FK Čukarički

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FK Čukarički
Vereinswappen des FK Čukarički
Voller Name Sportsko društvo Čukarički
(Hauptverein)
Fudbalski klub Čukarički
(Spielbetrieb Profifußball)
Ort Belgrad, Serbien
Gegründet 4. Juli 1926
(als Čukarički sportski klub – ČSK)
Vereinsfarben schwarz-weiß
Stadion Stadion na Banovom brdu
Plätze 4.070 Sitzplätze
Präsident SerbienSerbien Dragan Obradović
Trainer SerbienSerbien Milan Lešnjak
Homepage www.fkcukaricki.rs
Liga Super liga
2015/16 3. Platz
Heim
Auswärts

Der FK Čukarički (offiziell auf serbisch: Фудбалски клуб Чукарички – ФК Чукарички, Fudbalski klub Čukarički – FK Čukarički), gewöhnlich Čukarički, ausgesprochen [t͡ʃukarit͡ʃki], meist kurz Čuka, ist die Fußballabteilung von Čukarički, einem serbischen Sportverein aus Banovo brdo, einem Ortsteil im Belgrader Stadtbezirks Čukarica. Der auch als „die Brđani“ („Die Brđaner“) bekannte Klub, was in etwa mit „die Bewohner des Brdo“ zu übersetzen wäre, spielt gegenwärtig in der Super liga, der höchsten Spielklasse im serbischen Fußball.[1]

Der Verein wurde 1926 gegründet und verbrachte die ersten Jahre seines Bestehens durchwegs im Amateurbereich.[2] Zu den Zeiten Jugoslawiens spielte der FK Čukarički überwiegend in den unteren Ligen des Landes und sorgte erstmals in den Spielzeiten 1971/72 und 1994/95 für größeres Aufsehen, als man in die 2. jugoslawische Liga bzw. die 1. jugoslawische Liga aufstieg, sowie 1996 und 1997, als die Qualifikation für den Intertoto-Cup gelang.[2]

Am 17. April 2012 wurde der Verein von Dragan Obradović aufgekauft, dem Besitzer des serbischen Bau- und Großhandelsunternehmen ADOC.[3][4] Seitdem gilt Čukarički als der erste professionelle Fußballverein in Serbien, der privatisiert wurde, und als einer der wenigen Klubs in Südosteuropa, die überhaupt aufgekauft wurden.[4][5][6]

Durch die Privatisierung verbesserte sich die Situation für Čukarički. So feierte der Verein schon bald seinen größten Erfolg, als man 2015 den 3. Platz in der höchsten serbischen Liga erreichte und zudem den Serbischen Pokal gewann. Zuvor gelang bereits mit der Teilnahme an der Europa League 2014/15 die Rückkehr in den internationalen Fußball.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1926–1942: Die Gründungsjahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wurzeln des Vereins liegen in Čukarica, genauer im Arbeiterviertel des Belgrader Stadtteils, der am rechten Ufer der Save beheimatet ist.[2] Dort befand sich die Gaststätte Majdan, in der während einer Sitzung am 4. Juli 1926 ein Fußballverein namens Čukarički Sportski Klub – ČSK gegründet wurde,[2] der später noch in FK Čukarički umbenannt werden sollte. Als Vereinsfarben wurden Schwarz und Weiß ausgesucht und der erste Vereinspräsident wurde Miloš Ilić, einer der ersten serbischen Piloten bzw. Kampfpiloten und zum Zeitpunkt der Vereinsgründung ein Reservist der jugoslawischen Luftstreitkräfte der 1. Klasse.[2] Čukarički startete in der 3. Liga des Belgrader Ligasystems, doch bereits 1928 schaffte man den Aufstieg in die 2. Belgrader Liga, wo sich der Verein mehrere Spielzeiten erfolgreich halten konnte.[7]

In der Saison 1931/32 wurde Čukarički Meister und erreichte somit den Aufstieg in die 1. Belgrader B-Liga, die man schließlich im Jahr 1935 ebenfalls gewinnen sollte.[7] Während dieser ersten Erfolgsperiode war vor allem Stürmer Aleksandar Petrović, genannt Pikavac, einer der wichtigsten Figuren im Kader des Vereins.[7] Er gehörte während jener Zeit zu den begabtesten Dribblern des Landes und war Teil der jugoslawischen Nationalmannschaft.[7] Ab der Saison 1935/36 spielte der Verein in der 1. Belgrader A-Liga, der damals zweithöchsten Spielklasse im jugoslawischen Fußball, stieg jedoch nach zwei Jahren wieder ab.[7]

In der darauffolgenden Saison konnte Čukarički den Wiederaufstieg feiern und gewann auf Anhieb die Meisterschaft.[7] Im selben Jahr kam es zu einer Fusion mit dem lokalen Verein FK Istra, die jedoch weder von allen Vereinsmitgliedern noch von allen Anhängern unterstützt wurde und noch viel weniger von den Spielern.[7] Aus diesem Grund wechselte eine Mehrheit der Spieler zu den benachbarten Vereinen Banovac, Makiš und Šećeranac.[7] Dies führte zum mehrere Jahre andauernden Niedergang des Vereins, wodurch er vorerst in keiner Liga konkurrierte.[7]

1942–1944: Spielbetrieb während des Zweiten Weltkrieges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Königreich Jugoslawien im April 1941 von Nazi-Deutschland unterstützt durch italienischen und ungarischen Truppen überfallen, besetzt und aufgeteilt. Teile Serbiens fielen an den kollaborierenden, faschistischen Unabhängigen Staat Kroatien, an das Königreich Ungarn oder standen unter deutscher Militärverwaltung durch die Wehrmacht, darunter die Hauptstadt Belgrad. Unter schwierigen Umständen war es bestimmten Vereinen jedoch erlaubt worden, Fußball zu spielen. Dazu gehörte auch Čukarički, der ab 1942 wieder Mitglied der Belgrader Liga wurde. Nach sechs Jahren der Abstinenz startete man erfolgreich in die Saison, die man auch sofort gewinnen und dadurch in die serbische Liga aufsteigen konnte, die während der militärischen Okkupation die höchste Spielklasse des Landes war.

Die Saison 1942/43 beendete der Verein auf dem vierten Platz und ließ Favoriten wie Jedinstvo Belgrad oder den BASK hinter sich. Während dieser Periode gab es ein inländisches Turnier namens Letnji Pehar („Der Sommerpokal“), an dem die besten Klubs des Landes teilnahmen, darunter der BSK, SK 1903, Obilić und Čukarički, der schließlich das Halbfinale erreichte, jedoch am SK 1903 scheiterte. Ab der Saison 1943/44 war der Verein wieder Teil der neu geformten 1. Belgrader Liga, die aus zehn Klubs bestand, die jedoch am 8. Spieltag aufgrund der anrückenden jugoslawischen Volksbefreiungsarmee unterbrochen und nie beendet wurde.

1944–2003: Von der Unterklassigkeit bis zur 1. Liga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ex-Nationalspieler Milan Dudić wurde bei Čukarički Profi und verbrachte dort vier Spielzeiten.

Nach der Befreiung von den nationalsozialistischen bzw. faschistischen Besatzungsmächten Ende 1944 durch die jugoslawische Volksbefreiungsarmee durfte der Verein vorerst nicht mehr unter seinem Namen spielen, jedoch erhielt er 1948 wieder seinen ursprünglichen Namen, diesmal als Fußballabteilung des Sportvereins Čukarički.[2][7] In dem Jahr spielte der Verein in der 2. Belgrader Liga, die nun die 6. Liga des neuformierten und nun Sozialistischen Jugoslawiens war. Unter der Leitung von Trainer Jovan Veselinović beendete man die Spielzeit auf dem vierten Platz.

In der Saison 1950/51 schaffte man den Aufstieg in die 1. Belgrader Liga und schließlich den Durchmarsch in die 3. Liga. 1956 verpasste man den Aufstieg in die 2. Liga. Nach Ende der Saison 1955/56 verließen zahlreiche Spieler den Verein, sodass ab dem Jahr 1956 der Niedergang des Vereins begann, der ein ganzes Jahrzehnt keinen Erfolg feiern sollte. Erstmals für Aufsehen sorgte Čukarički wieder in der Saison 1966/67, als die 2. Belgrader Liga und sogleich auch der Belgrader Stadtpokal gewonnen wurden.[2] Nach nur einer Saison in der 1. Liga Belgrads stieg man in die 1. serbische Liga auf, die damals die dritthöchste Spielklasse im jugoslawischen Fußballsystem war.[2]

Die folgenden Spielzeiten konkurrierte der Verein um den Aufstieg in die 2. Liga, die er schließlich auch als Meister der Saison 1971/72 erreichte.[2] Dort hielt sich Čukarički mehrere Jahre lang, jedoch gelang es dem Verein nicht, in die 1. Liga aufzusteigen. Anfang der 1990er Jahre spielt Čukarički wieder in der 3. Liga sowie zwischen 1993 und 1995 in der 2. Liga.[2] In der Saison 1994/95 schaffte es der Verein aber zum ersten Mal in seiner Geschichte in die Erstklassigkeit, als man in die 1. Liga der Bundesrepublik Jugoslawien aufsteigen konnte, wo er bis 1998 spielte.[2] 1996 und 1997 nahm man auch erstmals am Europapokal teil, so im Intertoto-Cup. Nach einem Jahr der Zweitklassigkeit 1999 stieg Čukarički als Meister der Gruppe Ost auf und blieb zwischen 2000 und 2003 erstklassig.[2] Die höchste Platzierung während dieser vier Spielzeiten war ein 6. Platz in der Saison 1999/2000, als 21 Mannschaften am Ligageschehen teilnahmen.[2]

Seit 2003: Von der Insolvenz bis zur Privatisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miloš Ninković, hier als Spieler von Dinamo Kiew, stammte aus der Jugend des Vereins und spielte dort zwei Jahre lang als Profi.

Nach vier Jahren in der 1. Liga stieg Čukarički 2003 ab. Zwar gelang 2004 als Meister der Gruppe West der direkte Wiederaufstieg, jedoch stieg man 2005 erneut ab.[2] Der Verein wurde Anfang der 2000er Jahre umbenannt, da sich das Unternehmen Stankom als Hauptsponsor und Geldgeber engagierte. Daher war der Klub auch lange Zeit unter dem Namen Čukarički Stankom bekannt. Durch die Ankunft von Stankom wurde der Verein stabilisiert und 2007 gelang schließlich der Aufstieg in die 1. Liga, der Superliga Serbiens. Von August 2007 bis Dezember 2008 trainierte der ehemalige Bundesligatrainer Dragoslav Stepanović den Verein. Nach sieben Niederlagen in Folge und dem zwischenzeitlich letzten Tabellenplatz in der Saison 2008/09 wurde er von seinem Amt enthoben.[8] Am Saisonende schaffte das Team mit dem 9. Tabellenplatz unter Trainer Dejan Đurđević noch den Klassenerhalt.

Aleksandar Kolarov, hier im Trikot von Manchester City, spielte von 2003 bis 2006 für den Verein und gilt als bekanntester Spieler, der je für Čukarički spielte.

Die Saison 2009/10 beendete Čukarički auf dem 13. Platz und entging mit drei Punkten Vorsprung auf Napredak Kruševac nur knapp dem Abstieg. Dieses Glück sollten die Belgrader in der Saison 2010/11 nicht mehr haben. Der Verein konnte kein einziges seiner 30 Ligaspiele gewinnen und wurde mit nur fünf Punkten abgeschlagen Tabellenletzter.[2] Auch in der 2. Liga war Čukarički nicht sehr erfolgreich. Mit 41 Punkten war man punktgleich mit Banat Zrenjanin und Radnički Sombor. Aufgrund des direkten Vergleiches aller drei Mannschaften musste nur Radnički Sombor als 15. der Abschlusstabelle den Gang in die 3. Liga antreten. Der Verein befand sich in einer äußerst schwierigen finanziellen Lage und stand kurz vor der Insolvenz, jedoch markierte das Jahr 2011 auch einen Wendepunkt, als das Bau- und Handelsunternehmen ADOC, das in der Pharmazie, der Diagnostik und im Bauwesen tätig ist, den Verein aufkaufte und sofort in den Klub investierte.[2]

Damit ist Čukarički der erste professionelle Fußballverein in Serbien, der privatisiert wurde, und gehört damit auch zu den wenigen Klubs in Südosteuropa, die sich überhaupt in privatem Besitz befinden. Durch die Privatisierung verbesserte sich die finanzielle und organisatorische Situation des Vereins erheblich, aber auch in die Infrastruktur und in den Kader wurde investiert.[4] In der Saison 2012/13 gelangen dem Klub daraufhin die Vizemeisterschaft der 2. Liga und der damit verbundene Wiederaufstieg.[4] Auch in der darauffolgenden Saison 2013/14 ging der Aufschwung des Vereins weiter, so konnte Čukarički sich mit einem überraschenden 5. Platz am Ende den Klassenerhalt sichern. Gleichzeitig konnte sich der Verein über die Teilnahme an der Europa League 2014/15 freuen, da die UEFA den serbischen Meister Roter Stern Belgrad wegen Verstoßes gegen das Financial Fairplay vom Europapokal ausschloss.[9] Als Fünftplatzierter rutschte dann Čukarički nach.

Die Saison 2014/15 beendete man auf dem 3. Platz und gewann zudem den Serbischen Pokal, als man im Finale Partizan mit 1:0 besiegte. Bisher ist es die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte. Die Saison 2015/16 beendete man ebenfalls auf dem 3. Platz.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Heimstadion des Vereins ist das Stadion na Banovom brdu, das 1969 eröffnet wurde und gegenwärtig 4.070 Sitzplätze bietet.[5] Nach dem Aufkauf durch das Unternehmen ADOC renovierte der Verein im Sommer 2012 in einer ersten Phase das Vereinsgelände, das unter anderem zwei neue Hilfssplätze erhielt.[4] Beide sind mit einer Beleuchtungsanlage ausgestattet und mit Kunstrasen belegt.[4] Einer wurde mit den von der UEFA vorgeschriebenen Dimensionen gebaut und ist mit mehreren Sitzreihen auf einer Seite ausgestattet. Dort werden die Heimspiele der Jugendmannschaften ausgetragen, während der andere als Kleinfeld für die E- und F-Jugend dient.[4]

Daneben wurden auch die Vereinseinrichtungen renoviert, unter anderem die West- und die Osttribüne, die Parkplätze, Logen, die Umkleideräume sowie weitere Einrichtungen.[4][10] Im August 2013 wurden neue Flutlichter mit einer Stärke von 1400 Lux installiert. Geplant ist in einer zweiten Renovierungsphase die Erweiterung der West- und der Osttribüne, Letztere soll zusätzlich überdacht werden.[5][10] Insgesamt plant die Vereinsführung, das Stadion vorerst mit 8.000 Sitzplätzen zu belegen, und noch weitere Umbauten, um so den UEFA-Sicherheitsstandards für internationale Fußballveranstaltungen gerecht zu werden.[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Saison 2015/16[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Position Name
1 SerbienSerbien TW Nikola Petrić
3 SerbienSerbien AB Đorđe Bašanović
4 BrasilienBrasilien AB Lucas Piasentin
6 SerbienSerbien MF Dragoljub Srnić
7 MontenegroMontenegro ST Staniša Mandić
8 MontenegroMontenegro MF Branislav Janković
9 BrasilienBrasilien ST Tiago Galvão da Silva
10 SerbienSerbien MF Igor Matić (C)Kapitän der Mannschaft
11 SerbienSerbien ST Andrija Pavlović
12 SerbienSerbien TW Nemanja Stevanović
17 SerbienSerbien AB Nikola Janković
Nr. Position Name
19 SerbienSerbien MF Saša Jovanović
20 GhanaGhana MF Obeng Regan
22 MontenegroMontenegro AB Filip Stojković
23 SerbienSerbien AB Bojan Ostojić
24 SerbienSerbien MF Petar Bojić
26 SerbienSerbien AB Đorđe Đurić (Leihgabe von Rudar Pljevlja)
28 SerbienSerbien ST Nemanja Radonjić (Leihgabe vom AS Rom)
30 SerbienSerbien ST Nenad Mirosavljević
33 SerbienSerbien AB Stefan Živković
44 MontenegroMontenegro MF Dušan Lagator
77 SerbienSerbien MF Filip Knežević

Funktionäre und Trainer der Saison 2015/16[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Funktion Name
Cheftrainer SerbienSerbien Milan Lešnjak
Trainerassistent SerbienSerbien Saša Mićović
Konditionstrainer ItalienItalien Simone Lucchesi
Torwarttrainer SerbienSerbien Milan Ševo
Mannschaftsarzt SerbienSerbien Rade Jagodić
Physiotherapeut SerbienSerbien Branislav Đukić
Physiotherapeut SerbienSerbien Srećko Mihailović
Analyst SerbienSerbien Nikola Leposavić

Ehemalige bedeutende Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ex-Nationalspieler Albert Nađ beendete 2009 bei Čukarički seine Profilaufbahn.

Der aus der eigenen Jugendschule stammende Miloš Ninković war 2009 der erste Spieler des Vereins der das Trikot der serbischen Nationalmannschaft trug. Zuletzt war es Milan Vilotić mit dem Debüt für die serbische Auswahl 2011. Der zum Teil aus der Jugend stammende Goran Gavrančić spielte zwischen 2002 und 2006 für die Fußballnationalmannschaft der Bundesrepublik Jugoslawien (1993–2003) bzw. für die serbisch-montenegrinische Fußballnationalmannschaft (2003–2006).

Milan Dudić wurde während seiner Zeit bei Čukarički Nationalspieler der Bundesrepublik Jugoslawien bzw. Serbien-Montenegros, Albert Nađ beendete dagegen dort seine Karriere. Einige Spieler des Clubs wurden zudem bei anderen Vereinen zu Nationalspielern Serbiens. Beispiele hierfür sind Bojan Isailović, Aleksandar Kolarov, Pavle Ninkov und zuletzt Nikola Stojiljković (Sporting Braga). Kolarov gilt aktuell als international bekanntester Spieler, der je für Čukarički spielte. Als legendärster Spieler überhaupt der das Trikot des Vereins trug gilt Blagoje Marjanović. Er war serbischer Fußballpionier, dritterfolgreichste Torschütze der ehemaligen jugoslawischen Nationalmannschaft (1920–1992), erreichte das Halbfinale bei der WM 1930 in Uruguay und galt in den 1930ern als einer der weltbesten Stürmer.

Der Verein hatte auch Spieler unter Vertrag, die für andere Nationalmannschaft aufliefen. Lee Addy gehört mit zahlreichen Spielen für Ghana und der Teilnahme an der WM 2010 zu den bekanntesten ausländischen Nationalspielern die bei Čukarički spielten. Die meisten ausländischen Nationalspieler die das Trikot des Vereins trugen spielten für die montenegrinischen Auswahl, zuletzt Ivan Kecojević. Der vierzigmalige namibischen Nationalspieler Eliphas Shivute war der erste Nationalspieler eines nichteuropäischen Landes.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappenhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trikotausrüster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Logo von Adidas, dem aktuellen Ausrüster des Vereins

Zwischen 2007 und 2010 war Nike der offizielle Ausrüster des Vereins. Von 2010 bis 2014 wurde Čukarički vom Kappa ausgerüstet. Seit der Spielzeit 2014/15 rüstet Adidas den Club mit Trikots, Trainings- und Freizeitkleidung aus.

Jahre Ausrüster
2007–2010
Logo NIKE.svg
Nike
2010–2014
Kappa-logo.svg
Kappa
2014–
Adidas Logo.svg
Adidas

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Press:I Čukarički u polufinalu! Brđani izbacili Vojvodinu! (serbisch)
  2. a b c d e f g h i j k l m n o p Istorijat kluba. Offizielle Vereinsseite des Fußballklubs Čukarički (serbisch).
  3. B92: FK Čukarički dobio novog gazdu. (serbisch)
  4. a b c d e f g h MOZZART Sport: ČUKARIČKA BAJKA: Od ruševina do jedinog srpskog kluba bez dugovanja. (serbisch)
  5. a b c d Politika: Posle privatizacije Čukarički uz rame prvaku. (serbisch)
  6. Telegraf: OVAKO ZVEZDA MOŽE DA SE SPASI: Čukarički otkrio tajnu uspeha! (serbisch)
  7. a b c d e f g h i j Monografija 85 godina Sportskog društva Čukarički 1926–2011. (serbisch)
  8. Stepi verlässt Čukarički. In: transfermarkt.de. 8. Dezember 2008, archiviert vom Original am 6. Januar 2010, abgerufen am 9. Januar 2016.
  9. Augsburger Allgemeine: Und wo genau ist jetzt dieses Financial-Fair-Play?
  10. a b MOZZART Sport: Brdo raste u planinu. (serbisch)