Tréhorenteuc

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Tréhorenteuc
Terhantoec
Tréhorenteuc (Frankreich)
Tréhorenteuc
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Pontivy
Kanton Ploërmel
Gemeindeverband Ploërmel Communauté
Koordinaten 48° 1′ N, 2° 17′ WKoordinaten: 48° 1′ N, 2° 17′ W
Höhe 69–155 m
Fläche 5,42 km2
Einwohner 119 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 22 Einw./km2
Postleitzahl 56430
INSEE-Code

Dorfkirche Sainte-Onenne

Tréhorenteuc (Gallo Terhantoec, bretonisch Trec’horanteg) ist eine französische Gemeinde mit 119 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) im Département Morbihan in der Region Bretagne.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tréhorenteuc liegt rund 46 Kilometer westlich von Rennes im Nordosten des Départements Morbihan. Die Gemeinde liegt an der Grenze zum Département Ille-et-Vilaine. Nachbargemeinden sind Paimpont (im Département Ille-et-Vilaine) im Osten, Campénéac im Süden, Loyat im Südwesten sowie Néant-sur-Yvel im Westen, Nordwesten und Norden.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1793 1846 1926 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 150 278 231 157 142 110 109 126 117 110 110
Quellen: Cassini und INSEE

Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Frühmittelalter wurde die Gegend durch Bretonen besiedelt und deren Umgangssprache Alltagssprache. Bei der Zweiten Rückzugswelle der Bretonischen Sprache im Spätmittelalter (zwischen 1200 und 1500) kam es zum Sprachwechsel hin zum Gallo. Dieser Dialekt des Französischen ist mittlerweile beinahe ausgestorben und die Bevölkerung spricht heute französisch.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Tréhorenteuc

Dorfkirche Sainte-Onenne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die kleine Kirche Sainte-Onenne wurde im 17. Jahrhundert erbaut und in den Jahren 1942 bis 1962 vom Dorfpfarrer Gillard von Grund auf restauriert. Pfarrer Gillard hatte eine große Leidenschaft für die Artussage und den Heiligen Gral. Heute sind die prägenden Gestaltungselemente der Kirche der Artussage entlehnt und sind damit ein Beispiel wie alte Mythen auch in der Moderne Einzug in die christliche Mythologie finden.[1]

Nördlich des Ortes liegt der Garten der Mönche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Morbihan. Flohic Editions, Band 2, Paris 1996, ISBN 2-84234-009-4, S. 603–605.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tréhorenteuc – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Kirche von Tréhorenteuc auf easyvoyage.de