Antweiler
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Ahrweiler | |
| Verbandsgemeinde: | Adenau | |
| Höhe: | 310 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,46 km² | |
| Einwohner: |
566 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 127 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 53533 | |
| Vorwahl: | 02693 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 31 004 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Kirchstraße 15 53518 Adenau |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Egon Honerbach | |
| Lage der Ortsgemeinde Antweiler im Landkreis Ahrweiler | ||
Antweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Adenau an. Antweiler ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Antweiler befindet sich etwa 50 km westlich von Koblenz am Südrand des Ahrgebirges im oberen Ahrtal. Auf 286 m ü. NN (Messpunkt an der Kirche) unterhalb des Arembergs gelegen, wird der Ort von der Ahr durchflossen.
[Bearbeiten] Geschichte
In Antweiler befand sich bereits in der Zeit der Merowinger eine Siedlung. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 975, als der Trierer Archidiakon Wicfried der Abtei St. Maximin in Trier verschiedene Ländereien zusprach, die an „Amentwilere“ (Antweiler) und „Musca“ oder „Musche“ (Müsch) angrenzten. Seit dem 12. Jahrhundert gehörte der Ort der Herrschaft Arenberg an. Die Ortsentwicklung der vergangenen 300 Jahre spiegelt sich in zahlreichen, guterhaltenen Gebäuden wider.
Ursprünglich zu der Bürgermeisterei Aremberg gehörend, wurde deren Sitz bereits im 19. Jahrhundert in das verkehrsgünstiger gelegene und größere Antweiler verlegt. Zu dem Amt Antweiler, das im Zuge der Kommunalreform in der Verbandsgemeinde Adenau aufging, gehörten ungefähr 20 Gemeinden.
In Antweiler besteht ein Schullandheim, das vom Schullandheimverein Antweiler/Ahr betrieben wird und hauptsächlich Schüler aus Duisburg zu Gast hat.
Derzeit entsteht das Neubaugebiet „Auf den Dreivierteln“.
- Statistik zur Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]
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[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Antweiler besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
[Bearbeiten] Wappen
Die drei gelben Mispeln weisen auf die frühere Zugehörigkeit zur Herrschaft Arenberg hin; Buch (hl. Schrift), Bischofsstab, Mitra und Wandertasche sind die Attribute des Heiligen Maximin, dem Schutzpatron des Ortes; Hammer und Schlegel weisen auf den früheren Bergau hin.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde zählen:
- katholische Pfarrkirche St. Maximin, barocker Saalbau, 1762
- eine funktionsfähige Wassermühle
- restaurierte Bauerngehöfte
- ein Gemeindehaus mit Fachwerk
- historische Ahrbrücke
- Bahnhofsgebäude der ehemaligen Ahrtalbahn
- Grundschule und Kindergarten
- stillgelegte Bergwerksanlage der Grube Wilhelm
- Siehe auch Liste der Kulturdenkmäler in Antweiler
[Bearbeiten] Touristische Einrichtungen
- Wanderwege, Radwege
- Eine Eifelvereinshütte
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Theodor Lerner (1866–1931), Journalist und Polarforscher
[Bearbeiten] Literatur
- Agnes Gillig: Antweiler/Ahr im Wechsel der Jahrhunderte. Begebenheiten, Geschichten, Kommentare. Ahrweiler 1992 (nicht ausgewertet)
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
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