Berne

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Berne im Landkreis Wesermarsch, zu anderen Bedeutungen siehe Berne (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Berne
Berne
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Berne hervorgehoben
53.1814972222228.48264166666676Koordinaten: 53° 11′ N, 8° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Wesermarsch
Höhe: 6 m ü. NHN
Fläche: 85,2 km²
Einwohner: 6858 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27804
Vorwahlen: 04406, 0421
Kfz-Kennzeichen: BRA
Gemeindeschlüssel: 03 4 61 001
Gemeindegliederung: 51 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Breithof 6
27804 Berne
Webpräsenz: berne.de
Bürgermeister: Franz Bittner (parteilos)
Lage der Gemeinde Berne im Landkreis Wesermarsch
Zwischenahner Meer Bremen Bremerhaven Delmenhorst Landkreis Ammerland Landkreis Cloppenburg Landkreis Cuxhaven Landkreis Friesland Landkreis Oldenburg Landkreis Osterholz Landkreis Wesermarsch Landkreis Wittmund Oldenburg (Oldenburg) Wilhelmshaven Berne Brake (Unterweser) Butjadingen Elsfleth Jade (Gemeinde) Lemwerder Nordenham Ovelgönne StadlandKarte
Über dieses Bild

Berne ist eine Gemeinde im Landkreis Wesermarsch in Niedersachsen, Deutschland.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Berne liegt im südlichen Teil der Wesermarsch. Die Gemeinde hat eine Fläche von 85 km² und liegt an der Mündung des Flusses Berne (etwa 5 Meter breit, daher auch „Bach“) in die Ollen, einen Nebenfluss der Hunte. Das dünn besiedelte und größtenteils landwirtschaftlich genutzte Gemeindegebiet besteht überwiegend aus Marschland. Im Süden der Gemeinde befinden sich größere Moorgebiete. Das heutige Gemeindegebiet ist Teil der historischen Landschaft Stedingen, die im Wesentlichen das Gebiet der Gemeinde Lemwerder und der Nachbargemeinde Berne umfasste.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Im Nordwesten wird die Gemeinde durch die Hunte und im Nordosten durch die Unterweser begrenzt. Die Weser bildet hier gleichzeitig die Landesgrenze zum Bremer Stadtteil Blumenthal. Südöstlich grenzt Berne an die Gemeinde Lemwerder und im Süden an die Gemeinden Hude und Ganderkesee. Nord-Nordwestlich von Berne befindet sich die Stadt Elsfleth.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Berne besteht heute aus den Ortsteilen Bäke, Bardenfleth, Berne, Bernebüttel, Bettingbühren, Buttel, Buttlerhörne, Campe, Coldewei, Dreisielen, Füllje, Ganspe, Ganspe Außendeich, Glüsing, Hannöver, Harmenhausen, Hekelermoor, Hekeln, Hiddigwarden, Hiddigwardermoor, Huntebrück, Juliusplate, Katjenbüttel, Köterende, Lichtenbergersiel, Motzen, Neuenhuntorf, Neuenhuntorfersiel, Neuenhuntorfermoor, Neuenkoop, Neumühlen, Ochholt, Ohrt, Ollen, Ollenermoor, Pfahlhausen, Ranzenbüttel, Schlüte, Schlüterburg, Schlüterdeich, Warfleth, Wehrder, Wehrderhöhle und Weserdeich. Sitz der Verwaltung ist der Ort Berne.[2]

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Blick auf die Weser bei der Juliusplate

Auf dem Gemeindegebiet befindet sich das Naturschutzgebiet Juliusplate. Es ist ein Naturschutzgebiet nordöstlich von Berne am linken Ufer der Weser auf der gleichnamigen ehemaligen Weserinsel. Es ist rund 79 Hektar groß und steht seit dem 13. Dezember 2007 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Wesermarsch.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Schlacht bei Altenesch
(Miniatur in der Sächsischen Weltchronik, 13. Jhd.)
Nicht genordete Karte mit dem Stedinger Land

Mittelalter[Bearbeiten]

1063 verschenkte Kaiser Heinrich IV. das ungeschützte Sumpfland um Berne an die bremische Kirche. Erzbischof Adalbert von Bremen gestattete den zugewanderten Niederländern die Besiedlung im freien erblichen Besitz nach dem Holländerrecht. Zum Hochwasserschutz wurde ca. 100 Jahre später von den Stedingern mit dem Deichbau begonnen.

