Ein Käfig voller Helden

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Seriendaten
Deutscher Titel Ein Käfig voller Helden
(kabel eins)
Stacheldraht und Fersengeld
(Sat.1)
Originaltitel Hogan’s Heroes
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Jahr(e) 1965–1971
Länge 24 Minuten
Episoden 168 in 6 Staffeln
Genre Comedy
Idee Edward H. Feldman
Albert S. Ruddy
Bernard Fein
Musik Jerry FieldingMarch (je nach Land verschieden)
Erstausstrahlung 17. September 1965 (USA) auf CBS
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
22. März 1992 auf Sat.1
Besetzung

Ein Käfig voller Helden (Originaltitel Hogan’s Heroes) ist eine amerikanische Sitcom, die in einem deutschen Kriegsgefangenenlager des Zweiten Weltkrieges spielt. Produziert wurde die Serie von 1965 bis 1971 von Bing Crosby Productions unter dem Dach der Desilu Studios (zuletzt Paramount Television) für das Fernseh-Network CBS.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie spielt in dem fiktiven deutschen Kriegsgefangenenlager Stalag 13, das sich jedoch am Stalag XIII C, bzw. am Oflag XIII B, welche in unmittelbarer Nähe der Kleinstadt Hammelburg lagen, orientiert. Im Lager der Luftwaffe werden die Gefangenen der westlichen alliierten Streitkräfte, also vornehmlich US-amerikanische, britische und französische Soldaten, festgehalten.

Unter Ausnutzung der karikaturhaften Einfältigkeit ihrer Bewacher dient das Lager den Gefangenen insgeheim als eigene Basis, von der aus sie zahlreiche Sabotageakte durchführen und so die Kriegsanstrengungen der Alliierten auf jede mögliche Art unterstützen.

Ausstrahlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt besteht die Serie aus 168 Folgen à 25 Minuten.

In Deutschland lief die Serie erstmals 1992 unter dem Titel Stacheldraht und Fersengeld auf Sat.1, fand jedoch bei ihrer späten sonntäglichen Ausstrahlung wenig Anklang und wurde nach 24 Folgen wieder abgesetzt. Da jedoch bereits alle 168 Folgen eingekauft waren, entschloss man sich zu einer neuen Synchronisation unter der Leitung von Rainer Brandt. Dieser hatte bereits bei der Serie Die Zwei durch den Einbau von Schnodderdeutsch mehr auf Klamauk gesetzt und ihr so in Deutschland zum Erfolg verholfen. In dieser Fassung, die ab 1994 unter dem neuen Titel Ein Käfig voller Helden werktags bei Kabel 1 lief, wurde die Serie schließlich ein Erfolg.[1]

Laut Schätzungen des Produzenten Albert S. Ruddy spielte Hogan’s Heroes bis 1993 rund 87 Millionen Dollar ein.[2]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwickelt wurde die Serie von Bernard Fein und Albert S. Ruddy, welche auch das Drehbuch für die Pilotfolge schrieben, die noch in Schwarzweiß gedreht wurde. Produziert wurde sie von Edward H. Feldman für die Firma Bing Crosby Productions in Zusammenarbeit mit Bob Crane Enterprises Inc. und dem CBS Television Network. Gedreht wurde die Serie von der Firma Cinema General Studios auf einem Farbfilm von Deluxe.

Als Inspiration für die Autoren der Serie wird oft der Film Stalag 17 von Billy Wilder gesehen. Die Produzenten des Films verklagten die Macher von Ein Käfig voller Helden, da sie in ihr ein Plagiat sahen. Die Klage hatte jedoch keinen Erfolg. Zudem ist bekannt, dass Fein und Ruddy die Serie ursprünglich in einem amerikanischen Sicherheitsgefängnis spielen lassen wollten, aber hierfür keine Geldgeber finden konnten. Stattdessen wurde die Handlung in ein Kriegsgefangenenlager verlegt, wofür ein Gerücht über die zu gleicher Zeit in Planung befindliche Serie Campo 44 ausschlaggebend war, die ebenso in einem solchen Lager spielen sollte. Der Pilotfilm von Campo 44 gelangte erst später zur Ausstrahlung und wurde nicht in eine Serie umgewandelt. Campo 44 wurde fälschlicherweise für eine Kopie von Hogan’s Heroes gehalten.[2][3]

Ende der Serie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der sechsten Staffel wurde die Serie eingestellt. Bob Crane konnte den Erfolg der Serie nicht richtig verarbeiten. Seine Gehaltsforderungen stiegen ins Unermessliche, während er parallel immer öfter mit Frauengeschichten und Alkoholexzessen für negative Schlagzeilen sorgte. Bei CBS wurde zudem ein neuer Programmchef eingesetzt, in dessen Konzept für die Serie kein Platz mehr war.

Bei einer im Jahr 2002 von der führenden amerikanischen Fernsehzeitschrift TV Guide erstellten Liste der „Schlechtesten TV-Shows aller Zeiten“ landete Ein Käfig voller Helden auf dem 5. Platz.[4]

