Aloisiuskolleg

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Aloisiuskolleg
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Schulform Gymnasium
Schulnummer 166390
Gründung 1921
Adresse

Elisabethstraße 18

Ort Bonn
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 50° 40′ 39″ N, 7° 9′ 2″ OKoordinaten: 50° 40′ 39″ N, 7° 9′ 2″ O
Träger Jesuitenorden
Schüler 730
Lehrkräfte 62
Leitung Martin Löwenstein SJ (Rektor), Manfred Sieburg (Schulleiter), Torsten Liebscher (Internatsleiter)
Website www.aloisiuskolleg.de

Das Aloisiuskolleg (kurz AKO) ist ein koedukatives, altsprachliches, privates und katholisches Gymnasium mit Internat für Oberstufenschülerinnen und -schüler in Bonn-Bad Godesberg in Trägerschaft des Jesuitenordens. Namenspatron ist der heilige Aloisius von Gonzaga.

Trägerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Träger und Gründer der 1921 gegründeten Jesuitenschule ist der Jesuitenorden. Dieser unterhält dazu eine gemeinnützige GmbH als Trägerin der Schule, und eine Stiftung, über die der Betrieb der pädagogischen Arbeit unterstützt wird.

Im Rahmen des nordrhein-westfälischen Schulgesetzes werden dem Schulträger von den haushaltsrechtlich anerkannten Schulkosten 94 % vom Land refinanziert; verbleibenden 6 % Eigenleistung für diese Schulkosten werden durch Zuschüsse des Erzbistums Köln aufgebracht. Alle darüber hinaus gehenden Kosten für Einrichtungen und Aktivitäten werden aus Spenden und sonstigen Zuschüssen finanziert; dafür wird um einen festen Spendenbeitrag der Familien gebeten, den etwa die Hälfte leisten. Auch Spenden von Altschülerinnen und Altschülern sind für das Kolleg bedeutsam. Ein Schulgeld wird nicht erhoben.

Für das Externat und freie Freizeitangebote werden Kostenbeiträge erhoben. Die Beiträge für Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Familien werden durch verschiedene Stipendien finanziert (etwa 10 %).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung im Exil als Folge des Kulturkampfes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Folge des Kulturkampfes übernahm der Staat Preußen 1872 per Gesetz die Aufsicht über alle Jesuitenschulen. Am 12. August 1900 übernahm die deutsche Provinz der Gesellschaft Jesu das Aloisiuskolleg in Sittard, Holland als reine Jungenschule mit Internat. Der Schulunterricht wurde von deutschen Patres mit 43 internen und 38 externen Schülern am 29. September 1900 mit einer Vorklasse, einer Sexta und einer Quinta-Klasse (5. und 6. Klasse) eröffnet. Dies war der eigentliche Start des Aloisiuskollegs.

Pädagogische Ausrichtung in der Vorkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während das Internatswesen der Weimarer Republik teilweise schon dem Ideal der Reformschule zustrebte, war das Erziehungskonzept auch aus damaliger Sicht ausgesprochen konservativ. So erzählen ehemalige Schüler des Kollegs davon, dass beim wöchentlichen Wannenbad lederne „Lendenschurze“ getragen werden mussten – zum Schutze vor dem Blick auf den eigenen Körper. Körperstrafen waren (nicht anders als an vielen anderen Schulen) an der Tagesordnung. Im Gegensatz zur heutigen, romantisierenden Sicht auf das damals sehr verbreitete Internatswesen waren die meisten Schüler dort nicht freiwillig oder gar zur Förderung besonderer Ausnahmebegabungen. Die weitaus meisten Schüler stammten aus wohlhabenden Familien, zeigten an den heimatlichen Schulen jedoch nicht die gewünschte Leistung und Disziplin und wurden zu Erziehungszwecken zwangsweise auf strenge Internate geschickt. Auf Ausbüxen standen sehr harte Strafen, und es gab für viele Schüler auch auf Bitten der Eltern bei wichtigen Ereignissen wie Todesfällen oder Krankheiten innerhalb der Familie kein Schulfrei. Das Versenden von Geschenken und Zuwendungen (Lebensmittel, Geld) an Schüler wurde durch Postkontrollen verhindert, Briefe an die Eltern und Geschwister mussten unter Aufsicht an speziell dafür reservierten Nachmittagen verfasst werden. Das Abschirmen vor äußeren Einflüssen, auch der eigenen Familie, wurde damals als sehr wichtig für die konsequente Umsetzung der Erziehungsziele angesehen.

Umzug nach Bad Godesberg und Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Jesuitengesetz wurde erst 1917 außer Kraft gesetzt und so stand es den Jesuiten frei, wieder Schulen in Deutschland zu gründen und zu führen. Das Aloisiuskolleg zog nach Bad Godesberg (heute Stadtteil der Stadt Bonn). Am 15. Mai 1921 schrieb Pater Arnold Rump, der damalige Rektor, nach Köln: „Der preußischen Regierung teile ich ergebenst mit, daß das Collegium Hubertinum mit Ostern 1921 seinen Namen in Aloisiuskolleg geändert hat.“ Die Schule bestand aus einem Humanistischen Gymnasium und einem Realgymnasium.[1] Dies war der Beginn des Aloisiuskollegs in Bad Godesberg. Nachdem ein Versuch, Schloss Bensberg für das Kolleg zu erwerben, scheiterte[2], diente ab Mai 1927 die im März erworbene ehemalige Villa „Stella Rheni“ des Bankiers August Freiherr von der Heydt als Internatsgebäude.

Am 5. August 1928 wurde mit dem Bau der Schule (ein hufeisenförmiger Bau für die Schule sowie der fünfgeschossige kubische „Turm“ für das Internat) begonnen. Als Architekten zeichnen Bernhard Wielers und Theodor Menken. Am 28. Juli 1929 konnte die neue Schule eingeweiht werden; im September 1932 wurde die Turnhalle eröffnet („alte Turnhalle“).

Vermutlich in den 1930er Jahren wurde der Kollegsfriedhof angelegt; der älteste Grabstein datiert auf das Jahr 1933. Der Privatfriedhof diente vor allem als Grablege für Mitglieder des Jesuitenordens und wurde als solche 1947 vom Regierungspräsidenten genehmigt. Seit 2010 wird der Friedhof nicht mehr neu belegt.[3]

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Kollegsleitung das Leben zunehmend schwer gemacht: Immer stärkere Restriktionen für die Abiturienten, die das Abitur nicht nur an einer anderen Schule (das Kolleg war nur genehmigt, nicht staatlich anerkannt), sondern in ihrem jeweiligen Heimatgebiet ablegen mussten, gefährdeten schon Mitte der 1930er-Jahre die Existenz des Kollegs. Zum Schuljahrswechsel Ostern 1933 wurde die Oberrealschule in ein Reform-Realgymnasium (mit Latein als obligatem Unterrichtsfach ab Klasse 10) umgewandelt. 1937 wurde das AKO zur Deutschen Oberschule. Am 30. Januar 1939 wurde die Schule von den Nationalsozialisten aufgelöst, da die jesuitische Erziehungstradition mit dem vom nationalsozialistischen Staat propagierten Modell nicht in Einklang zu bringen war. In der verwaltungsinternen Begründung wurde auf eine „dem Nationalsozialismus feindliche Erziehung“ verwiesen.[4] So wurden am Aloisiuskolleg beispielsweise heimlich, trotz Strafandrohung, Kruzifixe aufgehängt.

Eine wichtige Rolle auch im heutigen Selbstverständnis des Kollegs spielt der aktive Widerstand durch Jesuitenpatres und Schüler. Bekannte Personen des Widerstandes sind Georg Freiherr von Boeselager und sein Bruder Philipp.

Wiedereröffnung nach dem Zweiten Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg eröffneten die Jesuiten am 22. Oktober 1945 wiederum die Schule (im Gebäude der Volksschule Burgstraße und des Lyzeum in der Lessingstraße). Am 22. März 1946 erhielten die Jesuiten das enteignete Gebäude des Aloisiuskollegs zurück; im August wurde das Internat wiedereröffnet. Am 24. Juni 1956 wurde der Grundstein für die neue Kollegskirche (Architekt Alois Möhring, Köln) am Standort der heutigen Kirche gelegt, die am 8. September 1957 eingeweiht wurde; sie löste die 1929 errichtete Notkirche („Baracke“) am nördlichen Eingang ab.

1956 wurde auch das Internat nach Süden um einen L-förmigen Anbau erweitert. 1967/1968 wurden die Kollegsgebäude umfassend renoviert und der alte Internatstrakt („Turm“) um ein Wohngeschoss für die Jesuitenkommunität aufgestockt. Gleichzeitig wurde die „neue Turnhalle“ errichtet, die 1969 in Betrieb genommen wurde. Am 18. Juni 1985, knapp drei Jahrzehnte nach dem Bau, wurde die Kollegskirche wegen Baufälligkeit bereits wieder abgerissen. Am 18. Oktober 1985 erfolgte die Grundsteinlegung für die neue Kirche mit Krypta (Architekt: Winfried Landsberg, Euskirchen), die am 13. Dezember 1986 eingeweiht wurde.

Theater- und Musikaufführungen gehörten ab den 1950er Jahren wie schon vor dem Krieg zum Programm des Kollegs. 1964 wurde die erste Schülermitverwaltung installiert, was für die eher streng geführte Schule zu jener Zeit keine Selbstverständlichkeit war. Dass man sich langsam den gesellschaftlichen und kirchlichen Neuerungen öffnete, zeigt auch die erste Messfeier in deutscher Sprache am 23. Februar 1965. Im Februar 1972 gab es gar einen Streik der Lehrerschaft, um eine Beteiligung an der allgemeinen Arbeitszeitverkürzung zu erreichen. 1973 eröffnete ein Sprachlabor; 2016 wurde dieser Bereich im Rahmen der Sanierung der Bibliothek zum Selbstlernzentrum mit Computerarbeitsplätzen umgestaltet.

Koedukation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1965 gab es einen gemeinsamen Tanzkurs mit Abschlussball mit den Schülerinnen des Sankt-Adelheid-Gymnasiums in Bonn-Pützchen. Anfang der 1980er Jahre begann das Aloisiuskolleg mit dem Clara-Fey-Gymnasium für Mädchen in Bad Godesberg die Koedukation innerhalb der Oberstufe. Die Mädchen der Oberstufe konnten einige Grund- und Leistungskurse am Aloisiuskolleg besuchen und umgekehrt. Ab 2002 nahm die Schule Mädchen in die 5. Klassen auf; 2006 wurde das Mädcheninternat eröffnet.

Missbrauchsfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Februar 2010 äußerten ehemalige Schüler des Aloisiuskollegs, sie seien Opfer von sexuellem Missbrauch gewesen oder hätten davon gewusst. Als Täter wurden Lehrer und Erzieher, zumeist Mitglieder des Jesuitenordens, genannt.[5] Hinweise auf sexuellen Missbrauch hatte schon 2004 Miguel Abrantes Ostrowski, ein ehemaliger Schüler des Kollegs, in seinem Buch Sacro Pop gegeben.[6] Am 8. Februar 2010 trat der Rektor des Aloisiuskollegs Pater Theo Schneider SJ mit sofortiger Wirkung zurück.[7] Einige Missbrauchsopfer organisierten sich zusammen mit den Geschädigten anderer Jesuiteneinrichtungen in dem Forum „Eckiger Tisch“.[8]

Nach zwei vorläufigen Berichten (von Ursula Raue, Julia Zinsmeister u. a.) wurde am 15. Februar 2011 ein Abschlussbericht zu den Untersuchungen der Missbrauchsfälle vorgelegt.[9][10][11] Danach wurden insgesamt 23 Personen durch Aussagen der Betroffenen in verschiedener Weise (Grenzverletzungen, Übergriffe, sexualisierte und psychische Gewalt) belastet, darunter 18 Ordensmitglieder und 5 Mitarbeiter. Die meisten dieser Personen – 14 Patres und 3 Lehrer – waren in den 1950er und 1960er Jahren am Aloisiuskolleg tätig. Besonders ein seit 1968 am Aloisiuskolleg tätiger Pater wurde schwer belastet, da er das Kolleg, die herrschende Erziehungskultur und die Strukturen nachhaltig geprägt hatte. Nach Aussagen von 36 Personen gab es sexuelle Grenzverletzungen oder körperliche Übergriffe.[12] 1985 wechselte dieser Pater in das Amt des Schulleiters, das er bis 1992 ausübte. Nach seiner Pensionierung war er bis 2006 als Erzieher für die Mittelstufe und für den Förderunterricht zuständig.[13] Er starb kurz nach Bekanntwerden der Vorwürfe 2010.

Unter dem Namen „AKO-Pro“ war ein eigenständiger eingetragener Verein für ein Angebot an Freizeitaktivitäten bis 2011 personell und organisatorisch eng mit dem Aloisiuskolleg verbunden. Im Verlauf des Jahres 2011 geriet der Verein in die Kritik. Ein vom AKO in Auftrag gegebener Bericht von Arnfried Bintig (Grenzverletzungen im AKO Pro Scouting am Aloisiuskolleg Bonn – Bad Godesberg) trug im März 2013 schwere Vorwürfe gegen den Pädagogischen Leiter zusammen und bewertete sie.[14] Ein Strafprozess wegen zu Unrecht gezahlter städtischer Zuschüsse gegen den Leiter des AKO-Pro endete 2016 mit einem Freispruch. Der Prozess legte zugleich erhebliche Mängel in der Verwaltung und undurchsichtige Strukturen bloß.[15]

Folgen der Missbrauchsfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Aloisiuskolleg stellte als Umsetzung der Erfahrungen mit Missbrauchsfällen im Dezember 2010 einen Leitfaden zur Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche vor.[16] Darin enthalten sind die Kinderrechte und verbindliche Regeln zu Nähe und Distanz, die sich in Selbstverpflichtungen, Arbeitsverträgen und Dienstanweisungen an die Mitarbeiter niederschlagen sollen. Mit dem ebenfalls enthaltenen neuen Interventionskonzept wurde die Vorgehensweise bei Verdachtsfällen und Vorfällen von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche festgeschrieben.[17][18] Im Schuljahr 2017/2018 wurde die Präventionsordnung in einem kollegsweiten Prozess unter Einbeziehung des pädagogischen und nichtpädagogischen Personals, der Schülerschaft und der Elternvertretung überarbeitet und um einen präzisen Verhaltenscodex, sowie eine Zusammenstellung der Schülerrechte und -pflichten erweitert.[19]

Pädagogische Neuansätze nach 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

P. Johannes Siebner, zuvor Direktor des Kollegs St. Blasien, übernahm am 17. Juli 2011 das Amt des Rektors. Er treibt zusammen mit Schulleiter Manfred Sieburg und Internatsleiter (bis 2016) Christopher Haep und (ab 2016) Torsten Liebscher die Entwicklung neuer pädagogischer Standards und Strukturen voran. 2014 wurde nach längerem Konsultationsprozess eine neue Kollegsordnung erlassen, die das Zueinander der Leitungs- und Vertretungsorgane verbindlich neu regelt. Eine Kollegskonferenz dient als regelmäßige Zusammenkunft von Amtsträgern und gewählten Vertretern aus der Kollegsgemeinschaft, wo über die pädagogischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Verhältnisse Rechenschaft abgelegt wird.[20] Durch die Ordnung wird zudem eine verbindliche und transparente Zusammenarbeit und Kontrolle aller Kollegsbereiche angezielt.

In Zusammenarbeit mit z. Z. neun anderen Schulen im deutschen Sprachraum und dem Zentrum für Ignatianische Pädagogik am Heinrich-Pesch-Haus in Ludwigshafen werden seit 2012 pädagogische Standards entwickelt und in Schulungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermittelt.[21] Der Grundsatz der „Cura Personalis“ (Sorge um die einzelne Person) aus der Ignatianischen Pädagogik[22] wird durch besondere Funktionsstellen abgebildet. Neben den Beratungslehrern und dem Schulpsychologen wurden ein hauptamtlicher Kollegsseelsorger berufen, eine Pädagogin mit dem Kinderschutz betraut, ein Anti-Mobbing-Team geschaffen sowie Schülerinnen und Schüler in der Streitschlichtung geschult.[23] Diese Initiativen wurden in einer wöchentlich tagenden Hilfekonferenz gebündelt, in der die genannten Pädagoginnen und Pädagogen zusammen mit je einer Vertretung aus der Leitung der Kollegsbereiche sich diskret pädagogischer Einzelfragen annimmt, Beobachtungen austauscht und Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen einleitet.[24]

Neuausrichtung ab 2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Einschnitt für das Kolleg stellte das Jahr 2018 dar. Im Frühjahr wurde das neue Schulprogramm in Kraft gesetzt.[25] Zum ersten Mal wird ausführlich und in den verschiedenen Dimensionen pädagogischen Handelns beschrieben, an welchen Maßstäben sich die Schule messen lassen will, was ihre Schwerpunkte sind und wie das im Alltag umgesetzt wird und werden soll. Grundlage war ein Schulentwicklungsprozess über mehrere Jahre mit einer Eigenevaluation 2015 und einer Fremdevaluation durch ein Forschungsinstitut 2016/2017.[26]

Ab dem Sommer 2018 bietet das AKO erstmals als Ergänzung für das Abitur das International Baccalaureate (IB) als international anerkannten Abschluss an.

Mit dem Ende des Schuljahres 2017/2018 schloss das Internat in seiner bisherigen Form.[27] Damit trug das AKO der gesunkenen Nachfrage Rechnung, die auch die Eröffnung des Mädcheninternats 2006 nicht dauerhaft verbessern konnte. Um den Oberstufenschülerinnen und -schülern weiterhin ein Angebot machen zu können, am Kolleg den Abschluss (das Abitur oder auch zusätzlich das IB) zu erwerben, wurde eine neue Internats-Wohngemeinschaft unter dem Namen „GONZAGA prep“ für bis zu 30 Schülerinnen und Schüler eingerichtet, die pädagogisch geleitet in einem eigenen Haus auf dem Kollegsgelände beheimatet ist.

Sprachenfolgen und Fächerkanon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden dieselben Unterrichtsfächer wie an staatlichen Schulen angeboten. Als Fremdsprachen stehen in der Eingangsklasse (5. Jahrgangsstufe) Englisch und Latein (5a) oder nur Englisch (5b/5c) zur Verfügung. In der 6. Jahrgangsstufe kommt dann die nächste Fremdsprache (Latein) in den B- und C-Klassen hinzu. Altgriechisch oder Französisch kann als dritte Fremdsprache gewählt werden, wobei man sich auch für einen nicht sprachlich orientierten Differenzierungsunterricht (Informatik) entscheiden kann. Zu Beginn der Oberstufe stehen als neu einsetzende Fremdsprachen Italienisch und nochmals Französisch zur Wahl. Im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich werden Mathematik, Biologie, Physik und Chemie sowie auch Informatik, im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich Erdkunde, Geschichte und Sozialwissenschaften unterrichtet.

Schulwettbewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Jugend forscht sowie bei Freestyle Physics erreichen Schüler des Kollegs regelmäßig vordere Plätze. Auch bei regionalen und nationalen Meisterschaften wie der Mathematik-Olympiade,[28] Chemie- oder Physikwettbewerben sind AKO-Schüler jedes Jahr unter den ersten Plätzen zu finden. Auch bei der PISA-Studie (Platz 4) und verschiedenen OECD-Studien schneidet die Schule europaweit unter den vorderen Plätzen ab. Bei dem Schülerwettbewerb Jugend gründet wurden ebenfalls Top-10-Platzierungen erreicht.[29]

In sportlichen Bereichen wurde das AKO mehrmals Stadt- und Nordrhein-Westfalen-Meister, sowie Regionalmeister der Mittelstufe in Badminton, Basketball oder Fußball.

Religionsunterricht und kirchliches Profil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Besuch des Religionsunterrichtes ist verpflichtend. Katholische und evangelische Schüler besuchen den ihrer Konfession entsprechenden Unterricht, während andere Schüler den katholischen Unterricht besuchen. Möglich ist auch der Wechsel zum anderen Religionsunterricht. Die Abmeldung vom Religionsunterricht zieht das Ende des Schulvertrages und damit das Ende der Schulausbildung am Kolleg nach sich.

Die Grundsätze der katholischen Kirche und des Ordens werden im Alltagsleben von Schule und Internat vielfältig praktiziert (Gottesdienste, Besinnungstage, Exerzitien, Morgengebet usw.). Das pädagogische Profil ist durch die ignatianische Spiritualität geprägt.[30] Ein mehrwöchiges Sozialpraktikum im 10. Schuljahr ist für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich.

Die Schulausbildung und die Curricula der Unterrichtsfächer unterliegen dem Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen. Die fachliche Selbstständigkeit etwa der Naturwissenschaften gilt an katholischen Schulen in Deutschland als selbstverständlich. Etwa ein Drittel der Schülerschaft gehört nicht der katholischen Kirche an.

Glauben und soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erziehung wird als Einsatz zu Glaube und Gerechtigkeit verstanden. Das bedeutet neben solider Betreuung und religiös fundierter Erziehung, dem einzelnen gerecht zu werden und seine Glaubens- und Vertrauensfähigkeit zu stärken. Gezielt soll die Übernahme von Verantwortung für andere gefördert werden. So machen die Schüler im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 10 einen fünfwöchigen Sozialeinsatz in Krankenhäusern, Alters- oder Kinderheimen, oder in psychiatrischen Anstalten.[31] Schülerinnen und Schüler werden zu Streitschlichtern oder engagieren sich in Anti-Mobbing-Teams. Besinnungstage für die unteren Klassen werden von Teilnehmern aus älteren Jahrgängen zusammen mit dem Kollegsseelsorger und den Pädagogen gestaltet.

Internat – GONZAGAprep[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Schuljahr 2018/2019 bietet das Aloisiuskolleg sein Internat und nur (noch) für die Oberstufe an. Unter dem Namen "GONZAGAprep" bereitet es gezielt auf das Abitur vor. Benannt ist das Haus nach Aloisius von Gonzaga, dem Patron der Schule; "prep" nennen sich viele der "preparatory schools", in denen weltweit junge Menschen an Jesuitenschulen auf die Universität vorbereitet werden (vgl. die Highschool "Gonzaga Prep" in Spokane/USA[32]). Das Internat GONZAGAprep bietet Platz für bis zu 10 Mädchen und 20 Jungen. Sie leben auf dem Kollegscampus in einem eigenen Haus. GONZAGAprep versteht sich akademisch als Studienhaus mit individualisierter Lernberatung. Ziel ist die volle Selbstständigkeit am Ende des Bildungsganges. Das Lernen nach Schulschluss wird individuell gestaltet, doch gibt es ein festes Zeitpensum um individuell die Vorbereitung auf das Abitur oder auch IB im jeweils eigenen Lernrhythmus zu erfüllen. Die Pädagogen von GONZAGAprep arbeiten mit der Schule des Kollegs zusammen und sind in die Struktur des Kolleg eingebunden. Das Konzept des Internates ist auf die gymnasiale Oberstufe ausgerichtet ist. "Die Entwicklung einer urteilsfähigen Persönlichkeit, die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben, die Offenheit für die Vielfalt der Weltanschauungen und Kulturen sowie soziale Verantwortung sind Kernanliegen der Ignatianischen Pädagogik des Jesuitenordens" (Programm des Hauses[33]). Das Internat ist ganzjährig bis auf die Schulferien von NRW und einige Brückentage geöffnet; die Schülerinnen und Schüler können aber an fast jedem Wochenende nach Hause fahren.

Tagesinternat – GONZAGAprep[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

GONZAGAprep wird durch ein Tagesinternat ergänzt. Hier haben Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die im unmittelbaren schulischen Umfeld wohnen, die Möglichkeit, die pädagogische Begleitung in den Bereichen Lernen, Freizeit und Gemeinschaft im Alltag von GONZAGAprep zu nutzen, und gleichzeitig zu Hause zu wohnen. Sie können bei Bedarf im Internat übernachten, nehmen an den verbindlichen Präsenzwochenenden teil und sind zur Teilnahme an den Wochenendaktivtäten eingeladen.

Externat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch die externen Schüler haben die Möglichkeit, am Kolleg am Nachmittag Hausaufgaben zu machen. Diese werden von Pädagoginnen und Pädagogen betreut und beaufsichtigt und finden in der Regel im Verband und in den Räumen der jeweils eigenen Schulkasse statt. Neben den Hausaufgaben können die Kinder und Jugendliche Freizeit in gemeinsamen Räumen oder auf dem Schulgelände verbringen oder sie nehmen an Freizeitangeboten des AKO-Forum teil. Das Externat besuchen etwa 180 Schülerinnen und Schüler, vor allem der unteren Klassen. Es endet an Schultagen spätestens um 17.00 Uhr.

Freizeitaktivitäten – „AKO-Forum“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2013 sind umfangreiche Freizeitangebote im musischen und sportlichen Bereich als eine integrierte Einrichtung des Kollegs organisiert. Unter dem Namen AKO-Forum werden Kurse für Schülerinnen und Schüler des Kollegs, aber zu großem Teil auch anderer Schulen (darunter viele Grundschulen) angeboten.[34] Das AKO-Forum ist in die pädagogische Verantwortung des Kollegs eingebunden und den Leitlinien der Pädagogik des AKO verpflichtet.

Berufsvorbereitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Aloisiuskolleg bietet für seine Schüler und Schülerinnen eine Reihe von Themenabenden im Rahmen des „Arbeitskreis Schule und Beruf“ an. Diese Themenabende setzen sich aus zahlreichen Vorträgen zu einem weiten Berufsfeld zusammen (z. B. Themenabend „Menschen helfen“ = Arzt, Entwicklungshelfer, Seelsorger, Sozialhelfer etc.). Die Akquise der Referenten läuft zum großen Teil über die Eltern- und Altschülerschaft. Der Vorreiter dieses Projekts war die „AKO-Berufsbörse“, eine Schülerinitiative, deren Ziel es war, möglichst hochkarätige Referenten für Einzelvorträge an das Aloisiuskolleg zu holen, um ihren Beruf vorzustellen. Zu diesen gehörten: Kai-Uwe Ricke (damaliger Vorstandsvorsitzender der Telekom AG), Norman Rentrop (Verlagsgründer), Stefan Raab (Entertainer), Jörg Grabosch (Brainpool AG) und Christian Bungenstock (CTcon). Heute sind die Schüler der ehemaligen Berufsbörse aktiv in die Vortragsplanung und -durchführung des „Arbeitskreis Schule und Beruf“ eingebunden.

Internationale Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Kolleg legt Wert auf internationale Kontakte, fördert den kulturellen Austausch und die Begegnung mit Menschen anderer Länder. So beteiligt es sich seit 1997 am „Erasmus+-Programm“ (früher: „Comenius-Programm“) der Europäischen Union, das die Zusammenarbeit europäischer Schulen fördert. Zudem wird die aktive Teilnahme kleinerer Schülergruppen an Projekten gefördert. Partnerschaften für Einzelaustausch bestehen unter anderem mit Clongowes Wood College (Irland) und dem Eton College (England).

Ein besonderer Schwerpunkt des Aloisiuskollegs besteht im Austausch mit jesuitischen Schulen in Litauen (Kaunas und Vilnius), Ungarn (Miskolc) und Kroatien (Osijek). Durch die Auswahl dieser Partnerschulen sollen touristische Aspekte zurücktreten und statt dessen die Begegnung mit anderen Sprachen und Kulturen in Europa und somit interkulturelles Lernen gefördert werden. Gemeinsame Sprache bei den Austauschprogrammen, an denen alle Schülerinnenund Schüler der Klassenstufe 9 teilnehmen, ist Englisch.

Blick vom Schulhof auf das Schulgebäude des Aloisiuskollegs
Fußballplatz
Tennisplätze

Einrichtungen, Gebäude und Anlage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schulgebäude ist ein U-förmiges, dreistöckiges Gebäude aus den 1920er Jahren. Es beherbergt neben den Klassenzimmern zwei Chemieräume, zwei Physikräume, zwei Musikräume und eine 2016 komplett neu gestaltete Bibliothek mit Selbstlernzentrum. Die „Werkräume“ befinden sich unter den Turnhallen und sind mit Schweißgeräten, einer Schreinerei, Druckmaschinen und vielem Anderen ausgestattet. Dort sind auch seit 2014 neu gestaltete Räume für den Kunstunterricht. Den baulichen Übergang vom Schulgebäude zu den neueren Internatsgebäuden bildet der „Turm“, ein fünfstöckiger, fast quadratischer Bau, in dessen obersten Stockwerk die Kommunität der Jesuiten am Aloisiuskolleg lebt.

Sportanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Sportanlagen zählen zwei Turnhallen neben dem Schulgebäude. Vor den Turnhallen ist ein Basketballplatz. Auf dem Schulhof sind ebenfalls Basketballkörbe und Tischtennisplatten. Oberhalb des Schulhofes am Nordwestrand des Parks befinden sich ein Kunstrasen-Fußballplatz, ein Tartanplatz, fünf Tennisplätze und ein Half-Court (Wand-Platz).

Stella Rheni[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Elberfelder Bankier Karl Freiherr von der Heydt ließ von 1891 bis 1893 das „Schloss auf dem Wacholder“ durch den Architekten Heinrich Plange[35] im neoklassizistischen Stil erbauen und gab ihm den Namen „Stella Rheni“ (lateinisch für „Stern des Rheins“). Von dem streng geometrischen Bau in gelbem Sandstein aus bietet sich ein Blick über das Rheintal und das Siebengebirge. Der Charlottenburger Gartendirektor Walther plante die ausgedehnte Parkanlage. Seit 1927 wird die Villa vom Jesuitenorden genutzt und diente bis 2015 als Internatsgebäude für Jungen der Unter- und Mittelstufe. Heute ist die Villa Ort für herausgehobene Veranstaltungen des Kollegs und wird zu diesem Zweck auch Auswärtigen vermietet.

Jägerhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jägerhaus

Das zum ehemaligen Besitz von der Heydts gehörige „Jägerhaus“. Die stark romantisierte „Miniaturausgabe“ eines Jagdschlosses liegt etwa 200 m unterhalb der Stella. Das Haus war ursprünglich eine Remise und wurde für den Internatsgebrauch 1974 ausgebaut, indem der Mittelteil zum großen Aufenthaltsraum wurde. Heute wird es als Gästehaus des Kollegs genutzt.

Neubau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Internatsbau ist in den 1960er Jahren errichtet und an den Turm angeschlossen worden. Er war ursprünglich L-förmig und ist 2006 renoviert worden. Dabei wurde ein Teil des Neubaus abgerissen und durch eine neu errichtete „Rotunde“ ersetzt, einem großzügigen Veranstaltungs- und Freizeitraum (mit Kamin und Außenbereich). Seit August 2018 sind die Zimmer in dem Gebäude an das Universitätsklinikum Bonn und die DRK-Schwesternschaft für Schwesternschülerinnen aus aller Welt vermietet[36]; im Erdgeschoss ist die Verwaltung des Kollegs. Die Rotunde wird von der Schule genutzt; vormittags dient die Rotunde als Aufenthaltsraum für die Oberstufe.

GONZAGAprep – Oberstufeninternat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Haus Elisabethstraße 25 ist seit Sommer 2018 unter dem Namen "GONZAGAprep" ein Oberstufen-Internat für 25 bis 30 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe. Das Gebäude wurde ursprünglich als Mädcheninternat im September 2005 nach einjähriger Bauzeit auf den ehemaligen Obstwiesen gegenüber der Schule durch das Architektenbüro Pilhatsch & Partner fertig gestellt.

Kirche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche des Aloisiuskollegs

Die Kirche in Form eines Oktagons wurde Anfang der 1980er Jahre errichtet. An gleicher Stelle stand zuvor eine baufällige Kirche aus den 1960er Jahren. Prunkstück der Kirche ist eine Bronzeskulptur eines Engels von Ewald Mataré.

Altschüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch nach der Schulzeit bleiben sich viele der Ehemaligen weiter verbunden. Ein jährliches Treffen ist im Sommer für viele das „AKO-Fest“, nach langer Tradition eine Party und ein sonntägliches Sommerfest, zu dem Altschülerinnen und Altschüler ebenso kommen wie die aktuelle Kollegsgemeinschaft.

Alumini-Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altschülerinnen und Altschüler haben sich zum „Aloisiuskolleg Alumni e. V.“ zusammengeschlossen, der an verschiedenen Orten in deutschsprachigen Altschüler-Stammtische unterhält und das Kolleg vielfach unterstützt, vor allem im Bereich der Berufs- und Laufbahnberatung für die aktuellen Schülerinnen und Schüler.[37] Daneben gibt es einen Zusammenschluss vor allem älterer ehemaliger Jesuitenschüler in Deutschland: In der Stellaner-Vereinigung engagieren sich Altkollegianer vom Aloisiuskolleg, dem Kolleg St. Blasien und dem Canisius-Kolleg.[38]

Eckiger Tisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im „Eckiger Tisch Bonn“ haben sich Personen zusammengefunden, die sich als Geschädigte des Aloisiuskollegs und von AKO-Pro erfahren.[39]

Bekannte ehemalige Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den ehemaligen Schülern des Aloisiuskollegs gehören unter anderen:

Jahrbuch Aus dem Aloisiuskolleg (AKO-Heft)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das AKO-Heft ist ein jährlich erscheinendes Schulheft. Es enthält neben den Verabschiedungen bisheriger und Vorstellungen neuer Mitarbeiter vor allem Berichte aus dem Kollegsleben und religiös-pädagogische Artikel. Außerdem werden hier Adressänderungen, Informationen wie Heirat, Tod oder Geburt und die Klassenfotos jeder Klasse angezeigt. Das AKO-Heft wird an alle Eltern und auch an die Altschüler kostenlos verschickt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aloisiuskolleg (Hrsg): Aus dem Aloisiuskolleg 1900-2000, 2000, Eigenverlag Aloisiuskolleg
  • Ebba Hagenberg-Miliu: Unheiliger Berg – Das Bonner Aloisiuskolleg der Jesuiten und die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals, 2014, Kohlhammer Verlag
  • Klaus Mertes und Johannes Siebner: Schule ist für Schüler da: Warum Eltern keine Kunden und Lehrer keine Eltern sind. 2010, Herder-Verlag

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Aloisiuskolleg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ministerieller Erlass vom 6. Dezember 1921. Zitiert in: Jahrbuch Aus dem Aloisiuskolleg 1900-2000, S. 31.
  2. Max Morsches: Religionskrieg im Rheinland - Zur Geschichte des Bensberger Schloßvereins 1924. In: „Heimat zwischen Sülz und Dhünn“, Vereinszeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins Rhein-Berg e. V. Heft 12, 2005, S. 44–47.
  3. Schreiben des Amtes für Stadtgrün der Stadt Bonn vom 7. Dezember 2012 (68-0 / Ho) an eine Rechtsanwaltskanzlei, nachdem in der Presse berichtet worden war, der Friedhof werde ohne Genehmigung betrieben.
  4. Aloisiuskolleg (Hrsg.): Aus dem Aloisiuskolleg 1900-2000. Bonn 2000, S. 58 f.
  5. Gut 40 Jahre danach. In: General-Anzeiger Bonn, 5. Februar 2010
  6. Miguel Abrantes Ostrowski: Sacro Pop: ein Schuljungen-Report. Essen: Klartext, 2004, ISBN 3-89861-311-9.
  7. Rektor von Bonner Jesuiten-Schule tritt zurück. In: Spiegel Online, 8. Februar 2010
  8. Website des Forums Eckiger Tisch, abgerufen am 2. Juni 2018.
  9. Ebba Hagenberg-Miliu: Missbrauch am Aloisiuskolleg: Zwei Patres sind besonders im Visier. In: General-Anzeiger Bonn, 4. März 2010
  10. Ebba Hagenberg-Miliu: Missbrauch: Mehr Täter und Opfer als bisher bekannt. In: General-Anzeiger, 1./2. November 2010
  11. Abschlussbericht: „Schwere Grenzverletzungen zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen im Aloisiuskolleg Bonn - Bad Godesberg“. In: jesuiten.org (PDF-Datei; 1,91 MB)
  12. Peter Rektor (Pseudonym): Betroffener meldet Vergewaltigungen durch mehrere Jesuitenpatres am Aloisiuskolleg. 23. Juni 2017, abgerufen am 9. Dezember 2017.
  13. Britta Mersch: Missbrauchsfälle am Aloisius-Kolleg: Schweigen für den guten Ruf. In: Spiegel Online. 15. Februar 2011, abgerufen am 9. Juni 2018.
  14. Arnfried Bintig: Grenzverletzungen im AKO Pro Scouting am Aloisiuskolleg Bonn – Bad Godesberg. Herausgegeben von der Aloisiuskolleg Bonn gGmbH, März 2013. Zitat S. 125: „Das Konzept des AKO Pro Scouting entsprach aus wissenschaftlicher Perspektive in keiner Weise den Standards zeitgemäßer «Erlebnispädagogik». (...) Der Leiter des AKO Pro Scouting errichtete ein nichtdemokratisches, autoritäres «Machtsystem» mit der Betonung von «Männlichkeit» und frauenfeindlichen und sexistischen Komponenten.“ (online, abgerufen am 2. Juni 2018).
  15. Ebba Hagenberg-Miliu: Stadt weist Vorwürfe des Gerichts zurück. In: Bonner General-Anzeiger. 8. Dezember 2016, S. 21.
  16. Konzepte zum Kinderschutz am Aloisiuskolleg. Abgerufen am 11. Dezember 2017.
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