Deimberg

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Wappen Deutschlandkarte
Deimberg
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Deimberg hervorgehoben

Koordinaten: 49° 38′ N, 7° 31′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Lauterecken-Wolfstein
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 2,12 km2
Einwohner: 99 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67742
Vorwahl: 06387
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 014
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 6a
67742 Lauterecken
Website: www.deimberg.de
Ortsbürgermeisterin: Susanne Heer
Lage der Ortsgemeinde Deimberg im Landkreis Kusel
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Über dieses Bild

Deimberg ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt im Nordpfälzer Bergland in der Westpfalz. Im Osten befindet sich Offenbach-Hundheim, im Süden Glanbrücken. Zu Deimberg gehört auch der Wohnplatz Deimberger Höfchen.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deimberg wurde im 14. Jahrhundert als Dimbach erstmals urkundlich erwähnt. Zuvor gab es an dieser Stelle bereits die Siedlung Steinbächl, die wüst wurde. 1816 kam der Ort zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fiel er 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Landkreis Sankt Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis Sankt Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Landkreis Birkenfeld eingegliedert wurde. 1969 wurde er in den Landkreis Kusel umgegliedert.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Deimberg besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und der ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterin als Vorsitzender.[3]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Susanne Heer wurde 2009 Ortsbürgermeisterin von Deimberg.[4] Bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 wurde sie mit einem Stimmenanteil von 70,59 % für weitere fünf Jahre in ihrem Amt bestätigt.[5]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Südosten verläuft die Bundesstraße 420. In Lauterecken ist ein Bahnhof der Lautertalbahn.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Deimberg – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2020, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2019[Version 2022 liegt vor.]. S. 153 (PDF; 3 MB).
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen. Abgerufen am 19. Oktober 2019.
  4. Jana Baldauf: Ende der Baustelle 2018 in Sicht. Susanne Heer seit 2009 Ortsbürgermeisterin. Die Rheinpfalz, 28. Oktober 2017, abgerufen am 29. April 2020.
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Lauterecken-Wolfstein, Verbandsgemeinde, fünfte Ergebniszeile. Abgerufen am 29. April 2020.