Wichtige Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptfiguren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Colonel Robert E. Hogan (alle Folgen): Vordenker und ranghöchster (amerikanischer) Kriegsgefangener. Für ihn sind stets die schönsten Frauen reserviert. Durch seinen Charme kommt er oft an wichtige Informationen heran. Die meisten Pläne der „Helden“ werden von Col. Hogan ausgearbeitet. Im Grunde ist es nicht Oberst Klink, der das Lager leitet, sondern Hogan, der zu dem Kommandanten eine vorgetäuschte Freundschaft aufgebaut hat. Dadurch kommt Hogan an so manche geheime Akten und Pläne.
Werner Klemperer, Darsteller von Oberst Klink, im Jahre 1998
  • Oberst Wilhelm Klink (alle Folgen): Der Leiter von Stalag 13 ist nur mäßig intelligent, leidet an Selbstüberschätzung und lässt kein Fettnäpfchen aus. Er muss von den „Helden“ immer wieder vor einer Versetzung an die Ostfront bewahrt werden, da ihre Unternehmungen auf seiner Unfähigkeit beruhen. Er war der Schlechteste seiner Klasse. Er entstammt angeblich einer alten sächsischen Adelsfamilie, die offenbar verarmt ist. Er ist in Dresden geboren und hat es nur auf die Offiziersschule geschafft, weil sein Onkel der Friseur des Dresdner Bürgermeisters war. Während des Ersten Weltkriegs diente er zunächst in der Kaiserlichen Armee, danach bei den Fliegertruppen. Später erhielt er das Eiserne Kreuz. Nach Ende des Krieges blieb er in der neustrukturierten Armee der Weimarer Republik. 1922 wurde er zum Oberst befördert und hofft seither, eines Tages General zu werden. Als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, ging er erneut zur Luftwaffe und war Pilot während des Frankreichfeldzugs. Oberst Klink spielt gerne Geige, hat dabei aber weder musikalisches Talent noch Taktgefühl. Klink leidet zudem unter seiner Haarlosigkeit und seinen immer zu engen Stiefeln. Er hat große Angst vor General Burkhalter und Major Hochstetter, die ihn nur zu gerne wegen seiner offensichtlichen Untragbarkeit für die Wehrmacht an die Ostfront schicken würden. Vor dem Krieg war Klink als Buchhalter in einer Eierlikörfabrik tätig. Burkhalters Schwester versucht, mit Klink anzubändeln, was aber an dessen intensiver Abneigung gegen sie scheitert. In der deutschen Version unterhält er ein Techtelmechtel mit seiner Wirtschafterin Kalinke, die jedoch in keiner Folge zu sehen ist, weil sie im amerikanischen Original gar nicht vorkommt.
  • Sergeant First Class Andrew John Carter (alle Folgen außer „Ihr größter Bluff“ und „Der große Bankraub“), in der ersten Folge noch Lieutenant: Er ist der Sprengstoff-Experte unter den „Helden“. Trotz seiner Ungeschicklichkeit im Umgang mit dem „heißen Zeug“ wurde niemand von den „Helden“ je verletzt. Bei Sabotageeinsätzen ist er meistens die erste Wahl, wird oft als deutscher General verkleidet und spielt auch zweimal Hitler – jeweils täuschend echt. Jedoch wird auch so mancher Außeneinsatz vermasselt, weil er etwa die Zeitzünder nicht einstellt oder den Kompass verliert. Carter ist indianischer Abstammung. Sein indianischer Name ist „Kleiner Hirsch, der flink und sicher durch den Wald streift“. In der ersten Folge gastierte er nur, wurde aber schon in der zweiten Folge fester Bestandteil der Serie.
  • Feldwebel Hans Georg Schultz (alle Folgen außer „Der Blaue Baron“[5]): Ist in seinem Herzen ein bayerischer Zivilist und wird regelmäßig mit Delikatessen und Süßem aus den Rotkreuzpaketen der Gefangenen bestochen. Für einen Apfelstrudel, eine Haxe mit Knödeln oder G’selchtes (gepökeltes und anschließend geräuchertes Schweinefleisch) sieht er alles, was er sehen soll, und übersieht alles, was er nicht sehen soll. Im Gegensatz zu Klink sind ihm die Vorgänge im Lager durchaus bewusst, sein Motto lautet jedoch: „I seh’ nix, i hör nix und i woaß nix.“ Die Helden überzeugen Schulz des Öfteren davon, ihnen bei ihren Aktionen behilflich zu sein, meistens in dem sie ihn mit einer Versetzung an die russische Front drohen. Am Ende stellen sie jedoch immer sicher, dass Schulz unangetastet und er von der Front verschont bleibt. Im ersten Weltkrieg kämpfte Schulz ebenfalls schon als Feldwebel und galt als unbeugsamer Soldat vor dem alle Schützen stramm standen. Der Soldat in Schulz wird von den Helden hin und wieder zum Vorschein gebracht, wenn sie für ihre Missionen einen eindrucksvollen deutschen General oder Feldmarschall brauchen. Vor dem Krieg leitete er eine Firma für Damenunterwäsche, die „Schatullenkrönung“ (in der englischen Originalfassung der Serie ist er Inhaber der Spielzeugfabrik „Schatzi“). Inspiriert wurde Schultz durch die gleichnamige Figur aus Billy Wilders 1953er Film Stalag 17.
  • Corporal Louis LeBeau (167 Folgen): Ein französischer Gefangener, seines Zeichens hervorragender Chefkoch von Hogans Mannschaft. Er bekocht häufig auf Hogans Initiative Klink und seine hochrangigen Gäste. Seine geringe Körpergröße, wegen der er von Klink häufig als Kakerlake bezeichnet wird, ist bei vielen Sabotageakten von Vorteil. LeBeau ist sehr patriotisch, aber auch sehr stur, besonders wenn es um seine Rezepte und Heilmittel geht. Der kleine Franzose ist sehr tierlieb, weshalb die Wachhunde des Lagers auf seine Befehle hören.
  • Corporal Peter Newkirk (166 Folgen): Ein stotternder Engländer mit geschickten Händen, die es den „Helden“ immer wieder ermöglichen diverse Safes und Schlösser zu öffnen. Vor dem Krieg war er offenbar ein ziemlich guter Zauberer, da er nach eigener Aussage „im Palladium geliebt“ wurde. Zum Spionieren und Auskundschaften muss er sich immer wieder als altes Mütterchen verkleiden. In der Originalfassung stottert er nicht, dies wurde erst in der zweiten deutschen Synchronisation eingeführt.
  • Staff Sergeant James (Ivan) Kinchloe (145 Folgen): Als ehemaliger Angestellter einer Detroiter Telefongesellschaft ist er erste Wahl, wenn es um Abhör- und Funkgeräte geht. Er wartet die Funkausrüstung der „Helden“ und hält den Kontakt zum Hauptquartier aufrecht. Da er als Afroamerikaner wegen seiner dunklen Hautfarbe auffallen würde, wird er selten für die Außenmissionen gewählt. Wegen Problemen mit dem Produzenten verließ der Darsteller Ivan Dixon die Serie nach der fünften Staffel, so dass auch die Figur des Kinchloe in der sechsten Staffel fehlte.
  • Helga (22 Folgen)/Hilda (46 Folgen): Klinks blonde und attraktive Sekretärin sowie Empfangsdame. Sie hilft den „Helden“ mit Kleinigkeiten (z. B. lässt sie Briefe und Einladungen, die eigentlich für Klink gedacht waren, verschwinden, um sie Hogan zugänglich zu machen). Sie ist Hogans feste Freundin und würde ihn gerne heiraten. In der ersten Staffel heißt sie Helga (gespielt von Cynthia Lynn), wird aber ab der zweiten Staffel durch Hilda (gespielt von Sigrid Valdis) ersetzt. Die beiden Rollen sind praktisch identisch und sich auch äußerlich sehr ähnlich, da beide blond und attraktiv sind und von Klink und Hogan „Schnulle“ genannt werden. Beide Darstellerinnen sind im Verlauf der Serie auch in anderen Rollen zu sehen.
Leon Askin, Darsteller des Generals Burkhalter, im Jahre 2001
  • General Albert Burkhalter (67 Folgen): Er ist die Nemesis von Klink, wird jedoch immer wieder von den „Helden“ ausgetrickst. Er ist stark übergewichtig und feige, wenn es wirklich ernst wird. Gern schiebt er Klink den Schwarzen Peter zu, um selber ungeschoren davonzukommen. Er versucht immer wieder – erfolglos – seine unattraktive Schwester Gertrude mit Klink zu verheiraten, doch Klink ist davon nicht angetan, da er reizende Blondinen vorzieht.
  • SS-Major Wolfgang Hochstetter (36 Folgen): Cholerischer SS-Major, der schnell die Geduld verliert und herumbrüllt. Er ist den „Helden“ stets dicht auf der Spur, muss sie jedoch am Ende immer wieder decken, um nicht wegen des Unvermögens, sie zu stellen, an die Ostfront versetzt zu werden. Ein typischer Ausspruch von Hochstetter und eine Art „Running Gag“ ist, sobald Hogan in Klinks Büro auftaucht, „Wer ist dieser Mann?!?“, oder, mit erhobenem Finger „Was macht dieser Mann hier?“. Er wird in der deutschen Synchronfassung von den Gefangenen häufig als „SS-Arsch“ bezeichnet. Dies ist die Übertragung eines Wortspiels aus dem englischen Original, wo er „SS-Ass“ genannt wird. Dabei wird an die zwei „S“ in „SS“ noch ein drittes angehängt, das in der Aussprache dem englischen Wort „Ass“ (deutsch: Arsch) entspricht.
  • Sergeant Richard Baker (24 Folgen): Nachfolger von „Kinch“ ab der sechsten Staffel. Er ist Afroamerikaner und der Funkspezialist des Teams.

Andere Figuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gefreiter Karl Langenscheidt (16 Folgen): Langenscheidt gehört zu der Mannschaft des Stalag 13 und tritt immer wieder kurz in Erscheinung, z. B. um Klinks Gäste anzukündigen oder zu eskortieren. Selten werden ihm auch wichtigere Wachaufträge übertragen.
  • Oscar Schnitzer (13 Folgen): Mitglied der Widerstandsbewegung. Als Tierarzt kümmert er sich um die Hunde des Lagers, schmuggelt dabei mit seinem Lieferwagen oftmals Leute ins Lager hinein oder hinaus.
  • Colonel Rodney Crittendon (8 Folgen): Britischer Kriegsgefangener, der aufgrund seiner längeren Dienstzeit ranghöher als Hogan ist und deswegen gelegentlich die Führung der Gefangenen übernimmt. Durch sein ungeschicktes Vorgehen vermasselt er sämtliche Geheimaktionen. Er ist der Ansicht, dass es die einzige Aufgabe der Gefangenen sei, zu fliehen, da dies ansonsten Zusammenarbeit mit dem Feind sei. Dadurch scheut er sich auch nicht, Leute anzuschwärzen, wenn diese bei Hogans Mannschaft Unterschlupf suchen. Dies kann aber meistens verhindert werden. Hogan und seine Männer setzen daher immer alles daran, Crittendon so schnell wie möglich loszuwerden, sei es durch die Unterstützung einer Flucht nach England oder die Verlegung in ein anderes Lager. Crittendon ist Erfinder des „Crittendon-Plans“, die Bepflanzung der englischen Militärlandebahnen mit Blumen zur Hebung der Moral.
  • Sergeant Olsen (8 Folgen): Olsen ist ein amerikanischer Kriegsgefangener und „Außenkorrespondent“ von Hogans Truppe. Immer wieder verlässt er zeitweise das Lager, damit Flüchtende seinen Platz einnehmen können. Ab und an beteiligt er sich aber auch aktiv an den Sabotageakten.
  • Marya (7 Folgen): Marya ist eine Agentin der Sowjetunion. Da sie ihre Aktionen nie mit Hogan abspricht, bringt sie die „Helden“ oftmals in Bedrängnis, benötigt aber dennoch ihre Unterstützung.
  • Tiger (7 Folgen): Eine Untergrundagentin des französischen Widerstands. Sie arbeitet bei mehreren Gelegenheiten mit Hogans Männern zusammen. Als ihr die Hinrichtung droht, missachtet Hogan seine Befehle und rettet sie.
  • Gertrude Linkmeyer (4 Folgen): Die Schwester von General Burkhalter. Er versucht mehrfach erfolglos, sie mit Oberst Klink zu verkuppeln, da ihr Mann[6] an der Ostfront als vermisst gilt. Sie wird von Klink oft mit teils derben Begriffen („Zippelgusse“[7], „Zuppelgusse“, „Gesichtseimer“, „Brunfttutte“ und „Kampfhenne, die karniefeln will“) bezeichnet, weil sie bereits um die 50 und nicht sehr attraktiv ist. Zwar gelingt es ihr, Beziehungen zu anderen Männern aufzubauen, aber auch diese sind stets nur von kurzer Dauer.
  • Major Bonacelli (2 Folgen): Ein Italiener, der zunächst zur Weiterbildung ins Stalag 13 geschickt wird. Eigentlich hat er die Nase voll vom Krieg und will in die Schweiz flüchten, wird dann aber von den „Helden“ zum Bleiben (in Italien) überredet und versorgt die Alliierten mit Informationen. Er wird in den beiden Folgen, in denen er auftaucht, von zwei verschiedenen Darstellern gespielt.

Die Rollen und ihre Darsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schauspieler Charakter Synchronsprecher in
Ein Käfig voller Helden
Synchronsprecher in
Stacheldraht und Fersengeld
Bob Crane Colonel Robert E. Hogan Thomas Wolff Martin Keßler
Werner Klemperer Oberst Wilhelm Klink Joachim Siebenschuh Klaus Jepsen
John Banner Feldwebel Hans Georg Schultz Tom Deininger Jochen Schröder
Richard Dawson Corporal Peter Newkirk Wolfgang Ziffer Gerald Paradies
Ivan Dixon Staff Sergeant James Kinchloe Jörg Hengstler Klaus Münster
Robert Clary Corporal Louis LeBeau Dietmar Wunder Santiago Ziesmer
Larry Hovis Sergeant First Class Andrew J. Carter Andrej Brandt Uwe Paulsen
Leon Askin General Albert Burkhalter Robert Dietl
Howard Caine Major Wolfgang Hochstetter Klaus Jepsen
Kenneth Washington Sergeant Richard Baker Michael Deffert
Cynthia Lynn Helga Andrea Aust Daniela Hoffmann
Sigrid Valdis Hilda Andrea Kathrin Loewig
Bernard Fox Colonel Rodney Crittendon Karl Sturm
Nita Talbot Marya Helga Sasse
Arlene Martel „Tiger“ Viola Sauer
Kathleen Freeman Frau Gertrude Linkmeyer Barbara Dittus
Jon Cedar Gefreiter Karl Langenscheidt Hans Hohlbein

Eigenschaften und Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die Grundidee der Serie sowie der Schauplatz nur eine beschränkte Anzahl von Plots zulassen, tauchen bestimmte Muster in den Geschichten sehr häufig auf. Weiterhin weicht die Serie schon alleine aus dramaturgischen Gründen in zahlreichen Details von der Realität in einem deutschen Kriegsgefangenenlager ab. Im englischsprachigen Original werden von den Deutschen gelegentlich deutsche Sätze verwendet („Jawohl, Herr Kommandant“, „Der Führer“), und man hört bei Klink an der Aussprache manchmal seine deutsche Herkunft.

Besonderheiten der zweiten deutschen Synchronfassung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zweite deutsche Synchronfassung von Rainer Brandt nimmt sich große Freiheiten, die vor allem für den Sprachwitz genutzt wurden. Oberst Klink spricht mit sächsischem Dialekt, der mit viel Wortwitz und ausgefallenen Sprüchen kombiniert wurde. Eine weitere Komponente dieses Wortwitzes sind Scherze über General Burkhalters Körperfülle. Die Gemütlichkeit von Feldwebel Schultz wird mit einem bayerischen Dialekt untermalt. Ähnlich ist es mit Burkhalter, der mit österreichischem Einschlag spricht. Die Darsteller von Schultz und Burkhalter, John Banner und Leon Askin, kamen tatsächlich beide aus Österreich.

Auch bei den „Helden“ werden solche Mittel eingesetzt. LeBeau spricht mit französischem Akzent, und der Engländer Newkirk stottert. Letzteres ist eine Erfindung der Übersetzer, da Newkirk im Original ein britisches Englisch ohne Sprachfehler spricht. Die Amerikaner sprechen ein neutrales Standarddeutsch. Die Deutschen tun dies ebenfalls, wenn sie in kleinen Nebenrollen oder als Komparsen auftreten.

Klinks Charakter wird in der deutschen Fassung weit sympathischer dargestellt; in der Folge „Das verflixte Manöver“ beispielsweise erwidert er die Aussage, die Kriegsgefangenen seien Abschaum, mit „Das ist kein Pack, das sind Menschen“, was im Original nicht vorkommt. Generell werden Dialoge, in denen er im Original wie ein staatstreuer Deutscher wirkte, oft völlig ausgelassen und ad absurdum geführt. So fängt Klink oft grundlos an zu reimen oder über seine Haushälterin Kalinke zu lästern, und in Telefongesprächen wird sein Hitlergruß meist durch „Ja, Sie mich auch“ oder ähnliches ersetzt.

Frau Kalinke, Oberst Klinks schlesische Putzfrau, die Gegenstand zahlreicher Witze ist, wurde vom deutschen Übersetzer erfunden und kommt im amerikanischen Original nicht vor. Daher ist sie in keiner Folge zu sehen oder zu hören, obwohl sie allen Akteuren bestens bekannt zu sein scheint. Gegenstand der meist anzüglichen Witze ist, dass sie nicht nur den Haushalt von Oberst Klink führt, sondern auch eine Affäre mit ihm hat. Einfluss auf den Verlauf der Handlung hat sie aber nicht.

Auch inhaltlich nimmt sich die deutsche Fassung große Freiheiten. So werden aus den Sabotagezielen, welche im Original meist aus Waffenfabriken, Munitionstransporten und ähnlichem bestehen, im Deutschen kurzerhand Fabriken für Schnaps, „synthetisches Toilettenpapier“ und Fertig-Bratkartoffeln für die Front. Dabei ergeben sich häufig Unstimmigkeiten, so wird in der Folge „Mit Pfeil und Bogen“ ein angeblicher „Transport von nachgemachter Coca-Cola“ in die Luft gesprengt, indem ein brennender Pfeil darauf geschossen wird, was mit dem originalen Ziel, einem Laster voll experimentellem Flugzeugtreibstoff, weit plausibler ist.[8]

Wiederkehrende Handlungsmuster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestimmte Handlungsmuster finden sich immer wieder in der Serie.

So gehen die nationalsozialistischen Machthaber öfter davon aus, dass ein Kriegsgefangenenlager niemals bombardiert würde. Daher versuchen sie, neue Geheimwaffen, wichtige Gefangene oder Spitzenwissenschaftler dort unterzubringen.

Die Infrastruktur des Lagers wird auch dazu verwendet, Überläufer und Mitglieder des Untergrunds zu retten oder zu unterstützen. So ist das Lager für diese Zwischenstation auf der Flucht oder eine geheime Basis für die Ausführung von Operationen wie die Erlangung geheimer Informationen und die Durchführung von Sabotageakten.

Um die Deutschen im eigenen Sinne handeln zu lassen, verwenden Hogan und seine Männer oft das Bedrohungsszenario einer Versetzung an die Ostfront. Die Vorstellung, ihren gemütlichen Heimatposten im Stalag 13 gegen die harten Bedingungen an der Front tauschen zu müssen, lässt vor allem Klink und Schultz zu halbfreiwilligen Gehilfen von Hogan werden. Aber auch bei Burkhalter und Hochstetter gelingt es Hogan immer wieder, die Ostfront oder ein anderes unangenehmes Szenario so effektiv als real wirkende Bedrohung einzusetzen, dass die beiden unverrichteter Dinge wieder abziehen, obwohl sie wissen, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

In vielen Episoden sind hübsche Frauen involviert, die meist Mitglieder der Widerstandsbewegung sind und sich dank Hogans charmanter Art als willkommene Helfer erweisen. Dass es zumindest zu einem flüchtigen Kuss mit Hogan kommt, gehört dabei fast zum Standard.

Bei der Darstellung von Luftangriffen oder „Warenlieferungen“ für die Helden wird immer jeweils die gleiche Originalszene eines Fallschirmabsprunges gezeigt (auch wenn es sich um eine Kiste handelt). Ebenso wird bei Funkkontakt mit dem korrespondierenden U-Boot häufig dieselbe Szene eines vorbeiziehenden U-Bootes eingespielt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gab ein Lager ähnlichen Namens, das Stalag XIII C, in der Nähe des unterfränkischen Ortes Hammelburg, doch Parallelen zum in der Serie dargestellten Lager Stalag 13 sind spekulativ.

Als Standort des Lagers wird in der Serie eine Stadt namens „Hammelburg“ genannt. Weiterhin wird oft eine Nähe zu Düsseldorf suggeriert – so hängt z. B. eine Karte von Düsseldorf in Klinks Büro. Die geographischen Angaben in zahlreichen Folgen sind jedoch widersprüchlich.

Oberst Klink zeigt in einer Folge die Gegend von Danzig als Standort. In Folge 56 heißt es, dass die Entfernung von Stalag 13 nach Heidelberg 106,75 km beträgt. Düsseldorf und das reale Hammelburg sind jedoch viel weiter von Heidelberg entfernt. Auch die dargestellten Operationen lassen sich nur schwer mit den suggerierten Standorten vereinbaren. Es kommen oft Mitglieder des in Frankreich operierenden Widerstands Résistance vor und flüchtende alliierte Soldaten, die durch Stalag 13 geschleust werden, werden von U-Booten abgeholt. In einer Folge wird die Strecke nach Schweinfurt, das rund 20 km vom realen Hammelburg und rund 270 km von Düsseldorf entfernt liegt, und zurück in einer Nacht zu Fuß zurückgelegt.

Sprache und Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt keine Sprachbarriere, d. h. Hogans Männer können sich problemlos als Deutsche ausgeben, was in zahlreichen Folgen Anwendung findet.

Beschriftungen sind zwar oft auf Deutsch, häufig aber auch auf Englisch – selbst dort, wo es unpassend ist, wie zum Beispiel an Klinks Büro (dort steht COL. Klink statt Oberst Klink). Teilweise wurden englische Begriffe auch fehlerhaft ins Deutsche übersetzt. Beispielsweise warnt eine Tafel in Folge 19 der zweiten Staffel mit der fehlerhaften Aufschrift Hoche Sprenggefahr.

Auch im Deutschen stimmen einige Begriffe nicht mit den gebräuchlichen oder historisch korrekten Bezeichnungen überein. Die Ostfront wird fast durchweg als „Russische Front“ bezeichnet, obwohl dieser Begriff recht ungebräuchlich ist und die Front nur teilweise in Russland lag. Die Ostfront ist in vielen Folgen die Drohkulisse für Klink bzw. Schultz – um eine Versetzung dorthin zu vermeiden, tun die beiden fast alles. Es wird oft von Sibirien als Synonym für die Ostfront gesprochen, obwohl die Wehrmacht niemals bis nach Sibirien vorgedrungen ist. Ebenso stimmen die verwendeten Bezeichnungen für die beiden Weltkriege nicht mit den damals verwendeten überein, da man damals den Ersten Weltkrieg den „Großen Krieg“ oder schlicht den Weltkrieg nannte und der Zweite Weltkrieg der „aktuelle“ Krieg war.

Allgemein entspricht das in der Serie vermittelte Deutschlandbild stark amerikanischen Klischeevorstellungen. So findet sich in fast jedem Ort ein „Hofbräuhaus“, Inventar und Baustil von Häusern sind stets in einem rustikalen bayerischen Ambiente gehalten, und Ortsnamen enden fast immer auf -stadt, -burg oder -hof.

Militärische Hierarchie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittlere Ränge kommen selten vor. Zwar kann ein Kriegsgefangenenlager in der Tat von einem Oberst geleitet werden. Jedoch ist die zweithöchste Person im Lager in der Regel (Haupt-)Feldwebel Schultz, der in der militärischen Hierarchie viel weiter unten steht. Ein Leutnant oder Hauptmann ist offenbar kein Teil des ständigen Personals. Diese Ränge sind höchstens als Teil einer einzelnen Episode vorzufinden. Ebenso auf alliierter Seite: Hogan selbst ist Colonel, was einem deutschen Oberst entspricht. Seine Leute sind aber alle nur Sergeants oder Corporals, also Feldwebel, und damit nicht höher als Schultz, wenn man davon absieht, dass Carter in der ersten Folge ein First Lieutenant (Oberleutnant) war. Auch hier kommen die mittleren Ränge nur gelegentlich als Teile einer Episode vor.

Der Besuch hoher Offiziere kommt sehr häufig vor. General Burkhalter, der für die Kriegsgefangenenlager in der Gegend von Stalag 13 zuständig ist, tritt in insgesamt 67 Folgen auf[9], also mehr als einem Drittel der ganzen Serie. Sogar Generalfeldmarschälle, von denen es im Zweiten Weltkrieg nur gut 20 gab, plus zwei Großadmiräle, kommen wiederholt vor. Alle diese Nebencharaktere sind fiktiv. Bis auf zwei Telefonate mit Himmler, bei denen dieser weder zu hören noch zu sehen ist, treten keine historischen Persönlichkeiten auf, sondern werden nur je nach Zusammenhang erwähnt.

General Burkhalter ist der Vorgesetzte von Oberst Klink, obwohl er ganz eindeutig eine Uniform des Heeres trägt. Klink ist Angehöriger der Luftwaffe, deswegen müsste Burkhalter ein General der Luftwaffe sein, um laut der Hierarchie der Wehrmacht der Vorgesetzte von Klink zu sein.

Die Leute der SS haben alle reguläre Armeeränge. So trägt der als Major bezeichnete Hochstetter die Uniform eines Standartenführers, was jedoch einem Oberst entspräche. Außerdem tragen die SS-Männer schwarze Uniformen, welche nur die SS-Totenkopfverbände (für KZ und den Holocaust zuständig) und die Leibstandarte SS Adolf Hitler trugen. Die Waffen-SS als Waffenträger neben der Wehrmacht trug schon ab März 1938 feldgraue Uniformen. Auch sonst kommen die SS-typischen Rangbezeichnungen so gut wie nie vor.

Die Begriffe SS und Gestapo werden häufig vermischt. Hochstetter ist einmal bei der SS, mal bei der Gestapo. Diese waren zwar organisatorisch miteinander verwoben, doch kümmern sich die SS und die Gestapo, vertreten durch Hochstetter, in der Serie mitunter um Dinge, die gar nicht in ihre Zuständigkeit fallen (Geheimwaffen, Spionageabwehr, etc.).

Obwohl Schultz beständig als „Feldwebel“ bezeichnet wird, trägt er dennoch die Insignien eines Oberfeldwebels (zwei Sterne auf den Schulterstücken, vier Schwingen am Kragenspiegel). Die beiden dünnen Streifen an jedem Unterärmel der Uniform weisen ihn zudem als Hauptfeldwebel aus, was aber in der Wehrmacht keinen Rang, sondern die Dienststellung eines „Spießes“ bedeutete.

Obwohl Crittendon Engländer ist, wird er beharrlich als „Colonel“ angesprochen. Dies ist insofern falsch, als dass es in der Royal Air Force diesen Rang nicht gibt. Der vergleichbare Rang – der „Staffelführer“ oder Group Captain – hatte zwar dieselben Befugnisse und stand auf derselben Gehaltsebene, wurde jedoch nie als „Colonel“ bezeichnet. In einer anderen Episode wird allerdings ein Freund von Hogan mit „Group Captain“ angesprochen.

Lageraufbau und die Infrastruktur der Helden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine feste Komponente in der Serie ist die Infrastruktur, die den „Helden“ zur Verfügung steht. Hogan hat mit seinen Männern ein umfangreiches Tunnelsystem geschaffen, das in fast jedes Gebäude des Lagers reicht. In der Pilotfolge umfasst dieses unterirdische System sogar weitere Einrichtungen wie eine Gelddruckerei, ein Dampfbad, eine Waffenwerkstatt, eine umfangreiche Kleiderkammer, einen Friseursalon, in dem sogar Maniküre von Klinks eigener Sekretärin angeboten wird. Ein in dieser Folge eingeschleuster deutscher Spion wird aber bei der Behauptung, er habe dies gesehen, für verrückt gehalten, so dass die gezeigten Einrichtungen nur eine Falle gewesen sein können. Nach der Pilotfolge sieht man von den unterirdischen Anlagen praktisch nur noch den Funkraum. Die Zugänge zum System werden aber immer wieder gezeigt. So hat ein Zugang einen automatischen Öffnungsmechanismus, bei dem ein Bett nach oben fährt und der Matratzenrost in eine Luke darunter schwenkt und als Leiter dient. Vier weitere Zugänge befinden sich unter der Hundehütte der Wachhunde, außerhalb des Lagers in einem Baumstumpf, in der Wand der Arrestzelle sowie unter dem Ofen in Klinks Privatwohnung.

Es wird auch bei gründlichen und lang anhaltenden Durchsuchungen der SS selten etwas gefunden. Zwar wird in den Episoden „Das gemeinsame Ziel“ und „Es war einmal ein General“ ein Tunnel entdeckt, was aber folgenlos bleibt.

Weiterhin verfügen die „Helden“ über zahlreiche nützliche Extras. Wenn die „Helden“ in ihrem Funkraum sitzen und nach England funken wollen, müssen sie meist erst ihren Sendemast ausfahren, der sich in der Stange der Hakenkreuzfahne auf dem Dach des Kommandanturgebäudes befindet. In einem Bild in Klinks Büro, auf dem Hitler bei einer Rede zu sehen ist, ist anstelle des Mikrofons im Bild ein echtes Mikrofon eingebaut.

In einigen Folgen hängt auch ein Bild von Heinrich Himmler in Klinks Büro. Einer der „Helden“ steigt dann meist in den Schrank, der im Vorraum bei Klinks Sekretärin Hilda steht, um dann durch die Schrankwand die Augen aus Himmlers Bild entnehmen zu können und somit die Gespräche in Klinks Büro verfolgen zu können.

Die Kommandantur ist von den Baracken nicht durch einen Zaun oder Ähnliches getrennt. Daher kann Hogan jederzeit bei Klink vorbeischauen.

Da die Außenaufnahmen in Kalifornien stattfanden, unterscheidet sich die Vegetation um das Lager deutlich von der Mitteleuropas.

Technik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autos sind häufig Rechtslenker, obwohl sowohl in den USA (dem Produktionsort) als auch in Deutschland Linksverkehr nicht üblich ist. Kaum ein Fahrzeug wurde wirklich in der deutschen Armee verwendet. Folge 147 (Klinks blaue Periode) wartet z. B. mit einem VW Käfer aus den 1960er Jahren auf. Im Vorspann ist ein Mercedes-Benz W 31 zu sehen.

In mehreren Folgen, u. a. in Folge 2 der ersten Staffel (Operation „Tiger“), wird ein schwerer deutscher Kampfpanzer Tiger I durch eine leichte amerikanischen Panzerhaubitze vom Typ M7 Priest dargestellt. Des Öfteren tragen die Wachen amerikanische Thompson-Maschinenpistolen. Deutsche Standardwaffen wie insbesondere die Mauser K98 sind selten zu sehen, Schultz trägt hingegen oft ein norwegisches Krag-Jørgensen-Gewehr. Dagegen wird häufig die MP40 gezeigt, obwohl diese in geringerer Stückzahl produziert wurde und eigentlich mehr an Gruppenführer wie z. B. Unteroffiziere und höhere Ränge ausgegeben wurde. Allerdings ist es historisch insoweit korrekt, dass die Wehrmacht Beutewaffen verwendete und eigene, „moderne“ Waffen nur an vorderster Front einsetzte. Je weiter ein Soldat von der Front entfernt war, desto "schlechter" wurde die Ausrüstung.

Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl die Serie in einem konkreten historischen Umfeld spielt, fehlen konkrete Bezüge zu den realen Ereignissen fast vollständig. In der Pilotfolge wird zum Beginn angezeigt, dass die Handlung im Deutschland des Jahres 1942 spielt. Historisch ist dies insoweit problematisch, da es nennenswerte amerikanische Gefangenenzahlen in deutschen Lagern erst ab 1943 gab, weil die Amerikaner nach dem Kriegseintritt im Dezember 1941 und der sich durch Mobilisierung und Truppenverschickung nach Europa ergebenden Verzögerungen erst ab Ende 1942 Luftangriffe auf dem europäischen Kontinent durchführten, bei denen amerikanische Fliegermannschaften in deutsche Gefangenschaft geraten konnten.

Eine Episode zeigt ein Schild mit dem Jahr 1943. Die Folge „Das große Durcheinander“ (engl. „D-Day at Stalag 13“), bei der es sich um die dritte Folge der dritten Staffel handelt, spielt um die Zeit des D-Day, gibt damit also einen Bezug zum Juni 1944.

Bedeutende Kriegsereignisse werden trotzdem kaum reflektiert. Auch wird die steigende Zahl von Luftangriffen in den letzten Kriegsjahren nicht thematisiert. Die Serie dauerte mit sechs Jahren Laufzeit auch deutlich länger als die drei Jahre, die laut der Zeitangabe in der Pilotfolge bis zum Kriegsende verbleiben würden.

Die Staffeln der Serie lief bei Erstausstrahlung immer von September bis März/April im Fernsehen. Dazu passend kommen allgemeine jahreszeitliche Ereignisse wie Weihnachten vor. Jedoch finden Herbst und Frühling kaum statt. Stattdessen ist die Umgebung fast ständig winterlich mit Schnee und z. B. Eisblumen am Fenster.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Werner Klemperer entstammte einer jüdischen Familie und floh 1933 aus Deutschland. Sein Vater Otto Klemperer war ein bedeutender Dirigent des 20. Jahrhunderts und sein Onkel Victor Klemperer wurde weltweit durch sein sprachanalytisches Werk LTI – Lingua Tertii Imperii bekannt. Er übernahm die Rolle des Oberst Klink daher nur unter der Bedingung, dass dieser immer gegen Hogan verlieren würde. Klemperer spielte vor Beginn der Serie bereits in Das Urteil von Nürnberg und Das Narrenschiff einen Offizier der Wehrmacht. Im Gegensatz zu seinem Charakter in der Serie spielte er sehr gut Geige (und auch Klavier).
  • Die Figuren Klink, Burkhalter und Schultz, also fast alle deutschen Hauptcharaktere der Serie, wurden von Schauspielern jüdischen Glaubens gespielt.
  • John Banner sprach ursprünglich für die Rolle des Oberst Klink vor.
  • Ursprünglich sollte Walter Matthau die Rolle des Col. Hogan spielen.
  • Robert Clary war während des Zweiten Weltkriegs Gefangener in einem deutschen Konzentrationslager und hatte noch die tätowierte Registriernummer auf dem Arm. Deshalb trägt er fast ausnahmslos Kleidungsstücke mit langen Ärmeln. Er ist der letzte noch lebende Hauptdarsteller der Serie.
  • Sigrid Valdis, die Darstellerin von Hilda, war im wirklichen Leben mit dem Hogan-Darsteller Bob Crane verheiratet. Sie war auch einmal in einer anderen Nebenrolle als Klinks Geliebte zu sehen, die ihm aber von Hogan abspenstig gemacht wird.
  • Das in Großbritannien bekannte Kriegsgefangenenlager Schloss Colditz in Sachsen lieferte durch eine Reihe spektakulärer Fluchten und Fluchtversuche Vorlagen für die Serie.
  • In der ersten Folge gibt es noch den russischen Sergeanten Vladimir Minsk in Hogans Truppe. Der Schauspieler Leonid Kinskey, der diesen darstellte, war der Ansicht, die Nazis würden in der Serie nicht ernst genug genommen. Er weigerte sich daher, einen Vertrag für die Serie abzuschließen. Er tauchte weiterhin nicht mehr auf. Seine Aufgaben als Schneider übernahmen Newkirk und LeBeau.
  • In einigen Folgen sind kurzzeitig die Originalstimmen der Schauspieler zu hören, vorwiegend bei Gesangseinlagen, so beispielsweise in den Episoden 1x6 („Das graue Phantom“) und 1x27 („Die Safeknacker Suite“).

Vermarktung und Popkultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermarktung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1965 brachte die Firma Fleer einen 66-Sammelkartensatz für die Serie heraus.
  • Zwischen 1966 und 1969 veröffentlichte Dell Comics zur Serie eine Comicheft-Serie mit neun Ausgaben. Wobei die ersten acht Ausgaben zwischen 1966 und 1967 erschienen. Zwei Jahre später erschien die neunte und damit letzte Ausgabe. Diese war allerdings eine Wiederauflage der ersten Ausgabe, kostete jedoch 3 US-Cent mehr als die zuvor veröffentliche Ausgabe.
  • 1966 wurde eine Schallplatte mit dem Titel „Hogan's Heroes Sing the Best of World War II“ veröffentlicht. Gesungen haben Robert Clary, Richard Dawson, Ivan Dixon und Larry Hovis.
  • Im Jahr 1968 brachte MPC einen Bausatz eines Jeep-Modells im Maßstab 1:25 als „Hogan's Heroes' World War II Jeep“ auf den Markt. Im Jahr 2003 brachte AMT/ERTL ebenfalls ein Jeep-Modell heraus, ebenfalls im Maßstab 1:25 allerdings mit kleineren Veränderungen.
  • Zudem wurden immer mal wieder Spielzeuge auf den Markt gebracht. 2003 das Spielzeugauto „Kübelwagen“ der Firma Johnny Lightning aus der Sammel-Serie „Hollywood on Wheels“, bereits 1975 wurde ein Zinkguss-Spielzeugauto einer Horch 830 von LJN Toys veröffentlicht. 1977 brachte Harmony mehrere kleine Plastikspielzeuge auf den Markt, so bspw. ein Signal Sender & Compass, Peri-Peeper, Periscope, ID Card & Badge und ein Armored Patrol. Im Jahr 1966 wurde das Brettspiel „Hogan's Heroes – The Bluff Out Game“ von Transogram veröffentlicht.
  • 2002 veröffentlichte der amerikanische Figurenhersteller Sideshow Collectibles 12-Zoll große Action-Figuren von Colonel Hogan, Oberst Klink und Feldwebel Schultz, diese waren auf 10.000 Stück limitiert.

Videospiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der Battalion Wars-Reihe werden die Infanteristen der Western-Frontier-Einheiten als „Herman's Heroes“ bezeichnet, eine offensichtliche Anspielung auf den Originaltitel der Serie. Ebenso gibt es im Videospiel eine Mission namens "Herman's Heroes" mit dem Ziel, ein Gefangenenlager zu befreien und den Nachschub der gegnerische Einheit zu erobern.

Print[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das MAD-Magazin brachte im Januar 1967 eine mehrseitige Parodie der Serie unter dem Titel „Hokum's Heroes“. In der gleichen Ausgabe wurde die Serie noch mal unter dem Titel „Hochman's Heroes“ parodiert und auf die Spitze getrieben: Die Handlung spielt nun im Konzentrationslager Buchenwald.

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In der Zeichentrickserie Die Simpsons hat Oberst Klink einen Gastauftritt in der Folge Homer liebt Mindy, er wird von Werner Klemperer selbst synchronisiert. Zudem wird er in der Episode Allgemeine Ausgangssperre in einem Musical-Song erwähnt. Feldwebel Schultz hingegen findet in der Folge Kraftwerk zu verkaufen Erwähnung („Guten Morgen. Ich bin Horst. Die neuen Besitzer haben mich gewählt mit euch zu sprechen, weil ich so wenig bedrohlich wirke. Vielleicht erinnere ich euch an den liebenswerten Sergeant Schultz aus der Kriegsgefangenenserie.“).
  • Auch in der Serie Batman aus den 1960er Jahren spielt Oberst Klink eine Gastrolle. In der Folge High Noon in Gotham City – Teil 2 (Originaltitel: It’s How You Play The Game), während Batman und Robin eine Hauswand entlang klettern, treffen die beiden auf Oberst Klink. Klinks Auftritt bei Batman ist darüber hinaus ungewöhnlich, da Ein Käfig voller Helden bei CBS ausgestrahlt wurde, während Batman zur gleichen Zeit beim Network-Rivalen ABC lief.
  • Feldwebel Schultz’ bekannte Aussage „I seh’ nix, i hör nix und i woaß nix.“ – zweifellos eine Anspielung auf die drei Affen – ist vielen in Gedächtnis geblieben. Beispielsweise in Staffel 5 Folge 1 Lebe frei oder stirb (Originaltitel: Live Free or Die) der Serie Breaking Bad macht Saul Goldmann einen Vorschlag, wie Skyler White reagieren soll, falls die Polizei fragen zum Unfall Ted Benekes stellen wird: „Für den unwahrscheinlichen Fall, möchte ich, dass Sie an eines denken: Ein Käfig voller Helden. Feldwebel Schultz. Erinnern Sie sich an Feldwebel Schultz? ‘I seh’ nix, i hör nix und i woaß nix.’ Erinnern Sie sich, wie er... Ich möchte, dass Sie's genauso machen.“
  • Außerdem erfolgt eine Erwähnung in Staffel 3 Folge 23 der Serie Navy CIS, durch Tony: „Genau wie Feldwebel Schultz. Isch weeß gar nischt.“.
  • In der Folge Zeugung verhindert (Originaltitel: Emission Impossible) der Zeichentrickserie Family Guy sieht Cleveland Brown, wie Stewie aus einem Roboter aussteigt, der Peter ähneln soll, und reagiert darauf mit „ich hab nichts gesehen, gar nichts!“ (Original: „I see nothing, nothing!“). Die Anspielung geht in der deutschen Synchronisation zum Teil verloren.
  • Die Zeichentrickserie Große Pause verweist in der Folge Das Seniorenheim auf Ein Käfig voller Helden. Ein alter Weltkriegsveteran namens Logan erinnert sich an seine Tage im Kriegsgefangenenlager. Es beginnt eine Rückblende und man erkennt einen Kriegsgefangenenlager im Stil der Serie. Zudem ist im Hintergrund an einen der Baracken die Zahl 13 zu sehen, als sich gerade Logans Männer vor Kommandant Pricklyton aufgestellt haben. Kommandant Pricklyton selbst ist eine Anspielung auf Oberst Klink. Der namenlose Feldwebel ist eine Anspielung auf Feldwebel Schultz, der zum Kommandanten „ich woaß gar nix“ sagt.
  • In der Stop-Motion-Serie Robot Chicken sind Oberst Klink und Feldwebel Schultz in der Folge Metal Militia zu sehen, synchronisiert von Seth Green. Im letzten Kapitel der Folge wird die Serie wie folgt parodiert: Hulk Hogan und weitere Wrestler – anstelle von Col. Hogan und seinen Mitgefangenen – planen die Flucht aus dem Gefangenenlager, während Adolf Hitler einen Besuch bei Oberst Klink im Stalag 13 abstatten will.
  • Die Folge Willkommen zum Oktoberfest der Serie Community enthält mehrere Verweise auf Ein Käfig voller Helden.
  • In der Folge Neustart (Originaltitel: Tomorrowland) der Serie Mad Men erzählt Megan ihren Freund Don, dass ihre Freundin eine Schauspielerin sei, die in zwei Folgen von Ein Käfig voller Helden mitspiele.

