Hellas Verona
| Hellas Verona | |||
| Voller Name | Hellas Verona Football Club S.p.A. | ||
| Gegründet | 1903 | ||
| Vereinsfarben | Gelb-Blau | ||
| Stadion | Stadio Marcantonio Bentegodi | ||
| Plätze | 39.211 | ||
| Präsident | |||
| Trainer | |||
| Homepage | Hellas Verona | ||
| Liga | Serie B | ||
| 2010/11 | 5. Platz, Lega Pro Prima Divisione Aufstieg nach Playoffs |
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Hellas Verona Football Club ist ein italienischer Fußballverein aus der norditalienischen Stadt Verona. Der größte Erfolg der Mannschaft war der Gewinn der italienischen Meisterschaft, kurz "Scudetto", in der Saison 1984/85.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Der Verein, der 1903 von Schülern der Universität Liceo Maffei in Verona gegründet wurde, hat an insgesamt 24 Serie-A- und an 50 der Serie-B-Meisterschaften teilgenommen. Heimspiele bestreitet die Mannschaft im Stadion "Marcantonio Bentegodi", das 39.211 Personen fasst. Das Stadion wurde erst anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 1990 auf diese Größe erweitert. Die Vereinsfarben sind gelb und blau; daher rührt auch sein in Italien gebräuchlichster Spitzname: "i gialloblù". Der Verein wurde auf Bitten eines Professors der gründenden Studenten Hellas benannt. Dies ist das griechische Wort für "Griechenland", bedeutet in diesem Zusammenhang aber "Heimat". Das Vereinswappen zeigt eine Leiter, Symbol der Scaligeri, den alten Stadtherren von Verona. Über die Grenzen Italiens hinaus bekannt wurde der Klub nach der Saison 2000/01, als der englische Autor Tim Parks sein Buch "Eine Saison mit Verona" verfasste. Parks, der seit ca. 20 Jahren mit seiner Familie in Verona lebt und selber Anhänger des Vereins ist, begleitete die Fans der "Brigate Gialloblu" eine Saison lang zu jedem Heim - und Auswärtsspiel in der Serie A. Die damals bekanntesten Spieler waren Alberto Gilardino, Mauro Camoranesi, Martin Laursen und Adrian Mutu. Fanfreundschaften der Brigate, ein sogenannter Germelaggio, bestehen zu den Tifosi von Lazio Rom und dem AC Florenz. Als größte Rivalen sieht man Vicenza und Atalanta Bergamo, der Stadtteilklub Chievo Verona wird weitestgehend ignoriert.
[Bearbeiten] Goldene Jahre
Seine erfolgreichste Zeit hatte der Verein in den 1980er Jahren, als man namhafte Spieler wie Thomas Berthold, Hans-Peter Briegel oder Preben Elkjær Larsen verpflichtet hatte und 1985 italienischer Meister wurde.
In der Saison 1983/84 spielte Hellas zum ersten Mal im UEFA-Pokal und schied in der zweiten Runde gegen den SK Sturm Graz aus. 1985 wurde Hellas Verona vom Serie A Konkurrenten Juventus Turin aus dem Europapokal der Landesmeister eliminiert. 1987/88 erreichte Hellas den international größten Erfolg, indem sie das Viertelfinale des UEFA-Cups erreichten und dort an Werder Bremen scheiterten.
[Bearbeiten] Das neue Jahrtausend
Nach dem Abstieg 2001/02 spielte Verona wieder in der Serie B. Nachdem in der Saison 2005/06 der Abstieg in die Serie C nach einem dramatischen Saisonende (Platz 15, 49 Punkte) gerade noch abgewendet werde konnte, wurde er in der Saison 2006/07 Tatsache. Hellas spielte die ganze Saison gegen den Abstieg und auch der 4:2-Sieg am letzten Spieltag gegen die AS Bari half nichts. Verona musste in die Play-Out Spiele gegen Spezia Calcio. Obwohl man in beiden Spielen deutlich besser war, musste man den Gang in die Serie C antreten. Das Hinspiel in La Spezia wurde trotz Führung noch 2:1 verloren. In der 92. Minute wurde Hellas von Schiedsrichter Roberto Rosetti ein Elfmeter verweigert. Es gelang im Rückspiel vor heimischem Publikum trotz erneuter Überlegenheit nicht mehr, das Spiel zu drehen. Die Partie endete 0:0. Spezia hielt (trotz schlechterer Platzierung in der Schlusstabelle) die Klasse und Hellas Verona stieg ab.
[Bearbeiten] Serie C
Auch die erste Saison in der Serie C endete beinahe mit einem neuerlichen Abstieg. Hellas beendete die Spielzeit 2007/08 als Vorletzter, das Play-Out Hinspiel gegen Pro Patria Calcio konnte mit 1:0 gewonnen werden. Beim Rückspiel lag Pro Patria bis zur 90. Minute mit 1:0 in Führung, was aufgrund der schlechteren Platzierung in der Tabelle den Abstieg von Hellas Verona bedeutet hätte, ehe ein Treffer von Ilyas Zetulayev doch noch den Klassenerhalt sicherte.
In der Folgesaison wurde der Kader ausgemistet und von teuren Altlasten befreit. Die Kaderrevolution wurde von jungen Leihspielern geprägt. Unter anderem leitete Marco Parolo die Geschicke im Mittelfeld. Es war eine durchwachsene Saison, in der Verona am Schluss knapp die Playoffs verpasste.
Giovanni Martinelli, der mittlerweile den Verein übernommen hatte, verpflichtete zur Saison 2008/2009 Nereo Bonato als Sportchef und stellte ihm ligauntypisch viele Mittel zur Verfügung. Er stellte dann auch ein starkes Kader zusammen mit dem Hellas Verona fast die gesamte Saison dominierte. Teilweise hatte man 8 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Doch am allerletzten Spieltag wurde man noch vom 1. auf den 3. Platz verdrängt. Portogruaro schaffte den Direktaufstieg und Pescara wurde zweiter. Letztere waren es dann auch, die Verona im Playoff-Finale schlugen und somit doch nochmal zu einer weiteren Saison in der Prima Divisione verdonnerten.
[Bearbeiten] Die Gegenwart - Martinelli und Mandorlini
Nach 4 langen Jahren in der dritthöchsten Liga schaffte es Hellas endlich wieder zurück in Italiens fussballerische Bedeutsamkeit. Trotz total verpatztem Saisonstart stieg Hellas Verona zum Ende der Saison 2010/2011, nach dem Gewinn der Aufstiegsplayoffs der Prima Divisione gegen Salernitana wieder in die Serie B auf. Mister Andrea Mandorlini lehnte sämtliche Jobangebote anderer Clubs ab und wird von Präsident Martinelli als Trainer für die neue Saison bestätigt. Das Ziel für die nächste Saison ist ein ungefährdeter Klassenerhalt. Mittel- bis langfristig möchte man den Verein wieder zurück in die Serie A bringen und dort festigen.
[Bearbeiten] Aktueller Kader
(Stand: 1. Februar 2012)
| Nummer | Spieler | Nationalität | im Verein seit | letzter Verein | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Torhüter | |||||||
| 1 | Rafael De Andrade Bittencourt Pinheiro | 2007 | |||||
| 12 | David Nicolas Andrade | 2011 | |||||
| Abwehr | |||||||
| 5 | Luca Ceccarelli (Kapitän) | 2008 | |||||
| 13 | Matteo Abbate | 2010 | |||||
| 17 | Victor Hugo Mareco | 2011 | |||||
| 22 | Domenico Maietta (2. Kapitän) | 2010 | |||||
| 23 | Francesco Cangi | 2009 | |||||
| 25 | Massimiliano Scaglia | 2010 | |||||
| 33 | Giuseppe Pugliese | 2011 | |||||
| Mittelfeld | |||||||
| 4 | Gennaro Esposito | 2009 | |||||
| 7 | Manuel Mancini | 2010 | |||||
| 8 | Giuseppe Russo | 2009 | |||||
| 10 | Emil Hallfredsson | 2010 | |||||
| 14 | Marco D'Alessandro | 2011 | |||||
| 16 | Nicolò Galli | 2011 | |||||
| 19 | Jorge Luiz Frello | 2011 | |||||
| 20 | Andrea Doninelli | 2011 | |||||
| 77 | Panagoitis Tachtsidis | 2011 | |||||
| Angriff | |||||||
| 6 | Matthias Lepiller | 2011 | |||||
| 9 | Nicola Ferrari | 2010 | |||||
| 11 | Thomas Pichlmann | 2010 | |||||
| 21 | Juan Ignacio Gomez Taleb | 2011 | |||||
| 27 | Emanuele Berrettoni | 2009 | |||||
| 32 | Saša Bjelanović | 2011 | |||||
[Bearbeiten] Ehemalige Spieler
[Bearbeiten] Ehemalige Trainer
Osvaldo Bagnoli
Luigi Cagni
Giuseppe Chiappella
Massimo Ficcadenti
Nils Liedholm
Davide Pellegrini
Cesare Prandelli
Alberto Malesani
Maurizio Sarri
Giampiero Ventura
[Bearbeiten] Vereinsrekorde
- Serie A
- Höchster Sieg : 5:1 Hellas Verona - FC Bologna in der Saison 1968/69.
- Höchste Niederlage: 6:0 SSC Neapel - Hellas Verona in der Saison 1956/57.
- Rekordspieler: Emiliano Mascetti mit 232 Einsätzen
- Rekordtorschütze: Emiliano Mascetti mit 35 Toren
- Meiste Tore in einer Saison: mit 15 Tore Domenico Penzo in der Saison 1982/83 und Gianni Bui in der Saison 1968/69.
[Bearbeiten] Literatur
- Tim Parks: Eine Saison mit Verona - Eine Reise durch Italien auf der Suche nach Träumen, Fußball und dem Herzen des Landes. ISBN 3-442-45374-7
[Bearbeiten] Weblinks
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