Im 13. Jahrhunderts protestierten die Stedinger in der damaligen Berner St. Ägidiuskirche gegen die Feudalherrschaft des Landesherrn Erzbischofs Gerhard II. von Bremen. Die Unterdrückung, aber auch der Protest, nahmen zu. 1233/34 kam es zum Stedingerkrieg, ein Kreuzzug des Erzbistums Bremen gegen das Volk der Stedinger. In der Schlacht bei Altenesch siegten der Erzbischof und seine Verbündeten und die Stedinger wurden weiter unterdrückt.

Die Kirche von Berne ließ der Erzbischof bis auf den Turm und die Nordmauer abreißen. Die Aegidius-Kirche wurde um 1240 als gotische Hallenkirche neu erbaut und der vorhandene Turm einbezogen. Um 1350 entstand die St.-Marien-Kirche im Ortsteil Warfleth. Die St.-Marien-Kirche im Ortsteil Neuenhuntorf wurde ab 1489 erbaut.

15. bis 19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Nachdem das Sumpfgebiet sich zu einem fruchtbaren Marschland entwickelte, konnte durch Viehzucht und Ackerbau ein bescheidenes Leben ermöglicht werden. Die Viehzucht gedieh gut; der Export der Rinder ließ einen gewissen Wohlstand zu.

1601 wurde von Graf Anton der Berner Markt genehmigt, der damit eine lange Tradition begründete. Er war der Höhepunkt des Jahres an dem bei Handel, Gesang, Spiel und Tanz alle Schichten der Bevölkerung teilnahmen.

Das Gut Neuenhuntorf wurde 1678 von Oberdeichgraf Anton Günther von Münnich erbaut. Hier verlebte seine Jugend der spätere russische Generalfeldmarschall und Staatsmann Burkhard Christoph von Münnich.

Die Marschbauern konnten im 17. bis 19. Jahrhundert einen begrenzten Wohlstand erreichen, während die Torfbauern nur das nötigste hatten. Im Deichbezirk an der Weser lebten zudem zahlreiche Fischer, Kahnschiffer und Seefahrer. Die Schifffahrt auf der Weser führte zur Gründung einer Reihe von kleinen Bootsbaubetriebe und mittleren Schiffswerften. Auch heute werden hier noch Jachten und Spezialschiffe hergestellt.

Das Großherzogtum Oldenburg baute zwischen 1856 und 1869 in der Wesermarsch eine Verbindungsstraße, die aus Sparsamkeitsgründen mit einheimischen Klinkersteinen errichtet wurde. Daraus entwickelte sich die heutige Bundesstraße 212.

1873 erfolgte der Bau der Bahnstrecke von Hude bis Brake mit Anschluss von Berne. Der Transport von Vieh erleichterte sich erheblich. Die Gründung der Stedinger Molkerei folgte bald darauf.

Neuere Zeit[Bearbeiten]

Seit dem 19. Jahrhundert gliederte sich das Gebiet der heutigen Gemeinde Berne in die Gemeinden Berne, Neuenhuntorf und Warfleth, die zum oldenburgischen Amt Elsfleth gehörten. 1933 wurden Berne, Neuenhuntorf und Warfleth mit den Gemeinden Altenesch und Bardewisch zur Gemeinde Stedingen des Landkreises Wesermarsch zusammengeschlossen. Am 1. April 1948 wurde die Gemeinde Stedingen wieder aufgelöst und in die Gemeinden Berne und Altenesch geteilt. Neuenhuntorf und Warfleth verblieben als Teil von Berne.

Die Hubbrücke Huntebrück entstand von 1951 bis 1953.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahl der Gemeinde pendelt seit dem Jahr 2000 relativ konstant um die 7.000 Einwohner-Marke.[2]

Jahr Einwohnerzahlen
1980 6.176
1990 6.400
2000 6.921
Jahr Einwohnerzahlen
2002 7.179
2004 7.246
2006 7.141
Jahr Einwohnerzahlen
2007 7.108
2008 7.095
2009 7.029
Jahr Einwohnerzahlen
2010 6.917
2011 6.951

Stand jeweils zum 1. Januar des angebenden Jahres.

(jeweils zum 31. Dezember)[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat der Gemeinde Berne besteht aus 18 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 6.001 und 7.000 Einwohnern.[4] Die 18 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011.

Stimmberechtigt im Gemeinderat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Franz Bittner.

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2011 ergab das folgende Ergebnis:[5]

Partei  Anteilige Stimmen  Anzahl Sitze  Veränderung Stimmen  Veränderung Sitze
SPD 36,38 % 7 -16,54 %
CDU 34,97 % 6 -1,5 %
Bündnis 90/Die Grünen 15,02 % 3 +8,61 %
Das Bürgerforum Berne 10,66 % 2 +10,66 % +2
Linke 2,94 % 0 +2,94 % 0

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2011 lag mit 53,40 %[5] etwas über dem niedersächsischen Durchschnitt von 52,5 %.[6] Zum Vergleich – bei der vorherigen Kommunalwahl vom 10. September 2006 lag die Wahlbeteiligung bei 56,03 %.[7]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde ist geteilt. Die obere Hälfte zeigt zwei Pferde als Symbol für die Bedeutung der Pferdezucht. Die untere Hälfte zeigt ein Boot als Symbol für den Schiffbau. Die Farben Rot, Gold und Blau stammen aus dem Wappen der Grafen von Oldenburg, die dieses Gebiet als erstes friesisches Gebiet eroberten.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 2001 besteht eine Gemeindepartnerschaft mit der rund 1200 Kilometer entfernten ungarischen Gemeinde Vértessomló. Sie liegt rund 1,5 Stunden Autofahrt von Budapest in Richtung Balaton entfernt. Die nächstgrößere Stadt ist die Universitätsstadt Tatabánya.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

  • Heimatmuseum Berne

Bauwerke[Bearbeiten]

  • St.-Aegidius-Kirche, Berne (um 1240), dreischiffige gotische Hallenkirche, von 1590 bis 1596 baute Meister Reinhard Lampeler aus Brabant die Orgel, Altar und Kanzel aus der Werkstatt Ludwig Münstermanns
  • St.-Marien-Kirche im Ortsteil Warfleth, erbaut um 1350
  • St.-Marien-Kirche im Ortsteil Neuenhuntorf, erbaut um 1500
  • Mündungsschöpfwerke in Lichtenberg und Ganspe
  • Hubbrücke Huntebrück, niedersächsische Baudenkmal, wurde 1951 bis 1953 erbaut
  • Das Gut Neuenhuntorf wurde 1678 von Oberdeichgraf Anton Günther von Münnich erbaut. Sein Sohn Burkhard Christoph von Münnich, (1683–1767), russischer Generalfeldmarschall und Staatsmann, ist hier geboren. Bemerkenswert ist ein Rohrleitungssystem im Gutsgarten, mit dem Teiche, Gräben und Wasserbassins verbunden wurden. Ebbe und Flut sorgten über die Rohre für eine permanente Frischwasserversorgung aus der Hunte.
  • Piependammer Siel

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Berner Abendmusiken in der St.-Aegidius-Kirche
  • Berner Ollenfest, u.a. mit Drachenbootrennen und Kanupolo, findet alle zwei Jahre statt

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Fähre Rönnebeck

Die Gemeinde Berne ist über die Bundesstraße 212 an die Autobahn A28 angebunden. Im Ortsteil Berne mündet die Bundesstraße 74 in die Bundesstraße 212. Die B74 führt im Zuge einer Fährverbindung über die Weser nach Farge und geht auf der Bremer Weserseite in die Autobahn A270 über.

Zwischen der niedersächsischen Gemeinde und dem gegenüberliegenden Bremer Stadtteil Blumenthal bestehen die zwei Fährverbindungen Blumenthal–Motzen und Berne–Farge, die beide von der Fährgesellschaft Fähren Bremen–Stedingen betrieben werden. Zum Einsatz kommen die Autofähren Juliusplate, die Rönnebeck sowie die Berne-Farge. Beide Fährstellen werden rund um die Uhr in unterschiedlichen Takten bedient.

Der Bahnhof von Berne liegt an der Bahnstrecke Hude–Nordenham. Seit Mitte Dezember 2010 wird er von der S-Bahn Bremen bedient. Die Feinerschließung und die Verbindung mit den Nachbarorten übernehmen Linienbusse der Weser-Ems Busverkehr GmbH.

Durch das Gemeindegebiet führen drei Radfernwege. Die Deutsche Sielroute ist ein Radfernweg durch den Landkreis Wesermarsch. Er besitzt eine Länge von 220 Kilometern und ist vor allem von der typischen Landschaft der Wesermarsch geprägt. Der Weserradweg ist ein 491 Kilometer langer Radfernweg von Hann. Münden bis Cuxhaven entlang der Weser. Der Hunteradweg folgt der Hunte von ihrer Mündung in die Weser bei Elsfleth bis zum Dümmer.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Fassmer-Werft

Auf dem Gemeindegebiet entlang der Weser haben sich verschiedene größere Produktions- und Handwerksbetriebe angesiedelt. Zu nennen sind die Schiffs- und Bootswerften Fr. Fassmer & Co. in Berne, die Rolandwerft in Warfleth und Lürssen Bardenfleth GmbH & Co. KG in Bardenfleth, die Telekommunikationsfirma akquinet SLS logistics GmbH sowie die Tiefbaufirma Wussow Kanalbau- und Pflasterbetriebs GmbH. Ein weiteres Unternehmen ist die Aljo Aluminium-Bau GmbH in Berne, eine Spezialfirma für den Aluminium-Bau, die u.a. im Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik und der Marinetechnik tätig ist.

Medien[Bearbeiten]

Die Gemeinde Berne liegt im Einzugsbereich mehrerer Tageszeitungen. Dies sind die Nordwest-Zeitung mit ihrem Lokalteil „Wesermarsch-Zeitung“, der Weser-Kurier mit seiner Regionalausgabe „Die Norddeutsche“ sowie die Kreiszeitung Wesermarsch.

In Berne existierten zwischen 1864 bis 1970 mehrere Zeitungen, von denen der Stedinger Bote die größte Bedeutung hatte.

Die erste Zeitung in Berne war Der Stedinger, die vom 1. Oktober 1864 bis zum 5. August 1865 erschien und in Berne gedruckt wurde. Der politischen Tendenz nach war sie unabhängig. Sämtliche Ausgaben sind in der Landesbibliothek Oldenburg archiviert. Ab dem 4. Januar 1868 erschien der Stedinger Bote und Anzeiger für Elsfleth. Der Untertitel des Blatts wechselte:

  • 1874 bis 1876: ...und Anzeiger für Elsfleth u. Butjadingen
  • 1876 bis 1885: Anzeiger für Hude, Elsfleth und Butjadingen
  • 1886 bis 1910: Anzeiger für Elsfleth, Hude und Butjadingen
  • 1910/11: Ohne Untertitel
  • 1911 bis 1914: General-Anzeiger für Berne, Elsfleth, Hude u. Umgegend
  • 1914 bis 1935: Zentral-Organ für das Stedinger Land
  • 1935 bis 1941: Heimatzeitung für das Stedinger Land.
  • 1949 bis 1970: offenbar ohne Untertitel

Die Zeitung wurde bis auf eine kurze Periode von 1910 bis 1913, in der das Blatt in Delmenhorst gedruckt wurde, in Berne gedruckt. Die politische Tendenz war bis 1933 unabhängig. Am 1. Dezember 1949 erschien die erste Nachkriegsausgabe, 1970 wurde das Blatt eingestellt. Ab 1888 erschienen auch diverse Beilagen. Die Jahrgänge 1868 bis 1940 und von 1949 bis 1970 sind in der Landesbibliothek Oldenburg archiviert. 1908/1909 erschien mit dem Stedinger Tageblatt kurzfristig eine Konkurrenz zum Boten, das in Delmenhorst gedruckt und schließlich vom Boten aufgekauft wurde.

Bildung[Bearbeiten]

In Berne gibt es zwei Grundschulen, die als verlässliche Grundschulen geführt werden. Ihre Trägerschaft liegt bei der Gemeinde. Weiterführende Schule in der Gemeinde ist das Schulzentrum Berne, eine Haupt- und Realschule mit Ganztagsangebot. Das Schulzentrum steht in der Trägerschaft des Landkreises Wesermarsch. Ebenfalls in der Trägerschaft des Landkreises befindet sich eine Außenstelle der Kreisvolkshochschule Wesermarsch.[8]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Heinrich Vollers (1583– 1656), Hausmann in Schlüte (Bauer), Landmesser, Rechnungsprüfer, Organist und Chronist. ´
  • Hermann Mylius von Gnadenfeld (geb. Müller) (1603–1657), Rat und Gesandter des Grafen Anton Günther (Oldenburg)
  • Anton Günther von Münnich (geb. Mönnich) (1650–1721), Deichgraf
  • Johann Rudolf von Münnich, (* 7. November 1676 in Neuenhuntorf; † 1730 in Ovelgönne), Deichgraf
  • Burkhard Christoph von Münnich (1683–1767), Ingenieur, russischer Generalfeldmarschall und Staatsmann
  • Cristian Hinrich Kruse, (* 9. August 1753 in Hiddigwarden; † 4. Januar 1827 in Leipzig), Universitätsprofessor und Leiter des Gymnasiums und des Lehrerseminars in Oldenburg
  • Christian Friedrich Mentz, (* 7. November 1765 in Berne; † 5. Dezember 1832 in Oldenburg), Kartograph und Regierungspräsident in Oldenburg
  • Emilie Bendel (* 1836 in Berne; † 14. Januar 1915 in Bremen), deutsche Pädagogin, Schulgründerin und Frauenrechtlerin
  • Georg Wilhelm Ferdinand von Amann (* 24. November 1839 in Berne, Oldenburg; † 13. August 1928 in Berlin), königlich-preußischer General der Infanterie
  • Diedrich Schmidt, (* 7. Januar 1868 in Weserdeich; † 28. Januar 1939 in Zetel), zunächst Lehrer, dann Ziegeleibesitzer (Bockhorner Klinker), Landtagsabgeordneter in Oldenburg
  • Max Rumpf (1878–1953), Soziologe und Hochschullehrer
  • Bernhard Wellmann (* 2. August 1890 in Neuenkoop, Gemeinde Berne; † 30. August 1964 in Neuenkoop), Kaufmann und FDP-Politiker
  • Paul de Bruyn (1907–1997), deutscher Marathonläufer
  • Dieter Bohlen (* 1954), Musiker und Musikproduzent
  • Felix Eikmeier (* 1992), deutscher Kanupolospieler in der U21-Nationalmannschaft seit 2011, Vize-Europameister Kanupolo-Europameisterschaft 2011 in Madrid, Bronze Kanupolo-Weltmeisterschaft 2012 in Posen

Mit Berne verbunden[Bearbeiten]

  • Björn Thümler (* 1970 in Brake), Politiker, MdL (CDU), wuchs in Berne auf und wohnt in Berne
  • Karl-Hans Lagershausen, (* 19. April 1924 in Gittelde; † 31. August 1988 in Oldenburg), Landwirt und Politiker, MdB (CDU) von 1972 bis 1983

Literatur[Bearbeiten]

  • Hermann Lübbing, Oldenburg. Historische Konturen. Festschrift zum 70. Geburtstag. Oldenburg (Heinz Holzberg Verlag) 1971 S.57 ISBN 3-87358-045-4
  • Lübben: Geschichte der Gemeinde Neuenhuntorf. Oldenburg 1903
  • W. Runge: Die St.-Marienkirche in Warfleth. Oldenburg 1981
  • W. Warntjen: Geschichte der Katechetenschule und der Höheren Bürgerschule in Berne. Oldenburg 1918
  • Trensky, Detering: St. Aegidius zu Berne, A.D. 1960. 1960
  • Richter, Lüken, Schmidt, Runge: St. Aegidius zu Berne, A.D. 1981. 1981
  • Rohmeyer, Runge, Prochmann: Kirchen im Stedingerland. Stalling Verlag, 1971
  • Gerold Meiners: Chronik der Stedinger Schulen (Band 1: Ehemalige Gemeinden Berne, Neuenhuntorf, Warfleth). Oldenburg (Kayser Verlag)1983, 360 S. mit zahlr. Abb. (Rez. v. Gerold Schmidt, in: Oldenburgische Familienkunde, Jg. 25, H.4/1983, S. 799).
  • Gerold Meiners: Stedingen und die Stedinger. Hauschild Verlag, Bremen 1987
  • Gerold Meiners: 100 Jahre Molkereigenossenschaft Stedingen eG Berne
  • Gerold Meiners: Geschichte des Entwässerungsverbandes Stedingen. 1987
  • Werner Vahlenkamp: Jüdische Familien in Berne. 1994
  • Heinz Huhs: Berne – Amt und Vogtei in Stedingen.. Isensee Verlag, 1995
  • Wolfgang Büsing, Johannes Vollers in Hasbergen. Ein oldenburgischer Landpfarrer im 30jährigen Krieg. In: Glück, Heil und Segen angewünschet. Familiengeschichtliche und heimatkundliche Beiträge aus dem Oldenburgischen. Oldenburg (Heinz Holzberg Verlag) 1988 S. 38-42. ISBN 3-87358-305-4 (Rez. v. Gerold Schmidt Oldenburgische Familienkunde Jg. 30, H.4/1988, S. 766-767)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Berne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. a b Gemeinde Berne – Zahlen / Daten / Fakten, abgerufen am 7. April 2012
  3. LSKN-Online
  4. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 7. April 2011
  5. a b Gemeinde Berne – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2011, abgerufen am 7. April 2012
  6. www.ndr.de: Abwärtstrend bei Wahlbeteiligung gestoppt, abgerufen am 7. April 2012.
  7. Gemeinde Berne – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2006, abgerufen am 7. April 2012
  8. Gemeinde Berne – Schulen, abgerufen am 7. April 2012