Theisbergstegen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Theisbergstegen
Theisbergstegen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Theisbergstegen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 31′ N, 7° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Kusel
Höhe: 244 m ü. NHN
Fläche: 5 km2
Einwohner: 682 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 136 Einwohner je km2
Postleitzahl: 66871
Vorwahl: 06381
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 098
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 1
66869 Kusel
Webpräsenz: vg.kusel.de
Ortsbürgermeister: Stefan Klein
Lage der Ortsgemeinde Theisbergstegen im Landkreis Kusel
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Über dieses Bild

Theisbergstegen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kusel an und liegt beiderseits des Glan.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das östlich des Glan gelegene Deinsberge (oder Theisberg) wurde 992 erstmals urkundlich erwähnt. Am 10. Juli 1715 wurde es mit dem Dorf Stegen vereinigt.

In der sogenannten Franzosenzeit war der Ort von 1798 bis 1814 dem Kanton Kusel im Saar-Departement zugeordnet.

Von 1816 an gehörte Theisbergstegen zum Königreich Bayern und war Teil des Landkommissariats Kusel im Rheinkreis. Im Jahr 1840 hatte der Ort 29 Häuser und 204 Einwohner. Er wurde als evangelisches Pfarrdorf bezeichnet.[2]

Die heutige Gemeinde wurde am 7. Juni 1969 aus den Gemeinden Theisbergstegen und Godelhausen neu gebildet.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Theisbergstegen bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4][1]

Jahr Einwohner
1815 343
1835 414
1871 473
1905 580
1939 735
1950 828
Jahr Einwohner
1961 898
1970 865
1987 779
1997 747
2005 724
2015 682

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Theisbergstegen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Theisbergstegen
Blasonierung: „In Silber durch einen blauen Wellenbalken geteilt, oben rechts eine goldbelegte, rote Mitra, oben links wachsend ein unbekleideter Wassermann in natürlichen Farben mit goldenem Haar, aus einem roten Krug blaues Wasser ausgießend, unten auf grünem Dreiberg eine blaue Kirche mit goldenen Fenstern und goldenem Kreuz.“

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort gibt es einen Kindergarten, eine Grundschule und eine Mehrzweckhalle.

Theisbergstegen ist über die Bundesstraße 423 (Mandelbachtal - Altenglan) an das überregionale Straßennetz angebunden. Der Ort besitzt einen Bahnhof an der mittlerweile nur noch eingleisigen Bahnlinie, die hier entlang des Glantales verläuft. Die Züge verbinden Kaiserslautern und Kusel miteinander. Sie dient auch dem Abtransport des aus dem Remigiusberg gebrochenen Porphyr-Schotters, des Weiteren haben sich kleine bis mittelständische Unternehmen angesiedelt wie z. B. Bagger- und Schutttransporte, Kfz-Werkstatt, Friseur, Tankstelle, Sonnenstudio, und Rennsportunternehmen.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Theisbergstegen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Max Siebert: Das Königreich Bayern topographisch-statistisch in lexicographischer und tabellarischer Form, Verlag Georg Franz, München 1840. S. 189 (Google Books)
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006. (Memento vom 26. Dezember 2011 im Internet Archive), S. 197 (PDF; 2,6 MB).
    00Hinweis: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis vor, das aber den Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ nicht mehr abdeckt.
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen