Rutsweiler am Glan

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Rutsweiler am Glan
Rutsweiler am Glan
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Rutsweiler am Glan hervorgehoben
Koordinaten: 49° 32′ N, 7° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Kusel-Altenglan
Höhe: 210 m ü. NHN
Fläche: 1,59 km2
Einwohner: 302 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 190 Einwohner je km2
Postleitzahl: 66887
Vorwahl: 06381
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 089
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 1
66869 Kusel
Webpräsenz: www.vg-kusel-altenglan.de
Ortsbürgermeister: Joachim Sander
Lage der Ortsgemeinde Rutsweiler am Glan im Landkreis Kusel
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Über dieses Bild

Rutsweiler am Glan ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt am Glan am Fuß des Potzbergs im Kuseler Musikantenland in der Westpfalz. Im Norden befindet sich Altenglan, im Süden Theisbergstegen und westlich liegt Haschbach am Remigiusberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rutsweiler wurde im Jahr 1303 erstmals urkundlich erwähnt, als Graf Georg von Veldenz seine Zustimmung zur Überschreibung von Gütern in der Gemarkung durch Ritter Heinrich von Zweibrücken als Wittum für dessen Ehefrau gab. Zunächst Teil des Reichslandes, gehörte es dann zur Grafschaft Veldenz, Pfalz-Zweibrücken, Pfalz-Veldenz und schließlich ab 1733 zur Kurpfalz.

Nach 1792 hatten französische Revolutionstruppen die Region besetzt und nach dem Frieden von Campo Formio (1797) annektiert. Von 1798 bis 1814 gehörte das Dorf zum französischen Departement Donnersberg und war dem Kanton Wolfstein zugeordnet. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen und einem Tauschvertrag mit Österreich kam die Region 1816 zum Königreich Bayern. Ab 1818 war die Gemeinde Rutsweiler am Glan dem Landkommissariat Kusel im bayerischen Rheinkreis, später dem Bezirksamt Kusel zugeordnet, aus dem 1938 der Landkreis Kusel hervorging.

Von 1853 bis 1972 zählte Rutsweiler zur Bürgermeisterei Godelhausen bzw. Theisbergstegen. Nach der Gebietsreform in Rheinland-Pfalz gehörte Rutsweiler seit 1972 zur Verbandsgemeinde Altenglan, welche 2018 in der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan aufging.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Rutsweiler besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[2]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Rutsweiler am Glan
Blasonierung: „Auf grünem Dreiberg in Silber rechts ein blaues Merkurium-Zeichen, darüber ein ebenfalls blauer Reichsapfel, links ein rotbewehrter und rotbezungter blauer Löwe.“[3]
Wappenbegründung: Das Wappen vereint die Geschichte des Dorfes mit seiner früheren wirtschaftlichen Bedeutung und der Lage am waldreichen Potzberg. Der Zugehörigkeit zum Reichsland und zu den verschiedenen pfälzischen Linien tragen Reichsapfel und Löwe, beide in den veldenzischen Farben Rechnung. Der markante Potzberg wird durch den grünen Dreiberg ausgedrückt. Das Merkurium-Zeichen erinnert an den Quecksilberabbau auf der Gemarkung. Das Wappen der Ortsgemeinde Rutsweiler am Glan wurde am 27. September 1978 von der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz genehmigt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Rutsweiler führt die B 423. Im Südwesten befindet sich die A 62. In Altenglan und Theisbergstegen sind Bahnhöfe der Bahnstrecke Landstuhl–Kusel.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  3. Wappenbeschreibung auf der Webseite der Verbandsgemeinde Altenglan, abgerufen am 7. März 2016.