Škoda Octavia II

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Škoda
Škoda Octavia Limousine (2004–2009)

Škoda Octavia Limousine (2004–2009)

Octavia (Typ 1Z)
Produktionszeitraum: 2004–2013[1]
Klasse: Kompaktklasse, Mittelklasse
Karosserieversionen: Kombilimousine[2], Kombi
Motoren: Ottomotoren:
1,2–2,0 Liter
(55–147 kW)
Dieselmotoren:
1,6−2,0 Liter
(77–125 kW)
Länge: 4572–4579 mm
Breite: 1769 mm
Höhe: 1447–1520 mm
Radstand: 2578 mm
Leergewicht: 1305–1545 kg
Vorgängermodell: Škoda Octavia I
Nachfolgemodell: Škoda Octavia III
Sterne im Euro NCAP-Crashtest[3] Crashtest-Stern 4.svg

Der Škoda Octavia II war die zweite Generation des Octavia und wurde im Februar 2004 eingeführt. Er basierte auf der Plattform des Volkswagen-Konzerns PQ35, auf der unter anderem auch Audi A3 8P, Seat Leon II und Seat Altea sowie VW Golf V, VW Golf VI, VW Golf Plus und VW Touran I aufbauten. Das Kraftfahrt-Bundesamt ordnet den Octavia in das Segment Kompaktklasse ein.[4] Dagegen ordnet die Fachpresse den Octavia zum Teil in das Segment Mittelklasse ein.

Neben einer neuen Motorenpalette, die sich der Octavia II mit anderen Modellen seiner Plattform teilt, unterscheiden ihn Karrosserieänderungen sowie mehr Beinfreiheit im Fond und erhöhte Bodenfreiheit bei Vorder- und Rückseite, um das Risiko des Aufsetzens an Bodenwellen und hohen Bordsteinkanten zu verringern, von seinem Vorgängermodell Octavia I.

2006 gewann der Octavia Combi den red dot design award in der Kategorie Produktdesign. Produziert wird der Octavia in Europa in den Werken Mladá Boleslav und Vrchlabí in Tschechien und von 2008 bis 2010 auch in Bratislava in der Slowakei.

In Indien wurde die zweite Generation des Octavia als Laura vermarktet, um ihn von der ersten Generation zu unterscheiden.[5] In Österreich gibt es eine Lieferwagenversion des Octavias namens Praktik.[6]

Das Kofferraumvolumen beträgt beim Combi 580 Liter (1630 Liter bei umgeklappter Rückbank) und bei der Limousine 560 Liter (1430 Liter bei umgeklappter Rückbank).

Modellgeschichte[Bearbeiten]

  • 02.2004: Einführung der Octavia II als Limousine.
  • 01.2005: Einführung des Combi.
  • 05.2006: Das ESP wird um die Funktion Dynamic Steering Control erweitert. Des Weiteren wird die Aufpreisliste um die Berganfahrhilfe (Hill Hold Control) ergänzt. Der vormals 55 kW 1,4-16V-Benziner leistet nun 59 kW.
  • 08.2006: Der höhergelegte, mit Kunststoff beplankte und mit permanentem Allradantrieb ausgestattete Octavia Scout wird vorgestellt.
  • 06.2007: Der 1.9 TDI ist mit DPF erhältlich. Das Radio Stream wird mit einer MP3-Funktion ergänzt.
  • 11.2007: Škoda bietet mit dem Octavia Combi II 1,6 l CNG erstmals ein Fahrzeug mit bivalentem Antrieb Erdgas/Benzin an.[7]
  • 01.2008: Der 2.0 FSI wird teilweise durch den 1.8 TFSI ersetzt. Abbiegelicht und eine silbernfarbene Dachreling sind aufpreispflichtig bestellbar.
  • 05.2008: Der 2,0 Liter Diesel im Octavia RS ist als erster vom Pumpe-Düse-System auf Common-Rail-Einspritzung umgestellt und kann wahlweise mit DSG-Getriebe bestellt werden. Alle Motoren sind jetzt mit DSG-Getriebe erhältlich.
  • 01.2009: Einführung des Faceliftes. Neuerungen sind Xenonscheinwerfer mit Kurvenlicht und Nebelscheinwerfer mit integriertem Tagfahrlicht. Serienmäßig werden die vordere Kopfstützen mit Schleudertraumaschutz ergänzt. Der Innenraumes auch im Octavia RS wird im Design angepasst, in Verbindung mit DSG-Getriebe mit Schaltwippen am neuen Drei-Speichen-Multifunktionslenkrad. Der 1.4 TSI mit 90 kW ersetzt den 1.6 FSI.
  • 06.2009: Der 1.9 TDI wird teilweise durch den gleichstarken 1.6 TDI CR ersetzt.
  • 02.2010: Der 1.6 MPI mit 75 kW wird durch den 1.2 TSI mit 77 kW ersetzt.
  • 05.2010: Der 2.0 TDI mit 103 kW wurde von Pumpe-Düse auf Common-Rail umgestellt.
  • 12.2010: Die Ursprungsversion, welche von Frühjahr 2004 bis Anfang 2009 produziert wurde, ist als neuer Octavia Tour bestellbar.[8]
  • 09.2011: Umbenennung der Ausstattungsvarianten Classic und Ambiente in Active und Ambition.
  • 04.2012: Die Modellvariante Scout wird aus dem Programm genommen.
  • 05.2012: Der Octavia Tour wird aus dem Programm genommen.
  • 01.2013: Die Baureihe wird durch Octavia III ersetzt.


Motoren[Bearbeiten]

Für den Octavia Combi sind wahlweise Motoren 1.8 TSI (118 kW), 2.0 FSI (110 kW), 1.6 TDI (77 kW), 1.9 TDI (77 kW) und 2.0 TDI (103 kW) mit einem Allradantrieb (4x4) erhältlich.

Ottomotoren
Modell Zylinder/
Ventile pro
Zylinder
Hubraum
cm³
Max. Leistung Max. Drehmoment Motorkennung Getriebe Abgasnorm 0-100 km/h Vmax
km/h
Bauzeitraum
1.2 TSI 4/2 1197 77 kW (105 PS) bei 5000/min 175 Nm bei 1550–4100/min CBZB M6, DSG7 Euro 5 10,8 s 192 km/h 02/2010–01/2013
1.4 16V [B 1] 4/4 1390 55 kW (75 PS) bei 5000/min 126 Nm bei 3800/min BCA M5 Euro 4 15,5 s 170 km/h 05/2004–05/2006
1.4 16V [B 2] 4/4 1390 59 kW (80 PS) bei 5000/min 132 Nm bei 3800/min BUD M5 Euro 4 14,2 s 173 km/h 05/2006–11/2010
1.4 16V 4/4 1390 59 kW (80 PS) bei 5000/min 132 Nm bei 3800/min CGGA M5 Euro 5 14,2 s 173 km/h 11/2010–01/2013
1.4 TSI 4/4 1390 90 kW (122 PS) bei 5000/min 200 Nm bei 1500–4000/min CAXA M6, DSG7 Euro 5 9,7 s 203 km/h 11/2008–01/2013
1.6 MPI 4/2 1595 75 kW (102 PS) bei 5600/min 148 Nm bei 3800/min BGU, BSE, BSF, CCSA, CMXA M5, A6 Euro 4/5 12,3 s 190 km/h 05/2004–01/2013
1.6 LPG 4/2 1595 75 kW (102 PS) bei 5600/min[B 3]
72 kW (98 PS) bei 5600/min[B 4]
148 Nm bei 3800/min[B 3]
144 Nm bei 3800/min[B 4]
CHGA M5 Euro 4 (bis 12/2010)
Euro 5 (ab 01/2011)
12,3 s[B 3] 190 km/h[B 3] 08/2009–01/2013
1.6 FSI 4/4 1598 85 kW (115 PS) bei 6000/min 155 Nm bei 4000/min BLF M5, A6 Euro 4 11,2 s 198 km/h 02/2004–10/2008
1.8 TSI[B 5] 4/4 1798 112 kW (152 PS) bei 4300–6200/min 250 Nm bei 1500–4200/min CDAB M6, DSG6 Euro 5 8,1 s 219 km/h 03/2009–01/2013
1.8 TSI 4/4 1798 118 kW (160 PS) bei 5000–6200/min 250 Nm bei 1500–4200/min BYJ, BZB M6 Euro 4 8,1 s 223 km/h 04/2007–10/2008
1.8 TSI [B 6] 4/4 1798 118 kW (160 PS) bei 4500–6200/min 250 Nm bei 1500–4500/min CDAA M6, DSG7 Euro 5 7,8 s 223 km/h 11/2008–01/2013
2.0 FSI [B 6] 4/4 1984 110 kW (150 PS) bei 6000/min 200 Nm bei 3500/min BLR, BLX, BVX, BVY M6, A6[B 7] Euro 4 9,3 s 213 km/h 11/2004–10/2008
2.0 FSI [B 6] [B 8] 4/4 1984 110 kW (150 PS) bei 5800/min 200 Nm bei 3500/min BVZ, BLY M6, A6[B 7] Euro 2 9,3 s 213 km/h 11/2004–10/2008
2.0 TFSI [B 9] 4/4 1984 147 kW (200 PS) bei 5100–6000/min 280 Nm bei 1800–5000/min BWA M6 Euro 4 7,3 s 240 km/h 10/2005–10/2008
2.0 TSI [B 9] 4/4 1984 147 kW (200 PS) bei 5100–6000/min 280 Nm bei 1700–5000/min CAWB, CCZA M6, DSG6 Euro 5 7,2 s 242 km/h 11/2008–01/2013
  1. Nur für Limousine
  2. Nur für Limousine, ab 01/2009 auch für Combi
  3. a b c d Beim Benzinbetrieb
  4. a b Beim LPG-Betrieb
  5. Nur für einige Exportländer und das Sondermodell FAMILY
  6. a b c Auch als Scout erhältlich
  7. a b Ab Modelljahr 2008 nur noch mit Automatikgetriebe und als 4x4 und Scout erhältlich
  8. Für ROZ 95 ausgelegte Version des 2.0 FSI. Nur für einige Exportländer.
  9. a b Nur für Octavia RS
Dieselmotoren
Modell Zylinder/
Ventile pro
Zylinder
Hubraum
cm³
Max. Leistung Max. Drehmoment Motorkennung Getriebe Abgasnorm 0-100 km/h Vmax
km/h
Bauzeitraum
1.6 TDI DPF (CR) 4/4 1598 77 kW (105 PS) bei 4400/min 250 Nm bei 1500–2500/min CAYC M5[D 1], DSG7 Euro 5 11,3 s 191 km/h 06/2009–01/2013
1.9 TDI (PD) 4/2 1896 77 kW (105 PS) bei 4000/min 250 Nm bei 1900/min BJB, BKC, BXE, BLS M5[D 1], DSG6 Euro 3/4 11,8 s 192 km/h 02/2004–10/2010
2.0 TDI (PD) [D 2] 4/2 1968 77 kW (105 PS) bei 3600/min 275 Nm bei 1750–2500/min CHWA M6 Euro 4 11/2008–10/2010
2.0 TDI (CR) 4/4 1968 81 kW (110 PS) bei 4200/min 250 Nm bei 1500–2500/min CLCA M6 Euro 5 11,0 s 195 km/h 03/2010–01/2013
2.0 TDI (CR) [D 3] 4/4 1968 81 kW (110 PS) bei 4200/min 280 Nm bei 1750–2750/min CFHF M6 Euro 5 11,6 s 189 km/h 02/2011–01/2013
2.0 TDI (PD) [D 4] 4/4 1968 100 kW (136 PS) bei 4000/min 320 Nm bei 1750–2500/min AZV M6, DSG6 Euro 4 9,7 s 206 km/h 02/2004–05/2010
2.0 TDI (PD) 4/4 1968 103 kW (140 PS) bei 4000/min 320 Nm bei 1750–2500/min BKD M6, DSG6 Euro 4 9,6 s 208 km/h 02/2004–05/2010
2.0 TDI DPF (PD) [D 5] 4/2 1968 103 kW (140 PS) bei 4000/min 320 Nm bei 1800–2500/min BMM M6, DSG6 Euro 4 9,6 s 208 km/h 11/2005–05/2010
2.0 TDI DPF (CR) [D 5] 4/4 1968 103 kW (140 PS)[D 6] bei 4200/min 320 Nm bei 1750–2500/min CFHC M6, DSG6 Euro 5 9,5 s 211 km/h 03/2010–01/2013
2.0 TDI DPF (PD) [D 7] 4/4 1968 125 kW (170 PS)[D 8] bei 4200/min 350 Nm bei 1800–2500/min BMN M6 Euro 4 8,5 s 225 km/h 04/2006–05/2008
2.0 TDI DPF (CR) [D 7] 4/4 1968 125 kW (170 PS)[D 8] bei 4200/min 350 Nm bei 1750–2500/min CEGA M6, DSG6 Euro 5 8,3 s 226 km/h 05/2008–01/2013
  1. a b Beim 4x4 M6
  2. Nur für einige Exportländer
  3. Nur als 4x4 erhältlich
  4. Nicht auf dem deutschen Markt erhältlich
  5. a b Auch als Scout erhältlich
  6. Für einige Exportländer 100 kW (136 PS)
  7. a b Nur für Octavia RS
  8. a b Für einige Exportländer 120 kW (163 PS)

Außenlackierungen[Bearbeiten]

Dies sind die damals bestellbaren Lackfarben des Octavia 1Z, die erste Farbzeile zeigt dabei die Farben, die nur mit dem normalen Serienfahrzeug bestellt werden können, die zweite Zeile zeigt all die Farben, mit denen der Octavia RS bestellt werden kann. Darunter sind auch Farben, die für das Serienfahrzeug verfügbar sind.

Dynamic Blau Aqua-Blau Metallic Arctic-Grün Metallic Diamant-Silber metallic Sahara-Beige Metallic Cappuccino-Beige Metallic Flamenco-Rot Metallic Satin-Grau Metallic Storm-Blau Metallic
Candy-Weiß Corrida-Rot Sprint-Gelb Anthrazit-Grau Metallic Black-Magic Perleffekt Brilliant-Silber Metallic Race-Blau Metallic Platin-Grau Metallic Rallye-Grün Metallic

Facelift[Bearbeiten]

Am 3. Januar 2009 erfolgte der Marktstart der überarbeiteten Version des Octavia, die Škoda im Oktober 2008 auf der Mondial de l’Automobile in Paris vorstellte.

Dabei wurde das ab Ende 2008 bestellbare Fahrzeug sowohl optisch, als auch technisch überarbeitet. An der Front wurde die Form der Scheinwerfer und Nebelleuchten verändert, die Motorhaube stärker konturiert und der Kühlergrill abgeändert. Außerdem wurde der untere Lufteinlass verschmälert und die Stoßleisten aus schwarzem Kunststoff entfielen. Weiterhin erhielt das überarbeitete Modell größere Außenspiegel und lackierte Seitenschutzleisten. Am Heck wurde das Design der Rückleuchten modifiziert und die Reflektoren befanden sich nun – wie bereits zuvor bei den RS-Modellen – im unteren Teil des nun komplett in Wagenfarbe lackierten Stoßfängers, dessen Form ebenfalls verändert wurde. Des Weiteren standen neue Außenlackierungen und Leichtmetallräder zur Verfügung.

Im Innenraum gab es andere Sitzbezüge und höherwertige Materialien. Ebenfalls verändert wurden die Bedieneinheit für die Klimaanlage, resp. die Klimaautomatik, die Audioanlage, das Lenkrad und die Instrumententafel. Die Modelle RS und Scout wurden erst im Mai 2009 optisch angepasst.

Als neue Motorisierung gab es den 1.4 TSI mit 90 kW (122 PS), der, wie nun alle TSI-Motoren, mit dem Siebenstufen-DSG-Getriebe kombiniert werden kann. Ebenso waren optional Xenonscheinwerfer mit Kurvenlicht und serienmäßig vordere Kopfstützen mit Schleudertraumaschutz erhältlich.[9] Es gibt auch eine GreenLine-Version mit einem 1,6-TDI-Motor mit 77 kW.

Octavia RS[Bearbeiten]

Ab September 2005 war der sportlichere Octavia RS, in Großbritannien und Irland vRS, sowohl als Combi als auch als Limousine erhältlich. Die Benzinversion mit 147 kW (200 PS) wurde im August 2006 durch einen Diesel mit 125 kW (170 PS) ergänzt. Unterschiede zum Serienfahrzeug sind die serienmäßigen Xenonscheinwerfer sowie eine geänderte Frontpartie mit größerer Kühlluftöffnung und eine geänderte Heckschürze mit Rückstrahlern. Auf Grund der stärkeren Motorisierung wurden die Bremsscheiben auf 312 mm Durchmesser vergrößert. Der 125-kW-Diesel wurde ab Mitte 2006 als Pumpe-Düse-Motor ausgeliefert und Mitte 2008 durch einen 125-kW-Common-Rail Diesel ersetzt.

Anfang 2009 erlebte der Octavia RS ein Facelift im Innenraum und eine optische Überarbeitung. Hierbei wird die neu gestaltete Klimaanlage Climatronic, die neuen Musiksysteme, sowie die geänderte Tachoeinheit übernommen. Zudem findet auch ein neues Drei-Speichen-Sportlenkrad Einzug in den Innenraum. In Verbindung mit dem DSG-Getriebe wird ein Drei-Speichen-Multifunktionslenkrad mit Schaltwippen angeboten. Äußerlich wurde insbesondere die Frontpartie, die Schürze und die Leuchten sowie die Spiegel überarbeitet.

Im Winter 2009 ist ein Fahrer mit einem Octavia Combi RS auf dem Dach der Stadtkirche Limbach nach einem 30 bis 40 Meter weiten Flug gelandet.[10]

Octavia Scout[Bearbeiten]

Ab 2007 war mit dem Octavia Scout eine Soft-Offroad-Variante des Octavia im Angebot. Dieser bietet durch Allradantrieb und erhöhte Bodenfreiheit eine verbesserte Geländetauglichkeit. Die Karosseriehöherlegung wurde gegenüber dem Octavia 4x4 um weitere vier Zentimeter auf nunmehr 18 cm gesteigert. Die Kraftverteilung auf alle vier Räder erfolgt über eine Haldex-Lamellenkupplung. Diese Antriebseinheit kam auch im Golf V und im A3 von Audi zum Einsatz.

Er war mit zwei Benzinmotoren mit 1.8 TSI 118 kW (160 PS) und 2.0 FSI 110 kW (150 PS) sowie mit einem Dieselmotor mit 2.0 TDI 103 kW (140 PS) erhältlich.

Anfang 2009 wurde auch der Octavia Scout überarbeitet und dem aktuellen Markendesign angepasst. Im April 2012 wurde diese Modellvariante eingestellt.


Octavia Tour[Bearbeiten]

Škoda Octavia Tour (2010–2012)
Innenraum des Octavia Tour

Von Ende 2010 bis Mitte 2012 wurde die erste Version der zweiten Generation des Octavia in einigen Ländern (z.B. Tschechien, Slowakei, Polen, Ungarn, Slowenien, Bulgarien) als Tour-Version verkauft. Er galt als Nachfolger des ersten Octavia Tour, welcher parallel bis 2010 mit der neuen Generation produziert wurde.

Der zweite Octavia Tour besitzt die etwas einfachere Innenausstattung des modizierten Octavia II, wie fehlende Chromapplikationen an Schalthebel, Lenkrad und Türgriffen, sowie eine fehlende Abdeckkappe im oberen Mittelfach des Armaturenbretts, jedoch das bis auf die unlackierten Kunststoffaußenspiegel und -Türgriffe und die fehlenden Seitenschutzleisten gleiche äußere Design der ersten Octavia-II-Versionen. Er war in Europa nur mit 1.4 59 kW (80 PS) und 1.6 75 kW (102 PS) Benzinmotoren erhältlich.[11]

Die Produktion des Octavia Tour II wurde mit Auslauf des Modelljahrs 2012 (KW21/2012) eingestellt. Wie vom damaligen Škoda-Chef Reinhard Jung [12] angekündigt, füllt der Škoda Rapid ab 2013 statt des Tour die Lücke zwischen Škoda Fabia II und dem Škoda Octavia III.

Octavia Green E Line[Bearbeiten]

Im Jahr 2010 wurde auf dem Pariser Autosalon ein Konzeptfahrzeug mit Elektroantrieb auf Basis des Octavia vorgestellt. Der Hersteller gab an, dass mit den 180 Lithium-Ionen-Zellen eine Reichweite von 140 Kilometern erzielbar sei. Der Akku wiegt 315 Kilogramm und lädt in Verbindung mit einem 230 Volt Stromnetz insgesamt acht Stunden. Der Akku treibt einen Motor mit einer Dauerleistung von 60 kW an. Diese kann, falls benötigt, auf 85 kW erweitert werden. Das Aggregat mit einem maximalen Drehmoment von 270 Nm beschleunigt das Fahrzeug von null auf 100 km/h innerhalb von zwölf Sekunden und ist auf eine Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h abgeregelt. Das Fahrzeug hat ein schwarzes mit Solarpanelen bedecktes Dach und flache Felgen.[13]

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.autobild.de/marken-modelle/skoda/octavia/typ-1z/daten/
  2. Wegen der zweistufigen Heckklappe, mit der sich auch die Heckscheibe öffnen lässt, ist der Wagen trotz Stufenheck als Kombilimousine eingestuft.
  3. Crash-Test Škoda Octavia II (2004)
  4. Neuzulassungen von Personenkraftwagen nach Segmenten und Modellreihen im Dezember 2012. Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 1. Oktober 2013 (PDF; 1,8 MB).
  5. Auto.moldova.org: Škoda - Octavia/Laura. Abgerufen am 24. Juli 2007.
  6. www.skoda.at: Škoda Praktik
  7. Neu auf dem Markt: Skoda Octavia Combi mit Erdgasantrieb. In: Presseportal.de. Initiativkreis Erdgas als Kraftstoff Deutschland e.V., 29. November 2007, archiviert vom Original am 15. Februar 2009, abgerufen am 27. April 2015.
  8. http://www.skoda-auto.cz/cze/model/tour www.skoda-auto.cz: Škoda Octavia Tour
  9. Auto-News Online-Ausgabe vom 2. Oktober 2008: „Škoda Octavia: Facelift wird auf dem Pariser Salon gezeigt
  10. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSZ mit dpa: Das Auto im Kirchendach – so kam es zu dem spektakulären Unfall. Sächsische Zeitung, 27. Januar 2009, abgerufen am 9. Januar 2011.
  11. Škoda Octavia Tour: Nová generace oblíbeného modelu nastupuje
  12. http://www.auto-motor-und-sport.de/news/skoda-chef-reinhard-jung-im-interview-1491742.html
  13. skoda-auto.com: Octavia Green E Line

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Škoda Octavia II – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Farb-Check-RGB.png

Die in diesem Artikel angezeigten Farben sind nicht farbverbindlich und können auf verschiedenen Monitoren unterschiedlich erscheinen.
Eine Möglichkeit, die Darstellung mit rein visuellen Mitteln näherungsweise zu kalibrieren, bietet das nebenstehende Testbild (nur wenn die Seite nicht gezoomt dargestellt wird): Tritt auf einer oder mehreren der drei grauen Flächen ein Buchstabe („R“ für Rot, „G“ für Grün oder „B“ für Blau) stark hervor, sollte die Gammakorrektur des korrespondierenden Monitor-Farbkanals korrigiert werden. Das Bild ist auf einen Gammawert von 2,2 eingestellt – den gebräuchlichen Wert für IBM-kompatible Computer. Apple-Macintosh-Rechner hingegen verwenden bis einschließlich System 10.5 („Leopard“) standardmäßig einen Gammawert von 1,8, seit dem System 10.6 („Snow Leopard“) kommt Gamma 2,2 zum Einsatz.