Udo Jürgens
Udo Jürgens (* 30. September 1934 in Klagenfurt; bürgerlich: Jürgen Udo Bockelmann) ist ein österreichischer Komponist, Pianist[1] und Sänger deutscher Abstammung. Er besitzt neben der österreichischen seit 2007 auch die Schweizer[2] Staatsbürgerschaft. Jürgens ist einer der bedeutendsten Unterhaltungsmusiker des deutschen Sprachraums und stilistisch zwischen Schlager, Chanson und Popmusik einzuordnen.
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Leben [Bearbeiten]
Familie und Persönliches [Bearbeiten]
Jürgens’ Mutter Käthe (1908–1989), geb. Arp, stammte aus Prasdorf in Schleswig-Holstein. Sein Vater Rudolf (1904–1984) wurde als Sohn des deutschen Bankdirektors Heinrich Bockelmann am 14. Dezember 1904 in Moskau geboren († 2. Februar 1984) und flüchtete nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs mit seinen Eltern in das damals neutrale Schweden. Nach dem Krieg ließen sich seine Eltern auf Gut Schloss Ottmanach in Kärnten nieder, das Jürgens’ Großvater seinen fünf Söhnen geschenkt hatte. Sein Vater war von 1938 bis 1945 sowie von 1954 bis 1958 Bürgermeister der Gemeinde Ottmanach.[3] Jürgens’ Onkel mütterlicherseits war der Dadaist Hans Arp. Ein Onkel väterlicherseits, Werner Bockelmann (SPD), war von 1957 bis 1964 Oberbürgermeister von Frankfurt am Main. Ein weiterer Onkel, Gert Bockelmann, lebte auf Gut Barendorf bei Lüneburg, das heute eine Heimvolkshochschule beherbergt, und war dort zeitweise Bürgermeister.[4] Udo Jürgens' Onkel Erwin Bockelmann und Jonny Bockelmann waren Mineralölindustrielle. Sein Bruder Manfred Bockelmann ist ein bekannter Maler und Fotograf.
Jürgens wuchs im elterlichen Schloss Ottmanach auf dem Magdalensberg in Kärnten zusammen mit seinen beiden Brüdern John (1931–2006) und Manfred auf. Das Klavierspielen brachte er sich selbst bei und erhielt erst später systematischen Unterricht. Bei der Hitlerjugend erhielt er wegen einer schwachen körperlichen Leistung einmal eine heftige Ohrfeige, die ihm eine Verminderung seiner Hörfähigkeit auf einem Ohr eintrug.[5] Das Gymnasium verließ er ein Jahr vor dem Abitur. Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte er Musik am Mozarteum in Salzburg.
Von 1964 bis 1989 war Jürgens mit dem ehemaligen Fotomodell Erika Meier, genannt Panja, verheiratet. Sie haben zwei gemeinsame Kinder, John (* 20. Februar 1964) und Jenny (* 22. Januar 1967), die inzwischen selbst Künstler sind. Außerdem hat Udo Jürgens zwei nichteheliche Töchter. Am 4. Juli 1999 heiratete er seine aus Mönchengladbach-Rheydt stammende langjährige Geliebte Corinna Reinhold in New York. Sie wohnten zusammen in Zumikon in der Schweiz, wo Jürgens heute noch wohnt; 2006 erfolgte die Scheidung. Im Februar 2007 erlangte Udo Jürgens die Schweizer Staatsbürgerschaft (er behielt jedoch die österreichische).
Im Jahre 2012 wurde bei Jürgens eingebrochen und eine wertvolle Uhrensammlung aus seiner Wohnung entwendet. Darunter ein Familienerbstück, dass ihm besonders am Herzen lag. Udo bekannte in einem Interview im Jahr 2013 freimütig, dass sein Herz noch immer blute[6]. Trost sucht Udo, wie er dem Reporter verriet, von Zeit zu Zeit im Beyer Uhrenmuseum. Doch obwohl Udo Jürgens Multimillionär ist, geht er ab und zu gern zum Sternengrill, weil er meint, dass es doch manchmal nichts Schöneres gebe als eine St. Galler Kalbsbratwurst und ein Bier. Frei nach dem Motto: «Einfach ist auch gut.»
Karriere [Bearbeiten]
1950 gewann Udo Jürgens bei einem Komponisten-Wettbewerb des Österreichischen Rundfunks unter 300 Einsendungen mit dem Lied Je t’aime als jüngster Teilnehmer den 1. Preis. Seine ersten Auftritte unter dem Künstlernamen Udo Bolán Band fanden während seiner Studienzeit in kleineren Lokalen statt. Erst später machte er aus seinen beiden Vornamen Jürgen & Udo in umgekehrter Reihenfolge den Künstlernamen „Udo Jürgens“.
1959 erzielte er einen ersten Achtungserfolg mit Jenny; der Titel wurde 1961 von Lale Andersen mit einem von Jürgens neu geschriebenen Text (Jonny) interpretiert.
1960 komponierte er für Shirley Bassey den Welthit Reach for the Stars. 1964 startete Udo Jürgens beim Eurovision Song Contest für Österreich in Kopenhagen. Er erreichte mit Warum nur, warum? den 5. Platz. Matt Monro verkaufte mit der englischen Version Walk Away 1,5 Millionen Schallplatten, kam auf Platz 23 in den USA, Platz 4 in Großbritannien und belegte weitere Plätze in den Hitparaden rund um die Welt. Die deutschsprachige Originalversion wurde in Frankreich ein Nummer-1-Hit. Jürgens komponierte für Frank Sinatra If I Never Sing Another Song. Sinatra trat diesen Titel wegen einer Karrierepause an seinen Freund Sammy Davis Jr. ab. 1965 hatte er Erfolg mit dem Hit: 17 Jahr’ blondes Haar, so stand sie vor mir....
1965 nahm Udo Jürgens wieder am Eurovision Song Contest, diesmal in Neapel, teil und erreichte mit Sag ihr, ich laß sie grüßen Platz 4. 1966 nahm er zum dritten Mal teil und erreichte am 5. März in Luxemburg mit Merci, Chérie den ersten Platz. Dieser verschaffte ihm den internationalen Durchbruch. Es folgten ausgedehnte Tourneen in alle Welt. In dieser Zeit nahm er Platten seiner Kompositionen in verschiedenen Sprachen auf. 1971 sang Udo Jürgens das Lied der ARD-Fernsehlotterie Zeig mir den Platz an der Sonne. Auch 1976 (Ein Lied für alle, die einsam sind) und 1980 (Ist das nichts?) sang er die Lieder der Fernsehlotterie. Griechischer Wein (1975) wurde ein großer Hit. Zu seiner Ehrung und als Ausdruck des Dankes, das Leben der griechischen Gastarbeiter in Deutschland derart emotional ausgedrückt zu haben, wurden Udo Jürgens und der Textschreiber Michael Kunze vom griechischen Ministerpräsidenten Konstantinos Karamanlis in Athen empfangen. Das Lied wurde unter dem Titel Phile kerna krassi ins Griechische übertragen und zu einer Art Volkslied. Bing Crosby nahm es mit dem Titel Come Share the Wine auf; später sang es Al Martino, der damit ebenfalls großen Erfolg hatte. Udo Jürgens bestritt Tourneen durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, Griechenland, Polen, Japan und Australien.
Sein größter finanzieller Erfolg war Buenos dias, Argentina mit der bundesdeutschen Fußballnationalelf. 1978 bekam er dafür nach fünf Wochen eine Goldene Schallplatte und nach zwei Monaten eine Platin-Schallplatte. Außerdem war dieser Schlager in einer Country-Musik-Fassung in Nordamerika sehr erfolgreich. Marty Robbins schaffte damit einen Platz 25 in den Country-Charts.
In den 1950er und 1960er Jahren spielte Udo Jürgens in mehreren deutschen Unterhaltungsfilmen, in den 1990er Jahren war er zudem Nebendarsteller in den Fernsehserien Das Traumschiff und Ein Schloß am Wörthersee.
Bedeutung [Bearbeiten]
Udo Jürgens komponierte mehr als 1.000 Lieder und veröffentlichte mehr als 50 Plattenalben. In seiner seit mehr als 50 Jahren andauernden Karriere verkaufte er über 100 Millionen Tonträger[7] und zählt damit zu den erfolgreichsten männlichen Solokünstlern.
In den Anfangsjahren wurde er meist als Schlagersänger gesehen, mittlerweile hat er mit seinem umfangreichen kompositorischen Werk die Grenzen des Schlagers gesprengt. Seine Liedtexte, die von verschiedenen Textern und von ihm selbst stammen, sprechen häufig gesellschaftliche Themen an, z. B. Dekadenz (Cafe Größenwahn, 1993). Mit Ein ehrenwertes Haus (1975) karikierte er die spießbürgerliche Bigotterie in Bezug auf die damals vielfach noch als problematisch empfundene „wilde Ehe“ – die „Ehe ohne Trauschein“. Auch zur Umwelt (5 Minuten vor 12, 1982) zum Wettrüsten (Traumtänzer, 1983) oder zur Drogenproblematik (Rot blüht der Mohn, 1983) nahm er Stellung.
Im Titel Gehet hin und vermehret Euch aus Das Blaue Album von 1988 schafft er eine Verbindung zwischen Papst und einem Bibelzitat. Das Radioprogramm des Bayrischen Rundfunks nahm das Lied deshalb auf den Index. Ebenfalls auf diesem Album ist das Lied „Moskau – New York“ zu hören, in dem Jürgens ein Jahr vorher den Fall der Berliner Mauer besingt.
Sein breit gefächertes Schaffen umfasst auch symphonische Kompositionen, wie Wort und Die Krone der Schöpfung, die mit den Berliner Philharmonikern aufgenommen wurden. Am 2. Dezember 2007 war die Premiere des Udo-Jürgens-Musicals Ich war noch niemals in New York in Hamburg am Operettenhaus. Seitdem wurde das Musical in Wien (ab 2010), Stuttgart (ab 2010), Tokio (ab 2011), Oberhausen und Zürich (ab 2012) aufgeführt.
1992 spielte Udo Jürgens auf der Donauinsel in Wien vor rund 220.000 Zuschauern. Ein Markenzeichen seiner Live-Konzerte sind die Zugaben, die er stets in einem weißen Bademantel singt.
Generationen von Kindern ist sein Lied Vielen Dank für die Blumen als Titellied von Tom und Jerry sowie der Anfang seines Liedes Tausend Jahre sind ein Tag als Titelthema der Serie Es war einmal … der Mensch im deutschen Fernsehen bekannt. Jürgens komponierte 1990 den Soundtrack für zwei Folgen der Das-Traumschiff-Reihe sowie die offiziellen WM-Songs der deutschen Fußballnationalmannschaft zur WM 1978 (Buenos dias, Argentinia) und zur WM 1990 (Sempre Roma). Für die österreichische Fußballnationalmannschaft schrieb er den Song Wunderknaben zur WM 1998.
Mit Alexandra und Reinhard Mey zusammen schrieb er Lieder und mit Rainhard Fendrich gab es gemeinsame Auftritte. Seine Lieder wurden von Howard Carpendale, Sportfreunde Stiller und von anderen gecovert.
Musical [Bearbeiten]
1972 schrieb Udo Jürgens ein Musical mit dem Titel Helden, Helden, das auf George Bernard Shaws Theaterstück Helden basierte. Es wurde, mit Michael Heltau und Gabriele Jacoby in den Hauptrollen, am 28. Oktober 1972 im Theater an der Wien uraufgeführt.[8] 1974 fand am Hamburger Operettenhaus die deutsche Erstaufführung statt.
