Crinitzberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Crinitzberg führt kein Wappen
Crinitzberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Crinitzberg hervorgehoben
Koordinaten: 50° 34′ N, 12° 30′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Zwickau
Verwaltungs­gemeinschaft: Kirchberg
Höhe: 460 m ü. NHN
Fläche: 18,81 km2
Einwohner: 1954 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 104 Einwohner je km2
Postleitzahl: 08147
Vorwahl: 037462
Kfz-Kennzeichen: Z, GC, HOT, WDA
Gemeindeschlüssel: 14 5 24 040
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Auerbacher Straße 51
08147 Crinitzberg
Webpräsenz: www.crinitzberg.de
Bürgermeister: Steffen Pachan (WV/BÜKO)
Lage der Gemeinde Crinitzberg im Landkreis Zwickau
BernsdorfCallenbergCrimmitschauCrinitzbergDennheritzFraureuthGersdorfGlauchauHartensteinHartmannsdorfHirschfeldHohenstein-ErnstthalKirchbergLangenbernsdorfLangenweißbachLichtensteinLichtentanneLimbach-OberfrohnaMeeraneMülsenNeukirchen/PleißeNiederfrohnaOberlungwitzOberwieraReinsdorfRemseSchönbergSt. EgidienWaldenburgWerdauWildenfelsWilkau-HaßlauZwickauSachsenThüringenVogtlandkreisErzgebirgskreisChemnitzLandkreis MittelsachsenKarte
Über dieses Bild

Die Gemeinde Crinitzberg mit ihren Ortsteilen Bärenwalde, Lauterhofen und Obercrinitz liegt im sächsischen Landkreis Zwickau. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Kirchberg.

BW

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bärenwalde liegt im Rödelbachtal. Obercrinitz und Lauterhofen liegen im benachbarten Crinitztal. Zwischen Obercrinitz und Bärenwalde befindet sich der namensgebende Crinitzberg (573 m ü. NN), welcher beide Täler voneinander trennt. Die Orte liegen im Kirchberger Granitgebiet auf einer Höhe von 400 bis 610 m ü. NN. Schneeberg liegt 10 km nordöstlich, Reichenbach 16 km westlich und Zwickau 19 km nördlich.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Angrenzende Städte und Gemeinden sind

Wolfersgrün Giegengrün Hartmannsdorf bei Kirchberg
Stangengrün Nachbargemeinden Filzteich
Wildenau Rothenkirchen Lichtenau

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Crinitzberg besteht aus drei Ortsteilen:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1912 wurde Lauterholz von Hirschfeld nach Lauterhofen umgemeindet. 1950 wurde Herlagrün von Wildenau nach Obercrinitz umgemeindet. 1970 erfolgte die Eingemeindung Lauterhofens nach Obercrinitz. 1994 schlossen sich Obercrinitz und Bärenwalde zur neuen Gemeinde Crinitzberg zusammen, wobei Lauterhofen seinen Ortsteilstatus zurückbekam.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[3]
Wahlbeteiligung: 53,1 %
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
73,5 %
24,6 %
1,9 %
BÜKO

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 14 Sitze des Gemeinderates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • Freie Wähler Crinitzberg (BÜKO): 11 Sitze
  • CDU: 3 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde Crinitzberg ist Steffen Pachan.

Ortspartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit September 1991 besteht eine Partnerschaft mit Alsbach-Hähnlein in Hessen. Auch die Freiwilligen Feuerwehren von Hähnlein und Obercrinitz unterhalten seit 1992 partnerschaftliche Beziehungen. Die Bärenwalder Freiwillige Feuerwehr steht hingegen in Kontakt zu der Gemeinde Modautal, die wie Alsbach-Hähnlein ebenfalls im Landkreis Darmstadt-Dieburg liegt.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ev.-luth. Kirchgemeinde Bärenwalde gehört mit dem Nachbarort Lichtenau im Erzgebirgskreis zu einem Kirchspiel mit der Gemeinde in Hartmannsdorf bei Kirchberg im Kirchenbezirk Zwickau. Die Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Johannis in Obercrinitz mit Lauterhofen bildet ein Schwesterkirchverhältnis mit den Nachbargemeinden in Wildenau und Stangengrün innerhalb der Ephorie Zwickau. In Obercrinitz gibt es weiterhin eine Landeskirchliche Gemeinschaft und eine Brüdergemeinde.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindeamt der Gemeinde Crinitzberg befindet sich im Ortsteil Bärenwalde. Dort besteht seit 2004 auch eine Außenstelle der Stadt Kirchberg, mit der Crinitzberg eine Verwaltungsgemeinschaft hat.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Bärenwalde befindet sich eine Grundschule in freier Trägerschaft. Die Mittelschule Obercrinitz wurde Mitte des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts geschlossen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bärenwalde liegt im Rödelbachtal an der Straße von Kirchberg nach Rothenkirchen. Obercrinitz und Lauterhofen liegen im benachbarten Crinitztal. Seit 1893 hatten Bärenwalde und Obercrinitz mit je einem Bahnhof Anschluss an die Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld. Die Streckenstilllegung auf dem Abschnitt zwischen Saupersdorf bei Kirchberg und Rothenkirchen erfolgte im Jahre 1970.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde Crinitzberg gibt es ein Gewerbegebiet.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Crinitzberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Website der Gemeinde Crinitzberg [1]
  • Crinitzberg im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  • Bärenwalde im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  • Obercrinitz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  • Herlagrün im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  • Lauterhofen im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
  • Lauterholz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Lauterholz im Ortsverzeichnis. In: Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen. 2006, abgerufen am 21. November 2011.
  3. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014