Georg Schwarzenbeck

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Georg Schwarzenbeck
Spielerinformationen
Voller Name Hans-Georg Schwarzenbeck
Geburtstag 3. April 1948
Geburtsort MünchenDeutschland
Größe 183 cm
Position Verteidiger
Vereine in der Jugend
bis 1962
1962–1966
Sportfreunde München
FC Bayern München
Vereine als Aktiver1
Jahre Verein Spiele (Tore)
1966–1981 FC Bayern München 416 (21)
Nationalmannschaft
1971–1978 Deutschland 44(0)

1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
 Stand: 28.08.2008

Hans-Georg „Katsche“ Schwarzenbeck (* 3. April 1948 in München) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Karriere

In der Fußball-Bundesliga war er von Oktober 1966 bis August 1979 in 416 Spielen als Vorstopper für den FC Bayern München aktiv. Mit dem FC Bayern München gewann er fünfmal die Deutsche Meisterschaft, dreimal den DFB-Pokal, einmal den Europäischen Pokal der Pokalsieger, dreimal den Europapokal der Landesmeister und einmal den Weltpokal.

Schwarzenbeck spielte zwischen 1971 und 1978 44 Mal für Deutschland. Seine größten Erfolge mit der Nationalmannschaft waren der Gewinn des Weltmeistertitels 1974, die Fußball-Europameisterschaft 1972 und die Vizeeuropameisterschaft 1976.

1974 rettete „Katsche“ Schwarzenbeck mit seinem ersten Europapokaltor, einem Weitschuss aus 25 Metern, in der letzten Spielminute der Verlängerung des Endspiels um den Europapokal der Landesmeister Bayern München in das Wiederholungsspiel gegen Atlético Madrid. Das Wiederholungsspiel zwei Tage später gewannen die Bayern dann 4:0.

Nach der Spielzeit 1980/81 (ohne Einsatz) beendete Schwarzenbeck seine Karriere im Alter von 32 Jahren in Folge eines am 15. November 1979 erlittenen Achillessehnenrisses; sein letztes Bundesligaspiel bestritt er am 18. August 1979 auf Schalke (1:1).

Rund 28 Jahre lang, bis zum 2. August 2008, betrieb „Katsche" ein Geschäft für Büroartikel und Zeitschriften in der Au in München, das er 1983 von seiner Tante übernommen hatte. „Hat sich einfach nimmer rentiert", sagte er zur Geschäftsaufgabe. Wöchentlich beliefert er weiterhin den FC Bayern München mit Bürobedarf.

[Bearbeiten] Titel

[Bearbeiten] Rezeption

Schwarzenbecks Stil war einfach und schnörkellos. Vor allem der Kontrast zum eleganten Techniker Franz Beckenbauer, der sich auch in beider Persönlichkeit widerspiegelt, wurde immer wieder bemerkt und thematisiert (Der Putzer des Kaisers). In dem Film Wehe, wenn Schwarzenbeck kommt von May Spils spielt Schwarzenbeck eine Nebenrolle. Wolf Wondratschek schrieb das Gedicht für Georg Schwarzenbeck.

Während der Spiele 1973 gegen Ajax Amsterdam wurde er von einem niederländischen Reporter als „half mens, half stier“ (halb Mensch, halb Stier) beschrieben.

Im Juni 2008 hatte Schwarzenbeck eine Gastrolle als Fußballtrainer in der Bayrischen Daily Dahoam is Dahoam

[Bearbeiten] Weblinks

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