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Bréhan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bréhan
Brehant-Loudieg
Bréhan (Frankreich)
Bréhan (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Bretagne
Département (Nr.) Morbihan (56)
Arrondissement Pontivy
Kanton Grand-Champ
Gemeindeverband Pontivy Communauté
Koordinaten 48° 4′ N,  41′ WKoordinaten: 48° 4′ N,  41′ W
Höhe 45–158 m
Fläche 51,65 km²
Einwohner 2.306 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 45 Einw./km²
Postleitzahl 56580
INSEE-Code
Website Commune de Bréhan

Eingang zur Abtei von Tymadeuc

Bréhan [bʁe.ɑ̃]  (bretonisch Brehant-Loudieg; Gallo: Berhaund-Lódeyac) ist eine französische Gemeinde mit 2306 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Gemeindeverband Pontivy Communauté.[1]

Bréhan liegt im Zentrum der Bretagne im Norden des Départements Morbihan an der Grenze zum Département Côtes-d’Armor und gehört zum Pays de Pontivy.[2]

Nachbargemeinden sind La Chèze und La Ferrière im Nordosten, Plumieux und Saint-Étienne-du-Gué-de-l’Isle im Osten, Forges de Lanouée im Südosten, Pleugriffet im Südwesten, Crédin und Rohan im Westen sowie Saint-Barnabé im Nordwesten.

Der Ort liegt weit abseits von Straßen für den überregionalen Verkehr. Der nächste bedeutende Straßenanschluss (Fernstraße von Pontivy nach Loudéac) liegt rund acht Kilometer nordwestlich der Gemeinde.

Die bedeutendsten Gewässer sind die Flüsse Oust und Lié sowie der Canal de Nantes à Brest. Entlang dieser Wasserläufe verläuft teilweise die Gemeindegrenze.

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr1962196819751982199019992009
Einwohner1997188520052257228423142326

Die Gemeinde gehört historisch zur bretonischen Region Bro-Sant-Brieg (frz. Pays de Saint-Brieuc) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Bro Loudieg (frz. Pays de Loudéac) und teilt dessen Geschichte. Von 1801 bis zu dessen Auflösung am 10. September 1926 gehörte sie zum Arrondissement Ploërmel. Von 1793 bis zu dessen Auflösung 1801 gehörte Bréhan zum Kanton Brehan Loudeac.[3]

Sehenswürdigkeiten

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Armringe aus alpinem Jadeit die 1905 im inzwischen zerstörten Grabhügel von Ville Ruault in Bréhan gefunden wurden

Quellen: [4] und [5]

  • Kirche Notre-Dame von 1884 im neogotischen Stil
  • Kapelle Saint-Isidore von 1718, vergrößert 1888 im gleichnamigen Ort
  • Kapelle Saint-Marc aus dem 16. Jahrhundert im gleichnamigen Ort
  • Kapelle Saint-Yves aus dem 19. Jahrhundert
  • Papiermühle aus dem Jahr 1484
  • Herrenhaus von L'Estuer aus dem 16. Jahrhundert
  • Mühle von La Fosse aus dem Jahr 1850
  • Trappistenabtei von Tymadeuc
  • Kalvarienberge und (Weg-)Kreuze
  • mehrere denkmalgeschützte Schleusenanlagen im Canal de Nantes à Brest
  • Le Patrimoine des Communes du Morbihan. Flohic Editions, Band 2, Paris 1996, ISBN 2-84234-009-4, S. 909–911.

Einzelnachweise

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  1. Offizielles Webangebot der CC du Pays de PontivyCC (Memento des Originals vom 9. November 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (französisch)
  2. Karte mit den Gemeinden des Pays de Pontivy (Memento vom 11. Januar 2012 im Internet Archive)
  3. Bréhan auf Cassini.ehess.fr (französisch)
  4. Website der Gemeinde
  5. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (Memento vom 8. Oktober 2013 im Internet Archive) (französisch)
Commons: Bréhan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien