Burgstetten

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Burgstetten
Burgstetten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Burgstetten hervorgehoben
48.9280555555569.3702777777778254Koordinaten: 48° 56′ N, 9° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Rems-Murr-Kreis
Höhe: 254 m ü. NHN
Fläche: 10,29 km²
Einwohner: 3497 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 340 Einwohner je km²
Postleitzahl: 71576
Vorwahl: 07191
Kfz-Kennzeichen: WN, BK
Gemeindeschlüssel: 08 1 19 018
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 18
71576 Burgstetten
Webpräsenz: www.burgstetten.de
Bürgermeisterin: Irmtraud Wiedersatz
Lage der Gemeinde Burgstetten im Rems-Murr-Kreis
Allmersbach im Tal Allmersbach im Tal Althütte Auenwald Backnang Backnang Burgstetten Fellbach Großerlach Kaisersbach Kaisersbach Kaisersbach Kaisersbach Kirchberg an der Murr Leutenbach (Württemberg) Leutenbach (Württemberg) Leutenbach (Württemberg) Murrhardt Oppenweiler Plüderhausen Plüderhausen Plüderhausen Rudersberg Schorndorf Schwaikheim Spiegelberg Sulzbach an der Murr Waiblingen Waiblingen Waiblingen Weissach im Tal Welzheim Winnenden Winterbach (Remstal) Aspach (bei Backnang) Berglen Berglen Weinstadt Kernen im Remstal Urbach (Baden-Württemberg) Alfdorf Alfdorf Korb (Württemberg) RemshaldenKarte
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Burgstetten ist eine Gemeinde im Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg. Der Sitz der Gemeindeverwaltung ist in Burgstall.

Geografie[Bearbeiten]

Burgstetten liegt im Murrtal in 212 bis 321 Meter Höhe.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Burgstetten mit den Ortsteilen Burgstall und Erbstetten besteht aus folgenden Dörfern, Weilern und Wohnplätzen. Zu Burgstall gehören das Dorf Burgstall und der Wohnplatz Neumühle. Zu Erbstetten gehören das Dorf Erbstetten und der Weiler Kirschenhardthof.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Burgstetten entstand am 1. August 1971 im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg durch den Zusammenschluss der beiden zuvor selbständigen Gemeinden Burgstall an der Murr und Erbstetten. Der Ortsteil Kirschenhardthof gehörte bereits seit 1882 zu Erbstetten. Den Namenszusatz an der Murr führte Burgstall seit dem 7. Dezember 1964.

Burgstall an der Murr[Bearbeiten]

Wappen Burgstall an der Murr.png

Burgstall wurde 1301 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name ist vermutlich auf eine befestigte Anlage in der Römerzeit oder auf eine mittelalterliche Burg zurückzuführen.

Erbstetten[Bearbeiten]

Wappen Erbstetten.png

Erbstetten wird im Jahr 794 erstmals urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert hatte das Esslinger Spital und das Stift Backnang Güter und Rechte, die 1453 von Württemberg erworben wurde. Erbstetten gehörte bis 1938 zum Oberamt Marbach, anschließend zum Landkreis Backnang.


Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 7. Juni 2009 hat der Gemeinderat 12 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,9 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Freie Wählervereinigung 8 Sitze (63,68 %)
  Bürgervereinigung 4 Sitze (36,32 %)

Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Burgstetten, Burgstall (Murr)
Burgstall 1683/1685 im Kieserschen Forstlagerbuch
Erbstetten 1683/1685 im Kieserschen Forstlagerbuch

Verkehr[Bearbeiten]

Burgstetten gehört zum Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart. Der Bahnhof Burgstall (Murr) liegt an der Kleinen Murrbahn Marbach am NeckarBacknang. Mit der Eröffnung der Verlängerung der S-Bahn-Linie 4 zwischen Marbach und Backnang am 8. Dezember 2012 ist die Gemeinde an das Stuttgarter S-Bahn-Netz angebunden.

Die Linien 388, 454 und 455 der Regional Bus Stuttgart GmbH bieten zudem eine Busanbindung an Backnang.

Die nächstgelegene Bundesstraße ist die B 14, die etwa fünf Kilometer östlich von Burgstetten verläuft. Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Pleidelsheim an der Bundesautobahn 81, etwa 15 Kilometer westlich.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Burgstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 511–512