Oker (Goslar)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Oker
Stadt Goslar
Wappen von Oker
Koordinaten: 51° 54′ N, 10° 29′ O51.89888888888910.485555555556Koordinaten: 51° 53′ 56″ N, 10° 29′ 8″ O
Einwohner: 7.282 (2006)
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Eingemeindet nach: Goslar

Oker ist seit 1972 ein Ortsteil von Goslar am Harz im Landkreis Goslar.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Blick auf Oker von Süden aus.

Die Ortschaft liegt am Ausgang des Okertales zwischen Hahnen- und Adenberg im Süden und Sudmerberg im Norden. Oker gliedert sich in zwei inoffizielle Teile: Oberoker, südlich (und näher am Harz) der Bahnlinie, und Unteroker, nördlich davon.

Der Fluss Oker ist Namensgeber für die Ortschaft.

[Bearbeiten] Geschichte

Gegründet 1527 als Hüttenort zur Verarbeitung der Erze des Rammelsberges, war Oker ein Zentrum der Harzer Hüttentechnik (siehe Bleihütte Oker, Zinkoxydhütte Oker und Zinkhütte Harlingerode). 1819 wurde eine Postexpedition der Braunschweigischen Post eröffnet. Diese wurde mit der Eröffnung des Betriebes der Bahnstrecke zwischen Goslar und Vienenburg (am 23. März 1866) nach dem Bahnhof von Oker verlegt.[1] Zur Entwicklung des Postwesens siehe auch Postroute Wolfenbüttel-Harzburg.

Von 1952 bis 1972 war Oker eine selbstständige Stadt im Landkreis Wolfenbüttel.

[Bearbeiten] Religionen

Die beiden evangelisch-lutherischen Gemeinden St. Paulus (Unteroker) und Martin Luther (Oberoker) bilden seit Oktober 2005 die gemeinsame Kirchengemeinde Oker; weiterhin gibt es die Römisch-katholische Kirche St.-Konrad (zur Gemeinde St. Jacobus d.Ä. in Goslar) und eine türkisch-muslimische Gemeinde (Oberoker).

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerk

[Bearbeiten] Sport

Das Wanderwegenetz um Oker ist gut ausgebaut; im Ort selbst stehen zwei Sporthallen, Sport- und Tennisplätze sowie ein Freibad zur Verfügung.

Der größte Sportverein ist der VfL Oker mit der nach Helmut Sander benannten Sporthalle, der vor allem für die überregional bekannte Tischtennisabteilung steht. So spielt die 1. Herren in der Oberliga West und die 1. Damen in der Regionalliga Nord.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Wirtschaft

Heute gibt es in Oker chemisch-metallurgische, Recycling- und Spezialindustrieunternehmen, wie die Harz-Metall GmbH und die Norzinco. Der größte Arbeitgeber Okers und im Landkreis Goslar ist ein Werk des Chemieunternehmens H.C. Starck.

[Bearbeiten] Verkehr

Der Bahnhof Oker liegt an den Bahnstrecken HannoverHildesheimBad Harzburg (Bahnstrecke Oker–Bad Harzburg, KBS 320) und BraunschweigGoslar/Bad Harzburg–Kreiensen (Bahnstrecke Vienenburg–Goslar, KBS 353/354), wohin jeweils etwa stündliche bzw. zweistündliche Verbindungen bestehen. Buslinien verbinden Oker mit Goslar und Bad Harzburg. Durch Oker verläuft die Bundesstraße 498 (Goslar–Osterode am Harz) und die Bundesstraße 6 (CuxhavenGörlitz) führt heute nördlich an Oker vorbei.

[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen

Im Ort sind drei Kindergärten, zwei Grundschulen sowie jeweils eine Realschule und eine integrierte Gesamtschule (IGS) im Aufbau vorhanden.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. W. Steven: “Inhaltsübersicht der postalisch relevanten Braunschweigischen Ciculare, Gesetze und Verordnungen von 1807 bis 1867" Rundbrief Nr. 58, Arbeitsgemeinschaft Braunschweig und Hannover im Briefmarken-Club Hannover, April 2004
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen