Mayschoß

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Mayschoß
Mayschoß
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Mayschoß hervorgehoben
50.5236111111117.0197222222222124Koordinaten: 50° 31′ N, 7° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Ahrweiler
Verbandsgemeinde: Altenahr
Höhe: 124 m ü. NHN
Fläche: 5,66 km²
Einwohner: 901 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 159 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53508
Vorwahl: 02643
Kfz-Kennzeichen: AW
Gemeindeschlüssel: 07 1 31 049
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Roßberg 3
53505 Altenahr
Webpräsenz: www.mayschoss.de
Ortsbürgermeister: Hans-Ulrich Jonas (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Mayschoß im Landkreis Ahrweiler
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Über dieses Bild
Blick vom Rotweinwanderweg auf Mayschoß

Mayschoß ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Altenahr an. Mayschoß ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Mayschoß liegt im unteren Ahrtal, etwa 35 km südwestlich von Bonn am Rande des Ahrgebirges.

Zur Ortsgemeinde gehört der westlich gelegene Ortsteil Laach, der eine zweistellige Einwohnerzahl hat.

Geschichte[Bearbeiten]

Mayschoß wurde 1106 erstmals urkundlich erwähnt unter dem Namen Meinscozen. Es gehörte bis Ende des 18. Jahrhunderts, zuletzt gemeinsam mit Laach und der Ruine Saffenburg zur reichsunmittelbaren Herrschaft Saffenburg, die Gemarkung Mayschoß' umfasste eine Fläche von 567 ha.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Mayschoß, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 718
1835 793
1871 719
1905 912
1939 1.032
1950 1.044
Jahr Einwohner
1961 1.045
1970 1.008
1987 966
1997 1.057
2005 981
2012 901

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Mayschoß besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat 16 Ratsmitglieder an[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Historischer Weinkeller und Weinbaumuseum
  • Burgruine Saffenburg
  • Pfarrkirche St. Nikolaus und St. Rochus
  • Die im Jahre 1868 gegründete und somit älteste Winzergenossenschaft Deutschlands mit ihrem berühmten Weinkeller.
  • St.-Anna-Brücke im Ortsteil Laach, erbaut im Winter 2004/2005. Es handelt sich um die größte Gesamtstammbrücke Deutschlands.

Siehe auch[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Haupteinnahmequelle der Gemeinde ist der Tourismus. Es gibt zahlreiche Hotels, Gaststätten, Pensionen und Straußwirtschaften. Fast alle Einwohner haben direkt oder indirekt mit dem Weinbau zu tun. Es gibt aber nur noch wenige Haupterwerbswinzer. Der größte Teil sind der Winzergenossenschaft angeschlossene Nebenerwerbswinzer.

Weinbau[Bearbeiten]

Mayschoß gehört zum Weinbaubereich Walporzheim im Anbaugebiet Ahr. Im Ort sind 59 Weinbaubetriebe tätig, die bestockte Rebfläche beträgt 103 Hektar. Etwa 70 % des angebauten Weins sind Rotweinrebsorten (Stand 2010). Im Jahre 1979 waren noch 89 Betriebe tätig, die damalige Rebfläche betrug 91 Hektar.[2]

In Mayschoß ist die älteste Winzergenossenschaft der Welt zu Hause. Die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr wurde im Jahr 1868 von 19 Personen gegründet. Mittlerweile gehören Ihr 400 Mitglieder aus den Orten Mayschoß, Altenahr und Walporzheim an. Die bearbeitete Rebfläche beträgt 145 ha, wovon ca. 80 % auf rote Rebsorten und 20 % auf weiße Rebsorten entfallen. Die Hauptrebsorte ist der Spätburgunder gefolgt von Riesling. In kleinen Mengen werden Frühburgunder, Portugieser, Domina, Weißburgunder und Müller-Thurgau angebaut.

Weinlagen

Verkehr[Bearbeiten]

Töchter und Söhne der Gemeinde[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mayschoß – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 502.
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen