Schwarze Romantik

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Die Schwarze Romantik (auch Schauerromantik) war eine literarische Unterströmung innerhalb der Romantik, die gegen 1793 aufkam. Die Schwarze Romantik zeichnete sich dadurch aus, dass sie irrationale, melancholische Züge besonders betonte und sich auch von der Gestaltung menschlichen Wahnsinns und dem „Bösen“ fasziniert zeigte. Künstler und Autoren der Strömung beschäftigten sich mit der Kehrseite der Romantik, wobei ihre Werke einen düsteren und resignativen oder sogar morbiden Charakter besaßen. Die Schwarze Romantik ist nicht allein eine Unterströmung der Romantik, sondern auch ein häufig verwendetes Element in romantischen Werken.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Charakteristika der Schwarzen Romantik

  • abseitig-exzessiv
  • schaurig-dämonisch
  • satanisch
  • phantastisch
  • grotesk
  • verfeinert-dekadenter Ästhetizismus in das Erotisch-Sensitive und Übersteigert-Morbide

[Bearbeiten] Entwicklung

Ende des 18. Jahrhunderts bildete sich in England eine eigene Stilrichtung aus, die Gothic-Novel, die sich mit Schauerromanen beschäftigte. Ein besonderes Werk dieser Strömung stellt der stark von der englischen Dichtung beeinflusste romantische Roman „Nachtwachen“ dar, den Ernst August Friedrich Klingemann unter dem Pseudonym „Bonaventura“ veröffentlichte.

In Anlehnung an die Schwarze Romantik bezeichnet man auch eine Splitterkultur der Gothic- und Dark-Wave-Szene als Schwarzromantiker.

[Bearbeiten] Motive der Schwarzen Romantik

[Bearbeiten] Vertreter der Schwarzen Romantik

Autoren

Künstler

[Bearbeiten] Literatur

  • Mario Praz: Liebe, Tod und Teufel. Die schwarze Romantik. München, 1963. ISBN 342304375X. Die bis heute umfangreichste Monographie zum Thema.
  • Karin Gollesch: Nachtseiten. Die "Schwarze Romantik" in der deutschsprachigen Prosaepik. Wien, Univ., Dipl.-Arb. 2004.

[Bearbeiten] Weblinks

Nachtwachen des Bonaventura

Schwarze Romantik

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