Kanton Jura

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Republik und Kanton Jura
République et Canton du Jura
Wappen
Wappen
Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Kürzel/Kontrollschild: JU
Amtssprache: Französisch
Hauptort: Delsberg
Beitritt zum Bund: 1979
Kantonshymne: La Nouvelle Rauracienne
Fläche: 839 km²
Website: www.ju.ch
Bevölkerung
Einwohner: 72'800 (31. Dezember 2015)[1]
Einwohnerdichte: 87 Einwohner pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne Bürgerrecht)
14,3 % (30. September 2015)[2]
Arbeitslosenquote: 4,6 % (31. Dezember 2015)[3]
Lage des Kantons in der Schweiz
Lage des Kantons in der Schweiz
Karte des Kantons
Karte des Kantons
Politische Gemeinden des Kantons
Politische Gemeinden des Kantons
Das Logo für Öffentlichkeitsarbeit des Kantons Jura

Der Jura (Kürzel JU; französisch Jura [ʒyˈʁaː], italienisch Giura, rätoromanisch Giura?/i), amtlich frz. République et Canton du Jura (Republik und Kanton Jura), ist ein Kanton in der Romandie, dem frankophonen Landesteil der Schweiz und zählt zur Grossregion Espace Mittelland. Der Hauptort und zugleich grösste Ort ist Delsberg (frz. Delémont).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kanton Jura liegt im Nordwesten der Schweiz. Er bildet im Westen und Norden einen Teil der schweizerischen Staatsgrenze zu Frankreich, wobei er in seinem äussersten Westen bei Les Bois auch an den Kanton Neuenburg grenzt. Im Süden grenzt der Kanton Bern an den Kanton Jura, im Osten die Kantone Solothurn und Basel-Landschaft.

Der Fläche nach belegt der Kanton Platz 14 von 26, aufgrund der geringen Einwohnerdichte liegt er von der Einwohnerzahl her auf Platz 20.

Der Kanton Jura umfasst die geografischen Regionen Delsberger Becken, Ajoie (deutsch Elsgau), Clos du Doubs, Freiberge und das Bergland von Movelier.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Per 31. Dezember 2015 betrug die Einwohnerzahl des Kantons Jura 72'800.[4] Die Bevölkerungsdichte liegt mit 87 Einwohnern pro Quadratkilometer unter dem Schweizer Durchschnitt (202 Einwohner pro Quadratkilometer). Der Ausländeranteil (gemeldete Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) bezifferte sich am 30. September 2015 auf 14,3 Prozent, während landesweit 24,6 Prozent Ausländer registriert waren.[5] Per 31. Dezember 2015 betrug die Arbeitslosenquote 4,6 Prozent gegenüber 3,7 Prozent auf eidgenössischer Ebene.[6]

Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Amtssprache des Kantons ist Französisch. Die einzige deutschsprachige Gemeinde ist Ederswiler. 2012 wurde Französisch von 91,7 Prozent der Bevölkerung als Hauptsprache verwendet, Deutsch von 7,2 Prozent und Italienisch von 2,9 Prozent.[7]

Viele Orte sind aufgrund ihrer Nähe zur deutsch-französischen Sprachgrenze und früher wechselnden Zugehörigkeit erst zum Fürstbistum Basel und dann zum Kanton Bern nicht nur unter ihren französischen, sondern auch unter deutschen Namen bekannt, etwa Delémont/Delsberg oder Porrentruy/Pruntrut.

Religionen – Konfessionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kanton Jura ist eine deutliche Mehrheit der Bewohner römisch-katholisch (69,6 Prozent).[7] Zur evangelisch-reformierten Kirche bekennen sich 10,1 Prozent, während 12,1 Prozent konfessionslos sind.

Verfassung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gegenwärtige Kantonsverfassung[8] datiert von 1977.

Legislative – Parlament[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesetzgebendes Organ (Legislative) des Kantons Jura ist das Parlament (frz. Parlement) und besteht aus 60 Volksvertretern. Es wurde am 18. Oktober 2015 zum letzten Mal gewählt.