Am 2. Dezember 2007 hatte das Musical Ich war noch niemals in New York im Operettenhaus Hamburg Weltpremiere. Alle Lieder stammen von Udo Jürgens und seinen Textschreibern. Selbst trat er nicht auf, die Lieder wurden von den Darstellern gesungen. Das Dialogbuch schrieben Gabriel Barylli und Christian Struppeck, choreografiert wurde das Musical von Kim Duddy. Im Mittelpunkt der Handlung steht die erfolgreiche Fernsehmoderatorin Lisa Wartberg, deren Mutter Maria sich von der Tochter ins Altersheim abgeschoben fühlt. Gemeinsam mit ihrer Spät-Liebe Otto will sie sich ihren Lebenstraum erfüllen: Einmal nach Amerika und dann unter der Freiheitsstatue heiraten. So begeben sich die beiden mit einem Kreuzfahrtschiff heimlich auf die Reise. Als Lisa davon erfährt, nimmt sie mit Ottos Sohn Axel Stauder und dessen zwölfjährigem Sprössling Florian die Verfolgung auf. Auf hoher See treffen die drei Generationen dann aufeinander.[9]
Diskografie [Bearbeiten]
Studioalben [Bearbeiten]
| Jahr | Titel | Chartplatzierungen[10] | Anmerkungen | ||
|---|---|---|---|---|---|
| DE | AT | CH | |||
| 1967 | Was ich dir sagen will | 2 (36 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 15. September 1967 |
| Portrait in Musik II | – | – | – | Erstveröffentlichung: 1967 | |
| Chansons | – | – | – | Erstveröffentlichung: 1967 | |
| Wünsche zur Weihnachtszeit | – | – | – | Erstveröffentlichung: 1968 | |
| 1968 | Mein Lied für dich | 5 (28 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 15. April 1968 |
| Udo | 2 (48 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 15. September 1968 | |
| 1969 | Portrait International | – | – | – | Erstveröffentlichung: 1969 |
| Udo ’70 | 2 (48 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 15. Oktober 1969 | |
| 1970 | Udo ’71 | 4 (28 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 15. November 1970 |
| 1971 | So weit die Züge geh’n | 40 (4 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 15. Februar 1971 |
| 1972 | Ich bin wieder da | 34 (8 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 15. November 1972 |
| 1973 | Es ist Zeit für die Liebe | – | – | – | Erstveröffentlichung: 1973 |
| 1974 | Udo heute | 39 (12 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 15. August 1974 |
| 1975 | Meine Lieder | 3 (48 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 15. Januar 1975 |
| Udo ’75 – Ein neuer Morgen | 12 (20 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 15. September 1975 | |
| 1976 | Meine Lieder 2 | 21 (18 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 15. Juni 1976 |
| 1977 | Meine Lieder 77 | 28 (12 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 15. März 1977 |
| Lieder, die auf Reisen gehen | – | 11 (4 Wo.) |
– | Erstveröffentlichung: 15. November 1977 | |
| 1978 | Nur ein Lächeln | 61 (2 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: ? |
| 1979 | Udo ’80 | 10 (29 Wo.) |
6 (14 Wo.) |
– | Erstveröffentlichung: 17. Dezember 1979 |
| 1981 | Willkommen in meinem Leben | 29 (18 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 6. April 1981 |
| Leave a Little Love | – | – | – | Erstveröffentlichung: 1981 | |
| 1982 | Silberstreifen | 39 (13 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 19. April 1982 |
| 1983 | Traumtänzer | 24 (16 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 28. September 1983 |
| 1984 | Hautnah | 12 (25 Wo.) |
7 (18 Wo.) |
24 (1 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 27. September 1984 Verkäufe: + 250.000 |
| 1985 | Treibjagd | 26 (11 Wo.) |
17 (8 Wo.) |
– | Erstveröffentlichung: 5. Oktober 1985 |
| 1986 | Deinetwegen | 33 (12 Wo.) |
29 (2 Wo.) |
– | Erstveröffentlichung: 23. September 1986 |
| 1988 | Das blaue Album | 14 (14 Wo.) |
11 (12 Wo.) |
17 (5 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 29. Februar 1988 |
| 1989 | Ohne Maske | 27 (15 Wo.) |
– | – | Erstveröffentlichung: 24. August 1989 |
| 1991 | Geradeaus! | 60 (8 Wo.) |
24 (6 Wo.) |
– | Erstveröffentlichung: 7. Oktober 1991 |
| 1993 | Café Größenwahn | – | 23 (4 Wo.) |
– | Erstveröffentlichung: 11. Oktober 1993 |
| 1996 | Zärtlicher Chaot | 91 (3 Wo.) |
20 (10 Wo.) |
– | Erstveröffentlichung: 10. November 1995 |
| 1999 | Ich werde da sein | 17 (8 Wo.) |
15 (10 Wo.) |
– | Erstveröffentlichung: 12. März 1999 |
| 2002 | Es lebe das Laster | 27 (10 Wo.) |
8 (13 Wo.) |
– | Erstveröffentlichung: 30. September 2002 Verkäufe: + 10.000 |
| 2003 | Es werde Licht – meine Winter- & Weihnachtslieder | 53 (5 Wo.) |
9 (12 Wo.) |
– | Erstveröffentlichung: 17. November 2003 Verkäufe: + 10.000 |
| 2005 | Jetzt oder nie | 14 (21 Wo.) |
2 (11 Wo.) |
47 (4 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 12. September 2005 |
| 2008 | Einfach ich | 5 (19 Wo.) |
2 (13 Wo.) |
34 (8 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 4. Januar 2008 Verkäufe: + 10.000 |
| 2011 | Der ganz normale Wahnsinn | 3 (… Wo.) |
2 (16 Wo.) |
20 (6 Wo.) |
Erstveröffentlichung: 18. März 2011 Verkäufe: + 110.000 |
Filmografie [Bearbeiten]
- 1957: Die Beine von Dolores
- 1958: Lilli, ein Mädchen aus der Großstadt
- 1961: … und du mein Schatz bleibst hier
- 1961: Unsere tollen Tanten
- 1962: Drei Liebesbriefe aus Tirol
- 1962: Tanze mit mir in den Morgen
- 1963: Unsere tollen Nichten
- 1963: Unsere tollen Tanten in der Südsee
- 1965: Das Spukschloß im Salzkammergut
- 1979: Wencke, Udo und der blaue Diamant (Fernsehfilm, gesendet im ZDF)
- 1966: Siebzehn Jahr, blondes Haar
- 1990: Das Traumschiff (TV-Reihe)
- 2008: Legenden – Udo Jürgens (Dokumentarfilm)
- 2011: Der Mann mit dem Fagott (TV-Zweiteiler)
Filmmusik [Bearbeiten]
- 1966: Siebzehn Jahr, blondes Haar
- 1975: Potato Fritz
- 1990: Das Traumschiff (TV-Reihe)
- 2011: Der Mann mit dem Fagott (TV-Zweiteiler)
- 2012: Die kleine Lady (ZDF-Verfilmung von "Der kleine Lord" mit weiblichen Hauptdarstellern)
Tourografie (Auswahl) [Bearbeiten]
- 1967: Udo Jürgens singt seine Welterfolge (50 Konzerte mit 60.000 Besuchern)
- 1968: Udo Jürgens singt seine Welterfolge (neues Programm) (75 Konzerte mit 100.000 Besuchern)
- 1970: Udo 70 (266 Konzerte mit 510.000 Besuchern)
- 1972/1973: Ich bin wieder da (59 Konzerte mit 120.000 Besuchern)
- 1975: Udo 75 (63 Konzerte mit etwa 130.000 Besuchern)
- 1977: Udo live 77 (68 Konzerte mit ca. 150.000 Besuchern)
- 1978: Ein Mann und seine Lieder (44 Konzerte mit ungefähr 130.000 Besuchern)
- 1980: Udo 80 – Das Jubiläumskonzert (110 Konzerte mit 340.000 Besuchern)
- 1982/1983: Udo live (Lust am Leben) (123 Konzerte mit 400.000 Besuchern)
- 1984/1985: Udo live & hautnah (130 Konzerte mit näherungsweise 450.000 Besuchern)
- 1987: Deinetwegen (106 Konzerte mit 400.000 Besuchern)
- 1989/1990: Udo Jürgens Konzert – Ohne Maske (107 Konzerte mit 410.000 Besuchern)
- 1991/1992: Geradeaus und Open Air Symphony (87 Konzerte mit 720.000 Besuchern)
- 1994/1995: „140 Tage Größenwahn“ (138 Konzerte mit ungefähr 500.000 Besuchern)
- 1997: Gestern Heute Morgen – Tournee 1997 (111 Konzerte mit 400.000 Besuchern)
- 2000/2001: Udo 2000 – Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an (107 Konzerte mit 440.000 Besuchern)
- 2002: Ein Soloabend (13 Konzerte mit näherungsweise 60.000 Besuchern)
- 2003/2004: Es lebe das Laster – Live (103 Konzerte mit 410.000 Besuchern)
- 2005: Udo spielt Jürgens – Solokonzert (19 Konzerte mit etwa 100.000 Besuchern)
- 2006: Jetzt oder nie – Tournee 2006 (78 Konzerte mit 320.000 Besuchern)
- 2007: Ein Mann & sein Klavier (15 Konzerte mit 55.000 Besuchern)
- 2009: Tournee 2009 – Einfach ich (63 Konzerte mit ungefähr 330.000 Besuchern)
- 2010: Der Soloabend 2010 (12 Konzerte)
- 2012: „Der Ganz Normale Wahnsinn“
Literatur [Bearbeiten]
- Udo Jürgens, Michaela Moritz: Der Mann mit dem Fagott. Limes Verlag, München 2004, ISBN 3-8090-2482-1 (autobiografischer Familienroman über die Familie von Udo Jürgens und über sich selbst, ausgehend von der Person des Großvaters Heinrich Bockelmann im Jahre 1891).
- Jörg Bobsin: Alles über Udo. Franz Schneider Verlag, 1969 (Buch-Nr. 4633).
- Udo Jürgens: Smoking und Blue Jeans – Jahre eines Traumtänzers. Gustav Lübbe Verlag, 1984, ISBN 3-7857-0378-3 (3 Auflagen).
- Udo Jürgens: Unterm Smoking Gänsehaut. Bertelsmann Verlag, München 1994 (Buch-Nr. 02785 4).
- Manfred Bockelmann (Bruder und Fotograf): Udo Jürgens Bilderband. C. Bertelsmann Verlag, München 1994, ISBN 3-570-12157-7.
Ehrungen und Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 1950: Komponisten-Wettbewerb des Österreichischen Rundfunks (1. Platz für Je t’aime)
- 1966: Grand Prix Eurovision de la Chanson (mit dem Lied Merci, Chérie für Österreich)
- 1967: Bravo Otto in Bronze
- 1968: Silberner Löwe
- 1968: Goldene Europa
- 1969: Bravo Otto in Silber
- 1970: Bambi
- 1976: Goldene Europa
- 1977: Goldene Europa
- 1978: Goldene Europa, Silberner Löwe, Goldenes Mikrophon
- 1979: Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Wien
- 1981: Goldene Europa, Paul-Lincke-Ring
- 1984: Bambi
- 1984: Goldene Stimmgabel
- 1984: Berufstitel Professor
- 1988: Goldene Kamera in der Kategorie Bester Musiker
- 1991: Kärntner Landesorden in Gold
- 1992: Goldene Stimmgabel
- 1993: Echo für das Lebenswerk.
