Kirchsahr

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Kirchsahr
Kirchsahr
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Kirchsahr hervorgehoben
50.5244444444446.8983333333333288Koordinaten: 50° 31′ N, 6° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Ahrweiler
Verbandsgemeinde: Altenahr
Höhe: 288 m ü. NN
Fläche: 6,11 km²
Einwohner:

385 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53505
Vorwahl: 02643
Kfz-Kennzeichen: AW
Gemeindeschlüssel: 07 1 31 040
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Roßberg 3
53505 Altenahr
Webpräsenz: www.kirchsahr.de
Ortsbürgermeister: Kai-Andre Köpcke
Lage der Ortsgemeinde Kirchsahr im Landkreis Ahrweiler
Remagen Grafschaft (Rheinland) Bad Neuenahr-Ahrweiler Sinzig Bad Breisig Brohl-Lützing Gönnersdorf bei Bad Breisig Waldorf (Rheinland-Pfalz) Burgbrohl Wassenach Glees Niederzissen Wehr (Eifel) Galenberg Oberzissen Brenk Königsfeld (Eifel) Schalkenbach Dedenbach Niederdürenbach Oberdürenbach Weibern (Eifel) Kempenich Hohenleimbach Spessart (Brohltal) Heckenbach Kesseling Kalenborn (bei Altenahr) Berg (bei Ahrweiler) Kirchsahr Lind (bei Altenahr) Rech Dernau Mayschoß Altenahr Ahrbrück Hönningen Kaltenborn Adenau Herschbroich Meuspath Leimbach (bei Adenau) Dümpelfeld Nürburg (Gemeinde) Müllenbach (bei Adenau) Quiddelbach Hümmel Ohlenhard Wershofen Aremberg Wiesemscheid Kottenborn Wimbach Honerath Bauler (Landkreis Ahrweiler) Senscheid Pomster Dankerath Trierscheid Barweiler Reifferscheid Sierscheid Harscheid (bei Adenau) Dorsel Hoffeld (Eifel) Wirft Rodder Müsch Eichenbach Antweiler Fuchshofen Winnerath Insul Schuld (Ahr) Nordrhein-Westfalen Landkreis Neuwied Landkreis Vulkaneifel Landkreis Mayen-KoblenzKarte
Über dieses Bild

Kirchsahr ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Altenahr an.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Kirchsahr besteht aus den Ortsteilen Kirchsahr, Binzenbach, Burgsahr, Hürnig und Winnen.

Oberhalb von Kirchsahr liegt der bereits in Nordrhein-Westfalen liegende Hochthürmerberg.

[Bearbeiten] Geschichte

Die heutige Ortsgemeinde Kirchsahr wurde Mitte des 10. Jahrhunderts erstmals als „Sarna in pago Bunnoniensi“ (im Bonngau) urkundlich erwähnt. Der Historiker Beyer ordnete diese undatierte Urkunde dem Jahr 948 zu.[2] Die Ortsgemeinde Kirchsahr nimmt dagegen das, auch mögliche, Jahr 964 an und feierte 1964 ihr 1000-jähriges Bestehen. Der Ort „Sarne“ wurde 1266 als Sitz einer Pfarrkirche oder Pfarrei im kölnischen Dekanat Ahrgau genannt. Das Kirchspiel gehörte zum Besitz des Stiftes Münstereifel.[3] Die Pfarrei Kirchsahr umfasste neben Kirchsahr die Ortschaften Houverath, Effelsberg, Plittersdorf, Binzenbach, Burgsahr, Härnig, Winnen. In den genannten Orten bestanden spätestens seit dem 16. Jahrhundert Filialen.[3] Houverath wurde um 1500 eine eigenständige Pfarrei, Effelsberg im Jahre 1694.[4]

Etwa von 1100 an gehörte das Gebiet von Kirchsahr zur Grafschaft Are und kam mit dieser 1246 an das Erzstift Köln, zu dem es landesherrlich bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte. 1794 kam der Ort zusammen mit dem gesamten linksrheinischen Gebiet zu Frankreich und 1815 zum Königreich Preußen.[4]

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Kirchsahr besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[5]

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Kirchsahr

[Bearbeiten] Bodendenkmäler

  • Gretelstollen, ein historischer Bergbaustollen

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Die Gemeinde ist durch die Landesstraßen L 76 und L 77 erschlossen.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Kirchsahr – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der mittelrheinischen Territorien, Coblenz : Hölscher, 1860, Seite 248, Urkunde 186
  3. a b Jakob Marx: Geschichte der Pfarreien der Diözese Trier, Trier: Paulinus-Druckerei, 1923, Seiten 116, 163
  4. a b 1000 Jahre Kirchsahr, Chronik aus dem Jahr 1964
  5. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen