Waldstetten (Günz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Waldstetten
Waldstetten (Günz)
Deutschlandkarte, Position des Marktes Waldstetten hervorgehoben
Koordinaten: 48° 21′ N, 10° 18′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Günzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Ichenhausen
Höhe: 497 m ü. NHN
Fläche: 11,12 km²
Einwohner: 1235 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 111 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 89367, 89335
Vorwahl: 08223
Kfz-Kennzeichen: GZ, KRU
Gemeindeschlüssel: 09 7 74 191
Adresse der Verbandsverwaltung: Heinrich-Sinz-Str. 14
89335 Ichenhausen
Webpräsenz: www.markt-waldstetten.de
Bürgermeister: Michael Kusch (BBW)
Lage des Marktes Waldstetten im Landkreis Günzburg
Baden-Württemberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Neu-Ulm Landkreis Unterallgäu Winzerwald Ebershauser-Nattenhauser Wald Aichen Aletshausen Balzhausen Bibertal Breitenthal (Schwaben) Bubesheim Burgau Burtenbach Deisenhausen Dürrlauingen Ebershausen Ebershausen Ellzee Günzburg Gundremmingen Haldenwang (Schwaben) Ichenhausen Jettingen-Scheppach Kammeltal Kötz Krumbach (Schwaben) Landensberg Leipheim Münsterhausen Neuburg an der Kammel Offingen Rettenbach (Landkreis Günzburg) Röfingen Thannhausen (Schwaben) Ursberg Waldstetten (Günz) Waltenhausen Wiesenbach (Schwaben) Winterbach (Schwaben) ZiemetshausenKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Waldstetten ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Günzburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ichenhausen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waldstetten liegt in der Region Donau-Iller an der Günz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte um 1120 als „Walestat“ („Wohnstätte der Romanen“).[2] Waldstetten wurde 1417 zum Markt erhoben. Der Markt war Obervogtamt der Kommende Rohr und Waldstetten der Deutschen Ordens-Ballei Elsaß-Burgund, deren Sitz Waldstetten war. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1970: 0960 Einwohner
  • 1987: 1007 Einwohner
  • 1995: 1175 Einwohner
  • 2000: 1206 Einwohner
  • 2005: 1233 Einwohner
  • 2010: 1216 Einwohner
  • 2015: 1235 Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2014 Michael Kusch (Bürgerbündnis Waldstetten).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 660 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 389. Im verarbeitenden Gewerbe gab es vier Betriebe, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 34 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 843 ha, davon waren 615 ha Ackerfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergarten mit 50 Kindergartenplätze
  • Volksschule mit sieben Lehrern und 122 Schülern

Energie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2006 wurde ein Freiflächen-Photovoltaikkraftwerk mit einer Gesamtleistung von 1700kWp errichtet. Die jährlich produzierte Energie deckt den Jahresverbrauch von 600 Haushalten und trägt zu einer jährlichen Einsparung von über 1300 t CO2 bei.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Musikkapelle Waldstetten
  • Lustige Carnevalsvereinigung Waldstetten
  • Container Waldstetten e. V.
  • Sportsverein Waldstetten
  • Schützenverein Waldstetten
  • Freiwillige Feuerwehr Waldstetten
  • Chorgemeinschaft Waldstetten
  • Krieger-und Soldatenverein Waldstetten

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Waldstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Wolf-Armin Frhr.v.Reitzenstein, Lexikon bayerischer Ortsnamen, Verlag C. H. Beck, München, 1986