Trabitz

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum Stadtteil Trabitz von Calbe siehe Trabitz (Calbe)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Trabitz
Trabitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Trabitz hervorgehoben
49.80166666666711.895555555556455Koordinaten: 49° 48′ N, 11° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Neustadt an der Waldnaab
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Pressath
Höhe: 455 m ü. NHN
Fläche: 26,96 km²
Einwohner: 1300 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92724
Vorwahl: 09644
Kfz-Kennzeichen: NEW, ESB, VOH
Gemeindeschlüssel: 09 3 74 148
Gemeindegliederung: 20 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kurbersdorfer Straße 1
92724 Trabitz
Webpräsenz: www.trabitz.de
Bürgermeister: Dieter Klein (CSU)
Lage der Gemeinde Trabitz im Landkreis Neustadt an der Waldnaab
Landkreis Bayreuth Landkreis Schwandorf Weiden in der Oberpfalz Landkreis Tirschenreuth Landkreis Amberg-Sulzbach Georgenberg Neustadt am Kulm Pressath Trabitz Eschenbach in der Oberpfalz Bechtsrieth Windischeschenbach Weiherhammer Waldthurn Waidhaus Vohenstrauß Theisseil Tännesberg Störnstein Schwarzenbach (Oberpfalz) Schlammersdorf Schirmitz Püchersreuth Pirk Parkstein Neustadt an der Waldnaab Mantel (Markt) Luhe-Wildenau Leuchtenberg Kohlberg (Oberpfalz) Kirchenthumbach Kirchendemenreuth Irchenrieth Grafenwöhr Flossenbürg Floß (Oberpfalz) Etzenricht Eslarn Altenstadt an der Waldnaab Speinsharter Forst Manteler Forst Vohenstrauß Heinersreuther Forst Tschechien Vorbach Speinshart Moosbach (Oberpfalz)Karte
Über dieses Bild

Trabitz ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Pressath.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Trabitz liegt im Tal der Haidenaab, nordwestlich von Pressath.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Trabitz (bis 1978 Gemeinde Preißach) hat 20 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Burkhardsreuth mit Pfarrkirche St. Jakob, im Hintergrund der Rauhe Kulm.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Besiedelung der Gegend erfolgte bereits vor mehr als 800 Jahren durch Slawen. Burkhardsreuth feierte im Jahr 1986 sein 800-jähriges Bestehen. Größter Grundherr in Preißach, Pichlberg und Feilersdorf war bis zur Säkularisation 1803 das Prämonstratenserkloster Speinshart. Die Familie Hirschberg hatte von 1625 bis in das 19. Jahrhundert das Landsassengut Weihersberg in ihrem Besitz. 1808/10 wurde der Steuerdistrikt Preißach gebildet, zu dem auch Trabitz gehörte. Die politische Gemeinde Preißach wurde 1818 durch das Gemeindeedikt in Bayern errichtet.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Die heutige Gemeinde Trabitz wurde am 1. Juli 1972 während der Gebietsreform aus der ehemaligen Gemeinde Preißach, der Gemeinde Weihersberg und Gebietsteilen der Gemeinde Pichlberg gebildet.[3] Am 1. Januar 1975 kamen Feilersdorf und Weihersberg hinzu. Die Kommune hieß Gemeinde Preißach. Am 20. Oktober 1978 wurde sie nach dem Ortsteil Trabitz umbenannt[4], wo schon seit 1962 die Gemeindeverwaltung ihren Sitz hat.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Von Silber und Rot geteilt, oben ein springender roter Hirsch, unten ein silberner Turm. Die Gemeinde führt das Wappen seit 1985[5].

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Trabitz

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Trabitz hat einen Bahnhof an der Regionalbahnstrecke Kirchenlaibach-Weiden, die von der Agilis bedient wird.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Größter Arbeitgeber der Gemeinde ist der französische Automobilzulieferer Faurecia mit einem Werk in Trabitz. Der Betrieb war früher Teil der Leistritz Group (Nürnberg)

Bildung[Bearbeiten]

  • Schulverband Grund und Mittelschule am Rauhen Kulm. Seit dem Schuljahr 2011/12 ist Speinshart der einzige Schulstandort.
  • Kindergarten in Trabitz

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111107/182234&attr=OBJ&val=985
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 460.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 652.
  5. http://www.pressath.de/index.php?option=com_content&task=view&id=118&Itemid=487

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Trabitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien