Oberdürenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Oberdürenbach
Oberdürenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Oberdürenbach hervorgehoben
50.4683166666677.1587888888889308Koordinaten: 50° 28′ N, 7° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Ahrweiler
Verbandsgemeinde: Brohltal
Höhe: 308 m ü. NHN
Fläche: 6,94 km²
Einwohner: 619 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56651
Vorwahl: 02646
Kfz-Kennzeichen: AW
Gemeindeschlüssel: 07 1 31 059
Adresse der Verbandsverwaltung: Kapellenstraße 12
56651 Niederzissen
Webpräsenz: www.oberduerenbach.de
Ortsbürgermeisterin: Elisabeth Dahr
Lage der Ortsgemeinde Oberdürenbach im Landkreis Ahrweiler
Remagen Grafschaft (Rheinland) Bad Neuenahr-Ahrweiler Sinzig Bad Breisig Brohl-Lützing Gönnersdorf bei Bad Breisig Waldorf (Rheinland-Pfalz) Burgbrohl Wassenach Glees Niederzissen Wehr (Eifel) Galenberg Oberzissen Brenk Königsfeld (Eifel) Schalkenbach Dedenbach Niederdürenbach Oberdürenbach Weibern (Eifel) Kempenich Hohenleimbach Spessart (Brohltal) Heckenbach Kesseling Kalenborn (bei Altenahr) Berg (bei Ahrweiler) Kirchsahr Lind (bei Altenahr) Rech Dernau Mayschoß Altenahr Ahrbrück Hönningen Kaltenborn Adenau Herschbroich Meuspath Leimbach (bei Adenau) Dümpelfeld Nürburg (Gemeinde) Müllenbach (bei Adenau) Quiddelbach Hümmel Ohlenhard Wershofen Aremberg Wiesemscheid Kottenborn Wimbach Honerath Bauler (Landkreis Ahrweiler) Senscheid Pomster Dankerath Trierscheid Barweiler Reifferscheid Sierscheid Harscheid (bei Adenau) Dorsel Hoffeld (Eifel) Wirft Rodder Müsch Eichenbach Antweiler Fuchshofen Winnerath Insul Schuld (Ahr) Nordrhein-Westfalen Landkreis Neuwied Landkreis Vulkaneifel Landkreis Mayen-KoblenzKarte
Über dieses Bild

Oberdürenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Brohltal an. Im Dialekt wird Oberdürenbach Dürmerich (auch Dürmerech geschrieben) genannt.

Geographie[Bearbeiten]

Oberdürenbach liegt in der Osteifel im Landschaftsschutzgebiet „Rhein-Ahr-Eifel“. Die Gemeinde besteht aus den beiden Ortsteilen Oberdürenbach und Schelborn sowie aus den Wohnplätzen „Am Fuchskopf“, „Büschhöfe“ und „Landgut Stockhof“.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Oberdürenbach gehörte bis Ende des 18. Jahrhunderts zur Reichsherrschaft Olbrück.

Im Jahr 1794 hatten französische Revolutionstruppen das Linke Rheinufer besetzt. Unter der französischen Verwaltung gehörte Oberdürenbach zur Mairie Königsfeld im Kanton Wehr, der dem Arrondissement Bonn und dem Rhein-Mosel-Departement zugeordnet war. Nach den auf dem Wiener Kongress geschlossenen Verträgen kam die Region, damit auch Oberdürenbach, 1815 zum Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung gehörte Oberdürenbach von 1816 an zur Bürgermeisterei Königsfeld im Kreis Ahrweiler, der Teil des Regierungsbezirks Coblenz und von 1822 an der Rheinprovinz war.

Seit 1946 gehört die Gemeinde zum Land Rheinland-Pfalz und seit 1969 der Verbandsgemeinde Brohltal an.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl der Gemeinde Oberdürenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 234
1835 306
1871 316
1905 309
1939 415
Jahr Einwohner
1950 397
1961 452
1970 486
1987 486
2005 625

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Oberdürenbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzende.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Königssee, in einem alten Basaltsteinbruch nur wenige Minuten Fußweg von Oberdürenbach gelegen
  • Kapelle St. Cornelius und Cyprianus von 1754, im Innern befindet sich ein Hochaltar (Holz) aus dem 17. Jahrhundert; drei gleich hohe Figurennischen in außergewöhnlicher Form zugeordnet, Mittelnische flankiert von gedrehten Säulen mit Traubenranken

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Oberdürenbach

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Oberdürenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 7 (PDF; 2,3 MB)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen