Debbie Wasserman Schultz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Debbie Wasserman Schultz (2014)

Deborah „Debbie“ Wasserman Schultz (geborene Wasserman; * 27. September 1966 in Queens, New York City) ist eine US-amerikanische Politikerin. Sie ist Mitglied der Demokratischen Partei und vertritt seit 2005 den Bundesstaat Florida im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten, bis 2013 für den 20. und seitdem für den 23. Kongresswahlbezirk, für den sie 2016 erneut kandidiert. Sie ist die erste jüdische Kongressabgeordnete Floridas.

Wasserman Schultz studierte an der University of Florida in Gainesville und erhielt dort 1988 den Bachelor sowie 1990 den Master in Politikwissenschaft. Von 1992 bis 2000 gehörte sie dem Repräsentantenhaus von Florida an; im Anschluss daran saß sie von 2000 bis 2004 im Staatssenat.

Seit dem 4. Mai 2011 führt sie den Vorsitz im Democratic National Committee, der Parteiorganisation der Demokraten. Nach dem Rücktritt ihres Vorgängers Tim Kaine wurde sie auf Vorschlag von US-Präsident Barack Obama zu dessen Nachfolgerin gewählt; zuvor hatte sie dem DNC-Vorstand als stellvertretende Vorsitzende angehört. Wasserman Schultz ist nach Jean M. Westwood und Debra DeLee die dritte Frau an der Spitze der Demokraten.

Nach der Verbreitung kompromittierender E-Mails durch Wikileaks, die belegten, dass das DNC Hillary Clinton im Vorwahlverfahren für die US-Präsidentschaftswahl 2016 gegenüber Bernie Sanders bevorzugte, kündigte Wasserman Schultz ihren Rücktritt an.[1] Sie wird nach dem Ende Juli 2016 stattfindenden Parteitag als Ehrenvorsitzende die Präsidentschaftskampagne Hillary Clintons begleiten.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Debbie Wasserman Schultz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geleakte E-Mails: Parteichefin der US-Demokraten tritt zurück. In: Spiegel Online, 25. Juli 2016.
  2. Amtsniederlegung nach Parteitag. In: orf.at, 24. Juli 2016, abgerufen am 25. Juli 2016.