Hannes Löhr
| Hennes Löhr | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Johannes Löhr | |
| Geburtstag | 5. Juli 1942 | |
| Geburtsort | Eitorf, Deutschland | |
| Größe | 176 cm | |
| Position | Stürmer | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1951–19?? | SV Eitorf 09 | |
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| –1962 1962–1964 1964–1978 |
SV Eitorf 09 Sportfreunde Saarbrücken 1. FC Köln |
60 (53) 381 (166) |
| Nationalmannschaft | ||
1964–1971 |
Deutschland U-23 Deutschland |
1 (0) 20 (5) |
| Stationen als Trainer | ||
| 1979–1980 1980–1983 1983–1986 1990–2002 |
1. FC Köln (Co-Tr.) 1. FC Köln (Manager) 1. FC Köln Deutschland U-21 |
|
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Johannes „Hannes“ oder (meist) „Hennes“ Löhr (* 5. Juli 1942 in Eitorf) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer.
Inhaltsverzeichnis |
Karriere [Bearbeiten]
Die Karriere des schnellen Linksaußen im höherklassigen Fußball begann 1962 beim damaligen Oberligisten Sportfreunde 05 Saarbrücken. Nach der Einführung der Bundesliga wurde Löhr 1964 mit 31 Treffern Torschützenkönig der Regionalliga Südwest, worauf der 1. FC Köln das damals 21-jährige Talent verpflichtete. Für den FC absolvierte Löhr von 1964 bis 1978 381 Spiele in der Fußball-Bundesliga. Seine 166 Tore sind bis heute Bundesliga-Vereinsrekord der Kölner. In der ewigen Torschützenliste der Bundesliga steht Löhr auf dem neunten Platz. In den Jahren 1968, 1977 und 1978 wurde er mit Köln DFB-Pokalsieger, 1978 zudem noch Deutscher Meister.
1968 wurde Löhr Torschützenkönig sowohl in der Bundesliga als auch im DFB-Pokal.
Er bestritt zwischen 1967 und 1970 20 Länderspiele, in denen er insgesamt fünf Tore erzielte. Löhr gehörte außerdem dem Kader der Fußball-Nationalmannschaft an, der 1970 bei der Fußballweltmeisterschaft in Mexiko Dritter wurde.
Löhr absolvierte in Europapokal der Landesmeister, Europapokal der Pokalsieger und UEFA-Pokal insgesamt 58 Spiele und erzielte dort 30 Tore.
Seine Karriere litt unter seiner früher eher anfälligen Gesundheit. So überstand er eine Tuberkulose, eine Lebererkrankung und eine schwere Blutvergiftung.[1]
Nach der Karriere [Bearbeiten]
Nach seiner aktiven Laufbahn als Spieler wurde er zunächst Co-Trainer, dann 1980 Manager und 1983, nach der Entlassung von Rinus Michels, sogar Trainer beim 1. FC Köln. Im Februar 1986 wurde er vom Management aber auch entlassen. Danach ging er als Trainer zum DFB, wo er lange Jahre die U21- und die Olympia-Nationalmannschaft betreute. Erst 2002 gab er die U21 an Jürgen Kohler weiter.
Löhr, der bereits mit 19 Vollwaise wurde und in Köln auch als "de Naas" bekannt ist, hängt noch sehr am 1.FC Köln, ist Dauerkarteninhaber und besucht noch jedes Heimspiel. [2]
Titel und Erfolge [Bearbeiten]
- als Spieler
- Deutscher Meister 1978
- Deutscher Vize-Meister 1965, 1973
- DFB-Pokalsieger 1968, 1977, 1978
- DFB-Pokalfinalist 1970, 1971, 1973
- Torschützenkönig der 1. Bundesliga 1968
- als Trainer
Siehe auch [Bearbeiten]
Deutschland bei der WM 1970 in Mexiko
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Hinweis bei DFB.de abgerufen am 14. Januar 2013
- ↑ Hinweis bei DFB.de abgerufen am 14. Januar 2013
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
Lothar Emmerich, Gerd Müller |
Torschützenkönig der Bundesliga 1967/68 |
Gerd Müller |
Gerd Müller |
Torschützenkönig des DFB-Pokals 1967/68 |
Gerd Müller |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Löhr, Hannes |
| ALTERNATIVNAMEN | Löhr, Johannes |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 5. Juli 1942 |
| GEBURTSORT | Eitorf |