Waiblingen

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Waiblingen im Rems-Murr-Kreis, Waiblingen heißt auch ein Stadtteil von Aalen im Ostalbkreis.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Waiblingen
Waiblingen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Waiblingen hervorgehoben
48.8302777777789.3169444444444230Koordinaten: 48° 50′ N, 9° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Rems-Murr-Kreis
Höhe: 230 m ü. NHN
Fläche: 42,76 km²
Einwohner: 52.302 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 1223 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 71332–71336
Vorwahlen: 07151
07146 (Bittenfeld)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: WN, BK
Gemeindeschlüssel: 08 1 19 079
Stadtgliederung: Kernstadt und 5 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Kurze Straße 33
71332 Waiblingen
Webpräsenz: www.waiblingen.de
Oberbürgermeister: Andreas Hesky (Freie Wähler)
Lage der Stadt Waiblingen im Rems-Murr-Kreis
Allmersbach im Tal Allmersbach im Tal Althütte Auenwald Backnang Backnang Burgstetten Fellbach Großerlach Kaisersbach Kaisersbach Kaisersbach Kaisersbach Kirchberg an der Murr Leutenbach (Württemberg) Leutenbach (Württemberg) Leutenbach (Württemberg) Murrhardt Oppenweiler Plüderhausen Plüderhausen Plüderhausen Rudersberg Schorndorf Schwaikheim Spiegelberg Sulzbach an der Murr Waiblingen Waiblingen Waiblingen Weissach im Tal Welzheim Winnenden Winterbach (Remstal) Aspach (bei Backnang) Berglen Berglen Weinstadt Kernen im Remstal Urbach (Baden-Württemberg) Alfdorf Alfdorf Korb (Württemberg) RemshaldenKarte
Über dieses Bild
Waiblingen 1898

Waiblingen ist eine Stadt in Baden-Württemberg in der Region Stuttgart, die ca. 10 km nordöstlich der Landeshauptstadt Stuttgart liegt. Sie ist die Kreisstadt und größte Stadt des Rems-Murr-Kreises. Zusammen mit der westlichen Nachbarstadt Fellbach bildet sie ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden.

Seit 1. Februar 1962 ist Waiblingen Große Kreisstadt. Mit über 50.000 Einwohnern wird sie bereits zu den deutschen Mittelstädten gezählt.

Geographie[Bearbeiten]

Waiblingen liegt zu beiden Seiten der Rems, die von Weinstadt kommend im Südosten der Stadt beim Stadtteil Beinstein das Stadtgebiet betritt und danach die Kernstadt durchfließt. Anschließend hat sie sich tief in den Muschelkalk eingegraben und durchfließt in mehreren Windungen von Südost nach Nordwest das Stadtgebiet zwischen den Stadtteilen Hegnach und Hohenacker, um es kurz vor ihrer Mündung in Remseck am Neckar wieder zu verlassen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Waiblingen. Sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Nordosten genannt:
Leutenbach, Schwaikheim, Korb, Weinstadt, Kernen im Remstal und Fellbach (alle Rems-Murr-Kreis) sowie Remseck am Neckar und eine zu Marbach am Neckar (beide Landkreis Ludwigsburg) gehörige Exklave. Eine unbewohnte Exklave Waiblingens ist der zwischen Berglen und Remshalden im Rems-Murr-Kreis gelegene Hintere Stadtwald.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Das Stadtgebiet Waiblingens besteht aus der Kernstadt und den Stadtteilen Beinstein, Bittenfeld, Hegnach, Hohenacker und Neustadt, die erst im Rahmen der Gemeindereform der 1970er Jahre eingegliedert wurden. Zu den einzelnen Stadtteilen gehören noch separat gelegene Wohnplätze mit besonderem Namen, wie Geheime Mühle in Beinstein, Böllenbodenhof in Bittenfeld, Fährmannshaus und Hegnachermühle in Hegnach, Remsmühle und Zillhardshof in Hohenacker sowie Bad, Erbachhof, Hirschlauf, Kleinhegnach und Mühle in Neustadt. In der Kernstadt werden zum Teil Wohngebiete mit eigenem Namen unterschieden, deren Bezeichnungen sich im Laufe der Geschichte aufgrund der Bebauung ergeben haben und die jedoch meist nicht genau abgrenzbar sind. Hierzu gehören beispielsweise die Rinnenäckersiedlung, der Galgenberg und die Korber Höhe.

Raumordnung[Bearbeiten]

Waiblingen bildet zusammen mit der Nachbarstadt Fellbach ein Mittelzentrum innerhalb der Region Stuttgart, deren Oberzentrum die Stadt Stuttgart ist. Zum Mittelbereich Waiblingen/Fellbach gehören außerdem die Städte und Gemeinden im Südwesten des Rems-Murr-Kreises: Berglen, Kernen im Remstal, Korb, Leutenbach, Schwaikheim, Weinstadt und Winnenden.

Geschichte[Bearbeiten]

Ansicht von Waiblingen im Jahr 1685, Kiesersche Forstkarte
Mittelalterlicher Neidkopf in Beinstein

In der Region sind Funde der Alt- und Mittelsteinzeit bekannt. Bei Waiblingen selbst lässt sich eine Besiedlung in verschiedenen vorgeschichtlichen Epochen nachweisen, beginnend mit der Kultur der Linearbandkeramik (um 5000 v. Chr.). In römischer Zeit befand sich bei Beinstein eine Handwerkersiedlung, in der auch hochwertiges Tafelgeschirr (Terra Sigillata) hergestellt wurde. Beim Ortsteil Hegnach wurden Hinweise auf einen weiteren Ziegelbrennofen ergraben.

In der alemannischen Zeit entwickelte sich das Gebiet um den heutigen Waiblinger Stadtkern zu einem politischen, wirtschaftlichen und kirchlichen Zentrum. Im Umfeld der Stadt liegen mehrere merowingerzeitliche Bestattungsplätze. Nach der endgültigen Einverleibung des bisherigen Herzogtums Alamannien durch die Franken im Blutgericht zu Cannstatt 746 wurde Waiblingen mehr und mehr zu einem Mittelpunkt der fränkischen Reichsgutverwaltung und kam in den Besitz der Karolinger. Es entstand eine Königspfalz, in der 885 Kaiser Karl III. urkundete, was die erste schriftliche Erwähnung Waiblingens darstellt. 887 fand dort ein Hoftag statt. Die archäologisch bisher nicht nachgewiesene Pfalz wird im Bereich der Altstadt vermutet. Waiblingen blieb auch unter den nachfolgenden Herrscherdynastien der Ottonen, Salier und Staufer Königsgut, bis es vor 1253, wahrscheinlich um 1200, zu Württemberg kam. Um 1250 erfolgte die Verleihung des Stadtrechts. Im Reichskrieg gegen Württemberg wurde die Stadt 1291/93 erstmals zerstört, fiel an die Reichsstadt Esslingen und kam erst wieder 1315 in Württembergischen Besitz. Waiblingen wurde Amts- und Hofstadt und war spätestens seit dem 14. Jahrhundert Mittelpunkt eines Amtes bzw. Kreises.

Im Dreißigjährigen Krieg fiel Waiblingen den nach der Schlacht bei Nördlingen 1634 in das nicht mehr verteidigte Württemberg einfallenden kaiserlichen und spanischen Truppen zum Opfer: Die Stadt wurde geplündert und in Brand gesteckt. Nur wenige Häuser, außerhalb der Stadtmauer, entgingen der Zerstörung. Der Wiederaufbau ab 1640 ging aufgrund des folgenden gravierenden Bevölkerungsverlustes nur langsam vonstatten. Weitere Brandkatastrophen gab es 1771 und 1784.

Aus dem Oberamt Waiblingen ging 1938 der Landkreis Waiblingen hervor. Die Einwohnerzahl der Stadt Waiblingen überschritt um 1960 die Grenze von 20.000. Daher stellte die Stadtverwaltung den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg dann mit Wirkung vom 1. Februar 1962 beschloss. Bei der Gemeindereform wurden einige Nachbargemeinden eingegliedert, wodurch das Stadtgebiet seine heutige Ausdehnung erhielt.

Nach der Kreisreform 1973 wurde Waiblingen Sitz des neu gebildeten Rems-Murr-Kreises, in dem unter anderem der bisherige Landkreis Waiblingen aufging.

