Guiscriff

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Guiscriff
Gwiskri
Guiscriff (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Bretagne
Département (Nr.) Morbihan (56)
Arrondissement Pontivy
Kanton Gourin
Gemeindeverband Roi Morvan Communauté
Koordinaten 48° 3′ N, 3° 39′ WKoordinaten: 48° 3′ N, 3° 39′ W
Höhe 70–237 m
Fläche 84,24 km²
Einwohner 2.083 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 25 Einw./km²
Postleitzahl 56560
INSEE-Code
Website http://www.guiscriff.fr

Mairie Guiscriff

Guiscriff (bretonisch: Gwiskri) ist eine französische Gemeinde mit 2083 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Gemeindeverband Roi Morvan Communauté.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guiscriff liegt ganz im Nordwesten des Départements Morbihan an der Grenze zum Département Finistère und gehört zum Pays du Roi Morvan.[1]

Nachbargemeinden sind Roudouallec im Norden, Gourin und Le Saint im Nordosten, Le Faouët im Osten, Lanvénégen im Südosten, Querrien und Saint-Thurien im Süden sowie Scaër im Westen.

Der Ort selber liegt etwas abseits von wichtigen Durchgangsstraßen. Rund zehn Kilometer östlich von Guiscriff führt die D769 von Saint-Pol-de-Léon nach Lorient vorbei. Die wichtigste überregionale Straßenverbindung ist die N165 weiter im Süden. Westlich des Orts liegt der Flugplatz Aérodrome Bretagne Atlantique.

Die bedeutendsten Gewässer sind der Fluss Inam sowie die Bäche St. Antoine, St. Jean, Kergonan, Kerlavarec, Pont Malagas und Goarem Clujiry. Auf Gemeindegebiet befinden sich mehrere Teiche.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2019
Einwohner 3740 3377 2931 2734 2529 2394 2319 2083

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gehört historisch zur bretonischen Region Kernev (frz. Cornouaille) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Aven (frz. ebenso) und teilt dessen Geschichte. Guiscriff gehörte von 1793 bis zu dessen Auflösung 1801 zum Kanton Lanvénégen. Seither ist der Ort dem Kanton Le Faouët zugeteilt.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kirche Saint-Pierre et Saint-Paul aus dem 15. und 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Maudé (auchSaint-Mandé) aus dem 15. und 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Eloi aus dem 15. und 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Antoine aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Mathurin in Kerglaz aus dem 18. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Tugdual aus dem 17. Jahrhundert
  • Kapelle Notre-Dame (auch Locmaria) in Locmaria aus dem 16. Jahrhundert
  • ehemalige Kapelle Saint-Gwenaël (auch Saint-Guénaël) aus dem 17. Jahrhundert
  • Kalvarienberge an der Dorfkirche und in Pennevern, Cadigué und Kergroas
  • Dolmen von Kerviniou
  • Brunnen Saint-Eloi aus dem 17. Jahrhundert
  • Schloss von Kerandraon
  • ehemaliges Herrenhaus von Pénéhoc aus dem 15. und 16. Jahrhundert
  • Ortsteil Kerglèmes mit Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert
  • zwölf alte Mühlen

Quelle:[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Morbihan. Flohic Editions, Band 1, Paris 1996, ISBN 2-84234-009-4, S. 256–259.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Guiscriff – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Karte mit den Gemeinden des Pays du Roi Morvan
  2. Guiscriff auf Cassini.ehess.fr (französisch)
  3. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (Memento des Originals vom 5. Juli 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fr.topic-topos.com (französisch)