Viola Davis

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Viola Davis in New York City (2010)

Viola Davis (* 11. August 1965 in Saint Matthews, South Carolina) ist eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Viola Davis schloss die Juilliard School sowie ein Studium der Theaterkunst am Rhode Island College ab.[1] Sie debütierte an der Seite von Tony Goldwyn, Timothy Hutton und Sarah Jessica Parker in einer kleinen Nebenrolle im Filmdrama The Substance of Fire aus dem Jahr 1996. In der Fernsehkomödie The Pentagon Wars (1998) spielte sie eine der größeren Rollen.

2001 erhielt Davis für ihre Rolle im Theaterstück King Hedley II den Tony Award.[1] Ihre Rolle im Science-Fiction-Film Solaris (2002) von Steven Soderbergh, in dem sie an der Seite von George Clooney und Natascha McElhone in einer größeren Rolle auftrat, brachte ihr 2003 eine Nominierung für den Black Reel Award. Für ihre Rolle im Filmdrama Antwone Fisher (2002) wurde sie 2003 für den Independent Spirit Award nominiert. 2005 gewann sie für die Rolle im Theaterstück Intimate Apparel den Los Angeles Drama Critics Circle Award.[1] Im Filmdrama The Architect (2006) übernahm sie neben Anthony LaPaglia, Isabella Rossellini und Hayden Panettiere eine der größeren Rollen. Für den Part einer verzweifelten Mutter in John Patrick Shanleys Theaterverfilmung Glaubensfrage (2008), deren Sohn angeblich von einem katholischen Priester missbraucht wurde, erhielt sie den Preis des National Board of Review und Nominierungen für den Oscar und Golden Globe. Im Film Knight and Day mit Tom Cruise und Cameron Diaz spielte sie die Rolle einer CIA-Abteilungsleiterin. Nur wenige Monate später feierte der Erfolgsfilm Eat Pray Love Premiere, in dem sie an der Seite von Julia Roberts, Javier Bardem und James Franco auftrat. 2011 spielte Davis die Hauptrolle im mehrfach oscar-nominierten Rassismusdrama The Help. Für den Part der schwarzen Haushälterin Aibileen Clark zur Zeit der Rassentrennung der 1960er wurde sie für den Oscar 2012 als Beste Hauptdarstellerin nominiert, musste sich aber gegen Meryl Streep geschlagen gegen, mit welcher Davis bereits im Film Glaubensfrage zusammen spielte. Kurze Zeit später spielte sie die gewichtige Nebenrolle der Abby Black im ebenfalls oscar-nominierten Drama Extrem laut & unglaublich nah. Im Februar 2012 bekam sie die Hauptrolle in dem Drama Beautiful Creatures, welches auf dem gleichnamigen Buchreihe von Kami Garcia und Margaret Stohl beruht.[2]

Davis ist seit 2003 mit dem Schauspieler Julius Tennon verheiratet und hat zwei Kinder.[1]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Davis gemeinsam mit Ehemann Julius Tennon bei der Oscarverleihung 2009

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Viola Davis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Biografie in der IMDb, abgerufen am 11. Dezember 2007
  2. Viola Davis is One of the Beautiful Creatures, Dread Central, (Zugriff am 3. Februar 2012)