Religionen[Bearbeiten]

Die Bevölkerung von Waiblingen gehörte ursprünglich zum Bistum Konstanz. Da die Stadt schon früh zu Württemberg gehörte, wurde auch hier 1535 die Reformation eingeführt. 1547 wurde die Stadt Sitz eines Dekanats (siehe Kirchenbezirk Waiblingen), das im Laufe der Geschichte zu unterschiedlichen Prälaturen gehörte. Seit 1913 gehört es zur Prälatur Heilbronn. Die Michaelskirche war die Mutterkirche eines großen Sprengels um Waiblingen. Sie liegt außerhalb der Altstadt auf einem ehemaligen Friedhof. Die ursprünglich alleinige Kirchengemeinde der Michaelskirche wurde infolge Anstiegs der Gemeindegliederzahlen nach dem Zweiten Weltkrieg in mehrere Kirchengemeinden geteilt. So entstand 1977 die Evangelische Kirchengemeinde Korber Höhe, die 1988 die Johanneskirche zusammen mit der katholischen Marienkirche als „Ökumenisches Haus der Begegnung Maria und Johannes unter dem Kreuz“ erbaute. 1978 entstand für Gemeindeglieder der Wasserstubensiedlung und der so genannten Fuggerei in der Kernstadt die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, die im 1991 umgebauten und erweiterten Dietrich-Bonhoeffer-Haus ihre Gottesdienste feiert. Ferner gibt es noch die Martin-Luther-Kirche für Gemeindeglieder südlich der Remsbahn. Alle genannten Kirchengemeinden bilden zusammen die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Waiblingen. Ende März 2013 wurde bekannt, dass sich die evangelischen Kirchengemeinden in der Kernstadt zum 1. Dezember 2013 zu einer Kirchengemeinde zusammenschließen werden.

Auch in den fünf Waiblinger Stadtteilen wurde infolge der frühen Zugehörigkeit zu Württemberg die Reformation eingeführt. In allen Stadtteilen gibt es daher eine evangelische Kirchengemeinde mit jeweils einer alten Pfarrkirche. Die Kirchengemeinden gehören alle zum Dekanat Waiblingen.

Katholiken gibt es in Waiblingen erst wieder seit dem 19. Jahrhundert. Für sie wurde 1897 ein katholisches Oratorium erbaut, das 1907 erweitert wurde. Bereits 1899 wurde ein Expositurvikariat eingerichtet und seit 1917 gibt es eine eigene Pfarrei in Waiblingen. Die erste eigene Kirche St. Antonius wurde 1953 erbaut. Eine zweite Kirche Zum Heiligen Geist wurde 1971 in der Rinnenäckersiedlung erbaut. Auf der Korber Höhe entstand 1988 zusammen mit der evangelische Johanneskirche die katholische Marienkirche als „Ökumenisches Haus der Begegnung Maria und Johannes unter dem Kreuz“. Alle drei katholischen Kirchen gehören zur Kirchengemeinde Waiblingen, die auch die Katholiken in Beinstein (eigenes Gemeindehaus) und Hegnach (eigene Heilig-Geist-Kirche) betreut. Im Stadtteil Neustadt entstand 1969 eine eigene Pfarrei. Bereits 1963 wurde dort die Kirche St. Maria erbaut. Die Gemeinde betreut auch die Katholiken aus Hohenacker. Die beiden Kirchengemeinden, Waiblingen und Neustadt, bilden zusammen mit der Kirchengemeinde Korb die Seelsorgeeinheit Waiblingen innerhalb des Dekanats Rems-Murr der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Die Katholiken in Bittenfeld werden von der Nachbarkirchengemeinde Schwaikheim (im Seelsorgebezirk Winnenden) betreut. Doch gibt es in Bittenfeld seit 1964 eine eigene katholische Kirche St. Martin.

Neben den beiden großen christlichen Kirchen gibt es in Waiblingen auch einige Freikirchen, darunter die Evangelisch-methodistische Kirche mit Gemeinden in Waiblingen und Hegnach und die Evangelisch Freikirchliche Gemeinde (Baptisten). Auch die Neuapostolische Kirche und die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) sind in Waiblingen vertreten.

Die 1960 gegründete griechisch-orthodoxe Gemeinde in Waiblingen ist seit den 1970er Jahren in der historischen Nikolauskirche beheimatet, diese seitdem dem Hl. Konstantinos und Eleni geweiht.

In erster Linie durch Migration sind in Waiblingen eine ganze Reihe von islamischen Gemeinschaften entstanden. Sie verstehen sich oft neben der seelsorgerlichen Betreuung auch als landsmannschaftliche Vertreter ihrer Mitglieder. Die Gottesdienste finden in umgewidmeten, profanen Räumen statt. Eine eigentliche Moschee findet sich bisher in Waiblingen nicht, ist jedoch in zentraler und dominanter Lage, mit Kuppel und Minarett, in Planung (2014).

