Riehen

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Riehen
Wappen von Riehen
Staat: Schweiz
Kanton: Basel-Stadt (BS)
Bezirk: (Der Kanton Basel-Stadt kennt keine Bezirke.)w
BFS-Nr.: 2703i1f3f4
Postleitzahl: 4125
UN/LOCODE: CH RHN
Koordinaten: 615901 / 27053347.58537.65278Koordinaten: 47° 35′ 7″ N, 7° 39′ 0″ O; CH1903: 615901 / 270533
Höhe: 278 m ü. M.
Fläche: 10.87 km²
Einwohner: i20'970 (30. Juni 2014)[1]
Einwohnerdichte: 1929 Einw. pro km²
Website: www.riehen.ch
Riehen

Riehen

Karte
Deutschland Frankreich Kanton Aargau Kanton Basel-Landschaft Basel Bettingen BS RiehenKarte von Riehen
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Riehen (auf Baseldeutsch Rieche [ˈʀiəχə]) ist neben der Stadt Basel und Bettingen eine von drei Gemeinden innerhalb des Kantons Basel-Stadt in der Schweiz. Mit über 20'000 Einwohnern ist es die zweitgrösste Gemeinde der Nordwestschweiz.

Geographie[Bearbeiten]

Riehen liegt am unteren Ende des Wiesentals und gehört heute zur Agglomeration der Stadt Basel.

Riehen im Dreiländereck

Die direkt an Riehen angrenzenden Gemeinden sind:

Lörrach (D)
Weil am Rhein (D) Inzlingen (D)
Windrose klein.svg
Basel Birsfelden Bettingen
Grenzach-Wyhlen (D)

Geschichte[Bearbeiten]

Barrikade an der deutsch- schweizerischen Grenze beim Hauptzollamt Riehen, Division 4, 1914–1918

Schon vor 50.000 Jahren haben sich Neandertaler in diesem Gebiet aufgehalten. Eine dauerhafte und durchgehende Besiedlung vermutet man seit etwa 3000 vor Christus. Etwa im 6. Jahrhundert gründeten die Alemannen ein Dorf. Die erste urkundliche Erwähnung geht zurück auf das Jahr 751 als „Wahinhofen“, dem heutigen Wenkenhof [2]. Die erste Erwähnung des Namens Riehen stammt von 1113.

1270 Riehen gehörte zum Bistum Basel. 1444 bis 1446 wurde Riehen infolge der Schlacht bei St. Jakob an der Birs geplündert und gebrandschatzt, ebenso 1490 bis 1493 während der Kappeler Fehde.

1522 gelangte Riehen in den Besitz der Stadt Basel und führte 1528 die Reformation ein. Während des Dreissigjährigen Krieges erhielt Riehen eine militärische Besatzung. Das Dorf wurde auch von vielen Flüchtlingen aufgesucht.

1833 erfolgte die Basler Kantonstrennung. Riehen blieb beim Kanton Basel-Stadt, gemeinsam mit Kleinhüningen (seit 1908 Stadtteil von Basel) und der angrenzenden, wesentlich kleineren Gemeinde Bettingen.

Während des Zweiten Weltkriegs kam es zu einer (vorübergehenden) Abwanderungswelle ins Landesinnere der Schweiz. Die Gedenkstätte Riehen im Bahnwärterhaus erinnert an Flüchtlingsschicksale.[3]

1958 führte Riehen als erste Schweizer Gemeinde in der Bürgergemeinde das Frauenstimmrecht ein.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[4]
Jahr 1670 1774 1815 1850 1900 1920 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010
Einwohner 727 1 088 1 066 1 575 2 576 4 227 7 415 12 402 18 077 21 026 20 611 19 914 20 370 20 613

Politik[Bearbeiten]

Einwohnerrat (Legislative)[Bearbeiten]

Der Einwohnerrat bildet die oberste Gemeindebehörde und besteht aus 40 Mitgliedern. Er wird nach dem Proporzsystem für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt. Scheidet ein Mitglied aus dem Rat aus, rückt der- oder diejenige mit den meisten Stimmen aller Nichtgewählten derselben Liste nach. Die Einwohnerratssitzungen finden einmal monatlich statt und sind öffentlich.

Die Sitzverteilung im Einwohnerrat (Stand Gesamterneuerungswahlen 2014), in Klammern die alte Sitzverteilung:

SVP 9 Sitze (8)
SP 8 Sitze (7)
EVP 6 Sitze (6)
FDP 6 Sitze (6)
LDP 5 Sitze (5)
CVP 3 Sitze (3)
Grüne 2 Sitze (3)
GLP 1 Sitz (2)

CVP und GLP, sowie SP und Grüne bilden im Einwohnerrat je eine gemeinsame Fraktion.

Gemeinderat (Exekutive)[Bearbeiten]

Dorfkirche in Riehen bei Nacht

Der siebenköpfige Gemeinderat (inklusive Gemeindepräsident) wird alle vier Jahre nach dem Majorzsystem gewählt. Können im ersten Wahlgang, wo das absolute Mehr gilt, nicht alle Sitze vergeben werden, kommt es zu einem zweiten Wahlgang, der nach dem relativen Mehr abgehalten wird. Scheidet ein Mitglied aus dem Gemeinderat aus, findet eine Ersatzwahl an der Urne statt (so geschehen beim unerwarteten Tod des Gemeindepräsidenten Michael Raith im Sommer 2005).

Der Gemeinderat bereitet die Beschlüsse des Einwohnerrates vor und vollzieht diese auch nach entsprechendem Beschluss. Im übrigen besorgt er alle Geschäfte, die nicht einer andern Gemeindebehörde vorbehalten sind. Die Sitzungen des Gemeinderates finden einmal wöchentlich statt und sind nicht öffentlich.

Die Mitglieder des Gemeinderates nach der Gesamterneuerungswahl vom 26. Januar und 23. Februar 2014:

  • Hansjörg Wilde (parteilos), Gemeindepräsident, Publikums- und Behördendienste sowie Ressourcen
  • Daniel Albietz (CVP), Vizepräsident, Siedlungsentwicklung
  • Christoph Bürgenmeier (LDP), Finanzen und Steuern
  • Christine Kaufmann (EVP), Kultur, Freizeit und Sport sowie Umwelt
  • Annemarie Pfeifer-Eggenberger (EVP), Gesundheit und Soziales
  • Silvia Schweizer (FDP), Bildung und Familie
  • Guido Vogel (SP), Mobilität und Versorgung

Partnerschaft[Bearbeiten]

Partnergemeinden Riehens sind Mutten im Kanton Graubünden und Miercurea Ciuc in Rumänien.

Verkehr[Bearbeiten]

Verkehrspolitik allgemein[Bearbeiten]

Quartierbus in Riehen

Riehen betreibt eine moderate Verkehrspolitik. Von unterschiedlichen Seiten gibt es allerdings immer wieder Vorschläge, an der Verkehrskonzeption Änderungen vorzunehmen: die eine Seite fordert, den öffentlichen Verkehr auf Kosten des Individualverkehrs zu stärken, etwa durch Einführung einer Parkraumbewirtschaftung, von anderer Seite wird gefordert, dem Individualverkehr Vorrang zu geben, zum Beispiel durch Umbau des S-Bahn-Trassees zu einer „Entlastungsstrasse“ und durch den Wegfall von schwach frequentierten Buslinien.

Tram und Bus[Bearbeiten]

Riehen gehört mit der Stadt Basel zur Zone 10 des Tarifverbunds Nordwestschweiz. Riehen verfügt über ein dichtes Busnetz, das von grossen Gelenkbussen und kleinen Quartierbussen befahren wird. Mit der Tramlinie 6 der Basler Verkehrs-Betriebe ist Riehen mit der Innenstadt Basels verbunden. Montag bis Freitag wird Riehen zusätzlich von der Tramlinie 2 bedient (16:00–19:00). Ab 20:00 Uhr können ab „Riehen Dorf“ Ruftaxis, welche die kleinen Buslinien ersetzen, gerufen werden. Sie können auch für die Fahrt von Zuhause zur Tramstation „Riehen Dorf“ bestellt werden. Zwischen 1948 und 2008 wurde die Gemeinde ausserdem durch die Linie 31 des ehemaligen Trolleybus Basel bedient.

Bahn[Bearbeiten]

Riehen liegt an der Wiesentalbahn, der Linie S6 der Regio S-Bahn Basel. In den Jahren 2004 bis 2008 wurde die Wiesentalbahn – zuständig ist die Deutsche Bahn – massiv ausgebaut. In Riehen selbst wurde der Bahnhof erneuert und es entstand die neue Haltestelle Niederholz im Süden des Siedlungsgebietes. Die Linie wird von der SBB GmbH mit Zügen des Typs Stadler Flirt befahren; im Dezember 2006 wurde die S-Bahn-Linie bis zum Bahnhof Basel SBB verlängert. Die Züge fahren an Werktagen im 30-Minuten-Takt und an Sonntagen oder Feiertagen im 60-Minuten-Takt. Die S-Bahn-Linie führt bis nach Zell im Wiesental.

Individualverkehr[Bearbeiten]

Der Dorfkern ist seit langem stark belastet vom durchfliessenden Pendler- und Schwerverkehr. Für die nächsten Jahre sind keine grösseren Veränderungen geplant. Dazu kommt auch noch das die Baslerstrasse täglich sehr stark frequentiert wird und dies führt oft dazu das einige Stausituationen entstehen.

Zollfreistrasse[Bearbeiten]

Die beiden deutschen Städte Lörrach und Weil am Rhein, die beide an Riehen grenzen, strebten seit mehr als hundert Jahren eine direkte und zollfreie Strassenverbindung an, die aber nur über Schweizer Gebiet realisierbar war. Sie verläuft 700 Meter über die Gemarkung von Riehen, benötigte eine Brücke über den Fluss Wiese und tangiert ein Schwimmbad. Trotz erheblicher Proteste wurde die Strasse gebaut und am 4. Oktober 2013 dem Verkehr übergeben.

Die Hauptgegnerin argumentiert, eine solche Strasse sei nicht mehr zeitgemäss angesichts des drohenden Klimakollapses, ihre Familie sei schon im Jahr 751 dort urkundlich erwähnt (richtig wohl 1608) daher stünden ihr dort die ältesten Rechte zu. Der Staatsvertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland sei zwischen zwei deutschen Staatsgebilden geschlossen, welche erst lange nach ihrer Familie dort Rechte erlangt haben. Ausserdem werde die Auenlandschaft entlang der Wiese stark beeinträchtigt, wenn nicht gar gänzlich zerstört. Mit Beginn der Bauarbeiten musste das Schwimmbad vorübergehend geschlossen werden. Es wurde auf dem Tunneldeckel neu errichtet und im Juni 2014 eröffnet.[5]

Schule und Bildung[Bearbeiten]

Die Schule ist im Kanton Basel-Stadt in drei Stufen unterteilt.

Primarschule[Bearbeiten]

Die Kinder kommen im Alter von sieben Jahren in die Primarschule, welche vier Jahre dauert. Es gibt in Riehen insgesamt fünf Primarschulhäuser: das Wasserstelzenschulhaus, das Niederholzschulhaus, das Schulhaus Erlensträsschen, das Steingrubenschulhaus und das Schulhaus „Hinter Gärten“.

Orientierungsschule[Bearbeiten]

Die Orientierungsschule (kurz: OS) bildet die zweite Stufe und wird ebenfalls von allen Kindern besucht. Sie dauert drei Jahre (5. bis 7. Schuljahr). Erst dann wird anhand der Leistungszeugnisse entschieden, welche Schüler die Weiterbildungsschule (WBS) und welche das Gymnasium besuchen sollen. In Riehen gibt es drei Orientierungsschulen: das Burgschulhaus, das Hebelschulhaus und der OS-Teil des Wasserstelzenschulhauses.

Gymnasium/Weiterbildungsschule[Bearbeiten]

Riehen hat zwar weder eine Weiterbildungsschule[6] noch ein Gymnasium auf dem eigenen Gemeindegebiet, allerdings befindet sich das Gymnasium Bäumlihof und die Weiterbildungsschule Bäumlihof[7] auf Basler Grund unmittelbar an der Grenze zur Gemeinde Riehen. Die WBS dauert zwei Jahre (8. und 9. Schuljahr), das Gymnasium fünf Jahre (8. bis 12. Schuljahr) und ist in Schwerpunktklassen eingeteilt. Am Gymnasium Bäumlihof[8] werden folgende Schwerpunkte angeboten: Physik und Anwendungen der Mathematik, Latein, Spanisch, Italienisch, Musik, Bildnerisches Gestalten, sowie Biologie und Chemie. Zudem ist dort auch der Übertritt ins Gymnasium via Übergangsklasse vom WBS-E Niveau möglich. Die Weiterbildungsschule ist in zwei Niveaus eingeteilt: der Allgemein-Niveau (A-Zug) und Erweiterter Niveau (E-Zug).

Museen[Bearbeiten]

Fondation Beyeler
Spielzeugmuseum in Riehen

Fondation Beyeler[Bearbeiten]

Das Basler Galeristenehepaar Hildy und Ernst Beyeler gründeten für ihre Kunstsammlung die Fondation Beyeler und machten sie 1997 dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich in einem vom Architekten Renzo Piano in Riehen konzipierten Museum. Neben den Kunstwerken aus dem Besitz der Beyelers – vorwiegend Bilder der klassischen Moderne und ozeanische Kunst – gibt es auch regelmässig grosse Ausstellungen. So hat zum Beispiel das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude 1998 fast 200 Bäume vor dem Gebäude auf seine typische Art und Weise verpackt.

Spielzeugmuseum[Bearbeiten]

Im aus dem 17. Jahrhundert stammenden Alten Wettsteinhaus befindet sich das Spielzeugmuseum, Dorf- und Rebbaumuseum. Es beherbergt eine umfangreiche Sammlung von europäischem Spielzeug aller Art, vor allem aber Holzspielwaren, Puppenhäuser und -küchen, Blechspielzeug, Blei- und Zinnfiguren, Papiertheater und Eisenbahnen.

Kunst Raum Riehen[Bearbeiten]

Der Kunst Raum Riehen im ehemaligen Landsitz „Berowergut“ ist das kommunale Ausstellungsgebäude der Gemeinde Riehen und ihrer Kunstkommission. Die im Kunst Raum Riehen seit 1998 stattfindenden Präsentationen sind dem zeitgenössischen Kunstschaffen der Region gewidmet.

Kirchen und Diakonissen[Bearbeiten]

Siehe auch Liste von Sakralbauten in Basel

Dorfkirche[Bearbeiten]

Hauptartikel Dorfkirche Riehen

Die reformierte Kirche St. Martin steht im historischen Zentrum Riehens und ist in ihrem spätgotischen Stil seit 1694 nur wenig verändert worden. Der Turm wurde 1395 erbaut und ist 41 Meter hoch.

Kornfeldkirche[Bearbeiten]

Die reformierte Kornfeldkirche wurde 1959–1964 nach Plänen des Architekten Werner Max Moser aus dem Architekturbüro Haefeli Moser Steiger in Zürich (eines der seinerzeit bedeutendsten Architekturbüros in der Schweiz) erbaut.

Diakonissenhaus[Bearbeiten]

Das Riehener Diakonissenhaus mit Spital wurde 1852 auf Initiative von Christian Friedrich Spittler nach dem Vorbild des Diakonissen-Mutterhauses Düsseldorf-Kaiserswerth in einem bereits aus dem Mittelalter stammenden und seither mehrfach um- und ausgebauten sowie umgenutzten ursprünglichen Küfer- und Weinhändlerhaus eingerichtet. Seit 1972 wird das Spital von der Gemeinde Riehen betrieben, seit 2010 jedoch aufgrund zu hoher Kosten das Spital geschlossen und ein Gesundheitszentrum eingerichtet. Die Diakonissen von Riehen sind heute eine evangelische Kommunität, die sich an den Regeln des katholischen Benediktinerordens orientiert.

Landgut Bäumlihof

Parkanlagen und Wald[Bearbeiten]

In Riehen gibt es einige sehr grosse, gut gepflegte Parkanlagen. Zu ihnen zählen der Wenkenhof, in dem sich auch eine Reithalle befindet, der Sarasinpark, der Park des Landgutes Bäumlihof (auch „Klein Riehen“ genannt) und die Wettstein-Anlage.

Riehen ist von der Ostseite vom Bettinger Wald und von der Westseite von den Langen Erlen umgeben. Diese Grünzonen sind es auch, welche das Wohnen im Grünen ermöglichen, ohne dass auf die Vorteile der Stadt verzichtet werden muss.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter[Bearbeiten]

Mit Riehen verbunden[Bearbeiten]

  • Paul Basilius Barth (1881–1955), Kunstmaler, lebte ab 1936 zeitweise in Riehen, starb daselbst.
  • Fritz Binde (1867–1921), Prediger und Evangelist, lebte von 1914 bis zu seinem Tod in Riehen.
  • Ludwig Georg Courvoisier (1843–1918), Professor für Chirurgie, war bis 1918 im Diakonissenspital Riehen tätig.
  • Ernst Ludwig Ehrlich (1921–2007), deutsch-schweizerischer Judaist und Historiker, ist in Riehen verstorben.
  • Leonhard Euler (1707–1783), Mathematiker, wuchs in Riehen auf.
  • Roger Federer (* 1981), Schweizer Tennisspieler, wuchs unter anderem in Riehen auf.
  • Elisabeth Gerter (1895–1955), Schweizer Schriftstellerin, ist in Riehen verstorben.
  • Ernst Herzfeld (1879–1948), deutscher Archäologe, Altorientalist und Epigraphiker (Inschriftenforscher), ist auf dem Friedhof Hörnli in Riehen begraben.
  • Alfred Jaquet (1865–1937), Schweizer Pharmakologe, ist in Riehen verstorben.
  • Charlotte von Kirschbaum (1899–1975), deutsche Theologin, ist in Riehen verstorben.
  • Elisabeth Kraushaar-Baldauf (1915–2002), Medizinerin und Schriftstellerin, ist in Riehen verstorben.
  • Johann Lukas Legrand (1755–1836), Schweizer Fabrikant und Politiker zur Zeit der Helvetischen Republik, war von 1792 bis 1798 Basler Landvogt in Riehen.
  • Valérie von Martens (1894–1986), Schauspielerin und Ehefrau von Curt Goetz, ist in Riehen verstorben.
  • Paul Mendelssohn Bartholdy (1879–1956), deutscher Chemiker und Industrieller, ist nach Emigration in Riehen verstorben.
  • Heinrich Oswald (1917–2008), Unternehmensführer und Armeereformer
  • Hans Sandreuter (1850–1901), Schweizer Künstler, ist in Riehen verstorben.
  • Paul Wilhelm Schmidt (1845–1917), deutsch-schweizerischer Theologe, ist in Riehen verstorben.
  • Wilhelm Speyer (1887–1952), deutscher Schriftsteller, ist in Riehen verstorben.
  • John Friedrich Vuilleumier (1893–1976), Schweizer Jurist und Schriftsteller, ist in Riehen verstorben.
  • Walter Widmer (1903–1965), Gymnasiallehrer, Literaturkritiker und Übersetzer, Vater des Schriftstellers Urs Widmer, verstarb in Riehen.
  • Jacques Wildberger (1922–2006), Schweizer Komponist, ist in Riehen verstorben.
  • Emil Würmli (1920–2007), Schweizer Komponist, Trompeter und Dirigent, lebte 55 Jahre in Riehen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Iselin, L. Emil: Geschichte des Dorfes Riehen. Festschrift zur Jubiläumsfeier der 400jährigen Zugehörigkeit Riehens zu Basel, Basel 1923.
  • Kaspar, Albin: Häuser in Riehen und ihre Bewohner, Heft I, Riehen 1996; Heft II, Riehen 2000.
  • Raith, Michael: Gemeindekunde Riehen, hg. vom Gemeinderat Riehen, 2. überarbeitete und aktualisierte Aufl., Riehen 1988.
  • Reinhardt, Ursula: Riehen, Basel 1978 (Schweizer Kunstführer, Nr. 250).
  • Riehen, Geschichte eines Dorfes. Zur Feier der 450jährigen Zugehörigkeit Riehens zu Basel, 1522–1972, hg. vom Gemeinderat Riehen, Riehen 1972.
  • Schnyder, Arlette u.a.: Riehen – ein Portrait, Basel 2010.
  • Thommen, Peter: Die Kirchenburg von Riehen. Materialhefte zur Archäologie in Basel 1993, Heft 5, Basel 1993.
  • Anne Nagel, Klaus Spechtenhauser: Riehen. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 2014 (Der Kunstführer der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte). ISBN 978-3-03797-126-0.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Riehen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung nach Geschlecht, Heimat und Gemeinde (XLS, 73 kB). Statistisches Amt des Kantons Basel-Stadt. Abgerufen am 1. August 2014.
  2. L. Emil Iselin: Geschichte des Dorfes Riehen, Basel 1922
  3. Gedenkstätte Riehen. Abgerufen am 4. Dezember 2013.
  4. statistik-bs.ch: [1], Zugriff am 4. Dezember 2013
  5. Basel: Bereicherung: Das Riehener Naturbad ist eröffnet - badische-zeitung.de. Abgerufen am 16. Juni 2014.
  6. wbs.edubs.ch: Die Weiterbildungsschulen Basel-Stadt — Weiterbildungsschule, Zugriff am 31. Januar 2011
  7. wbs-baeumlihof.ch: Die WBS Bäumlihof, Zugriff am 31. Januar 2011
  8. gbbasel.ch: Herzlich willkommen! — Edubs Website, Zugriff am 31. Januar 2011