Marta Domachowska

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Marta Domachowska Tennisspieler
Marta Domachowska
Nationalität: PolenPolen Polen
Geburtstag: 6. Januar 1986
Größe: 176 cm
Gewicht: 60 kg
1. Profisaison: 2001
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 1.063.113 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 323:247
Karrieretitel: 0 WTA, 8 ITF
Höchste Platzierung: 37 (3. April 2006)
Aktuelle Platzierung: 445
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 117:130
Karrieretitel: 1 WTA, 5 ITF
Höchste Platzierung: 62 (30. Januar 2006)
Aktuelle Platzierung: 227
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 7. April 2014
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Marta Domachowska (* 16. Januar 1986 in Warschau) ist eine polnische Tennisspielerin.

Karriere[Bearbeiten]

Domachowska, die am liebsten auf Hartplatz spielt, begann im Alter von sieben Jahren mit dem Tennissport. Sie wurde 2001 Profispielerin und erhielt eine Wildcard für das WTA-Turnier in Sopot, verlor dort aber in der ersten Runde gegen Daria Panowa. 2003 erreichte sie das Halbfinale der Juniorinnen bei den Australian Open.

2002[Bearbeiten]

Ausgestattet mit einer Wildcard gab sie in Warschau ihr Hauptrundendebüt auf der Tour, verlor dort aber mit 6:72, 6:1, 3:6 gegen Celine Beigbeder (WTA 87) wiederum ihr Erstrundenmatch. In Sopot erreichte sie mit einer Wildcard zusammen mit ihrer Landsfrau Klaudia Jans das Halbfinale im Doppel. Schließlich gewann sie ihre ersten beiden Einzel- und den ersten Doppeltitel bei ITF-Turnieren. Am 20. Mai tauchte sie erstmals in der WTA-Weltrangliste (Platz 745) auf. Sie erzielte 2002 eine 29:12-Einzel- und eine 9:7-Doppelbilanz und belegte am Ende der Saison Platz 356 im Einzel.

2003[Bearbeiten]

Auch diesmal verlor sie mit einer Wildcard sowohl in Warschau gegen die Renata Voráčová (WTA 146) als auch in Sopot gegen Silvija Talaja (WTA 78) jeweils in der ersten Runde. Als Qualifikantin verlor sie in Pattaya in der ersten Runde in drei Sätzen gegen Elena Tatarkova (WTA 135). Beim ITF-Turnier im polnischen Toruń sicherte sie sich als Qualifikantin ihren dritten Einzeltitel. Sie beendete die Saison im Einzel mit einer Bilanz von 29:12 (Doppel: 6:11) auf Position 244.

2004[Bearbeiten]

In Seoul stand sie erstmals im Finale eines WTA-Turniers (1:6, 1:6 gegen Marija Scharapowa). Sie erreichte das Halbfinale in Sopot, in dem sie Anna Smaschnowa (WTA 20) mit 7:64 und 6:1 besiegte; das Endspiel verlor sie dann gegen Flavia Pennetta. Mit einem Sieg über Cervanova qualifizierte sie sich für Casablanca. Am 27. September erreichte sie die Top 100. Bei den French Open, den Wimbledon Championships und den US Open verpasste sie jedoch das Hauptfeld. Allerdings gelang ihr bei den ITF-Turnieren in Belfort und in Warschau jeweils ein Titelgewinn. Am Ende der Saison stand sie, bei 42:20 Siegen im Einzel und 12:9 im Doppel, auf Platz 74 der Einzelweltrangliste.

2005[Bearbeiten]

Das Highlight ihrer bis dahin besten Saison war das Erreichen des Endspiels beim Tier-III-Turnier in Straßburg, nach welchem sie bereits auf Platz 63 geführt wurde. Sie besiegte dort überraschend die an 5 gesetzte Ai Sugiyama (WTA 26), das zweite Einzelfinale ihrer Karriere verlor sie dann mit 4:6, 3:6 gegen Anabel Medina Garrigues. Sie erreichte zudem ihr erstes Tier-II-Halbfinale in Peking, in das sie kampflos aufgerückt war (Knieverletzung von Venus Williams); dort unterlag sie Anna-Lena Grönefeld. In Hobart erreichte sie das Viertelfinale, in dem sie gegen Li Na in drei Sätzen verlor. Auf Amelia Island erreichte sie als Qualifikantin die dritte Runde, verlor dann aber in drei Sätzen erneut gegen Venus Williams. Ein weiteres Debüt in dieser Saison: sie nahm an allen Hauptrunden der vier größten Tennisturniere teil. Bei den Australian Open und den French Open erreichte sie die zweite Runde. In Wimbledon und bei den US Open reichte es nur für Runde eins. Am 6. Juni stand sie mit Platz 48 in den Top 50 der Weltrangliste. Am 8. August war sie sogar auf Platz 47 gelistet, nachdem sie in San Diego die zweite Runde erreicht hatte. Sie schloss die WTA-Turniere in Pattaya (mit Talaja) und in Straßburg (an der Seite von Marlene Weingärtner) als Finalistin ab. In Hyderabad und in Memphis musste sie wegen Problemen mit der rechten Schulter absagen. Sie beendete die Saison (24:26 im Einzel und 14:16 im Doppel) auf Platz 60 im Einzel.