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Folgende Gemeinden wurden in die Stadt Waiblingen eingegliedert:

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
1622 2.160
1654 579
1702 1.113
1803 2.250
1849 3.312
1. Dezember 1871 3.530
1. Dezember 1880¹ 4.118
1. Dezember 1890¹ 4.786
1. Dezember 1900¹ 5.141
1. Dezember 1910¹ 6.977
16. Juni 1925¹ 7.806
16. Juni 1933¹ 8.834
17. Mai 1939¹ 10.829
Jahr Einwohnerzahlen
1946 14.064
13. September 1950¹ 16.000
6. Juni 1961¹ 22.631
27. Mai 1970¹ 24.622
31. Dezember 1975 44.571
31. Dezember 1980 45.114
27. Mai 1987¹ 45.603
31. Dezember 1990 48.387
31. Dezember 1995 50.333
31. Dezember 2000 51.666
31. Dezember 2005 52.856
31. Dezember 2010 52.900
31. Dezember 2011¹ 51.798

¹ Volkszählungsergebnis

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Seit der letzten Kommunalwahl am 25. Mai 2014 hat der Gemeinderat 32 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 42,92 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  CDU     9 Sitze  (29,33 %)
  SPD 7 Sitze (22,03 %)
  Demokratische Freie Bürger – Unabhängige Wählerliste 6 Sitze (18,82 %)
  Alternative Liste Waiblingen 5 Sitze (14,28 %)
  FDP 3 Sitze (8,19 %)
  Bürgerliste Bittenfeld 1 Sitz (4,25 %)
  Grüne, Natur- und Tierfreunde 1 Sitz (3,10 %)

Weiteres Mitglied des Gemeinderates und dessen Vorsitzender ist der Oberbürgermeister.

Bürgermeister[Bearbeiten]

An der Spitze der Stadt Waiblingen stand ein Schultheiß, der erstmals 1265 nachweisbar ist. Eine bürgerliche Gemeinde gab es seit 1273. Die Aufsicht über die Verwaltung oblag dem Vogt. 1740 sind drei Bürgermeister, 9 Richter und 5 Ratsverwandte genannt. Seit 1819 trug das Stadtoberhaupt die Bezeichnung „Stadtschultheiß“ seit 1930 Bürgermeister und mit der Erhebung zur Großen Kreisstadt am 1. Februar 1962 lautet die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister. Dieser wird von den Wahlberechtigten auf 8 Jahre direkt gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Ein neuer Oberbürgermeister wurde am 5. Februar 2006 gewählt.

Sein allgemeiner Stellvertreter ist der 1. Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Erster Bürgermeister“. Daneben gibt es noch einen „Technischen Beigeordneten“ ebenfalls mit der Amtsbezeichnung Bürgermeister.

Stadtoberhäupter seit 1819:

  • 1819–1835: Weysser, Stadtschultheiß
  • 1835–1867: Friedrich Viktor Steinbuch, Stadtschultheiß
  • 1867–1892: Wilhelm Friedrich Etzel, Stadtschultheiß
  • 1892–1918: Martin Röcker, Stadtschultheiß
  • 1919–1928: Ernst Vogel, Stadtschultheiß
  • 1929–1933: Hugo Wendel, Stadtschultheiß
  • 1933–1945: Alfred Diebold, Bürgermeister
  • 1945–1946: Friedrich Späth, Bürgermeister
  • 1946–1954: Adolf Bauer, Bürgermeister
  • 1954–1962: Alfred Diebold, Bürgermeister
  • 1962–1963: Helmut Weber (FDP/DVP), Oberbürgermeister
  • 1963–1970: Kurt Gebhardt (FDP/DVP), Oberbürgermeister
  • 1970–1994: Ulrich Gauß (FDP/DVP), Oberbürgermeister
  • 1994–2006: Werner Schmidt-Hieber (FDP/DVP), Oberbürgermeister
  • seit 2006: Andreas Hesky (Freie Wähler), Oberbürgermeister

Wappen[Bearbeiten]

Wappen Waiblingen.svg

Beschreibung: Das Wappen der Stadt Waiblingen zeigt unter schwarzem Schildhaupt in Silber drei liegende schwarze Hirschstangen übereinander. Die Stadtflagge ist schwarz-weiß.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Waiblingen unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Mit seinem 1975 eingemeindeten Stadtteil Neustadt ist Waiblingen Mitglied der größten internationalen Städtefreundschaft Arbeitsgemeinschaft Neustadt in Europa, in der sich 36 Städte und Gemeinden (Stand: September 2008) mit Namen Neustadt aus Deutschland, Österreich, Ungarn, Tschechien, Polen und der Slowakei zusammengeschlossen haben.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Waiblinger Innenstadt liegt die historische Altstadt, das geographische Zentrum der Großen Kreisstadt. Sie ist zugleich der politische, wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt. Wichtige Institutionen und Einrichtungen wie das Rathaus, das Landratsamt oder das Bürgerzentrum sind in der Innenstadt zu finden. Herzstück der Altstadt ist der Marktplatz, auf dem zweimal wöchentlich der Wochenmarkt stattfindet und der für viele weitere Veranstaltungen wie zum Beispiel das Altstadtfest, die kleine Marktmusik oder die Französischen Tage genutzt wird. Der Galerieplatz ist der Mittelpunkt des neu geschaffenen Kulturufers an der Rems.

Durch das Stadtgebiet Waiblingens führen mehrere Touristikrouten und zwar die 511 km lange Württemberger Weinstraße, die Remstal-Route des Touristikverbands mit Rad- und Wanderwegen sowie gastronomischen und kulturellen Angeboten, der 90 km lange „Remstalradweg“ und die Deutsche Fachwerkstraße.

Bauwerke[Bearbeiten]

Kirche in Hohenacker von 1489
Eines der markantesten Bauwerke der Stadt: Das Marktdreieck aus dem Jahre 1975
Marktbrunnen

Sehenswert in der Kernstadt ist die historische Altstadt mit zahlreichen Fachwerkhäusern, darunter das alte Rathaus mit offenen Arkaden auf dem Marktplatz. Der Hochwachtturm am Zwinger ist das Wahrzeichen der Stadt. Auf dem höchsten Punkt der Altstadt steht er und gehört zu den wenigen Bauten Waiblingens, die noch aus dem Mittelalter erhalten sind. Ferner sind der mittelalterliche, öffentlich zugängliche Wehrgang der überdachten Stadtbefestigung und der Beinsteiner Torturm aus dem 13. Jahrhundert mit Sgraffito an der Rems noch erhalten. Die evangelische Michaelskirche ist die Hauptkirche der Stadt. Sie wurde 1470 bis 1480 als dreischiffige Staffelhalle erbaut. Der Chor entstand bereits 1440/50. Das Nonnenkirchle bei der Michaelskirche wurde 1496 von Hans Ulmer erbaut. Es handelt sich um eine zweigeschossige Beinhauskapelle. Ferner gibt es noch die Nikolaus-Kirche (in den Muren), die 1269 bereits erwähnt wurde. Sehenswert ist auch der Waiblinger Apotheker-Garten, an der Nikolaus-Kirche gelegen und nach mittelalterlichem Klostergarten-Vorbild angelegt. Zwölf Beete zwischen geometrisch angelegten Wegen enthalten Pflanzen, die nach Heilwirkungen auf einzelne Organe geordnet sind.

In den Stadtteilen gibt es bemerkenswerte alte evangelische Kirchen. Eine Kirche in Beinstein wurde 1366 erstmals erwähnt, jedoch muss bereits im Jahre 1225 eine Kirche vorhanden gewesen sein, denn in diesem Jahr tagte nachweislich das Landkapitel Schmiden in Beinstein, und solche Versammlungen fanden nur an Orten statt, die über eine Kirche verfügten. Die heutige Kirche (1454) ist ein spätgotischer Bau mit Fresken aus der Erbauungszeit. Die Pfarrkirche in Bittenfeld ist eine frühgotische Chorturmanlage. Der Turm aus dem Jahr 1300 wurde mehrfach verändert. Die Ausstattung ist aus dem späten 18. Jahrhundert. In Hegnach wurde die dortige Kirche 1487/88 erbaut und 1895 erneuert. Die Kirche in Hohenacker wurde wohl 1489 erneuert und vergrößert, ist aber wohl älter. Die Neustadter Kirche wurde 1481 zur Pfarrkirche St. Maria erhoben. Die Chorturmkirche ist aus dem 14. Jahrhundert und hat seltene, besonders gut erhaltene Wandmalereien von 1368.

Museen[Bearbeiten]

Das Haus der Stadtgeschichte steht in der ehemaligen Gerbervorstadt und ist das älteste erhaltene profane Gebäude Waiblingens. Es wurde 1549 bis 1553 als – vermutlich gemeinschaftlich betriebenes – Gerberhaus errichtet. Das Fachwerk zeigt den damals typischen Mischstil einer älteren und einer neueren Bauweise. Das Haus gilt als bauhistorisches Denkmal und wurde 1992 mit einem Verdienstdiplom von „Europa Nostra“ für die Sanierung ausgezeichnet. Das Museum berichtet in seiner ständigen Ausstellung und in wechselnden Sonderausstellungen über die Geschichte Waiblingens.

Am Remsufer wurde am 30. Mai 2008 die Galerie Stihl Waiblingen eröffnet. Die Gründung geht auf eine Zuwendung der Eva Mayr-Stihl-Stiftung an die Stadt Waiblingen zurück. Die Stadt Waiblingen ist Trägerin der Galerie. Gezeigt werden Ausstellungen zum Thema Arbeiten auf Papier, die jeweils einem gemeinsamen Thema gewidmet sind.

Im Hochwachtturm befindet sich die Achim von Arnim-Stube, ein kleines, am 22. Juli 2006 eingeweihtes Literaturmuseum, das an Arnims historischen, in Waiblingen spielenden Roman Die Kronenwächter (1817) erinnert. In Vitrinen, mit Schautafeln, Handschriften und Faksimiles wird der Entstehung des Waiblinger Staufer-Mythos nachgegangen und als literarisches Konstrukt der Romantik entlarvt. Ein Porträt Achim von Arnims vervollständigt die Ausstellung. Vor dem in seinem unteren Teil noch auf die Stauferzeit zurückgehenden Hochwachtturm steht seit 2007 eine Stauferstele.[2]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Altstadtfest: jedes Jahr findet am letzten Juni-Wochenende das Altstadtfest und zeitgleich auch der Mittelaltermarkt „Staufer-Spektakel“ statt. Viele Vereine und örtliche Gruppen sorgen an diesem Wochenende mit Ständen, Bühnen und Darbietungen für ein geselliges Fest.
  • Jedes zweite Jahr findet das Lateinamerikanische Stadtfest Fiesta Latina statt.
  • Jedes Jahr im Mai gibt es den Waiblinger Buchmarktplatz, einen großen Bücherflohmarkt von Antiquariaten, der die ganze Altstadt einnimmt.
  • Die Waiblinger Kirchenmusik-Tage im Spätsommer und Herbst eines jeden Jahres haben einen hervorragenden Ruf weit über die Stadtgrenzen hinaus. Unter der Leitung von Bezirks-Kantor Immanuel Rößler finden meist in der Michaelskirche vielbeachtete Orgel-Konzerte mit namhaften Solisten statt.
  • Für Oldtimer-Fans bietet die Remstal-Klassik an einem Sonntag im September betagte Automobile in der historischen Altstadt
  • Im Herbst findet unter dem Titel „Waiblingen leuchtet“ eine Inszenierung der Altstadt durch Licht statt.
  • Der historische Weihnachtsmarkt belebt in der Adventszeit drei Wochen lang den Waiblinger Marktplatz mit seiner Budenstadt und dem „Lebendigen Adventskalender“.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Durch das Stadtgebiet Waiblingens führt die Bundesstraße 14 (StuttgartNürnberg) und als Abzweig der B 14 beginnt am Ortsrand die Bundesstraße 29 (Waiblingen–Aalen).

Ferner liegt Waiblingen an der Verzweigung der Bahnstrecke Stuttgart-Bad Cannstatt–Aalen und der Bahnstrecke Waiblingen–Schwäbisch Hall-Hessental. Beide Strecken trennen sich von Stuttgart kommend in Waiblingen. Im Bahnhof Waiblingen halten auch Züge der Linien S2 (Schorndorf–Stuttgart–Flughafen/MesseFilderstadt) und S3 (Backnang–Stuttgart Flughafen/Messe Stuttgart) der S-Bahn Stuttgart. Ein weiterer Haltepunkt im Waiblinger Stadtgebiet ist Neustadt-Hohenacker (der Haltepunkt Stetten-Beinstein befindet sich auf Weinstädter Gemarkung). Ferner gibt es zahlreiche Buslinien der Verkehrsunternehmen Omnibus-Verkehr Ruoff (OVR) und Dannenmann. Alle Linien verkehren zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart (VVS).

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Der internationale Hersteller von Motorsägen und Kleinmotorgeräten, die Andreas Stihl AG & Co. KG, hat ihr Stammhaus in Waiblingen-Neustadt.

Die Robert Bosch GmbH hat zwei Werke in Waiblingen: eines für Kunststofftechnik und eines für Verpackungstechnik.

Unweit des Waiblinger Bahnhofs befindet sich seit Mai 1997 das Briefzentrum 70/71 (Bereich Stuttgart) der Deutschen Post AG. Dieses war bei seiner Eröffnung das größte seiner Art in Europa.

Medien[Bearbeiten]

In Waiblingen erscheint als Tageszeitung die Waiblinger Kreiszeitung des Zeitungsverlags Waiblingen.

In den 80er Jahren wurde in Waiblingen die Folge Sein letzter Wille aus der Krimiserie Tatort mit Horst Michael Neutze in der Rolle des ermittelnden Kommissars gedreht. Obwohl die Stadt nicht namentlich genannt wird (Waiblingen wird im Krimi Führstadt genannt), ist Waiblingen für Ortskundige klar zu erkennen. Im Vorspann ist die unverkennbare Silhouette der Waiblinger Altstadt von der Rems aus zu sehen; während des Films sind einige Wahrzeichen kurz im Bild, wie etwa das Beinsteiner Tor, das alte Rathaus und Teile der Bahnhofstraße.

Behörden, Gericht und Einrichtungen[Bearbeiten]

Waiblingen ist Sitz der Verwaltung des Rems-Murr-Kreises. Ferner gibt es eine Agentur für Arbeit, ein Finanzamt, ein Notariat und ein Amtsgericht, das zum Landgerichts- und Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört.

Die Stadt ist Sitz des Kirchenbezirks Waiblingen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.

Bildung[Bearbeiten]

Waiblingen hat zwei allgemeinbildende Gymnasien (Salier- und Staufer-Gymnasium), zwei Realschulen (Salier- und Staufer-Realschule), eine Grund-, Haupt- und Realschule (Friedensschule Neustadt), eine Förderschule (Comeniusschule), drei Grund- und Hauptschulen in der Kernstadt (Salierschule, Stauferschule und Wolfgang-Zacher-Schule) sowie je eine Grund- und Hauptschule in den Stadtteilen Bittenfeld (Schillerschule) und Hohenacker (Lindenschule), wobei im Hauptschulbereich ein Klassenaustausch zwischen beiden Stadtteilen stattfindet. Etwa die Hälfte der Klassen wird in Hohenacker und die andere Hälfte in Bittenfeld unterrichtet. Ferner gibt es noch weitere selbständige Grundschulen, und zwar in der Kernstadt (Rinnenäckerschule) und in den Stadtteilen Hegnach (Burgschule) und Beinstein.

Der Rems-Murr-Kreis ist Schulträger der drei Beruflichen Schulen (Gewerbliche Schule, unter anderem mit Technischem Gymnasium, Kaufmännische Schule, unter anderem mit Wirtschaftsgymnasium und Maria-Merian-Schule – Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule, unter anderem mit Ernährungwissenschaftlichem Gymnasium) in der Steinbeisstraße, sowie der Christian-Morgenstern-Schule für Sprachbehinderte, der Fröbelschule für Geistig- und Körperbehinderte jeweils mit Schulkindergarten und der Schule für Kranke in längerer Krankenhausbehandlung.

Die privaten Schulen der Diakonie Stetten e. V. (Johannes-Landenberger-Schule am Berufsbildungswerk Waiblingen und Ludwig-Schlaich-Schule – Evangelische Fachschule für Heilerziehungspflege) und die Berufsfachschule Waiblingen des Internationalen Bundes e. V. sowie die private-kaufmännische-Schule Donner & Kern GGmbH, die das Berufskolleg I und II mit und ohne Übungsfirma anbietet, runden das schulische Angebot in Waiblingen ab.

Die Familienbildungsstätte in Waiblingen hält ein breites Angebot an Kurse in den Bereichen Pädagogik, Kinderförderung, Ernährung und Gesundheitsförderung bereit. Sie ist Trägerin des entstehenden Mehrgenerationenhauses in Waiblingen.

Die Kunstschule Unteres Remstal hat seit 1. Juni 2008 ihren Sitz in der Weingärtner Vorstadt in Waiblingen. Sie befindet sich in Trägerschaft der Stadt Waiblingen. Eine vertraglich geregelte Zusammenarbeit mit den umliegenden Kommunen Weinstadt, Kernen im Remstal und Korb sichert auch die Versorgung der dortigen Bevölkerung. Unterrichtsorte für Erwachsene, Kinder und Jugendliche befinden sich außer am Sitz der Kunstschule auch in allen Partnergemeinden. Die Kunstschule leistet neben Fachklassen, Kursen und Workshops die Kunstvermittlung für Besucher der Galerie aller Altersgruppen.

Die Musikschule Unteres Remstal e. V. hat neben verschiedenen Unterrichtsorten ihre Geschäftsstellen in Waiblingen in den Räumen der Commeniusschule.

Die Volkshochschule Unteres Remstal e. V. hat die Geschäftsstelle in Waiblingen.

Vereine[Bearbeiten]

In Waiblingen gibt es fünf Pfadfinderstämme und fünf Wölflingsmeuten der Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands mit mehr als 300 aktiven Mitgliedern.

Der größte musiktreibende Verein ist mit rund 700 Mitgliedern das Städtische Orchester Waiblingen. Es gliedert sich in das sinfonische Blasorchester, ein Streichorchester, eine Big Band und Jugendbereich mit rund 150 Schülern.

Der größte ansässige Sportverein ist der VfL Waiblingen mit etwa 3550 Mitgliedern. Der Mehrsparten-Sportverein bietet Breiten-, Gesundheits- und Leistungssport in insgesamt 16 Abteilungen (Sportarten), einem Gesundheitskursprogramm und einer Kindersportschule an. Die Frauen-Handballmannschaft des VfL Waiblingen spielte in der Saison 2006/07 in der 2.Bundesliga. Auch aus anderen Abteilungen gingen Spitzensportler hervor, die später meist für andere Vereine starteten.

Eine detaillierte Auflistung aller Vereine in Waiblingen findet sich in der Vereinsdatenbank der Stadt Waiblingen auf deren Homepage.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Die Stadt Waiblingen hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:

  • 1883: Dr. med. Gustav Pfeilsticker, Oberamtsarzt
  • 1907: Ferdinand Küderli, Mitbegründer der mechanischen Seidenstoffweberei
  • 1930: Theodor Kaiser, Fabrikant
  • 1932: Friedrich Schofer, Fabrikant
  • 1934: Albert Roller, Fabrikant
  • 1953: Emil Münz, Gärtner
  • 1967: Alfred Diebold, Oberbürgermeister
  • 1968: Adolf Bauer, Bürgermeister
  • 1997: Dr. Ulrich Gauß, Oberbürgermeister
  • 1997: Hans Peter Stihl
  • 1997: Albrecht Villinger, Kaufmann
  • 2012: Eva Mayr-Stihl, Unternehmerin und Vorsitzende der Eva Mayr-Stihl-Stiftung

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Sonstige Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Personen, die in Waiblingen leben oder gelebt haben und vor Ort oder von diesem Ort aus Bedeutendes leisteten, ohne hier geboren zu sein.

  • Jakob Frischlin (1557–1621), Schulmeister und Dichter, 1578 sowie 1581–1594 Lehrer an der Waiblinger Lateinschule.
  • Karl Mayer (1786–1870), Jurist und Dichter, ab 1842 Oberamtsrichter in Waiblingen.
  • Otto Heuschele (1900–1996) Schriftsteller
  • Alfred Leikam (1915–1992), Politiker und Gerechter unter den Völkern
  • Nelly Däs (* 1930), russlanddeutsche Schriftstellerin, lebt in Waiblingen
  • Alfred Biolek (* 1934), verbrachte seine Jugend in Waiblingen.
  • Wieland Backes (* 1946), wuchs ebenfalls in Waiblingen auf.
  • Martin Kolbe (* 1957) und Ralf Illenberger (* 1956), die ein in den 80er Jahren bekanntes Gitarrenduo bildeten, lebten 10 Jahre lang in Waiblingen.
  • Ioannis Topalidis (* 1962), Co-Trainer der griechischen Fußball-Europameistermannschaft 2004, wuchs in Waiblingen auf.
  • Simon Mora (* 1977), deutscher Schauspieler, lebte viele Jahre in Waiblingen.
  • Philipp Sonntag († 2001), Musikdirektor des Waiblinger Stadtorchesters 1968–1978.
  • Christian Lange (* 1964), Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestags und Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, wuchs in Waiblingen auf.

Literatur[Bearbeiten]

  • Württembergisches Städtebuch; Band IV Teilband Baden-Württemberg Band 2 aus "Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart, 1961
  • Sönke Lorenz (Hrsg.): Waiblingen : eine Stadtgeschichte, Markstein-Verlag, Filderstadt 2003, ISBN 3-935129-13-0
  • Ellen Widder: Waiblingen : Eine Stadt im Spätmittelalter, hrsg. vom Heimatverein Waiblingen, Waiblingen 2005, ISBN 3-927981-14-1

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Waiblingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Waiblingen 2007 auf stauferstelen.net. Abgerufen am 23. März 2014.