Zudem ist das Volk direkt an der Gesetzgebung beteiligt, da Verfassungsänderungen obligatorisch und Gesetzesänderungen auf Antrag von mindestens 2000 Stimmberechtigten oder acht Gemeinden der Volksabstimmung (Referendum) unterworfen sind. Mindestens 2000 Stimmberechtigte oder acht Gemeinden können überdies eine Gesetzes- oder Verfassungsänderung beantragen. Ausländer sind seit der Kantonsgründung 1979 stimm- und wahlberechtigt; ausgeschlossen davon ist die Wahlbefähigung zu kantonalen Ämtern.

Partei Sitze Sitzverteilung Wähleranteil in Prozent
Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) 17
2
4
12
8
17
9
8
12 17 
Von 60 Sitzen entfallen auf:
Wahlen zum jurassischen Parlament vom 18. Oktober 2015
Wahlbeteiligung: 54.13 %
 %
30
20
10
0
26,78
20,05
15,43
12,13
11,98
7,70
1,64
1,59
2,70
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2010
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
-2,14
-1,11
+0,90
-1,05
+3,43
-0,58
-0,31
-0,82
+1,68
Sonst.
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Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) 12
FDP.Die Liberalen (FDP) 9
Christlich-soziale Partei (CSP) 8
Schweizerische Volkspartei (SVP) 8
Grüne Partei der Schweiz (GPS) 4
Partei der Arbeit der Schweiz (PdA) 2

Exekutive – Regierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausführendes Organ (Exekutive) ist die Regierung (frz. Gouvernement) und besteht aus fünf Ministern (Ministre).

Mitglieder der jurassischen Regierung (Amtszeit 2016–2020)[9]
Minister Funktion Partei Departement
Charles Juillard Président du Gouvernement 2016
Regierungspräsident 2016
CVP Département des finances (DFI)
Departement für Finanzen
Nathalie Barthoulot Vice-présidente du Gouvernement 2016
Regierungsvizepräsidentin 2016
SP Département de l'intérieur (DIN)
Departement für Inneres
David Eray Ministre
Minister
CSP Département de l'environnement (DEN)
Departement für Umwelt
Jacques Gerber Ministre
Minister
FDP Département de l'économie et de la santé (DES)
Departement für Wirtschaft und Gesundheit
Martial Courtet Ministre
Minister
CVP Département de la formation et de la culture (DFC)
Departement für Bildung und Kultur

Judikative – Rechtsprechung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rechtsprechendes Organ (Judikative) sind die richterlichen Behörden. Hierzu zählen insbesondere die drei Bezirksgerichte (Tribunal du District) sowie das Kantons- (Tribunal cantonal) und das Verfassungsgericht (Cour constitutionnelle).

Vertretung auf eidgenössischer Ebene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Bundesebene entsendet der Kanton Jura je zwei Vertreter in den Ständerat und in den Nationalrat.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftlich ist der Kanton Jura einer der schwächsten Kantone der Schweiz. Die Finanzkraft liegt nur bei 30 Prozent des gesamtschweizerischen Wertes. So lag 2011 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Einwohner bei 62'316 Schweizer Franken.[7] Sichtbar wird dieser Umstand auch an vielen leerstehenden (und verfallenden) teilweise historisch wertvollen Häusern. Die Arbeitslosenquote liegt über dem Schweizer Durchschnitt mit 4,6 Prozent gegenüber 3,7 Prozent auf eidgenössischer Ebene (31. Dezember 2015).[6]

Pferdezucht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine heute Freiberger genannte Pferderasse war früher auch als Jura-Pferd bekannt. Insgesamt bildet der Jura einen Schwerpunkt der Pferdezucht innerhalb der Schweiz. Der Freiberger ist mehr Nutz- als Sportpferd.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Jurabahnen (Chemins de fer du Jura, kurz CJ) betreiben mehrere Eisenbahn- und Autobuslinien. Auch der Schweizerische Postautodienst ist Konzessionär für mehrere Buslinien. Die Schweizerischen Bundesbahnen betreiben eine Hauptachse, auf der die Schnellzüge in Delsberg eine Spitzkehre machen. Eine weitere Eisenbahnlinie führt von Delsberg nach Boncourt mit einer Fortsetzung über Delle nach Belfort. Diese Route tangiert das Tal des Doubs mit dem Clos du Doubs.

Bedeutendste Autoverbindung ist die teils noch unfertige A16, die den Kanton von Südost nach Nordwest durchquert. Insgesamt sind manche Strassen, bedingt durch die teilweise spektakulär gebirgige Landschaft, eng und kurvenreich. Manche in den Fels gehauene Durchfahrten sind nicht mehr als 3,1 bis 3,5 Meter hoch. Dies erklärt auch die zögerliche wirtschaftliche Entwicklung des Gebietes.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Fürstbistum Basel im 18. Jahrhundert

Der Kanton Jura ist der jüngste Kanton in der Schweiz. Er entstand aufgrund von kulturell-politischen Spannungen. Nach mehreren lokalen Plebisziten und der eidgenössischen Volksabstimmung vom 24. September 1978 wurde am 1. Januar 1979 der nördliche Teil des Juras durch Abspaltung vom Kanton Bern getrennt – nach rund 165-jähriger Zugehörigkeit.

Im Mittelalter gehörte das Gebiet des heutigen Kantons Jura zum Fürstbistum Basel, einem bischöflich regierten Territorialstaat. Während die Gebiete des heutigen bernischen Juras durch den Einfluss der Stadt Bern im 16. Jahrhundert zur Reformation übertraten, blieb der nördliche Teil katholisch oder wurde in der Gegenreformation rekatholisiert. Seit der Reformation residierten die Fürstbischöfe nicht mehr in Basel, sondern im nordjurassischen Pruntrut in der Ajoie. Das Fürstbistum war zwischen 1579 und 1717 mit den katholischen Orten der Eidgenossenschaft verbündet. Der Südjura galt aber als Teil der Eidgenossenschaft, weil die Städte Neuenstadt und Biel/Bienne sowie die Propstei Moutier-Grandval mit Bern im Burgrecht standen. Der Bischof von Basel galt damals weltlich als ein Fürst des deutschen Reiches; deshalb durfte ein deutscher Heerführer während des dreissigjährigen Krieges 1639 seine Truppen ins Bistum legen, ohne dass die Eidgenossenschaft dies als Grenzverletzung in ihrem zugewandten Ort ahnden konnte.[10] Im nördlichen Teil des Fürstbistums wurde 1792 als Folge der Besetzung durch französische Revolutionstruppen kurzzeitig die Raurakische Republik ausgerufen. Schon im folgenden Jahr wurde der gesamte Jura allerdings Teil der Französischen Republik.

Am Wiener Kongress 1815 wurden die Gebiete des ehemaligen Fürstbistums Basel den Kantonen Bern und Basel zugesprochen. Das Birseck ging an Basel, und die Gebiete des heutigen Juras und das Laufental gingen an Bern. Eine Kompensation für den Verlust des Aargaus und der Waadt 1803 war zweitrangig.[11] In den katholischen Teilen des Jura kam es bereits im 19. Jahrhundert während des Kulturkampfes zu massiven Spannungen zwischen den Behörden des Kantons Bern und der Bevölkerung. Diese Spannungen dauerten auch nach dem Kulturkampf bis ins 20. Jahrhundert hinein an, etwas abgemildert und später wieder intensiver.

Ein Höhepunkt der Jurafrage war die sogenannte Moeckli-Affäre. 1947 verweigerten deutschsprachige Berner Politiker einem bern-jurassischen Politiker die Führung des Baudepartements, weil es «zu wichtig» sei, um dieses an einen welschen Politiker zu übergeben.

Der Kanton Bern ist grösstenteils reformiert und deutschsprachig. Die Bewohner des 1815 erworbenen Gebietes dagegen sind heute mehrheitlich französischsprachig und – im Nordteil – katholisch. Dass der Konflikt, der letzten Endes zur Abtrennung des Juras von Bern führte, ursprünglich weniger sprachlicher, sondern kultureller Art war, zeigt sich daran, dass bei den Volksabstimmungen über die Kantonsgründung der zwar ebenfalls französischsprachige, aber protestantische Südteil des Juras, die Amtsbezirke La Neuveville, Moutier und Courtelary, stets für den Verbleib bei Bern stimmte. Der Kantonsgründung voran gingen in den 1960er und 1970er Jahren teils gewalttätige Ausschreitungen. Im 1984 verübte die Jugendorganisation «Béliers» Sprengstoffanschläge, denen u. a. auch das Soldatendenkmal des Ersten Weltkriegs in Les Rangiers zum Opfer fiel. Führender Kopf der Sezessions-Bewegung war Roland Béguelin vom Rassemblement jurassien.

Die in der Berner Kantonsverfassung und der Bundesverfassung vorgesehenen Verfahren mit Volksabstimmungen auf verschiedenen Staatsebenen verhinderten letztendlich eine bürgerkriegsähnliche Eskalation. An der zweiten Volksabstimmung zur Jurafrage vom 1. März 1970 hatte das Berner Stimmvolk mit einem Zusatz zur Staatsverfassung den sieben jurassischen Bezirken das Recht eingeräumt, selbst über ihre politische Zukunft zu entscheiden und der Amtsbezirk Laufen erhielt das Recht, sich einem anderen benachbarten Kanton anzuschliessen.[12] Die einzelnen Bezirke als auch Gemeinden an den Bezirksgrenzen konnten über den Verbleib beim Kanton Bern abstimmen. 1975 entschieden sich die drei Amtsbezirke Moutier, Courtelary und La Neuveville beim Kanton Bern zu bleiben, während die drei nordjurassischen Bezirke Porrentruy, Freiberge und Delémont dem neuen Kanton Jura beitreten wollten. Der Grenzbezirk Laufen stimmte vorerst für den Verbleib beim Kanton Bern. Das eidgenössische Parlament hiess im September 1977 die jurassische Verfassung gut, mit Ausnahme des Artikels 138, der die Möglichkeit vorsah, den ganzen oder einen Teil des bernisch gebliebenen Juras – unter dem Vorbehalt einer gesetzeskonformen Ablösung – dem neuen Kanton anzugliedern. Am 24. September 1978 ratifizierten das Schweizer Volk (71 Prozent Ja) und alle Stände die Schaffung des Kantons Jura, indem sie einer diesbezüglichen Änderung der Bundesverfassung zustimmten, und ermöglichten damit dessen Schritt in die Souveränität am 1. Januar 1979. Am 10. März 1996 ermöglichten 91,7 Prozent der Stimmenden der Schweiz und sämtliche Kantone den Wechsel der kleinen bernischen Gemeinde Vellerat den Übertritt zum Kanton Jura, weil es ihnen gemäss Meinungsumfragen primär um das Recht auf Selbstbestimmung auf Gemeindeebene ging.

Der deutschsprachige Bezirk Laufen ist zwar katholisch, die Sprache führte aber damals zum Entscheid, bei Bern zu verbleiben. Vom verbleibenden Berner Kantonsgebiet territorial getrennt, wechselte der Bezirk Laufen aber 1994 zum Kanton Basel-Landschaft.

Der Kanton Jura und sezessionistische Kräfte im Südjura agitierten weiterhin für eine Wiedervereinigung. Seit 1994 arbeitet die Interjurassische Versammlung (französisch Assemblée interjurassienne) – eine von der Schweizerischen Eidgenossenschaft bestellte Kommission mit allen interessierten Kreisen – an der Lösung der Jurafrage. Im September 2004 hat sie ein Projekt begonnen, das einen völlig neuen Kanton anvisiert, in dem Nordjura (heute Kanton Jura) und der Südjura (Jura bernois) nach den Vorstellungen der Nordjurassier vereinigt werden sollen. Damit wurde ein weiterer Anlauf unternommen, den Südjura von Bern zu lösen und damit die vom Kanton Jura und separatistischen Kräften des Berner Juras gewünschte «Einheit des jurassischen Volkes» herzustellen. 2013 wurde im Kanton Jura und im zum Kanton Bern gehörenden Berner Jura abgestimmt, ob der Berner Jura beim Kanton Bern bleiben oder dem Kanton Jura angegliedert werden soll.[13][14] Bei der Abstimmung sprach sich eine Mehrheit für einen Verbleib beim Kanton Bern aus.

Eine besondere Bedeutung besitzt die Region auch für die Geschichte der Arbeiterbewegung. 1871 schlossen sich mehrere örtliche, in der Ersten Internationale organisierte Sektionen – vor allem Uhrenarbeiter – zur Juraföderation zusammen. Als Vertreter eines regionalistisch-kollektivistischen Anarchismus wurde diese 1872 aus der Internationale ausgeschlossen. Die anschliessende Gründung der kurzlebigen Antiautoritären Internationale auf einem Gegenkongress in Saint-Imier machte die Region für einige Jahre zum europäischen Zentrum der anarchistischen Bewegung in Europa.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politische Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städte und Orte des Kantons Jura

Der Kanton Jura ist sehr stark ländlich geprägt. Der Kanton zählt 57 politische Gemeinden. Nach statistischen Kriterien gibt es nur eine Stadt: der Hauptort Delsberg mit 12'593 Einwohnern.