Episoden-Übersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel 1 1965–1966 (32 Episoden)

001. Kuckuck im Nest (s/w)
002. Operation „Tiger“
003. Kommandant des Jahres
004. Es war einmal ein General
005. Die Pflicht zu fliehen
006. Das graue Phantom
007. Mit eingebauter Bombe
008. Achtung, Aufnahme!
009. Was ist in dem Faß?
010. Kennen Sie Lilli Marleen?
011. Der Zahnarzttermin
012. In einer Blitzaktion
013. Die falschen Fünfziger
014. Alles in Öl
015. Reservierung erbeten!
016. Ein Schiff wird kommen
017. Alles Gute zum Geburtstag
018. Sie sind Gold wert!
019. Hansi und Putzi
020. Nichts geht über Dynamit
021. Schultzie über alles
022. Pizza und Santa Lucia
023. Hogans Handlanger
024. Radar und Raketen
025. Das todsichere Hütchenspiel
026. Das Geld des Prinzen
027. Die Safeknacker Suite
028. Ganz in schwarz
029. Das Ablenkungsmanöver
030. Die Witwe Linkmeyer
031. Die Feuerteufel
032. Eine verrückte Mission

Staffel 2 1966–1967 (30 Episoden)

033. Adler und Teufelskerl
034. Die Schultz Brigade
035. Die Milchmädchenrechnung
036. Operation Aktentasche
037. Kontrolliertes Chaos
038. Ein Heldenstück
039. Quell der Freude
040. Das Codebuch
041. Der automatische Babypanzer
042. Marya, die Agentin – Teil 1
043. Marya, die Agentin – Teil 2
044. Film und Führer
045. Kein Ersatz für Oberst Klink
046. Klink und seine Rakete
047. Wertvolle Informationen
048. Der General und die Kunst
049. Der Austauschgeneral
050. Der große Bankraub
051. Das verflixte Manöver
052. Eine Frau von Format
053. Ein sehr gefragter Mann
054. Raten Sie, wer kommt
055. Fasse Dich, Kurtz
056. Blumen für die Dame
057. Lüfte den Schleier!
058. Malcolm, der Wunderbare
059. Alles Liebe, Deine Lily
060. Was für ein Skandal!
061. Unternehmen „Wasserjungfer“
062. Die tapfere Lockente

Staffel 3 1967–1968 (30 Episoden)

063. Der Crittendon-Plan
064. Wölfe unter Schafen
065. Das große Durcheinander
066. Mistbiene sucht Tölpel
067. Vorsicht und Perfektion
068. Klink, der Casanova
069. Hogan spielt Amor
070. Kugelsichere Westen
071. Falsch, fälscher, Fälschung
072. Ab in den Tunnel!
073. Auf nach Paris
074. Der Russe kommt
075. Das Geheimtreffen
076. Der Mann im Schneemann
077. Marya und die Experten
078. Carter als Verräter
079. Das „Manhattan“ Projekt
080. Die Wundersoße
081. Die müssen verrückt sein!
082. Gretel und die Männer
083. Ihr größter Bluff
084. Was ist mit Argentinien?
085. Propaganda Anna
086. Husch, Husch, ins Körbchen
087. Die schöne Wilhelmina
088. Allein gegen Zehntausend
089. Shanghai-Lilly
090. Schultzie – Ein Genie!
091. Richtiges Affentheater
092. Mit Pfeil und Bogen

Staffel 4 1968–1969 (26 Episoden)

093. Trunken vor Liebe
094. Zu Händen von ...
095. Papa Bär und das Fräulein
096. Verwirrung um Colonel X
097. Was für Verhörmethoden!
098. Sie sind Rumpelstilzchen?
099. Bitte wegtreten!
100. Vorsicht, frische Farbe!
101. Dinner mit Agentin
102. Aber bitte keine Namen
103. Ein Pulverfaß ist das
104. Der „Blaue Baron“
105. Alibi für Col. Klink
106. Der Mann in der Kiste
107. Der geniale Nimrod
108. Hogan auf Sendung
109. Geheimpläne im Safe
110. Die benutzte Baronin
111. Ein Schock fürs Leben
112. Keine Sandkastenspiele!
113. Schleudertrauma, oder was?
114. Carters Plan
115. Marya und ihr Zeuge
116. Lady S. – Die treibende Kraft
117. Bonacelli, der Verräter
118. Hogans Geburtstagsfeier

Staffel 5 1969–1970 (26 Episoden)

119. Hollywood läßt grüßen
120. In den Brunnen gefallen
121. Die Fahrt ins Ungewisse
122. Die Fünf von der Tankstelle
123. Die einsame Wilma
124. Rettet den Klink!
125. Natürlich: Bombensicher
126. Das verflixte Negativ
127. Sehr riskantes Spiel!
128. Marschall auf der Flucht
129. Der Fallschirmtrick
130. Die antike Tik Tak
131. Freiwillig zum Verrat
132. Schultz weiß etwas!
133. Donnerwetter, Donnerwetter!
134. Die ärztliche Untersuchung
135. Die Kunsträuber
136. Auf in den Kampf!
137. Yvette aus Paris
138. Dienst in zwei Armeen
139. Sieben auf einen Streich
140. Aufforderung zum Tanz
141. Der Pumpernickelbote
142. Aktion „Lustige Witwe“
143. Die Schande in Uniform
144. Nun flüchten Sie doch!

Staffel 6 1970–1971 (24 Episoden)

145. Louis ist ein Teufel
146. Experten unter sich
147. Klinks blaue Periode
148. Lady Chitterlys Liebhaber – Teil 1
149. Lady Chitterlys Liebhaber – Teil 2
150. Das gemeinsame Ziel
151. Die harte Nuß
152. Mit bestem Beileid
153. Eine Platte für Mama
154. Woche der Verhütung
155. Kapitulieren Sie!
156. Nicht verzagen, Bremsversagen!
157. Wie vom Blitz getroffen
158. Ganz hoher Besuch
159. Spionagering gesprengt!
160. Der heldenhafte Spion
161. Transvestit vom Dienst
162. Pelz oder Leben!
163. Der Verteidiger hat das Wort
164. Marya und die Superwaffe
165. Achtung, Kommandant Linkmeyer
166. Der Mann auf dem Foto
167. Gesundheit, Herr Kommandant
168. Hogan, Lily und Raketen

DVD[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den USA und in Deutschland sind alle 6 Staffeln auf DVD erschienen; in Deutschland zu folgenden Terminen:

Erste Staffel 4. September 2008
Zweite Staffel 4. Dezember 2008
Dritte Staffel 5. März 2009
Vierte Staffel 3. September 2009
Fünfte Staffel 8. April 2010
Sechste Staffel 9. September 2010

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brenda Scott Royce, „Hogan's Heroes – Behind the Scenes at Stalag 13“; McFarland & Co., 1993; dritte Auflage, 1998, ISBN 1-58063-031-6.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ein Käfig voller Helden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Späte Kultserie: Ein Käfig voller Helden. Artikel bei einestages/Spiegel online vom 11. Oktober 2008.
  2. a b Barbara Stelzl-Marx, Zwischen Fiktion und Zeitzeugenschaft, Amerikanische und sowjetische Kriegsgefangene im Stalag XVII B Krems-Gneixendorf, Tübingen, 2000, ISBN 3-8233-4661-X.
  3. Campo 44 in der Internet Movie Database
  4. „TV Guide trashes Springer“, The Seattle Times, 14. Juli 2002, S. A6.
  5. Hogan's Heroes: Season 04. In: Starpulse.com (englisch).
  6. In der Folge „Die Witwe Linkmeyer“ wird er von Frau Linkmeyer sowohl Herbert (ca. bei 11:26 min) als auch Otto (ca. bei 21:36 min) genannt.
  7. Ein Käfig voller Helden: „Alles Liebe, Deine Lilly“, 11 Minuten und 26 Sekunden nach dem Beginn der Folge.
  8. Brenda Scott Royce, „Hogan's Heroes – Behind the Scenes at Stalag 13“; McFarland & Co., 1998, S.61–62.
  9. Besetzungsliste in der Internet Movie Database