Deisenhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Deisenhausen
Deisenhausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Deisenhausen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 15′ N, 10° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Krumbach (Schwaben)
Höhe: 507 m ü. NHN
Fläche: 11,66 km2
Einwohner: 1476 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 127 Einwohner je km2
Postleitzahl: 86489
Vorwahl: 08282
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 124
Adresse der Verbandsverwaltung: Rittlen 6
86381 Krumbach (Schwaben)
Webpräsenz: www.deisenhausen.de
Bürgermeister: Norbert Weiß (Alte Wählergruppe)
Lage der Gemeinde Deisenhausen im Landkreis Günzburg
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Neu-Ulm Landkreis Unterallgäu Winzerwald Ebershauser-Nattenhauser Wald Aichen Aletshausen Balzhausen Bibertal Breitenthal (Schwaben) Bubesheim Burgau Burtenbach Deisenhausen Dürrlauingen Ebershausen Ebershausen Ellzee Günzburg Gundremmingen Haldenwang (Schwaben) Ichenhausen Jettingen-Scheppach Kammeltal Kötz Krumbach (Schwaben) Landensberg Leipheim Münsterhausen Neuburg an der Kammel Offingen Rettenbach (Landkreis Günzburg) Röfingen Thannhausen (Schwaben) Ursberg Waldstetten (Günz) Waltenhausen Wiesenbach (Schwaben) Winterbach (Schwaben) ZiemetshausenKarte
Über dieses Bild
Deisenhausen an der Günz

Deisenhausen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Günzburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Krumbach (Schwaben).

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deisenhausen liegt in der Region Donau-Iller, an dem Fluss Günz.

Es existieren folgende Gemarkungen: Deisenhausen, Oberbleichen, Unterbleichen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gründung der Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deisenhausen war vor 1800 Herrschaft und gehörte zur St. Jakobspfründe in der Freien Reichsstadt Augsburg. Oberbleichen und Unterbleichen gehörten verschiedenen Patrizierfamilien. Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zum neu entstandenen Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden Deisenhausen, Oberbleichen und Unterbleichen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1977 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Oberbleichen und Unterbleichen eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1961: 1067 Einwohner[2]
  • 1970: 1140 Einwohner[2]
  • 1987: 1321 Einwohner
  • 1991: 1379 Einwohner
  • 1995: 1439 Einwohner
  • 2000: 1464 Einwohner
  • 2005: 1538 Einwohner
  • 2010: 1491 Einwohner
  • 2015: 1476 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat zwölf Mitglieder.

Bei der Kommunalwahl 2014 entfielen auf die Freien Wähler Bleichen fünf und auf die Alte Wählergruppe sieben Sitze.[3]

Bürgermeister ist seit 1996 Norbert Weiß (Alte Wählergruppe). Weiß (* 1957) wurde zuletzt 2014 im Amt bestätigt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Gespalten; vorne im Zinnenschnitt geteilt von Schwarz und Silber, hinten in Rot zwei gekreuzte Pilgerstäbe, oben und unten beseitet von je einer silbernen Pilgermuschel.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 51 und im Bereich Handel und Verkehr 78 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 16 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 534. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei Betriebe, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 40 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 825 ha, davon waren 449 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 50 Kindergartenplätze mit 59 Kindern
  • Volksschulen: eine mit zehn Lehrern und 199 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eduard Rüber 1833
  • Gerd Müller (* 1955), Politiker, seit 2013 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ist in Unterbleichen aufgewachsen.
  • Eduard Rüber (1804–1874), deutscher Architekt und bayerischer Baubeamter, der als Erbauer zahlreicher Bahnhofsgebäude in Bayern gilt.

Die weitverzweigte Familie Spaun stammt aus Deisenhausen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Deisenhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 774.
  3. http://www.deisenhausen.de/rathaus/gemeinderat.html