Dedenbach

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Dieser Artikel behandelt eine Ortsgemeinde in Deutschland; zum deutschen Gewerkschafter und Politiker Michael Dedenbach.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Dedenbach
Dedenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Dedenbach hervorgehoben
50.4841666666677.1766666666667272Koordinaten: 50° 29′ N, 7° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Ahrweiler
Verbandsgemeinde: Brohltal
Höhe: 272 m ü. NHN
Fläche: 7,63 km²
Einwohner: 446 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53426
Vorwahl: 02646
Kfz-Kennzeichen: AW
Gemeindeschlüssel: 07 1 31 016
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Kapellenstraße 12
56651 Niederzissen
Webpräsenz: www.brohltal.de
Erster Beigeordneter: Manfred Meier
Lage der Ortsgemeinde Dedenbach im Landkreis Ahrweiler
Remagen Grafschaft (Rheinland) Bad Neuenahr-Ahrweiler Sinzig Bad Breisig Brohl-Lützing Gönnersdorf bei Bad Breisig Waldorf (Rheinland-Pfalz) Burgbrohl Wassenach Glees Niederzissen Wehr (Eifel) Galenberg Oberzissen Brenk Königsfeld (Eifel) Schalkenbach Dedenbach Niederdürenbach Oberdürenbach Weibern (Eifel) Kempenich Hohenleimbach Spessart (Brohltal) Heckenbach Kesseling Kalenborn (bei Altenahr) Berg (bei Ahrweiler) Kirchsahr Lind (bei Altenahr) Rech Dernau Mayschoß Altenahr Ahrbrück Hönningen Kaltenborn Adenau Herschbroich Meuspath Leimbach (bei Adenau) Dümpelfeld Nürburg (Gemeinde) Müllenbach (bei Adenau) Quiddelbach Hümmel Ohlenhard Wershofen Aremberg Wiesemscheid Kottenborn Wimbach Honerath Bauler (Landkreis Ahrweiler) Senscheid Pomster Dankerath Trierscheid Barweiler Reifferscheid Sierscheid Harscheid (bei Adenau) Dorsel Hoffeld (Eifel) Wirft Rodder Müsch Eichenbach Antweiler Fuchshofen Winnerath Insul Schuld (Ahr) Nordrhein-Westfalen Landkreis Neuwied Landkreis Vulkaneifel Landkreis Mayen-KoblenzKarte
Über dieses Bild
Blick über Dedenbach

Dedenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Brohltal an, die ihren Verwaltungssitz in Niederzissen hat.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Dedenbach liegt in der Osteifel in einem Seitental des Vinxtbachs. Das Gemeindegebiet liegt im Landschaftsschutzgebiet „Rhein-Ahr-Eifel“.

Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Oberdorf, Mitteldorf und Unterdorf.

Geschichte[Bearbeiten]

In dem Ort entstanden nicht vor dem 12. Jahrhundert größere geschlossene Siedlungen – vergleichsweise spät. Davor hat es dort, ähnlich wie in den Nachbarorten Vinxt und Schalkenbach, nur wenige Siedlungs- und Hofanlagen aus der römerzeitlichen und fränkischen Ära gegeben. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Dedenbach in einer Urkunde vom 25. Juli 1309 von Gerhard Burggraf von der Landskron. Darin hat sich der Graf mit Königsfeld dahingehend geeinigt, dass ihm auch künftig zu Recht der bisher bezogene Zehnt von einer Wiese, „in der Beenth“ genannt, unterhalb des „villam Deidenbach“, zustehe.[2]

Die Schreibweise der heutigen Ortsgemeinde hat sich im Verlauf ihrer Geschichte mehrfach geändert: 1309 nannte man sie „Deidenbach“, 1310 „Deydenbag“, 1329 „Dedynbach“, 1441 „Deydenbach“, ab 1624 „Diedenbach“ und ab 1696 Dedenbach (mundartlich: Dädemech).[2]

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Dedenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3]

Jahr Einwohner
1815 357
1835 355
1871 317
1905 297
1939 305
Jahr Einwohner
1950 320
1961 346
1970 370
1987 367
2005 411

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Dedenbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Grün durch eine silberne Zwillingswellenleiste schräg geteilt, oben ein goldenes, sechsspeichiges römisches Rad, unten ein goldenes Hochkreuz.“

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Eifelgoldhalle Dedenbach

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Schuhmacherkreuz von 1761 – Hochkreuz mit Pietàdarstellung, um das sich eine Sage rankt. Es steht in der Nähe des kleinen Basaltvulkans Steinbüschelchen.
  • Kapelle St. Maria Virgines, erbaut 1894. Architekt: Caspar Clemens Pickel

Literatur[Bearbeiten]

  • Rudolf Leisen: Chronik Waldgut Schirmau, Schalkenbach, Dedenbach und Oberdürenbach. Aus der Geschichte der Brohltalgemeinden Schalkenbach / Vinxt, Dedenbach und Oberdürenbach mit Büschhöfe und Schelborn. Selbstverlag, Bad Neuenahr-Ahrweiler 1999.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dedenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Geschichtliches aus Dedenbach
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz - Bevölkerungsentwicklung
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen