Christian Tramitz

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Christian Tramitz (* 29. Juli 1955 in München)[1][2] ist ein deutsch-österreichischer Schauspieler, Komiker, Synchronsprecher und Autor.

Leben[Bearbeiten]

Christian Tramitz ist mütterlicherseits der Enkel von Paul Hörbiger, Cousin von Mavie Hörbiger und Neffe zweiten Grades von Christiane Hörbiger. Seine Eltern sind der Filmproduzent Rudolf Tramitz und dessen Ehefrau Monica, geborene Hörbiger. Dennoch wandte er sich zunächst nicht der Schauspielerei zu, sondern studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Theaterwissenschaft.[3] Daneben nahm er bei Ruth von Zerboni Schauspielunterricht und zusätzlich Geigenunterricht bei Antal Verres am Musikkonservatorium in München.[4]

Tramitz ist seit den 80er Jahren ausgiebig als Synchronsprecher tätig und dem deutschen Publikum durch Serien wie Eine schrecklich nette Familie, Alf oder den Kinofilmen Findet Nemo und Cars bekannt.[5]

Erste Medienerfahrung sammelte Christian Tramitz beim Münchener Radiosender Radio Gong als Teil von „Langemann und die Morgencrew“. Dort vertonte er unter anderem zusammen mit Michael Herbig die Radiosendung Die Bayern-Cops. Erste Fernseherfahrung sammelte er ab Dezember 1996 in der auf den Bayern-Cops aufbauenden Fernsehsendung Isar 3. Ab 1997 war er zusammen mit Michael „Bully“ Herbig und Rick Kavanian als Schauspieler und Autor festes Mitglied der Bullyparade.[6]

Als Schauspieler spielte er in einigen Fernsehfilmen und Serien mit als auch in erfolgreichen Kinoproduktionen wie Der Schuh des Manitu, (T)raumschiff Surprise Periode 1 oder Keinohrhasen. Für die beiden erstgenannten Filme gewann er mit seinen Schauspielkollegen sowohl den Bambi als auch den deutschen Comedypreis.[7]

Tramitz and Friends[Bearbeiten]

Nach dem Ende der Bullyparade 2002 bekam Christian Tramitz im Jahre 2004 bei ProSieben eine eigene Comedyshow namens Tramitz and Friends, in der er mit vielen seiner bekannten und berühmten Kollegen verschiedenartige Sketche aufführt.[8] Zwischen den vorher aufgenommenen und eingespielten Sketchen moderiert Tramitz, wobei er sich auf einer Theater- oder Kinobühne befindet. Die Eigenart der ersten Staffel, die Moderation auf einem Barhocker durchzuführen, wurde aus der britischen BBC-Show Dave Allen at Large übernommen. Diese Moderation wird in der dritten Staffel nicht mehr praktiziert.

Trivia[Bearbeiten]

In den achtziger Jahren war Tramitz im deutschen Sprachraum als Schauspieler in einer Wrigley's Spearmint-Werbung zu sehen (Mann mit der übergroßen Kaugummipackung). Jahre zuvor spielte Tramitz eine lebendige Tritop-Flasche.[9]

Privates[Bearbeiten]

Christian Tramitz hat eine ältere Schwester sowie einen jüngeren Bruder namens Nicolas Geremus (geb. Tramitz), der bei den Wiener Symphonikern spielt. Tramitz ist seit 2004 mit seiner zweiten Ehefrau verheiratet und hat mit ihr eine Tochter und einen Sohn. Aus seiner ersten Ehe stammen Zwillinge.[10]

Filmografie[Bearbeiten]

Kino
Fernsehen
Als Synchronsprecher (Auswahl)

Hörbücher / Hörspiele (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2009: Sommerfrische am Starnberger See (von Katja Sebald)
  • 2010: Winterkartoffelknödel (von Rita Falk)
  • 2011: Dampfnudelblues (von Rita Falk)
  • 2011: Schweinskopf al dente (von Rita Falk)
  • 2011: Neue Lausbubengeschichten / Tante Frieda (von Ludwig Thoma)
  • 2012: Griessnockerlaffäre (von Rita Falk)
  • 2013: Sauerkrautkoma (von Rita Falk)
  • 2014: Kater Mikesch (von Josef Lada und Otfried Preußler)

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Christian Tramitz Starprofil aufprosieben.de, abgerufen am 21. November 2013.
  2. Christian Tramitz auf onlineenzyklopaedie.de, abgerufen am 21. November 2013.
  3. Christian Tramitz auf comedy-stars.de, abgerufen am 21. November 2013.
  4. Christian Tramitz's Biografie auf dvd-sucht.de, abgerufen am 21. November 2013.
  5. Christian Tramitz Starportrait auf 123stars.de, abgerufen am 21. November 2013.
  6. Biographie auf blog.sms.at, abgerufen am 21. November 2013.
  7. Bambi-Gala, auf faz.net, abgerufen am 21. November 2013.
  8. Comedy Classics auf prosieben.de, abgerufen am 21. November 2013.
  9. Mein schlimmster Job auf karriere.de, abgerufen am 21. November 2013.
  10. Christian Tramitz auf kulthit.de, abgerufen am 21. November 2013.