Angelique Kerber  |
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| Nationalität: |
Deutschland Deutschland |
| Geburtstag: |
18. Januar 1988 |
| Größe: |
173 cm |
| Gewicht: |
68 kg |
| 1. Profisaison: |
2003 |
| Spielhand: |
Links, beidhändige Rückhand |
| Trainer: |
Torben Beltz |
| Preisgeld: |
1.514.299 US-Dollar |
| Einzel |
| Karrierebilanz: |
267:163 |
| Karrieretitel: |
1 WTA, 11 ITF |
| Höchste Platzierung: |
20 (20. Februar 2012) |
| Aktuelle Platzierung: |
20 |
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| Doppel |
| Karrierebilanz: |
44:42 |
| Karrieretitel: |
0 WTA, 3 ITF |
| Höchste Platzierung: |
151 (15. Juni 2009) |
| Aktuelle Platzierung: |
154 |
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| Letzte Aktualisierung der Infobox: 27. Februar 2012 |
Angelique Kerber (* 18. Januar 1988 in Bremen) ist eine deutsche Tennisspielerin, die seit 2003 auf der Profitour und in der Tennis-Bundesliga für den TC Radolfzell spielt. Sie besitzt neben der deutschen auch die polnische Staatsbürgerschaft. Ihr derzeitiger Wohnsitz ist Kiel.
Kerber, die seit dem dritten Lebensjahr Tennis spielt, nahm als Teenager auch an Schwimmturnieren teil. Erst nach ihrem Realschulabschluss entschied sie sich für die Karriere als Tennisprofi. Gemanagt wird sie von ihrer Mutter Beata, ihr Vater Slawomir war zunächst ihr Trainer. 2008 gegen Argentinien spielte sie letztmals für Deutschland im Fed Cup. Als "zweites Zuhause" bezeichnet Kerber Puszczykowo (deutsch: Unterberg) an der Warthe. Wenn sie dort bei ihrer Verwandtschaft weilt, trainiert sie im Tennis-Center ihres Großvaters. Es gab auch eine Anfrage seitens des polnischen Tennisverbandes (Polski Związek Tenisowy), ob sie für Polen spielen wollte. Kerber ging darauf nicht ein, wofür sie sich von der polnischen Presse hat Kritik gefallen lassen müssen.[1]
2007 stand Kerber bei den French Open erstmals im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers, unterlag aber in der ersten Runde Jelena Dementjewa. Beim Rasenturnier in Birmingham stieß sie bis ins Achtelfinale vor, wo sie Marion Bartoli unterlag. Beim Turnier in ’s-Hertogenbosch erreichte sie das Viertelfinale, erst die Top-Ten-Spielerin Anna Tschakwetadse konnte sie stoppen. In der Weltrangliste stieß sie bis auf Rang 67 vor. In der ersten Runde von Wimbledon scheiterte sie erneut an Tschakwetadse, in Runde eins der US Open unterlag sie Serena Williams.
2008 erreichte sie die dritte Runde von Indian Wells, verlor dort aber gegen Marion Bartoli. Vorübergehend verabschiedete sie sich aus den Top 100. Im selben Jahr gewann sie zum Ende der Saison ein 25k-Turnier in Madrid sowie ein 50k-Turnier in Saint-Raphaël.
2009 verlor sie bei den Australian Open in Runde eins gegen Venus Williams. Im Juli gelang ihr der elfte Sieg bei einem ITF-Turnier - ein 50k-Turnier in Pozoblanco. Bei den US Open unterlag sie in Runde zwei María José Martínez Sánchez.
2010 unterlag sie bei den Australian Open in der dritten Runde Swetlana Kusnezowa, verlor das WTA-Finale in Bogotá gegen Duque Mariño und musste sich in der dritten Runde des Rasenturniers von Birmingham (Kategorie: International) der späteren Siegerin Li Na geschlagen geben. In Wimbledon kam das Aus in der dritten Runde gegen Jarmila Groth.
2011 erreichte Kerber als Ungesetzte (zu diesem Zeitpunkt stand sie auf Weltranglistenplatz 92) und als erste deutsche Tennisspielerin seit 15 Jahren das Halbfinale der US Open. Sie verlor dort in drei Sätzen gegen die an Nummer 9 gesetzte spätere Turniersiegerin Samantha Stosur. Dies war der bislang größte Erfolg in ihrer Profikarriere.[2]
Im Februar 2012 gelang Kerber bei den Open GDF Suez in Paris der erste Turniersieg auf der WTA Tour. Im Endspiel besiegte sie Marion Bartoli mit 7:63, 5:7, 6:3.
| Nr. |
Datum |
Turnier |
Kategorie |
Belag |
Turniersiegerin |
Ergebnis |
| 1. |
21. Februar 2010 |
Kolumbien Bogotá |
WTA International |
Sand |
Kolumbien Mariana Duque Mariño |
4:6, 3:6 |
[Bearbeiten] Grand-Slam-Resultate
angegeben ist immer die erreichte Runde
- ↑ US Open - Kerber: "Meine Zeit wird kommen". Interview mit Angelique Kerber auf de.eurosport.yahoo.com vom 6. September 2011.
- ↑ Party bei US Open beendet: Kerber schnuppert gegen Stosur an der Finalsensation