Georg Schwarzenbeck
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Georg Schwarzenbeck | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Hans-Georg Schwarzenbeck | |
| Geburtstag | 3. April 1948 | |
| Geburtsort | München, Deutschland | |
| Größe | 183 cm | |
| Position | Verteidiger | |
| Vereine in der Jugend | ||
| bis 1962 1962–1966 |
Sportfreunde München FC Bayern München |
|
| Vereine als Aktiver1 | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore) |
| 1966–1981 | FC Bayern München | 416 (21) |
| Nationalmannschaft | ||
| 1971–1978 | Deutschland | 44(0) |
|
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. |
||
Hans-Georg „Katsche“ Schwarzenbeck (* 3. April 1948 in München) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Karriere
In der Fußball-Bundesliga war er von Oktober 1966 bis August 1979 in 416 Spielen als Vorstopper für den FC Bayern München aktiv. Mit dem FC Bayern München gewann er fünfmal die Deutsche Meisterschaft, dreimal den DFB-Pokal, einmal den Europäischen Pokal der Pokalsieger, dreimal den Europapokal der Landesmeister und einmal den Weltpokal.
Schwarzenbeck spielte zwischen 1971 und 1978 44 Mal für Deutschland. Seine größten Erfolge mit der Nationalmannschaft waren der Gewinn des Weltmeistertitels 1974, die Fußball-Europameisterschaft 1972 und die Vizeeuropameisterschaft 1976.
1974 rettete „Katsche“ Schwarzenbeck mit seinem ersten Europapokaltor, einem Weitschuss aus 25 Metern, in der letzten Spielminute der Verlängerung des Endspiels um den Europapokal der Landesmeister Bayern München in das Wiederholungsspiel gegen Atlético Madrid. Das Wiederholungsspiel zwei Tage später gewannen die Bayern dann 4:0.
Nach der Spielzeit 1980/81 (ohne Einsatz) beendete Schwarzenbeck seine Karriere im Alter von 32 Jahren in Folge eines am 15. November 1979 erlittenen Achillessehnenrisses; sein letztes Bundesligaspiel bestritt er am 18. August 1979 auf Schalke (1:1).
Rund 28 Jahre lang, bis zum 2. August 2008, betrieb „Katsche" ein Geschäft für Büroartikel und Zeitschriften in der Au in München, das er 1983 von seiner Tante übernommen hatte. „Hat sich einfach nimmer rentiert", sagte er zur Geschäftsaufgabe. Wöchentlich beliefert er weiterhin den FC Bayern München mit Bürobedarf.
[Bearbeiten] Titel
- Deutscher Meister: 1969, 1972, 1973, 1974, 1980 und 1981
- Deutscher Pokalsieger: 1967, 1969 und 1971
- Europapokal der Landesmeister: 1974, 1975, 1976
- Europapokal der Pokalsieger: 1967
- Weltpokal: 1976
- Weltmeister: 1974
- Europameister: 1972
[Bearbeiten] Rezeption
Schwarzenbecks Stil war einfach und schnörkellos. Vor allem der Kontrast zum eleganten Techniker Franz Beckenbauer, der sich auch in beider Persönlichkeit widerspiegelt, wurde immer wieder bemerkt und thematisiert (Der Putzer des Kaisers). In dem Film Wehe, wenn Schwarzenbeck kommt von May Spils spielt Schwarzenbeck eine Nebenrolle. Wolf Wondratschek schrieb das Gedicht für Georg Schwarzenbeck.
Während der Spiele 1973 gegen Ajax Amsterdam wurde er von einem niederländischen Reporter als „half mens, half stier“ (halb Mensch, halb Stier) beschrieben.
Im Juni 2008 hatte Schwarzenbeck eine Gastrolle als Fußballtrainer in der Bayrischen Daily Dahoam is Dahoam
[Bearbeiten] Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schwarzenbeck, Hans Georg |
| ALTERNATIVNAMEN | Katsche |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 3. April 1948 |
| GEBURTSORT | München |

