Hibernians Football Club

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Hibernians FC
Logo
Voller Name Hibernians Football Club
Gegründet 1922/1931
Stadion Hibernians Football Ground, Paola
Plätze 8.000
Präsident Tony Bezzina
Trainer Mark Miller
Liga Maltese Premier League
2013/14 3. Platz
Heim
Auswärts

Der Hibernians Football Club ist ein maltesischer Fußballverein aus Paola.

Der Verein verfügt mit dem Hibernians Football Ground, welcher 8.000 Zuschauer fasst, über ein eigenes Stadion. Dort werden jedoch nicht nur Spiele der Hibs ausgetragen; die Hibernians ihrerseits spielen oftmals auch im Ta’ Qali-Stadion.

Geschichte[Bearbeiten]

1922 schlossen sich Anhänger der Strickland's Constitutional Party zu einer Fußballmannschaft zusammen, die im gleichen Jahr mit dem Spielbetrieb in einer unterklassigen Amateurliga begann. Nachdem anfangs kaum Wettbewerbcharakter vorhanden war, gelang es dem Constitutionals FC ab 1928 einer der führenden Amateurvereine zu werden.

Nachdem 1931 die Meisterschaft in der Amateurliga gelungen war, entschied man, sich der Profifußballbewegung anzuschließen. Gemäß der Statuten musste ein neuer Name gefunden werden und der Klub gab sich die heutige Bezeichnung.

Zwischen 1946 und 1949 war der Verein eine Fusion mit den Little Rainbows aus dem benachbarten Tarxien eingegangen.[1]

In den 1930er Jahren schaffte es der Klub zu einigen Vizemeisterschaften, musste aber bis 1961 warten, ehe der erste Erfolg in der Vereinsgeschichte gelang. Diesem Titel sollten noch neun weitere Meisterschaften folgen, die letzte gelang 2009. Außerdem erreichte der Klub bei 15 Finalteilnahmen sechs Pokalerfolge.

Erfolge[Bearbeiten]

  • Maltesischer Meister (10): 1961, 1967, 1969, 1979, 1981, 1982, 1994, 1995, 2002, 2009
  • Maltesischer Pokal (9): 1962, 1970, 1971, 1980, 1982, 1998, 2006, 2007, 2012, 2013
  • Maltesischer Supercup (2): 1994, 2007

Spiele im Europapokal[Bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Hinspiel Rückspiel
1961/62 Europapokal der Landesmeister Vorrunde SchweizSchweiz Servette Genf 0:5 (A) 1:2 (H)
1962/63 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Griechenland Konigreich 1828Königreich Griechenland Olympiakos Piräus (1)
2. Runde Spanien 1945Spanien Atlético Madrid 0:4 (A) 0:1 (H)
1967/68 Europapokal der Landesmeister 1. Runde EnglandEngland Manchester United 0:4 (A) 0:0 (H)
1968/69 Messestädte-Pokal 1. Runde Griechenland Konigreich 1828Königreich Griechenland Aris Saloniki 0:1 (A) 0:6 (H)
1969/70 Europapokal der Landesmeister 1. Runde TschechoslowakeiTschechoslowakei Spartak Trnava 2:2 (H) 0:4 (A)
1970/71 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Spanien 1945Spanien Real Madrid 0:0 (H) 0:5 (A)
1971/72 Europapokal der Pokalsieger Qualifikation IslandIsland Fram Reykjavík 3:0 (A) 0:2 (H)
1. Runde RumänienRumänien Steaua Bukarest 0:0 (H) 0:1 (A)
1974/75 UEFA-Pokal 1. Runde NiederlandeNiederlande FC Amsterdam 0:5 (A) 0:7 (H)
1976/77 UEFA-Pokal 1. Runde SchweizSchweiz Grasshopper Club Zürich 0:7 (A) 0:2 (H)
1978/79 UEFA-Pokal 1. Runde PortugalPortugal Sporting Braga 0:5 (A) 3:2 (H)
1979/80 Europapokal der Landesmeister 1. Runde IrlandIrland Dundalk FC 0:2 (A) 1:0 (H)
1980/81 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde IrlandIrland Waterford FC 1:0 (H) 0:4 (A)
1981/82 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Roter Stern Belgrad 1:2 (H) 1:8 (A)
1982/83 Europapokal der Landesmeister 1. Runde PolenPolen Widzew Łódź 1:4 (H) 1:3 (A)
1986/87 UEFA-Pokal 1. Runde Bulgarien 1971Bulgarien Trakia Plowdiw 0:2 (H) 0:8 (A)
1990/91 UEFA-Pokal 1. Runde Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Partizan Belgrad 0:3 (H) 0:2 (A)
1994/95 UEFA-Pokal Vorrunde Weissrussland 1991Weißrussland Dinamo Minsk 1:3 (A) 4:3 n.V. (H)
1995/96 UEFA-Pokal Vorrunde UkraineUkraine Tschernomorez Odessa 2:5 (H) 0:2 (A)
1997/98 Europapokal der Pokalsieger Qualifikation IslandIsland ÍB Vestmannaeyja 0:1 (H) 0:3 (A)
1998/99 Europapokal der Pokalsieger Qualifikation PolenPolen Amica Wronki 0:4 (A) 0:1 (H)
2002/03 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde IrlandIrland Shelbourne FC 2:2 (H) 1:0 (A)
2. Qualifikationsrunde PortugalPortugal Boavista Porto 0:4 (A) 3:3 (H)
2005/06 UEFA Pokal 1. Qualifikationsrunde Zypern RepublikRepublik Zypern Omonia Nikosia 0:3 (A) 0:3 (H)
2006/07 UEFA Pokal 1. Qualifikationsrunde RumänienRumänien Dinamo Bukarest 0:4 (H) 1:5 (A)
2007/08 UEFA Pokal 1. Qualifikationsrunde SerbienSerbien Vojvodina Novi Sad 1:5 (A) 0:2 (H)
2009/10 UEFA Champions League 1. Qualifikationsrunde MontenegroMontenegro FK Mogren 0:2 (H) 0:4 (A)
2012/13 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina FK Sarajevo 2:5 (A) 4:4 (H)
2013/14 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde SerbienSerbien Vojvodina Novi Sad 1:4 (H) 2:3 (A)
2014/15 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde SlowakeiSlowakei Spartak Trnava 2:4 (H) 0:5 (A)

1Olympiakos Piräus zog seine Teilnahme zurück.

Markante Stationen im Europapokal[Bearbeiten]

Bei ihren insgesamt 28 Teilnahmen im Europapokal konnten die Hibernians Paola sich zweimal gegen eine andere Mannschaft durchsetzen (in der Qualifikationsrunde um den Europapokal der Pokalsieger 1971/72 gegen Fram Reykjavik und in der ersten Qualifikationsrunde zur Champions League 2002/03 gegen den Shelbourne FC) und erreichten ein weiteres Mal die nächste Runde, nachdem ihr Gegner (Olympiakos Piräus im Europapokal der Pokalsieger 1962/63) seine Teilnahme zurückgezogen hatte. In der zweiten Runde desselben Turniers scheiterten die Hibernians dann gegen den späteren Finalisten Atlético Madrid mit dem Gesamtergebnis von 0:5, wobei sie im heimischen Empire Stadium ein respektables 0:1 erzielten. Ein noch besseres Ergebnis erreichten sie fünf Jahre später im Europapokal der Landesmeister 1967/68, als sie dem späteren Turniersieger Manchester United im heimischen Empire Stadium ein 0:0 abtrotzten; ein Erfolg, den sie drei Jahre später (Europapokal der Pokalsieger 1970/71) gegen einen ähnlich renommierten Gegner (den späteren Finalisten Real Madrid) wiederholen konnten. In der darauffolgenden Saison (Europapokal der Pokalsieger 1971/72) schalteten die Hibernians mit dem isländischen Vertreter Fram Reykjavik nicht nur erstmals eine gegnerische Mannschaft auf sportlichem Wege aus, sondern scheiterten darüber hinaus in der nächsten Runde äußerst knapp (0:0 und 0:1) gegen Steaua Bukarest. Nachdem die Hibernians in den UEFA-Pokal-Spielzeiten 1974/75 und 1976/77 desaströse Niederlagen gegen den FC Amsterdam (Gesamtergebnis 0:12) und den Grasshopper Club Zürich (addiert 0:9) bezogen hatten, konnten sie bei ihren darauffolgenden drei Teilnahmen wieder einige achtbare Ergebnisse erzielen: so gewannen sie 1978/79 ihr Heimspiel gegen Sporting Braga mit 3:2, scheiterten 1979/80 nur knapp (mit 0:2 und 1:0) gegen den Dundalk FC und konnten auch in der Saison 1980/81 gegen den irischen Pokalsieger Waterford United einen 1:0-Heimsieg verbuchen. In der Vorrunde der UEFA-Pokal-Saison 1994/95 konnten die Hibernians Paola sogar eine 1:3-Hinspielniederlage bei Dynamo Minsk ausgleichen, scheiterten dann aber in der Verlängerung. Der bisher letzte „Big Point“ war der 3:2-Gesamtsieg gegen den irischen Meister Shelbourne FC in der ersten Qualifikationsrunde zur Champions League 2002/03. Nach dem 1:0-Auswärtssieg im Rückspiel konnte aber keines der seither ausgetragenen 16 Begegnungen gewonnen werden und nur zwei davon endeten unentschieden: 3:3 gegen Boavista Porto (2002/03) und 4:4 gegen den FK Sarajevo (2012/13).

Europapokal-Bilanz[Bearbeiten]

Von ihren insgesamt 60 Begegnungen im Europapokal konnten die Hibernians 6 gewinnen. 7 Spiele endeten unentschieden und 47 wurden verloren. Das Torverhältnis lautet 40:187. Der höchste Sieg war das 3:0 gegen Fram Reykjavik in der Saison 1971/72 und die höchste Niederlage das 0:8 bei Trakia Plowdiw in der Saison 1986/87.

Bekannte Fußballspieler[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Carmel Baldacchino (Times of Malta): Schembri - reliable defender (englisch; Artikel vom 9. Oktober 2009)

Weblinks[Bearbeiten]