Nachfolgend aufgelistet sind die bevölkerungsreichsten politischen Gemeinden mit mehr als 2'000 Einwohnern per 31. Dezember 2015:[15]

Politische Gemeinde Einwohner
Delsberg, Hauptort 12'593
Haute-Sorne 6886
Pruntrut 6829
Courroux 3229
Courrendlin 2783
Val Terbi 2626
Saignelégier 2537
Courtételle 2569
Courgenay 2262

Bezirke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezirke des Kantons Jura

Der Kanton Jura ist in drei Bezirke aufgeteilt:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Müller, Kurt: Schwierige Selbstbestimmung im Jura NZZ-Schriften 30, 1974
  • Ganguillet, Gilbert: Le conflit jurassien. Un cas de mobilisation ethno-régionale en Suisse, Zürich 1986.
  • Harder, Hans-Joachim: Der Kanton Jura. Ursachen und Schritte zur Lösung eines Schweizer Minderheitenproblems, Frankfurt am Main 1978.
  • Hauser, Claude: Aux origines intellectuelles de la Question jurassienne. Culture et politique entre la France et la Suisse romande (1910–1950), Diss. Fribourg 1997.
  • Henecka, Hans Peter: Die jurassischen Separatisten. Eine Studie zur Soziologie des ethnischen Konflikts und der sozialen Bewegung, Meisenheim am Glan 1972.
  • Jenkins, John R.G.: Jura Separatism in Switzerland, Oxford 1986.
  • Ruch, Christian: Struktur und Strukturwandel des jurassischen Separatismus zwischen 1974 und 1994, Bern 2001.
  • Schwander, Marcel: Jura. Konfliktstoff für Jahrzehnte, Zürich/Köln 1977.
  • Steppacher, Burkard: Die Jurafrage in der Schweiz, München 1985.
  • Wagner, Margit: Jura zwischen Rhein und Rhone, München 1987.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige Wohnbevölkerung nach Kanton. Räumliche Verteilung: Kantone und Gemeinden. Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 7. Mai 2016.
  2. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Kanton, am Ende des dritten Quartals 2015. Bundesamt für Statistik (BFS), 15. Dezember 2015, abgerufen am 19. Januar 2016 (XLS; 47 kB).
  3. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Dezember 2015. Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), 8. Januar 2016, S. 9, abgerufen am 13. Januar 2016 (PDF; 807 kB).
  4. Ständige Wohnbevölkerung nach Kanton. Räumliche Verteilung: Kantone und Gemeinden. Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 7. Mai 2016.
  5. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeitskategorie, Geschlecht und Kanton, am Ende des dritten Quartals 2015. Bundesamt für Statistik (BFS), 15. Dezember 2015, abgerufen am 19. Januar 2016 (XLS; 47 kB).
  6. a b Die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Dezember 2015. Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), 8. Januar 2016, S. 9, abgerufen am 13. Januar 2016 (PDF; 807 kB).
  7. a b c Kennzahlen. Jura. Bundesamt für Statistik (BFS), abgerufen am 23. Juni 2015.
  8. Verfassung der Republik und des Kantons Jura. Schweizerische Bundeskanzlei (BK), abgerufen am 23. Juni 2015.
  9. Le Gouvernement jurassien. Législature 2016–2020. Service de l’information et de la communication de la République et Canton du Jura (Chancellerie d’Etat), abgerufen am 21. März 2016.
  10. Louis Jäggi: Solothurner Land, 1972
  11. Arlesheim und der Untergang des Fürstbistums Basel, Vortrag Marco Jorio, 19. April 1989
  12. Lexikon des Jura
  13. Andrea Kucera: Jura-Frage: Charmeoffensive der jurassischen Regierung. Neue Zürcher Zeitung (NZZ), 5. Juni 2013, abgerufen am 22. August 2013.
  14. Simon Thönen: Jura-Abstimmung: Perrenoud warnt vor taktischen Ja-Stimmen. Der Bund, 9. Juli 2013, abgerufen am 22. August 2013.
  15. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)

Koordinaten: 47° N, 7° O; CH1903: 580922 / 247716