2006[Bearbeiten]

Domachowska eröffnete die Saison an der Seite ihrer Doppelpartnerin Roberta Vinci mit ihrem ersten WTA-Titel, womit sie im Ranking auf Platz 62 vorrückte. Beim Tier-III-Turnier in Memphis stand sie in ihrem dritten Einzelfinale auf der Tour. Auf dem Weg dahin besiegte sie die an 4 gesetzte Laura Granville und die an 8 gesetzte Jill Craybas. Im Finale musste sie sich der Nr. 3 des Turniers, Sofia Arvidsson, in drei Sätzen geschlagen geben. Damit stand sie am 27. Februar auf Platz 40. In Indian Wells erreichte sie die dritte Runde. In Miami unterlag sie in Runde zwei der "Lucky Loserin" Kutuzova. Am 3. April erreichte sie ihr absolutes Karrierehoch mit Platz 37 der Weltrangliste. Sie beendete die Saison mit dem Erreichen der zweiten Runde in Straßburg, 's-Hertogenbosch, Montreal und Tokio (Japan Open). Außerdem erreichte sie in Cincinnati zusammen mit Sania Mirza ihr viertes Doppelfinale, das sie mit 4:6, 6:3, 2:6 gegen die topgesetzten Maria Elena Camerin und Gisela Dulko verloren. In Stanford erreichte sie mit Bartoli das Halbfinale und mit Alicja Rosolska in Straßburg, mit Jidkova in Tokio und mit Castano in Bangkok jeweils das Viertelfinale. Bei den US Open schied sie mit Kostanic in Runde zwei aus. Bei den übrigen Grand-Slam-Turnieren scheiterte sie im Einzel jeweils bereits in der ersten Runde. Wegen einer Verletzung musste sie die Turniere in Charleston und Bali absagen. Sie beendete die Saison mit einer Bilanz von 20:26 im Einzel (14:18 im Doppel) auf Platz 90 der Weltrangliste.

2007[Bearbeiten]

Sie trat diesmal nicht in Memphis an und konnte ihre Punkte (Finale 2006) nicht verteidigen. Sie erreichte das Halbfinale des $75.000-Turniers in Dinan, das sie gegen Karin Knapp verlor. Im Viertelfinale des $50.000-Turniers in Torrent unterlag sie Perebiynis und als Qualifikantin im Tier-IV-Turnier in Seoul Venus Williams. In der zweiten Runde von Stockholm, wo sie ebenfalls durch die Qualifikation musste, zog sie gegen Agnieszka Radwanska den Kürzeren. Sie verpasste eine Wildcard für Warschau und spielte stattdessen das ITF-Turnier in Torrent. Neunmal konnte sie sich 2007 nicht für die Hauptrunde qualifizieren, inklusive der French Open und der US Open. In Wimbledon trat sie nicht an und bei den Australian Open nur im Doppel. Sie beendete die Saison mit ihrem bislang größten Erfolg - ihr erster Einzeltitel seit 2003: sie gewann als Qualifikantin (WTA 179) das $100.000-Turnier in Poitiers. Nachdem ihre an 1 gesetzte Gegnerin Julija Wakulenko zurückgezogen hatte, besiegte sie die an 6 gesetzte Kudrjawzewa und im Finale mit Anna Lapuschtschenkowa eine weitere Qualifikantin. Im Doppel verlor sie in dieser Saison die ersten vier Begegnungen, bevor sie in Rom zusammen mit Emma Laine das $100.000-Turnier gewann. Sie erreichte zudem das Halbfinale des Tier-IV-Turniers in Taschkent und das Viertelfinale beim $50.000-Turnier in der Bronx. Im Einzel (37:20) beendete sie die Saison auf Platz 145 und im Doppel (7:11) auf Platz 240.

