Udo Jürgens

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Udo Jürgens, 2006

Udo Jürgens (* 30. September 1934 in Klagenfurt; bürgerlich: Udo Jürgen Bockelmann) ist ein österreichischer Komponist, Pianist[1] und Sänger. Er besitzt neben der österreichischen seit 2007 auch die schweizerische Staatsbürgerschaft.[2] Jürgens ist einer der bedeutendsten Unterhaltungsmusiker im deutschen Sprachraum und stilistisch zwischen Schlager, Chanson und Popmusik einzuordnen.

Leben[Bearbeiten]

Familie und Persönliches[Bearbeiten]

Udo Jürgens’ Mutter Käthe, geb. Arp, stammte aus Prasdorf in Schleswig-Holstein. Sein Vater Rudolf wurde als Sohn des deutschen Bankdirektors Heinrich Bockelmann am 14. Dezember 1904 in Moskau geboren († 2. April 1984) und flüchtete nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs mit seinen Eltern in das damals neutrale Schweden. Nach dem Krieg ließen sich seine Eltern auf Gut Schloss Ottmanach in Kärnten nieder, das Jürgens’ Großvater seinen fünf Söhnen geschenkt hatte. Sein Vater war von 1938 bis 1945 sowie von 1954 bis 1958 Bürgermeister der Gemeinde Ottmanach.[3] Jürgens’ Onkel mütterlicherseits war der Dadaist Hans Arp. Ein Onkel väterlicherseits, Werner Bockelmann (SPD), war von 1957 bis 1964 Oberbürgermeister von Frankfurt am Main. Ein weiterer Onkel, Gert Bockelmann, lebte auf Gut Barendorf bei Lüneburg, das heute eine Heimvolkshochschule beherbergt, und war dort zeitweise Bürgermeister.[4] Udo Jürgens’ Onkel Erwin Bockelmann und Jonny Bockelmann waren Mineralölindustrielle. Sein mit dem Lied Mein Bruder ist ein Maler bedachter Bruder Manfred Bockelmann ist ein bekannter Maler und Fotograf.[5]

Jürgens wuchs im elterlichen Schloss Ottmanach auf dem Magdalensberg in Kärnten zusammen mit seinen beiden Brüdern John (1931–2006) und Manfred auf. Das Klavierspielen brachte er sich selbst bei; systematischen Unterricht erhielt er erst später. Bei der Hitlerjugend erhielt er wegen einer schwachen körperlichen Leistung einmal eine heftige Ohrfeige, die ihm eine Verminderung seiner Hörfähigkeit auf einem Ohr eintrug.[6] Das Gymnasium verließ er ein Jahr vor dem Abitur. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte er Musik am Mozarteum in Salzburg.

Von 1964 bis 1989 war Jürgens mit dem ehemaligen Fotomodell Erika Meier, genannt Panja, verheiratet. Sie haben zwei gemeinsame Kinder, John (* 20. Februar 1964) und Jenny (* 22. Jänner 1967), die inzwischen selbst Künstler sind. Außerdem hat Udo Jürgens zwei nichteheliche Töchter.

Im Juni 1977 zog Jürgens erstmals in die Schweiz, was ihm in diversen Medien als Steuerflucht ausgelegt wurde, da zu jener Zeit sowohl in Österreich als auch in Deutschland Steuerschulden bestanden, die Jürgens jedoch durch einen auf einem Münchner Sperrkonto deponierten „siebenstelligen Betrag“ abgedeckt sah.[7] Seit 17. November 1978 ist seine Firma Udo Jürgen Bockelmann & Co mit Sitz in Zürich im schweizerischen Handelsregister eingetragen.[8]

Am 4. Juli 1999 heiratete er seine langjährige Lebensgefährtin Corinna Reinhold (aus Mönchengladbach-Rheydt) in New York. Zusammen bezogen sie im Jahre 1995[9] ein Haus in Zumikon in der Schweiz. 2006 ließen sie sich scheiden. Im Februar 2007 erlangte Udo Jürgens die Schweizer Staatsbürgerschaft, am 8. Juni wurde ihm im Rahmen des Zumiker Dorffestes die Einbürgerungsurkunde übergeben.[2] Seine österreichische Staatsbürgerschaft durfte er behalten, seither ist er Doppelstaatsbürger.[10] Im Juli 2012 erwarb Jürgens eine Villa in der Gemeinde Meilen mit Blick auf den Zürichsee,[9] in die er 2013[11]/2014[12] eingezogen ist.

Nach der im Februar 2014 mit knapper Mehrheit entschiedenen Eidgenössischen Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» wurde Jürgens nach einem Interview der Bild-Zeitung in den deutschsprachigen Medien zitiert mit „Das hat mich schockiert und tief enttäuscht. [...] Europa ist die beste Idee, die dieser Kontinent seit tausend Jahren hatte. Ich habe mich nach der Entscheidung für die Schweiz geschämt“[13] und dass er sich „nicht mehr willkommen gefühlt [habe] in der Schweiz“, was in der Folge zu kontroversen Reaktionen führte. In einem weiteren Interview mit Bluewin Entertainment relativierte er diese Aussagen als Missverständnis und stellte fest: „Diese Äusserung tut mir leid, das gebe ich ehrlich zu.“[14]

Die Geschichte seiner Familie und die Anfänge seiner Karriere beschreibt Jürgens in dem Roman „Der Mann mit dem Fagott“ (gemeinsam mit Michaela Moritz, 2004; TV-Film 2011).

Karriere[Bearbeiten]

Udo Jürgens 1968
Udo Jürgens auf dem Sommerfest des Bundeskanzlers Willy Brandt, 1970
Udo Jürgens im Friedrichstadtpalast, 1987

Im Jahr 1950 gewann Udo Jürgens bei einem Komponisten-Wettbewerb des Österreichischen Rundfunks unter 300 Einsendungen mit dem Lied Je t’aime als jüngster Teilnehmer den 1. Preis. Seine ersten Auftritte unter dem Künstlernamen Udo Bolán Band fanden während seiner Studienzeit in kleineren Lokalen statt. Erst später machte er aus seinen beiden Vornamen Udo und Jürgen den Künstlernamen „Udo Jürgens“.

1959 erzielte er einen ersten Achtungserfolg mit dem Lied Jenny; der Titel wurde 1961 von Lale Andersen mit einem von Jürgens neu geschriebenen Text (Jonny) interpretiert.

1960 komponierte er für Shirley Bassey den Welthit Reach for the Stars. Ab 1963 arbeitete er mit dem Münchener Medienmanager Hans Rudolf Beierlein zusammen, der ihn besonders als Komponist förderte. 1964 startete Udo Jürgens beim Eurovision Song Contest für Österreich in Kopenhagen. Er erreichte mit Warum nur, warum? den 6. Platz. Matt Monro verkaufte mit der englischen Version Walk Away 1,5 Millionen Schallplatten, kam auf Platz 23 in den USA, Platz 4 in Großbritannien und belegte weitere Plätze in den Hitparaden rund um die Welt. Die deutschsprachige Originalversion wurde in Frankreich ein Nummer-1-Hit. Jürgens komponierte für Frank Sinatra If I Never Sing Another Song. Sinatra trat diesen Titel wegen einer Karrierepause an seinen Freund Sammy Davis Jr. ab. 1965 hatte Jürgens Erfolg mit dem Hit 17 Jahr’ blondes Haar, so stand sie vor mir...

1965 nahm Udo Jürgens wieder am Eurovision Song Contest, diesmal in Neapel, teil und erreichte mit Sag ihr, ich laß sie grüßen Platz 4. Im nächsten Jahr folgte die dritte Teilnahme, und er erreichte am 5. März in Luxemburg mit Merci, Chérie den ersten Platz. Dies verschaffte ihm den internationalen Durchbruch. Es folgten ausgedehnte Tourneen in alle Welt. In dieser Zeit nahm er Platten seiner Kompositionen in verschiedenen Sprachen auf. 1971 sang Udo Jürgens das Lied der ARD-Fernsehlotterie Zeig mir den Platz an der Sonne. Auch 1976 (Ein Lied für alle, die einsam sind) und 1980 (Ist das nichts?) sang er die Lieder der Fernsehlotterie. Griechischer Wein (1975) wurde ein großer Hit. Zu seiner Ehrung und als Ausdruck des Dankes, das Leben der griechischen Gastarbeiter in Deutschland derart emotional ausgedrückt zu haben, wurden Udo Jürgens und der Textschreiber Michael Kunze vom griechischen Ministerpräsidenten Konstantinos Karamanlis in Athen empfangen. Das Lied wurde unter dem Titel Phile kerna krassi ins Griechische übertragen und zu einer Art Volkslied. Bing Crosby nahm es mit dem Titel Come Share the Wine auf; später sang es Al Martino, der damit ebenfalls großen Erfolg hatte. Udo Jürgens bestritt Tourneen durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, Griechenland, Polen, Japan und Australien.

1977 übernahm der Schweizer Freddy Burger das Management von Udo Jürgens. Die erfolgreiche Zusammenarbeit und Freundschaft hält bis heute (Stand September 2014) an. Erstmals ging Udo Jürgens 1982 mit dem Orchester von Pepe Lienhard auf Tournee.

Sein größter finanzieller Erfolg war Buenos días, Argentina mit der bundesdeutschen Fußballnationalelf. 1978 bekam er dafür nach fünf Wochen eine Goldene Schallplatte und nach zwei Monaten eine Platin-Schallplatte. Außerdem war dieser Schlager in einer Country-Musik-Fassung in Nordamerika sehr erfolgreich. Marty Robbins schaffte damit einen Platz 25 in den Country-Charts.

In den 1950er und 1960er Jahren spielte Udo Jürgens in mehreren deutschen Unterhaltungsfilmen, in den 1990er Jahren war er zudem Nebendarsteller in den Fernsehserien Das Traumschiff und Ein Schloß am Wörthersee.

Bedeutung[Bearbeiten]

Udo Jürgens 1970 beim Sommerfest des Bundeskanzlers Willy Brandt im Gespräch mit Rut Brandt.

Udo Jürgens komponierte mehr als 1.000 Lieder und veröffentlichte mehr als 50 Plattenalben. In seiner seit mehr als 60 Jahren andauernden Karriere verkaufte er über 105 Millionen Tonträger[15] und zählt damit zu den erfolgreichsten männlichen Solokünstlern.

In den Anfangsjahren wurde er meist als Schlagersänger gesehen, mittlerweile hat er mit seinem umfangreichen kompositorischen Werk die Grenzen des Schlagers gesprengt. Seine Liedtexte, die von verschiedenen Textern und von ihm selbst stammen, sprechen häufig gesellschaftliche Themen an, z. B. Dekadenz (Café Größenwahn, 1993). Mit Ein ehrenwertes Haus (1975) karikierte er die spießbürgerliche Bigotterie in Bezug auf die damals vielfach noch als problematisch empfundene „wilde Ehe“ – die „Ehe ohne Trauschein“. Auch zur Umweltproblematik (5 Minuten vor 12, 1982), zum Wettrüsten (Traumtänzer, 1983) oder zur Drogenproblematik (Rot blüht der Mohn, 1984) nahm er Stellung.

Im Titel Gehet hin und vermehret Euch aus Das Blaue Album von 1988 schafft er eine Verbindung zwischen dem Papst und einem Bibelzitat. Das Radioprogramm des Bayrischen Rundfunks nahm das Lied deshalb auf den Index. Ebenfalls auf diesem Album ist das Lied Moskau – New York zu hören, in dem Jürgens ein Jahr vorher den Fall der Berliner Mauer besingt.

Sein breit gefächertes Schaffen umfasst auch symphonische Kompositionen, wie Wort und Die Krone der Schöpfung, die mit den Berliner Philharmonikern aufgenommen wurden. Am 2. Dezember 2007 fand die Premiere des Udo-Jürgens-Musicals Ich war noch niemals in New York am Operettenhaus in Hamburg statt. Seitdem wurde das Musical in Wien (ab 2010), Stuttgart (ab 2010), Tokio (ab 2011), Oberhausen und Zürich (ab 2012) aufgeführt.

1992 spielte Udo Jürgens auf der Donauinsel in Wien vor rund 220.000 Zuschauern. Ein Markenzeichen seiner Live-Konzerte sind die Zugaben, die er stets in einem weißen Bademantel singt.

Generationen von Kindern sind sein Lied Vielen Dank für die Blumen als Titellied von Tom und Jerry sowie der Anfang seines Liedes Tausend Jahre sind ein Tag als Titelthema der Serie Es war einmal … der Mensch im deutschen Fernsehen bekannt. Jürgens komponierte 1990 den Soundtrack für zwei Folgen der Das-Traumschiff-Reihe sowie die offiziellen WM-Songs der deutschen Fußballnationalmannschaft zur WM 1978 (Buenos días, Argentinia) und zur WM 1990 (Sempre Roma). Für die österreichische Fußballnationalmannschaft schrieb er den Song Wunderknaben zur WM 1998.

Mit Alexandra und Reinhard Mey zusammen schrieb er Lieder, und mit Rainhard Fendrich gab es gemeinsame Auftritte. Seine Lieder wurden von Howard Carpendale, Sportfreunde Stiller und anderen gecovert.

Musical[Bearbeiten]

1972 schrieb Udo Jürgens ein Musical mit dem Titel Helden, Helden, das auf George Bernard Shaws Theaterstück Helden basierte. Es wurde, mit Michael Heltau und Gabriele Jacoby in den Hauptrollen, am 28. Oktober 1972 im Theater an der Wien uraufgeführt.[16] 1974 fand am Hamburger Operettenhaus die deutsche Erstaufführung statt.

Am 2. Dezember 2007 hatte das Musical Ich war noch niemals in New York im Operettenhaus Hamburg Weltpremiere. Alle Lieder stammen von Udo Jürgens und seinen Textschreibern. Selbst trat er nicht auf, die Lieder wurden von den Darstellern gesungen. Das Dialogbuch schrieben Gabriel Barylli und Christian Struppeck, choreografiert wurde das Musical von Kim Duddy. Im Mittelpunkt der Handlung steht die erfolgreiche Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg, deren Mutter Maria sich von der Tochter ins Altersheim abgeschoben fühlt. Gemeinsam mit ihrer späten Liebe Otto will sie sich ihren Lebenstraum erfüllen: Einmal nach Amerika und dann unter der Freiheitsstatue heiraten. So begeben sich die beiden mit einem Kreuzfahrtschiff heimlich auf die Reise. Als Lisa davon erfährt, nimmt sie mit Ottos Sohn Axel Staudach und dessen zwölfjährigem Sprössling Florian die Verfolgung auf. Auf hoher See treffen die drei Generationen dann aufeinander.[17]

Diskografie[Bearbeiten]

Hauptartikel: Udo Jürgens/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[18] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland OsterreichÖsterreich SchweizSchweiz
1967 Was ich dir sagen will 2
(36 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. September 1967
Portrait in Musik II Erstveröffentlichung: 1967
Chansons Erstveröffentlichung: 1967
Wünsche zur Weihnachtszeit Erstveröffentlichung: 1968
1968 Mein Lied für dich 5
(28 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. April 1968
Udo 2
(48 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. September 1968
1969 Portrait International Erstveröffentlichung: 1969
Udo ’70 2
(48 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 1969
1970 Udo ’71 4
(28 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. November 1970
1971 So weit die Züge geh’n 40
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Februar 1971
1972 Ich bin wieder da 34
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. November 1972
1973 Es ist Zeit für die Liebe Erstveröffentlichung: 1973
1974 Udo heute 39
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. August 1974
Meine Lieder 3
(48 Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. November 1974
1975 Udo ’75 – Ein neuer Morgen 12
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. September 1975
1976 Meine Lieder 2 21
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Juni 1976
1977 Meine Lieder 77 28
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. März 1977
Lieder, die auf Reisen gehen 11
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. November 1977
1978 Nur ein Lächeln 61
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: ?
1979 Udo ’80 10
(29 Wo.)
6
(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Dezember 1979
1981 Willkommen in meinem Leben 29
(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 6. April 1981
Leave a Little Love Erstveröffentlichung: 1981
1982 Silberstreifen 39
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 19. April 1982
1983 Traumtänzer 24
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 1983
1984 Hautnah 12
(25 Wo.)
7
(18 Wo.)
24
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. September 1984
Verkäufe: + 250.000
1985 Treibjagd 26
(11 Wo.)
17
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Oktober 1985
1986 Deinetwegen 33
(12 Wo.)
29
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. September 1986
1988 Das blaue Album 14
(14 Wo.)
11
(12 Wo.)
17
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Februar 1988
1989 Ohne Maske 27
(15 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. August 1989
1991 Geradeaus! 60
(8 Wo.)
24
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Oktober 1991
1993 Café Größenwahn 23
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 11. Oktober 1993
1996 Zärtlicher Chaot 91
(3 Wo.)
20
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. November 1995
1999 Ich werde da sein 17
(8 Wo.)
15
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. März 1999
2002 Es lebe das Laster 27
(10 Wo.)
8
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. September 2002
Verkäufe: + 10.000
2003 Es werde Licht – meine Winter- & Weihnachtslieder 53
(5 Wo.)
9
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. November 2003
Verkäufe: + 10.000
2005 Jetzt oder nie 14
(21 Wo.)
2
(11 Wo.)
47
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. September 2005
2008 Einfach ich 5
(19 Wo.)
2
(13 Wo.)
34
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Jänner 2008
Verkäufe: + 10.000
2011 Der ganz normale Wahnsinn 3
(15 Wo.)
2
(21 Wo.)
20
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. März 2011
Verkäufe: + 110.000
2014 Mitten im Leben 3
(… Wo.)
2
(… Wo.)
11
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 21. Februar 2014

Filmografie[Bearbeiten]

Filmmusik[Bearbeiten]

  • 1966: Siebzehn Jahr, blondes Haar
  • 1975: Potato Fritz
  • 1990: Das Traumschiff (TV-Reihe)
  • 2011: Der Mann mit dem Fagott (TV-Zweiteiler)
  • 2012: Die kleine Lady (ZDF-Verfilmung von „Der kleine Lord“ mit weiblichen Hauptdarstellern)

Tourneen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1967: Udo Jürgens singt seine Welterfolge (50 Konzerte mit 60.000 Besuchern)
  • 1968: Udo Jürgens singt seine Welterfolge (neues Programm) (75 Konzerte mit 100.000 Besuchern)
  • 1970: Udo 70 (266 Konzerte mit 510.000 Besuchern)
  • 1972/1973: Ich bin wieder da (59 Konzerte mit 120.000 Besuchern)
  • 1975: Udo 75 (63 Konzerte mit etwa 130.000 Besuchern)
  • 1977: Udo live 77 (68 Konzerte mit ca. 150.000 Besuchern)
  • 1978: Ein Mann und seine Lieder (44 Konzerte mit ungefähr 130.000 Besuchern)
  • 1980: Udo 80 – Das Jubiläumskonzert (110 Konzerte mit 340.000 Besuchern)
  • 1982/1983: Udo live (Lust am Leben) (123 Konzerte mit 400.000 Besuchern)
  • 1984/1985: Udo live & hautnah (130 Konzerte mit näherungsweise 450.000 Besuchern)
  • 1987: Deinetwegen (106 Konzerte mit 400.000 Besuchern)
  • 1989/1990: Udo Jürgens Konzert – Ohne Maske (107 Konzerte mit 410.000 Besuchern)
  • 1991/1992: Geradeaus und Open Air Symphony (87 Konzerte mit 720.000 Besuchern)
  • 1994/1995: „140 Tage Größenwahn“ (138 Konzerte mit ungefähr 500.000 Besuchern)
  • 1997: Gestern Heute Morgen – Tournee 1997 (111 Konzerte mit 400.000 Besuchern)
  • 2000/2001: Udo 2000 – Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an (107 Konzerte mit 440.000 Besuchern)
  • 2002: Ein Soloabend (13 Konzerte mit näherungsweise 60.000 Besuchern)
  • 2003/2004: Es lebe das Laster – Live (103 Konzerte mit 410.000 Besuchern)
  • 2005: Udo spielt Jürgens – Solokonzert (19 Konzerte mit etwa 100.000 Besuchern)
  • 2006: Jetzt oder nie – Tournee 2006 (78 Konzerte mit 320.000 Besuchern)
  • 2007: Ein Mann & sein Klavier (15 Konzerte mit 55.000 Besuchern)
  • 2009: Tournee 2009 – Einfach ich (63 Konzerte mit ungefähr 330.000 Besuchern)
  • 2010: Der Soloabend 2010 (12 Konzerte)
  • 2012: Der Ganz Normale Wahnsinn
  • 2014/2015: Mitten im Leben

Ehrungen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Udo Jürgens, Michaela Moritz: Der Mann mit dem Fagott. Limes Verlag, München 2004, ISBN 3-8090-2482-1 (autobiografischer Familienroman über die Familie von Udo Jürgens und über sich selbst, ausgehend von der Person des Großvaters Heinrich Bockelmann im Jahre 1891).
  •  Jörg Bobsin: Alles über Udo. Franz Schneider Verlag, München 1969.
  •  Udo Jürgens: Smoking und Blue Jeans – Jahre eines Traumtänzers. Gustav Lübbe Verlag, Bergisch-Gladbach 1984, ISBN 3-7857-0378-3 (3 Auflagen).
  •  Udo Jürgens: ... unterm Smoking Gänsehaut - erzählen will ich - aus meinen herrlich-verrückten Leben in einer schrecklich verrückten Zeit. Goldmann, München 1997, ISBN 3-442-43804-7.
  •  Manfred Bockelmann (Bruder des Sängers und Fotograf) (als Herausgeber): Udo Jürgens: ein Rückblick in Bildern. C. Bertelsmann Verlag, München 1994, ISBN 3-570-12157-7.
  • Uwe Harten: Jürgens (eig. Bockelmann), Udo Jürgen. In: Oesterreichisches Musiklexikon. Online-Ausgabe, Wien 2002 ff., ISBN 3-7001-3077-5; Druckausgabe: Band 2, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2003, ISBN 3-7001-3044-9.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Video auf www.youtube.com
  2. a b Philippe Klein: Udo nannte alle Zumiker „Freunde“. Bericht von der Einbürgerungsfeier. In: Zürichsee-Zeitung Rechtes Ufer. Ausgabe vom 9. Juni 2007.
  3. Die Bürgermeister der Gemeinde Ottmanach, abgerufen am 17. Juni 2012
  4. Barendorf.de: Politik in Barendorf
  5. Manfred Bockelmann auf wien.ORF.at.
  6. Der Musiker mit dem schlechten Gehör (3Sat, September 2011; abgerufen am 13. Februar 2012, nicht mehr verfügbar)
  7. Udo Jürgens geht – bleiben die Schulden?. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 23. Juni 1977, S. 5, Spalte 5 Mitte.
  8. Udo Jürgen Bockelmann & Co, Handelsregister-Nummer CH-020.2.900.420-6, letzte Änderung 31. Dezember 2002. In: moneyhouse.ch, Handelsregister- und Wirtschaftsinformationen. Abgerufen am 12. September 2014.
  9. a b Udo Jürgens plant den Umzug nach Meilen. In: Zürichsee-Zeitung, 18. Juli 2012. Abgerufen am 12. September 2014.
  10. Vgl. z. B. Biografie in Austria-Forum (siehe Weblinks).
  11. Vgl. z. B. Lebenstraum erfüllt: Udo Jürgens kauft sich neue Traumvilla am Zürichsee. In: Aargauer Zeitung/sda, 29. Juli 2012. Abgerufen am 12. September 2014.
  12. Kanton Zürich: Einwohner von Uitikon verdienen am meisten: „Auch Udo Jürgens ist kürzlich nach Meilen gezogen.“ In: 20 Minuten, 25. August 2014. Abgerufen am 12. September 2014.
  13. Vgl. z. B. Udo Jürgens "schockiert" über Schweizer Votum. In: Kleine Zeitung, 18. Februar 2014. Abgerufen am 12. September 2014.
  14. Udo Jürgens Schweiz-Kritik: «Ich bin missverstanden worden». In: Bluewin Entertainment, 27. Februar 2014. Abgerufen am 12. September 2014.
  15. Bericht zu seinem 75. Geburtstag, Die Zeit
  16. Fritz WaldenWeltgalapremiere „Helden, Helden“ im Theater an der Wien: Der Balkan beginnt an der Wienzeile. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 29. Oktober 1972, S. 10.
  17. Website des Veranstalters Stage Entertainment.
  18. Chartquellen: DE AT CH
  19. Udo Jürgens erhält Ehrenmedaille der Stadt Zürich und gibt Zusatzkonzert. In: Musikmarkt, 10. September 2014. Abgerufen am 12. September 2014.