Aichen

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Aichen im Landkreis Günzburg in Bayern. Für andere Bedeutungen von Aichen siehe Aichen (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Aichen
Aichen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Aichen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 14′ N, 10° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Ziemetshausen
Höhe: 510 m ü. NHN
Fläche: 17,6 km²
Einwohner: 1130 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86479
Vorwahlen: 08284 bzw. 08262Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 166
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wiesweg 1
86479 Aichen
Webpräsenz: vgziemetshausen.de
Bürgermeister: Alois Kling (CSU / Unabh. Wbl. / Fr.Wählersch.)
Lage der Gemeinde Aichen im Landkreis Günzburg
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Neu-Ulm Landkreis Unterallgäu Winzerwald Ebershauser-Nattenhauser Wald Aichen Aletshausen Balzhausen Bibertal Breitenthal (Schwaben) Bubesheim Burgau Burtenbach Deisenhausen Dürrlauingen Ebershausen Ebershausen Ellzee Günzburg Gundremmingen Haldenwang (Schwaben) Ichenhausen Jettingen-Scheppach Kammeltal Kötz Krumbach (Schwaben) Landensberg Leipheim Münsterhausen Neuburg an der Kammel Offingen Rettenbach (Landkreis Günzburg) Röfingen Thannhausen (Schwaben) Ursberg Waldstetten (Günz) Waltenhausen Wiesenbach (Schwaben) Winterbach (Schwaben) ZiemetshausenKarte
Über dieses Bild
Kirche in Aichen
Obergessertshausen
Kirche in Obergessertshausen

Aichen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ziemetshausen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aichen liegt in der Region Donau-Iller.

Die Gemeinde Aichen besteht aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Aichen, Memmenhausen und Obergessertshausen sowie den Weilern Bernbach, Nachstetten und Ruhfelden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aichen gehörte zum Stift St. Moritz in der Freien Reichsstadt Augsburg. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zum neu entstandenen Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Gemeindename[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1865 wurde die Gemeinde Gessertshausen amtlich in Obergessertshausen umbenannt.[2] Die am 1. Januar 1976 aus dem Zusammenschluss von Memmenhausen und Obergessertshausen neu entstandene Gemeinde erhielt den Namen Aichen.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Aichen nach Obergessertshausen eingegliedert.[2] Am 1. Januar 1976 schlossen sich Memmenhausen und Obergessertshausen zur neuen Gemeinde Aichen zusammen.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1120 Einwohner[3]
  • 1970: 1126 Einwohner[3]
  • 1987: 1063 Einwohner
  • 2000: 1160 Einwohner
  • 2011: 1159 Einwohner
  • 2014: 1136 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2002 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:

  • Freie Wählerschaft Obergessertshausen: 5 Sitze
  • CSU/Unabhängiger Wählerblock Memmenhausen: 4 Sitze
  • Freie Wählerschaft Aichen: 3 Sitze

Bürgermeister ist seit 1996 Alois Kling (CSU/UWB/FWS).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 393.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 27.000 €.

Die Gemeinde Aichen gehört nicht zu den Stauden.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter goldenem Schildhaupt, darin eine grüne Eichel mit drei grünen Eichenblättern, gespalten, vorne fünfmal schräglinks geteilt von Silber und Rot, belegt mit einem goldenen Pfahl, hinten in Rot ein silberner Seitensparren.

Baudenkmäler und Bodendenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 23 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort zwölf Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 406. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es keine Betriebe. Es bestanden im Jahr 1999 52 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1030 ha. Davon waren 334 ha Ackerfläche und 696 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten: 25 Kindergartenplätze mit 25 Kindern

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aichen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 501.
  3. a b c d Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 774.