Marktschellenberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Marktschellenberg
Marktschellenberg
Deutschlandkarte, Position des Marktes Marktschellenberg hervorgehoben
47.69694444444413.045833333333503Koordinaten: 47° 42′ N, 13° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Berchtesgadener Land
Höhe: 503 m ü. NHN
Fläche: 17,66 km²
Einwohner: 1738 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 83487,
83471 (Stöhrhaus)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 08650
Kfz-Kennzeichen: BGL
Gemeindeschlüssel: 09 1 72 124
Adresse der
Marktverwaltung:
Salzburger Straße 2
83487 Marktschellenberg
Webpräsenz: www.marktschellenberg.de
Bürgermeister: Franz Halmich (LWG/FWG)
Lage des Marktes Marktschellenberg im Landkreis Berchtesgadener Land
Berchtesgaden Eck (gemeindefreies Gebiet) Schneizlreuth Schellenberger Forst Ainring Anger (Berchtesgadener Land) Bad Reichenhall Bayerisch Gmain Berchtesgaden Bischofswiesen Freilassing Laufen (Salzach) Marktschellenberg Piding Ramsau bei Berchtesgaden Saaldorf-Surheim Schneizlreuth Schönau am Königssee Teisendorf Landkreis Traunstein ÖsterreichKarte
Über dieses Bild

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Marktschellenberg ist ein Markt im südlichen Landkreis Berchtesgadener Land, Regierungsbezirk Oberbayern.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der Ort erstreckt sich beiderseits der Berchtesgadener Ache zwischen dem Untersberg im Westen sowie Götschenkopf und den Barmsteinen im Osten.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Auf deutscher Seite gehört die südlich gelegene Nachbargemeinde Berchtesgaden und das nördlich gelegene gemeindefreie Gebiet Schellenberger Forst wie Marktschellenberg selbst zum Landkreis Berchtesgadener Land. Östlich von Marktschellenberg befinden sich drei deutsch-österreichische Grenzübergänge Richtung Salzburg und die direkt hinter der Staats- und Gemeindegrenze im salzburgischen Tennengau gelegenen österreichischen Ortschaften Bad Dürrnberg (Gemeinde Hallein), Grödig (via Hangendenstein-Pass) und Hallein (via Zillwirt).

Ortsteile[Bearbeiten]

1911 erfolgte eine Umbenennung: Aus Schellenberg Markt wurde Marktschellenberg; aus Schellenberg Land wurde Landschellenberg. Am 1. März 1911 wurde Ettenberg in die Gemeinde Landschellenberg eingemeindet. Am 1. Oktober 1969 wurden Marktschellenberg, Landschellenberg und Scheffau zur neuen Gemeinde „Marktschellenberg“ zusammengeschlossen.[2] Die einstigen Gemeinden bilden Ortsteile, die wiederum in Gnotschaften gegliedert sind. Einzige Ausnahme bildet hierbei Scheffau als einstiger Hauptort der ehemals gleichnamigen Gemeinde.

Ortsteile und Gnotschaften der Gemeinde Marktschellenberg
Gemarkungen Ortsteile Art Anmerkungen
Marktschellenberg Marktschellenberg Hauptort der neuen Gemeinde mit „Bürgerhäusern“
vormals Sitz der „Hallinger“ der
Fürstpropstei Berchtesgaden
Landschellenberg Ettenberg
(Hinter- und Vorderettenberg)
Gnotschaft Eigenständige Gemeinde bis 1969
Götschen Gnotschaft
Schaden Gnotschaft
Schneefelden Gnotschaft
Unterstein Gnotschaft
Scheffau Mehlweg zu Neusieden Eigenständige Gemeinde bis 1969
Neusieden Gnotschaft
Oberstein Gnotschaft
Scheffau ehem. Hauptort

Geschichte[Bearbeiten]

Zweiter Hauptort von Klosterstift und Fürstpropstei[Bearbeiten]

Marktschellenberg, Anfang 20. Jhdt.

1191 erstmals erwähnt,[3] wird der Ort „schellenberch“ 1211 zum ersten Mal schriftlich bezeugt.[4]

Neben Berchtesgaden war Schellenberg schon bald Standort einer Saline, die bis 1805 in Betrieb war. Nachdem 1286 zudem ein erst von Laien beziehungsweise einem „Hallinger“ (salinarius) geleitetes Salzamt eingerichtet wurde, erhielt Schellenberg bald Marktrechte, wenn auch vermutlich nur sehr eingeschränkt. Ein erster fürstlich benannter Marktrichter, dem nur die „Niedergerichtsbarkeit“ zustand, ist erst für 1334 nachweisbar. Marktschellenberg entwickelte sich damit zum zweiten Hauptort der Propstei Berchtesgaden. Die ersten „Hallinger“ waren noch Laien, im ausgehenden Mittelalter jedoch hatte sich dieses Salzamt als wichtigster Verwaltungsposten der Propstei etabliert und wurde aus den Reihen ihrer Augustiner-Chorherren besetzt.[5][6]

Säkularisation, Anschluss an Bayern[Bearbeiten]

1803 wurde die Fürstpropstei Berchtesgaden aufgelöst und das Berchtesgadener Land verlor damit seine politische Eigenständigkeit. Nach drei kurz hintereinander folgenden Herrschaftswechseln wurden 1810 dessen Gebiet und seine Ortschaften dem Königreich Bayern angegliedert und aus dem Hauptort Schellenberg Markt und den Gnotschaften Ettenberg und Scheffau gingen die selbständigen politischen Gemeinden Schellenberg Markt, Schellenberg Land, Ettenberg und Scheffau hervor.[7]
Siehe zu diesem Absatz auch die Abschnitte: Geschichte und Religion / Kirchengeschichte in Fürstpropstei Berchtesgaden

Mit der Einbindung in das Königreich Bayern unter der direkten Zuständigkeit des Landgerichts Berchtesgaden waren 1810 alle später in Marktschellenberg vereinigten Gemeinden dem Salzachkreis zugeordnet und ab 1817 Teil des neu geschaffenen Isarkreises, der seit 1838 Oberbayern heißt. Im Jahr 1868 erfolgte eine Unterteilung des Regierungsbezirks Oberbayern und die Eingliederung des Ortes in das Bezirksamt Berchtesgaden.

Das Ende der Salzförderung und die Außerbetriebstellung der Saline 1805 bedeutete für die Schellenberger Gemeinden einen wirtschaftlichen Einschnitt, der erst mit dem Aufkommen des Tourismus überwunden werden konnte.

1911 erfolgte die Umbenennung zweier Gemeinden: Aus Schellenberg Markt wurde Marktschellenberg; aus Schellenberg Land wurde Landschellenberg. Am 1. März des gleichen Jahres wurde Ettenberg in die Gemeinde Landschellenberg eingemeindet.

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten]

Das für den Ort zuständige Bezirksamt Berchtesgaden wurde 1939 in Landkreis Berchtesgaden mit gleichem Zuständigkeitsbereich umbenannt.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Marktschellenberg, 2014

Am 1. Oktober 1969 wurden Marktschellenberg, Landschellenberg und Scheffau zur neuen Gemeinde Marktschellenberg zusammengeschlossen.

Ab dem 1. September 2012 werden die römisch-katholischen Pfarreien St. Andreas Berchtesgaden, Heilige Familie Au und St. Nikolaus Marktschellenberg zu einem Pfarrverband zusammengeschlossen.[8]

Geografisch-soziokulturelle Zuordnungen[Bearbeiten]

Marktschellenberg liegt innerhalb der von der Gebirgsgruppe der Berchtesgadener Alpen umschlossenen geomorphologischen Einheit Berchtesgadener Talkessel, in der sich in den nahezu deckungsgleichen historischen Grenzen des fürstpropstlichen Kernlandes die Kulturlandschaft Berchtesgadener Land herausgebildet hat.[9][10] Diese Kulturlandschaft grenzt sich noch heute soziokulturell unter anderem vom benachbarten Chiemgau und innerhalb des gleichnamigen Landkreises Berchtesgadener Land vom vormals herzoglich bayerischen Bad Reichenhall und vom einst zum Fürsterzbistum Salzburg gehörenden Rupertiwinkel ab.[11][12][13] Somit gingen und gehen für Marktschellenberg zuständige Gemeindeverbände und Gebietskörperschaften wie der vormalige Landkreis Berchtesgaden und der jetzige Landkreis Berchtesgadener Land der Fläche wie auch den zugehörigen Gemeinden nach weit über die soziokulturelle Begriffseinheit Berchtesgadener Land hinaus.[14] Bezogen auf die Kulturlandschaft Berchtesgadener Land sind u. a. auch die Schellenberger Weihnachtsschützenvereine Mitglieder der 1925 gegründeten Vereinigten Weihnachtsschützen des Berchtesgadener Landes.[15]

Religion[Bearbeiten]

Zur römisch-katholischen Pfarrgemeinde gehören neben der Pfarrkirche St. Nikolaus und der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung (Ettenberg) als Filialkirche auch die Pfarrkirche Zur Heiligen Familie sowie die Franziskuskirche als Teil der Pfarrei Heilige Familie im Berchtesgadener Ortsteil Au zum Pfarrverband Marktschellenberg in Marktschellenberg.[16][17] Seit September 2012 ist eine Zusammenlegung der römisch-katholischen Pfarreien St. Andreas Berchtesgaden, Heilige Familie Berchtesgadener Ortsteil Au und St. Nikolaus Marktschellenberg zu einem Pfarrverband in Planung.[18][19]

In Marktschellenberg gibt es weder eine evangelische Kirchengemeinde noch ein von evangelischen Christen genutztes Kirchengebäude. Die nächst gelegene evangelische Kirche ist die Christuskirche als Hauptkirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Berchtesgaden.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Rathaus Marktschellenberg und Berchtesgadener Ache

Der Gemeinderat setzt sich für die Sitzungsperiode 2014–2020 wie folgt zusammen:[20]

Freie Wählergemeinschaft (FWG) 4 Sitze
Ländliche Wählergemeinschaft (LWG) 3 Sitze
Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) 3 Sitze
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 1 Sitz
Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE) 1 Sitz

Bürgermeister[Bearbeiten]

Zum Bürgermeister wurde Franz Halmich (FWG) gewählt.[20]

Wahlkreise[Bearbeiten]

Marktschellenberg gehört zum Bundestagswahlkreis Traunstein und zum Stimmkreis Berchtesgadener Land für Landtags- und Bezirkstagswahlen.

Wappen[Bearbeiten]

Wappen marktschellenberg.jpg

Blasonierung: In Blau eine silberne Salzkufe mit sechszackigen blauen Stern vor gekreuztem Binde- und Löseschlüssel. Der goldene Schlüssel zeigt nach rechts.[21]

Die gekreuzten Schlüssel als Attribut des Simon Petrus verweisen auf den Patron des Klosterstifts und spätere Fürstpropstei Berchtesgaden als Landesherrschaft bis 1803. Die Salzkufe bezieht sich auf die für die Gemeinde bis 1805 jahrhundertelang wirtschaftlich bedeutsame Salzgewinnung. Der blaue Stern stammt aus dem Wappen der Herren von Gutrat, die im 13. Jahrhundert als salzburgische Ministerialen die hohe Gerichtsbarkeit ausübten. Die dominierenden Farben Silber und Blau symbolisieren die bayerischen Landesfarben.[21]

Marktschellenberg führt seit dem 19. Jahrhundert ein Wappen. Das jetzige Wappen führt die Gemeinde seit 1964 auf Grundlage eines Beschlusses des Gemeinderats und mit Zustimmung des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren. Beleg hierfür ist eine Ministerialentschließung vom 12. März 1964.[21]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

→ Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Marktschellenberg

Sakralgebäude[Bearbeiten]

Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf einem Hochplateau in Ettenberg wurde zwischen 1723 und 1727 errichtet.

Die Pfarrkirche St. Nikolaus mit dem Schutzpatron der Salzschiffer wurde 1521 errichtet und 1870/71 nach Baufälligkeit im neugotischen Stil neugebaut. Der Turm von 1521 blieb erhalten.

Profangebäude[Bearbeiten]

Naturschönheiten[Bearbeiten]

Kulturelle Traditionen[Bearbeiten]

  • Schellenberger Kirchtag, alljährlicher Jahrmarkt am Wochenende nach dem 4. Juli (Ulrichstag)
  • Schellenberger Weihnachtsschützen
  • Bauernmarkt

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten]

Die Gemeinde ist mit Sitz und Stimme im Zweckverband Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee vertreten.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

  • psm protech GmbH & Co. KG (Feinmechanik)

Verkehr[Bearbeiten]

Verkehrstechnisch ist Marktschellenberg nur per Auto oder RVO-Bus erreichbar. Zwar war der Ort ab 1907 durch die Lokalbahn Berchtesgaden–Hangender Stein an das Eisenbahnnetz angeschlossen, diese wurde aber 1938 aufgrund eines sogenannten „Führerbefehls“ stillgelegt.

Durch Marktschellenberg führt die Bundesstraße 305, die Berchtesgaden mit Salzburg verbindet. Nördlich des Ortes befand sich an der B 305 bis zum Wegfall der Grenzkontrollen der Grenzübergang Hangendenstein.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Ludwig Bogner, Altbürgermeister
  • Anton Gadringer, Altbürgermeister
  • Alfons Kandler, Altbürgermeister
  • Benno Utzmeier, Pfarrer

Prominente Bürger[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 434
  3. Marktschellenberg: Gemeinde → Geschichte Abgerufen am 9. Juli 2011.
  4. geschichte.digitale-sammlungen.de Historischer Atlas von Bayern – Vergriffene Bände; Band: Altbayern Reihe I Heft 7: Fürstpropstei Berchtesgaden. S. 31
  5. books.google.com Walter Brugger, Heinz Dopsch, Peter F. Kramml: Geschichte von Berchtesgaden: Zwischen Salzburg und Bayern (bis 1594). Plenk, 1991. S. 919
  6. books.google.com Walter Brugger, Heinz Dopsch, Peter F. Kramml: Geschichte von Berchtesgaden: Zwischen Salzburg und Bayern (bis 1594). Plenk, 1991. S. 711
  7. Joseph Ernst von Koch-Sternfeld: Geschichte des Fürstenthums Berchtesgaden und seiner Salzwerke. Band 2, ab S. 145 f.
  8. N.N.: Kirche im Berchtesgadener Land im Umbruch Meldung vom 9. August 2012 im Berchtesgadener Anzeiger
  9. www.heimat-bayern.de: Die Kulturlandschaften Bayerns: Vielfalt – Heimat – Schutzgut, PDF-Datei
  10. br-online, 8. Oktober 2010, anlässlich der 200-jährigen Zugehörigkeit des Berchtesgadener Landes zu Bayern
  11. Berchtesgadener Land Tourismus GmbH „Zur Geschichte des Landkreises“: "Der Landkreis „Berchtesgadener Land" bildet sowohl geschichtlich und kulturell als auch wirtschaftlich eine Einheit; alle drei Teile – das eigentliche „Berchtesgadener Land" (im engeren Sinne der ehemaligen Landesherrschaft der Fürstpropstei Berchtesgaden), die Stadt Bad Reichenhall und das Land um Laufen – standen seit dem frühen Mittelalter über die Jahrhunderte hinweg bis hin zum Anfang des 19. Jahrhunderts im Spannungsfeld zwischen dem Fürsterzbistum Salzburg und dem Herzogtum Bayern, die den Salzreichtum des Gebietes beide für sich beanspruchten."
  12. Dito: Gebrauch des Begriffs Berchtesgadener Land – „Das Berchtesgadener Land (lassen wir uns durch die irritierende Landkreisbezeichnung im Zug der Gebietsreform nicht verunsichern!) ist die Bezeichnung des Territoriums des ehemaligen Hochstiftes Berchtesgaden. Der Gebietsumfang des Territoriums ist deshalb exakt zu bestimmen.“ – Günter Kampfhammer: Gebietsnamen in Bayern S. 621; in Dieter Harmening, Erich Wimmer, Wolfgang Brückner (Hrsg.): Volkskultur, Geschichte, Region: Festschrift für Wolfgang Brückner zum 60. Königshausen & Neumann, Würzburg 1992.
  13. www. prangerschuetzen.de: Der Rupertiwinkel
  14. Hellmut Schöner (Hrsg.): Berchtesgaden im Wandel der Zeit – Ergänzungsband I. S. 18
    Das Berchtesgadener Land umfasst laut Schöner in „seinen historischen Grenzen Schellenberg bis Hallthurm, Schwarzbachwald und Hirschbichl“ beziehungsweise analog zum Berchtesgadener Talkessel lediglich den südlichen Teil des Landkreises mit den Gemeinden Berchtesgaden, Bischofswiesen, Schönau am Königssee, Marktschellenberg und Ramsau bei Berchtesgaden, die zusammen, seinerzeit aufgespalten in kleinteiligere Gnotschaften, das Kerngebiet des erst von Stiftspröpsten und zuletzt von Fürstpröpsten regierten Landes Berchtesgaden bzw. Berchtesgadener Landes bildeten.
  15. weihnachtsschuetzenverein-ramsau.de Zur Geschichte
  16. Walter Brugger (Hrsg.) u. a.: Geschichte von Berchtesgaden. Band III/1, 1999, S. 246.
  17. erzbistum-muenchen.de Zum Pfarrverband Marktschellenberg.
  18. Die katholische Kirche im Berchtesgadener Talkessel; online über stiftskirche-berchtesgaden.de
  19. N.N.: Kirche im Berchtesgadener Land im Umbruch Meldung vom 9. August 2012 im Berchtesgadener Anzeiger
  20. a b Die Mitglieder des Marktgemeinderates Marktschellenberg ab 1. Mai 2014; online unter marktschellenberg.de
  21. a b c hbgd.de Zu Bedeutung und Ursprung des Berchtesgadener Wappens Haus der Bayerischen Geschichte
  22. volker-kempf.de Zitat eines Presseartikels im Berchtesgadener Anzeiger vom 24. Januar 2000 zur Gründung der Herbert-Gruhl-Gesellschaft mit Verweis auf den Aufenthalt von Herbert Gruhl in Marktschellenberg.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Marktschellenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Marktschellenberg – Reiseführer