2008[Bearbeiten]

Domachowska konnte sich nicht für die Vorbereitungsturniere qualifizieren, also begann ihre Saison im Hauptfeld der Australian Open, wo sie nur im Einzel antrat. Sie lieferte ihre beste Grand-Slam-Leistung ab, indem sie (mit Qualifikation) vier Partien hintereinander in zwei Sätzen gewann. Sie erreichte mit Siegen über die Wildcardteilnehmerin Mathilde Johansson, Sofia Arvidsson und die an 24 gesetzte Li Na das Achtelfinale, in dem sie knapp mit 4:6, 4:6 gegen Venus Williams verlor. Damit machte sie 64 Plätze gut und war zurück in den Top 100 (Platz 82). Mit Marta Domachowska und Agnieszka Radwańska standen erstmals zwei Spielerinnen aus Polen im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Beim Rogers Masters, einem Tier-I-Turnier in Montreal, besiegte sie in der ersten Runde Bethanie Mattek mit 7:5, 6:2. Anschließend verlor sie gegen eine angeschlagene Marija Scharapowa nach großem Kampf mit 5:7, 7:5 und 2:6.

2009[Bearbeiten]

Ihr bestes Ergebnis in dieser Saison war ihre Halbfinalteilnahme im Doppel beim Sandplatzturnier in Bastad, an der Seite der Südafrikanerin Natalie Grandin unterlag sie dort der Paarung Dulko/Pennetta in zwei glatten Sätzen. Im Einzel erreichte sie bei den WTA-Turnieren von Fès und Istanbul jeweils das Viertelfinale.

Turniersiege[Bearbeiten]

Einzel[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 26. Mai 2002 PolenPolen Olecko ITF $10.000 Sand RumänienRumänien Liana-Gabriela Balaci 1:6, 6:3, 6:1
2. 3. November 2002 SchwedenSchweden Stockholm ITF $10.000 Hartplatz DeutschlandDeutschland Sabrina Jolk 6:3, 6:4
3. 13. Juli 2003 PolenPolen Toruń ITF $25.000 Sand WeissrusslandWeißrussland Nastassja Jakimawa 7:5, 3:6, 6:4
4. 1. Februar 2004 FrankreichFrankreich Belfort ITF $25.000 Hartplatz DeutschlandDeutschland Adriana Barna 3:6, 6:0, 6:0
5. 15. Februar 2004 PolenPolen Warschau ITF $25.000 Teppich DeutschlandDeutschland Angelique Kerber 7:65, 3:6, 6:3
6. 25. November 2007 FrankreichFrankreich Poitiers ITF $100.000 Hartplatz RusslandRussland Anna Lapuschtschenkowa 7:5, 6:0
7. 30. Januar 2011 FrankreichFrankreich Grenoble ITF $25.000 Hartplatz Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Naomi Broady 6:4, 6:4
8. 18. Juni 2011 TurkeiTürkei Istanbul ITF $25.000 Hartplatz GeorgienGeorgien Margalita Tschachnaschwili 7:5, 6:3

Doppel[Bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 3. November 2002 SchwedenSchweden Stockholm ITF $10.000 Hartplatz BelgienBelgien Elke Clijsters SchwedenSchweden Jenny Loow
NiederlandeNiederlande Suzanne Van Hartingsveldt
6:1, 6:1
2. 13. Januar 2006 AustralienAustralien Canberra WTA Tier IV Hartplatz ItalienItalien Roberta Vinci Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Claire Curran
LettlandLettland Līga Dekmeijere
7:65, 6:3
3. 12. Mai 2007 ItalienItalien Rom ITF $100.000 Sand FinnlandFinnland Emma Laine EstlandEstland Maret Ani
BelgienBelgien Caroline Maes
1:0 Aufgabe
4. 17. Juni 2011 TurkeiTürkei Istanbul ITF $25.000 Hartplatz SerbienSerbien Teodora Mirčić AustralienAustralien Daniella Dominikovic
TurkeiTürkei Melis Sezer
6:4, 6:2
5. 28. September 2013 FrankreichFrankreich Clermont-Ferrand ITF $25.000 Hartplatz NiederlandeNiederlande Michaëlla Krajicek RusslandRussland Margarita Gasparjan
UkraineUkraine Aljona Sotnikowa
5:7, 6:4, [10:8]
6. 26. Oktober 2013 KanadaKanada Saguenay ITF $50.000 Hartplatz TschechienTschechien Andrea Hlaváčková KanadaKanada Françoise Abanda
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Victoria Duval
7:5, 6:3

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Marta Domachowska – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien