Hermann Buse

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Hermann Buse (* 27. Februar 1907 in Berlin; † 1. Januar 1945 in Bremen) war ein deutscher Radrennfahrer in den 1930er Jahren.

Radsport-Laufbahn[Bearbeiten]

Hermann Buse war Profi-Radrennfahrer von 1928 bis 1936. 1930 wurde er als Fahrer des Teams von Dürkopp Gesamtsieger der Deutschlandrundfahrt, vor seinem Landsmann Kurt Stöpel. Im selben Jahr siegte er bei Lüttich–Bastogne–Lüttich; 1932 wurde er bei diesem Rennen nochmals Vierter. Buse ist damit bisher der einzige Deutsche, dem neben Dietrich Thurau (1979) ein Sieg bei diesem Klassiker gelang.

1932 gewann Buse beim Giro d’Italia die zweite Etappe von Vicenza nach Udine und war für fünf Tage Träger des Rosa Trikots und damit der erste Nicht-Italiener, der dieses 1931 eingeführte Führungstrikot trug; in der Gesamtwertung wurde er 16. Nach ihm konnte erst wieder Gregor Braun im Jahr 1981 als deutscher Starter das Rosa Trikot für einen Tag erobern. Viermal startete Buse bei der Tour de France; seine beste Platzierung errang er als 22. im Jahre 1931, bei den anderen Teilnahmen gab er frühzeitig auf.

Hermann Buse fiel als Soldat im Zweiten Weltkrieg.[1]

Palmarès[Bearbeiten]

1930

1931

1932

1933

Mannschaften[Bearbeiten]

  • 1929 Opel
  • 1930 Dürkopp
  • 1930 – 1931 Opel
  • 1931 Pullmann
  • 1932 Opel
  • 1932 Atala
  • 1933 Delangle
  • 1933 Olympia & Oscar Egg
  • 1934 Wanderer
  • 1934 – 1936 Oscar Egg
  • 1936 – Tendil
  • 1937 – Presto

Literatur[Bearbeiten]

  • Kurt Graunke/Walter Lemke/Wolfgang Rupprecht: Giganten von einst bis heute. Die Geschichte der deutschen Profi-Straßenradrennfahrer. München 1993 ISBN 3980327302, div. Seiten
  • Velo Gotha. Brüssel 1984. S. 84

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hermann Buse auf memoire-du-cyclisme.net

Weblinks[Bearbeiten]