- 1994: Bambi
- 1994: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
- 1994: Ehrenring der Stadt Wien
- 1995: Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich
- 1995: Goldene Kamera für sein Lebenswerk
- 1996: FIFA-Verdienstorden
- 1998: Goldene Europa für sein Lebenswerk
- 1999: Bambi
- 1999: Aufnahme in den Club Carriere – Enzyklopädie des Erfolges
- 2000: Amadeus Austrian Music Award Bester Solokünstler Schlager
- 2000: Goldene Feder für sein Lebenswerk
- 2001: Goldene Stimmgabel
- 2001: Ehrenbürger seiner Heimatstadt Klagenfurt
- 2001: Amadeus Austrian Music Award
- 2003: Amadeus Austrian Music Award für sein Lebenswerk
- 2004: Deutscher Fernsehpreis
- 2004: Deutscher Musikpreis
- 2005: Goldener Rathausmann der Stadt Wien
- 2007: Berliner Bär (BZ-Kulturpreis) für sein Lebenswerk
- 2007: Ehrenmitgliedschaft der Internationalen Carl-Loewe-Gesellschaft in Löbejün
- 2008: Bild-Osgar für sein Lebenswerk
- 2008: Goldene Henne für sein Lebenswerk
- 2008: Steiger Award
- 2010: Crystal Award in Davos für seine Stiftung Ihr von morgen
- 2011: Romy für sein Lebenswerk
Weblinks [Bearbeiten]
-
Commons: Udo Jürgens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Literatur von und über Udo Jürgens im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Udo Jürgens – Die offizielle Website in Deutschland
- Udo Jürgens – Die offizielle Website in Österreich
- Hörprobe aus der österreichischen Mediathek: Merci, Chérie
- Udo Jürgens – Biografie
- Alle Chartplatzierungen von Udo Jürgens in Österreich
- Diskografie Udo Jürgens
- Udo Jürgens Selbstzeugnis über sein musikalisches Werk mit Audiobeispielen aus der Musikgeschichte und Theorie Harmonielehre in der Mediathek hr2, abgerufen am 31. Januar 2009
- Interview mit dem Internet-Fernsehsender HammTV
- Udo Jürgens in der Internet Movie Database (englisch)
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ http://www.youtube.com/watch?v=SVRS6GThGlk
- ↑ Philippe Klein: Udo nannte alle Zumiker „Freunde“. Bericht von der Einbürgerungsfeier. In: Zürichsee-Zeitung Rechtes Ufer. Ausgabe vom 9. Juni 2007.
- ↑ Die Bürgermeister der Gemeinde Ottmanach, abgerufen am 17. Juni 2012
- ↑ Barendorf.de: Politik in Barendorf
- ↑ Der Musiker mit dem schlechten Gehör auf 3Sat vom September 2011 abgerufen am 13. Februar 2012
- ↑ zueritipp.ch: [http://www.zueritipp.ch/home/home/Mein-Z-rich-Udo-J-rgens/story/15561148/ Mein Zürich: Udo Jürgens]
- ↑ Bericht zu seinem 75. Geburtstag, Die Zeit
- ↑ Fritz Walden: Weltgalapremiere „Helden, Helden“ im Theater an der Wien: Der Balkan beginnt an der Wienzeile. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 29. Oktober 1972, S. 10.
- ↑ Webseite des Veranstalters Stage ENTERTAINMENT
- ↑ Chartquellen: DE AT CH
1956: Lys Assia | 1957: Corry Brokken | 1958: André Claveau | 1959: Teddy Scholten | 1960: Jacqueline Boyer | 1961: Jean-Claude Pascal | 1962: Isabelle Aubret | 1963: Grethe & Jørgen Ingmann | 1964: Gigliola Cinquetti | 1965: France Gall | 1966: Udo Jürgens | 1967: Sandie Shaw | 1968: Massiel | 1969: Salomé – Frida Boccara – Lenny Kuhr – Lulu | 1970: Dana | 1971: Séverine | 1972: Vicky Leandros | 1973: Anne-Marie David | 1974: ABBA | 1975: Teach-In | 1976: Brotherhood of Man | 1977: Marie Myriam | 1978: Yizhar Cohen & The Alpha-Beta | 1979: Gali Atari & Milk and Honey | 1980: Johnny Logan | 1981: Bucks Fizz | 1982: Nicole | 1983: Corinne Hermès | 1984: Herrey’s | 1985: Bobbysocks | 1986: Sandra Kim | 1987: Johnny Logan | 1988: Céline Dion | 1989: Riva | 1990: Toto Cutugno | 1991: Carola | 1992: Linda Martin | 1993: Niamh Kavanagh | 1994: Paul Harrington & Charlie McGettigan | 1995: Secret Garden | 1996: Eimear Quinn | 1997: Katrina and the Waves | 1998: Dana International | 1999: Charlotte Nilsson | 2000: Olsen Brothers | 2001: Tanel Padar, Dave Benton & 2XL | 2002: Marie N | 2003: Sertab Erener | 2004: Ruslana | 2005: Elena Paparizou | 2006: Lordi | 2007: Marija Šerifović | 2008: Dima Bilan | 2009: Alexander Rybak | 2010: Lena | 2011: Ell & Nikki | 2012: Loreen | 2013: Emmelie de Forest
1957: Bob Martin | 1958: Liane Augustin | 1959: Ferry Graf | 1960: Harry Winter | 1961: Jimmy Makulis | 1962: Eleonore Schwarz | 1963: Carmela Corren | 1964–1966: Udo Jürgens | 1967: Peter Horton | 1968: Karel Gott | 1971: Marianne Mendt | 1972: Milestones | 1976: Waterloo & Robinson | 1977: Schmetterlinge | 1978: Springtime | 1979: Christina Simon | 1980: Blue Danube | 1981: Marty Brem | 1982: Mess | 1983: Westend | 1984: Anita | 1985: Gary Lux | 1986: Timna Brauer | 1987: Gary Lux | 1988: Wilfried | 1989: Thomas Forstner | 1990: Simone | 1991: Thomas Forstner | 1992–1993: Tony Wegas | 1994: Petra Frey | 1995: Stella Jones | 1996: George Nussbaumer | 1997: Bettina Soriat | 1999: Bobbie Singer | 2000: The Rounder Girls | 2002: Manuel Ortega | 2003: Alf Poier | 2004: Tie Break | 2005: Global Kryner | 2007: Eric Papilaya | 2011: Nadine Beiler | 2012: Trackshittaz | 2013: Natália Kelly
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Jürgens, Udo |
| ALTERNATIVNAMEN | Udo Jürgen Bockelmann |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Sänger und Liedermacher |
| GEBURTSDATUM | 30. September 1934 |
| GEBURTSORT | Klagenfurt, Kärnten, Österreich |
- Udo Jürgens
- Liedermacher
- Chansonnier
- Schlagersänger
- Österreichischer Musiker
- Schauspieler
- Interpret eines Siegerbeitrags zum Eurovision Song Contest
- Autor eines Siegerbeitrags zum Eurovision Song Contest
- Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
- Träger des Großen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich
- Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien
- Träger des Kärntner Landesordens in Gold
- Ehrenringträger der Stadt Wien
- Echo-Preisträger
- Amadeus-Preisträger
- Person (Kärnten)
- Ehrenbürger in Kärnten
- Geboren 1934
- Mann
- Berufstitel Professor (Österreich)