U-17-Fußball-Europameisterschaft 2012

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Dieser Artikel behandelt die U-17-Fußball-Europameisterschaft 2012 der Männer. Für den Wettbewerb der Frauen siehe U-17-Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2012.
U-17-Fußball-Europameisterschaft 2012
UEFA Under 17 Championship 2012
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Anzahl Nationen (von 52 Bewerbern)
Europameister NiederlandeNiederlande Niederlande (2. Titel)
Austragungsort SlowenienSlowenien Slowenien
Eröffnungsspiel 4. Mai 2012
Endspiel 16. Mai 2012
Spiele 15
Tore 28 (∅: 1,87 pro Spiel)
Torschützenkönig DeutschlandDeutschland Max Meyer (3 Tore)
Gelbe Karten 61 (∅: 4,07 pro Spiel)
Gelb-Rote Karten (∅: 0,2 pro Spiel)
Rote Karten (∅: 0,07 pro Spiel)

Die Endrunde der 30. U-17-Fußball-Europameisterschaft fand vom 4. bis 16. Mai 2012 in Slowenien statt.[1] Im Finale standen sich die beiden Finalisten des Vorjahres Deutschland und die Niederlande erneut gegenüber und wieder konnten die Niederländer gewinnen.

Qualifikation[Bearbeiten]

52 U-17-Nationalteams - und damit außer Gastgeber Slowenien alle Mitglieder der UEFA - nahmen an der ersten Qualifikationsrunde teil. Gastgeber Slowenien war als einzige Mannschaft automatisch für die Endrunde gesetzt.

Die erste Qualifikationsrunde begann am 21. September 2011 und wurde am 2. November 2011 abgeschlossen. Die Eliterunde begann am 20. März 2012 und endete am 31. März 2012.

In der ersten Qualifikationsrunde konnten sich Deutschland und die Schweiz durchsetzen und die Eliterunde erreichen. Deutschland gewann alle seine drei Spiele ohne Gegentor - 5:0 gegen Gastgeber Estland, 1:0 gegen Albanien und 2:0 gegen die Slowakei. Die Schweizer endeten auf Platz 2 in ihrer Gruppe nach Sieg (5:1) gegen Island, Unentschieden (0:0) gegen Griechenland und Niederlage (2:3) gegen Gastgeber Israel. Österreich verfehlte die Qualifikation in seiner Gruppe, als sie ein Sieg (2:0 gegen Zypern) und zwei Niederlangen (1:2 gegen Gastgeber Dänemark und 2:3 gegen Italien) errungen haben.

In der Eliterunde setzte sich Deutschland als Gastgeber mit zwei Siegen (4:0 gegen der Türkei und 2:1 gegen Bulgarien) und einem Unentschieden (0:0 gegen Portugal) souverän als Tabellenerster durch. Die Schweizer Spieler verloren alle ihre Spiele (0:2 gegen Schweden, 1:2 gegen Gastgeber Frankreich und Italien) und endeten auf dem letzten Platz.

Modus[Bearbeiten]

Die acht qualifizierten Mannschaften wurden auf zwei Gruppen zu je vier Mannschaften aufgeteilt. Innerhalb der Gruppen spielte jede Mannschaft einmal gegen jede andere. Die Gruppensieger und Gruppenzweiten erreichten das Halbfinale. Deren Sieger erreichten das Finale; Platz drei wurde nicht ausgespielt. Die reguläre Spielzeit betrug zweimal 40 Minuten. Ab dem Halbfinale folgte nach unentschiedenem Spielstand nach der regulären Spielzeit keine Verlängerung, sondern direkt im Anschluss ein Elfmeterschießen.

Teilnehmer[Bearbeiten]

An der Endrunde nahmen die folgenden acht Teams teil:

DFB-Auswahl[Bearbeiten]

Nr. Spieler Verein
01 Oliver Schnitzler Bayer 04 Leverkusen
02 Pascal Itter 1. FC Nürnberg
03 Jeremy Dudziak Borussia Dortmund
04 Marian Sarr Bayer 04 Leverkusen
05 Niklas Süle TSG 1899 Hoffenheim
06 Nico Brandenburger Borussia Mönchengladbach
07 Julian Brandt VfL Wolfsburg
08 Leon Goretzka Kapitän der Mannschaft VfL Bochum
09 Said Benkarit Borussia Dortmund
10 Max Meyer FC Schalke 04
11 Max Dittgen FC Schalke 04
12 Marvin Schwäbe Eintracht Frankfurt
14 Marc-Oliver Kempf Eintracht Frankfurt
15 Kevin Akpoguma Karlsruher SC
16 Niklas Stark 1. FC Nürnberg
19 Timo Werner VfB Stuttgart
20 Marc Stendera Eintracht Frankfurt
22 Felix Lohkemper VfB Stuttgart

Austragungsorte[Bearbeiten]

Die Endrundenspiele wurden in vier Städten ausgetragen, der Landeshauptstadt Ljubljana (Stadion Stožice), sowie in Maribor (Ljudski vrt), Domžale (Stadion Domžale) und Lendava (Športni park Lendava).[3]

Vorrunde[Bearbeiten]

Die Vorrunde wurde in zwei Gruppen mit jeweils vier Teams ausgetragen. Die zwei Gruppensieger und Zweitplatzierten qualifizierten sich für das Halbfinale. Bei Punktgleichheit entschied zuerst der direkte Vergleich und danach die Tordifferenz über die Rangfolge.

Gruppe A[Bearbeiten]

Rang Land Tore Punkte
1 DeutschlandDeutschland Deutschland 5:0 9
2 GeorgienGeorgien Georgien 2:2 4
3 FrankreichFrankreich Frankreich 3:6 2
4 IslandIsland Island 2:4 1
Fr., 4. Mai 2012, 18:30 in Ljubljana
Georgien Deutschland 0:1 (0:0)
Fr., 4. Mai 2012, 20:30 in Domžale
Frankreich Island 2:2 (1:0)
Mo., 7. Mai 2012, 17:30 in Domžale
Frankreich Georgien 1:1 (0:1)
Mo., 7. Mai 2012, 18:30 in Ljubljana
Island Deutschland 0:1 (0:1)
Do., 10. Mai 2012, 19:30 in Ljubljana
Deutschland Frankreich 3:0 (0:0)
Do., 10. Mai 2012, 19:30 in Domžale
Island Georgien 0:1 (0:0)

Gruppe B[Bearbeiten]

Rang Land Tore Punkte
1 NiederlandeNiederlande Niederlande 3:1 5
2 PolenPolen Polen 2:1 5
3 BelgienBelgien Belgien 3:2 4
4 SlowenienSlowenien Slowenien 3:7 1
Fr., 4. Mai 2012, 14:00 in Lendava
Polen Belgien 1:0 (0:0)
Fr., 4. Mai 2012, 20:15 in Maribor
Slowenien Niederlande 1:3 (0:2)
Mo., 7. Mai 2012, 17:00 in Maribor
Niederlande Belgien 0:0
Mo., 7. Mai 2012, 20:15 in Lendava
Slowenien Polen 1:1 (1:1)
Do., 10. Mai 2012, 17:30 in Maribor
Belgien Slowenien 3:1 (1:1)
Do., 10. Mai 2012, 17:30 in Lendava
Niederlande Polen 0:0

Finalrunde[Bearbeiten]

Halbfinale[Bearbeiten]

So., 13. Mai 2012, 17:30 in Ljubljana
DeutschlandDeutschland Deutschland PolenPolen Polen 1:0 (1:0)
So., 13. Mai 2012, 20:30 in Ljubljana
NiederlandeNiederlande Niederlande GeorgienGeorgien Georgien 2:0 (0:0)

Finale[Bearbeiten]

Mi., 16. Mai 2012, 18:00 in Ljubljana
DeutschlandDeutschland Deutschland NiederlandeNiederlande Niederlande 1:1 (0:0), 4:5 i.E.

Beste Torschützen[Bearbeiten]

Platz Spieler Tore
1 DeutschlandDeutschland Max Meyer
3
2 DeutschlandDeutschland Leon Goretzka
2
3 23 Spieler
1

Beste Spieler[Bearbeiten]

Von den UEFA.com-Reportern wurden zehn Spieler als beste Spieler der EM gewählt, wobei von jeder Mannschaft mindestens ein Spieler nominiert wurde. [4] Von den beiden Finalisten wurden je zwei Spieler nominiert.

  • Tor: DeutschlandDeutschland Oliver Schnitzler
  • Abwehr: IslandIsland Hjörtur Hermannsson, PolenPolen Gracjan Horoszkiewicz, BelgienBelgien Sébastien Locigno, GeorgienGeorgien Otar Kakabadze
  • Mittelfeld: NiederlandeNiederlande Nathan Aké, SlowenienSlowenien Dino Hotič, NiederlandeNiederlande Thom Haye, FrankreichFrankreich Mohamed Chemlal
  • Angriff: DeutschlandDeutschland Max Meyer

Fairplay-Auszeichnung[Bearbeiten]

  • Deutschland

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. uefa.com: Slowenien und Slowakei U17-Gastgeber
  2. Ungarn hat Protest eingelegt [1]
  3. Foto: "Ne glede na mnenje večnih negativcev gre slovenskemu nogometu dobro" (Radio Televizija Slovenija)
  4. Zehn Stars der U17-Europameisterschaft