchholzer Geschichte und Geschichten. Aufgeschrieben und zusammengestellt zur 500-Jahrfeier der Stadt Buchholz im Jahre 2001. Heft 2. Streifzüge durch die Geschichte des oberen Erzgebirges. Heft 35. Annaberg-Buchholz 2000. Download (pdf 650 kB)
  • Manfred Riesche (Hrsg.): Festschrift zum 500-jährigen Jubiläum der Gründung der Stadt Annaberg. Verlag Erzgebirgs Rundschau, Annaberg-Buchholz 1996 (mit Beiträgen von Bernd Schreiter, Dr. Lothar Klapper, Peter Rochhaus u. a.).
  • Adam Daniel Richter: Chronica der freyen Berg-Stadt St. Annaberg. Bd. 1 und 2, Annaberg 1746/48 (Digitalisat SLUB)
  • Richard Steche: Annaberg. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 4. Heft: Amtshauptmannschaft Annaberg. C. C. Meinhold, Dresden 1885, S. 3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Annaberg-Buchholz – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Annaberg-Buchholz – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2013 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Manfred Wilde: Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen, Köln, Weimar, Wien 2003, S. 492, S. 597 und S. 644-647.
  3. Falk Bretschneider: Die unerträgliche Macht der Wahrheit. Magie und Frühaufklärung in Annaberg (1712–1720), Aichach: Schwarten 2001
  4. Heinrich Magirius in Schicksale Deutscher Baudenkmale im Zweiten Weltkrieg. Hrsg. Götz Eckardt, Henschel-Verlag, Berlin 1978. Band 2, S. 451
  5. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  6. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1996
  7. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998
  8. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  9. http://www.statistik.sachsen.de/wpr_neu/pkg_s10_erg.prc_erg_gr?p_bz_bzid=GR14&p_ebene=GE&p_ort=14521020
  10. http://www.statistik.sachsen.de/wpr_neu/pkg_w04_ver.prc_ver?p_bz_bzid=GR09&p_ebene=GE&p_ort=14521020
  11. http://www2.annaberg-buchholz.de/SRW2014/
  12. ckv annaberg Rollstuhltanz, abgerufen am 9. Dezember 2011
  13. https://www.annaberger-backwaren.de/stellenvor.cfm
  14. http://www.baeckerei-roscher.de/unternehmen/philosophie/
  15. http://www.gotthard-rebentisch.de/index.php?men=1
  16. http://www.elektrobau-annaberg.com/index_1.php?men=11
  17. http://www.winterstein-theater.de/index.php?option=com_content&view=article&id=118&Itemid=287
  18. http://www.ege-annaberg.de/node/72
  19. http://www.handtmann.de/coulee-de-metaux-legers/entreprise/sites/d-annaberg.html?L=2%20onfocus%3DblurLink%28this%29%3B
  20. Bilanz des Geschäftsjahres 2012 vom 1. Juni 2013, abgerufen am 15. April 2014 über http://www.bundesanzeiger.de
  21. Bilanz des Geschäftsjahres 2012 vom 4. März 2013, abgerufen am 4. Juni 2014 über http://www.bundesanzeiger.de
  22. http://www.rve.de/rve/unternehmen/
  23. http://www.reifra.de
  24. http://www.rodagfood.de
  25. http://www.schoenfelder-papierfabrik.de/index.php?page=Mitarbeiter&lang=DE
  26. http://www.sta-ana.de/cms/index.php/unternehmen
  27. http://www.annaberg-buchholz.de/de/rathaus/stadtverwaltung.php
  28. http://www.swa-b.de/ueber_uns.cfm
  29. http://www.tga-annaberg.de/unternehmen.htm
  30. http://www.wfe-erzgebirge.de/de/Ueber_uns_1288.html
  31. Bilanz des Geschäftsjahres 2012 vom 9. Mai 2013, abgerufen am 4. Juni 2014 über http://www.bundesanzeiger.de