Riesbach

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Wappen von Riesbach
Wappen von Zürich
Riesbach
Stadtkreis von Zürich
Karte von Riesbach
Koordinaten 684784 / 24548147.3547222222228.5608333333333Koordinaten: 47° 21′ 17″ N, 8° 33′ 39″ O; CH1903: 684784 / 245481
Fläche 4,81 km²
Einwohner 15'607 (31. Mrz. 2012)
Bevölkerungsdichte 3245 Einwohner/km²
Gliederung
Kreis 8
Quartiere

Riesbach ist der am rechten Zürichseeufer liegende Stadtkreis der Stadt Zürich.

Die ehemals selbständige Gemeinde Riesbach wurde 1893 eingemeindet und bildet den heutigen Kreis 8. Administrativ wird Riesbach vom statistischen Amt seit 1971 in die drei Verwaltungseinheiten (Quartiere) Seefeld, Mühlebach und Weinegg geteilt.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung

In Rot ein silbernes Rebmesser mit goldenem Griff

Geschichte[Bearbeiten]

Gemeinde Riesbach innerhalb des Bezirks Zürich vor der Fusion 1893

Die ehemals selbständige Gemeinde Riesbach wurde 1893 eingemeindet und bildete ursprünglich zusammen mit den ehemaligen Gemeinden Fluntern, Hottingen und Hirslanden den Stadtkreis V. Anlässlich der Revision der Stadtkreise von 1913 wurden der Stadtkreis III dreigeteilt und der Stadtkreis V zweigeteilt und die dabei entstandenen Kreise neu durchnummeriert. Der Kreis V wurde zu Kreis 7 umnummeriert, während Riesbach in einen eigenen, neu geschaffenen Kreis 8 umgeteilt wurde.

Die zweite Eingemeindung von 1934 hatte auf Riesbach keinen Effekt, allerdings wurde bei einer weiteren Revision der Stadtkreise im Jahre 1971, unter anderem Riesbach vom Statistischen Amt der Stadt Zürich am Reissbrett in die drei Quartiere Seefeld, Mühlebach und Weinegg unterteilt, die ausschliesslich eine statistische Bedeutung haben.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Am Seeufer

Kirchen und Glaubensgemeinschaften[Bearbeiten]

Reformierte Kirche Neumünster, Kirchturm

In Riesbach sind folgende religiöse Gruppierungen und Kirchen vertreten:[1] Die evangelisch-reformierte Kirche besitzt in Riesbach zwei Kirchen:

Die römisch-katholischen Kirche ist in Riesbach mit der Kirchgemeinde Erlöser vertreten:

Neben den Gotteshäusern der beiden Landeskirchen gibt es in Riesbach folgende Kirchen und religiöse Zentren:

  • Die serbisch-orthodoxe Kirchgemeinde Dreifaltigkeit übernahm 1973 einzelne Räumlichkeiten und 1989 den gesamten Gebäudekomplex des ehemaligen Kirchgemeindehauses und Pfarrhauses der reformierten Kirchgemeinde Neumünster und richtete darin die serbisch-orthodoxe Kirche Hl. Dreifaltigkeit ein.
  • Die erste Moschee der Schweiz wurde in Riesbach an der Forchstrasse erbaut. Es ist dies die Mahmud-Moschee, welche 1962–1963 von Ernst Göhner und Fritz Badertscher erbaut wurde. Betrieben wird sie von der Ahmadiyya-Gemeinschaft.
  • An der Hammerstrasse befindet sich das Buddhistische Zentrum Zürich, welches in der Tradition der Karma-Kagyü-Linie steht, einer der vier grossen buddhistischen Schulen in Tibet.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. zum Folgenden: Robert Schönbächler: Kirchen und Gotteshäuser der Stadt Zürich. Neujahrsblatt Industriequartier/Aussersihl. Zürich 2013, S.87–93