Funkrufname

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Der Funkrufname ist die Identifizierung einer mobilen oder stationären Funkstelle im Sprechfunkbetrieb der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Stationsbezeichnungen im internationalen Funkverkehr werden hingegen Rufzeichen genannt.

Deutschland (analoger BOS-Funk)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da eine geregelte Benennung besonders in größeren Funknetzen und bei überregionaler Zusammenarbeit von beweglichen Funkstellen von Bedeutung ist, wurde ein bundeseinheitliches System zur Bezeichnung der Funkstellen entwickelt und 1979 den Ländern zur Einführung empfohlen. Die Verteilung der Funkrufnamen ist zwar in der Hand der Länder, jedoch richtet sie sich in der Regel nach einem bundeseinheitlichen Schema. Für staatenübergreifende Funkdienste werden von den nationalen Fernmeldebehörden Rufzeichen vergeben.

Nichtpolizeiliche BOS[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bezeichnung erfolgt bei den nichtpolizeilichen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) normalerweise mit einem dreigliedrigen Schema der Form:[1][2]

  • Kennwort der Behörde oder Organisation
  • Kennung des Einsatzbereiches (Ortskennung)
  • taktische Kennziffer

Ein Beispiel wäre der Funkrufname Florian Stuttgart 11/42-1. Dieser hat folgende Bedeutung:

Bedeutung Beispiel Anmerkungen
1 Kennwort der Behörde oder Organisation „Florian“ für Feuerwehreinheiten im 4-Meter-Band
2 Kennung des Einsatzbereiches (Ortskennung) „Stuttgart“ für die Stadt Stuttgart
3 a Standort (bei mehreren Standorten) „11“ für die Abteilung 11 (Birkach)
b Art der Funkstelle bzw. Fahrzeugtyp „42“ Löschgruppenfahrzeug 8/6
c fortlaufende Nummer zur Unterscheidung gleicher Funkstellen bzw. Fahrzeuge am gleichen Standort 1 1. Fahrzeug vom Typ 42

Der Punkt 3c wird üblicherweise nur bei mehrfach vorhandenen Fahrzeugen benutzt und entfällt sonst. Die dritte Ziffer kann aber (je nach Richtlinie und Bundesland) trotzdem verwendet werden. Bei Feuerwehren mit nur einem Standort kann auch der Punkt 3a entfallen.

Kennwörter der Behörden und Organisationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kennwörter der nichtpolizeilichen Einheiten im BOS-Funk sind:[2][3][4]

Organisation 4-m-Band 2-m-Band
Feuerwehr Florian Florentine/Florian (je nach Bundesland)
Deutsches Rotes Kreuz Rotkreuz Äskulap
Johanniter-Unfall-Hilfe Akkon Jonas/Akkon (je nach Bundesland)
Malteser Hilfsdienst Johannes Malta/Johannes (je nach Bundesland)
Arbeiter-Samariter-Bund Sama Samuel/Sama (je nach Bundesland)
Technisches Hilfswerk Heros Heros (alt: Hermine)
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Pelikan Adler (Betriebsfunk)/Pelikan (je nach Bundesland)
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger Triton
Rettungshubschrauber Christoph Christoph
Wasserwacht Wasserwacht Wasserwacht/Neptun (je nach Bundesland)
Bergwacht Bergwacht Bergwacht
Katastrophenschutzbehörden und -einheiten
Luftschutzhilfsdienst
Deichverbände
KatS oder Kater Katharina/Kater (je nach Bundesland)
Leopold Leopoldine
Hydra Hydra
Kommunale und Private Rettungsdienste Rettung Rettung
Rettungshundestaffel Antonius/Canis Antonius/Canis
PSNV: Notfallseelsorge / Krisenintervention /
Einsatznachsorge für Einsatzkräfte (ENS / VNE)
Rafael Rafael
Havariekommando Salus

Teilweise werden im 2-m-Band keine gesonderten Kennwörter mehr verwendet. Es wird dann das des 4-m-Bandes übernommen.

Kennung des Einsatzbereiches (Ortskennungen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dieser Kennung wird der Funkverkehrskreis (Einsatz- oder Leitstellenbereich) gekennzeichnet. Sie ist in den Bundesländern nicht einheitlich geregelt, besteht jedoch in der Regel aus den Namen der Gemeinde, des Stadt- oder Landkreises, Regierungsbezirks oder Bundeslandes, welches die Stelle betreibt.

Taktische Kennziffern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kennzahl nach BOS-Kennwort und Ortskennung bezeichnet die taktische Einheit, die im Funkverkehr angesprochen werden soll. Sie besteht meist aus zwei oder drei Teilkennziffern.

  • Die erste Teilkennziffer bezeichnet die Ortsgruppe oder Wache (bei mehreren Standorten innerhalb einer Gemeinde), der die taktische Einheit zugeordnet ist. Beispiel:
11 steht für die Ortsgruppe Neudorf
  • Die zweite Teilkennziffer steht für den Einheitstyp (z. B.: Fahrzeugtyp). Beispiel:
11-83 steht für einen Rettungswagen der Ortsgruppe Neudorf
  • Die dritte Teilkennziffer wird nur benötigt, wenn mehrere identische Einheiten eines Typs vorhanden sind (z. B.: mehrere identische Fahrzeuge). Hierfür werden nun die einzelnen Einheiten durchnummeriert. Beispiel:
11-83/2 steht für den zweiten Rettungswagen der Ortsgruppe Neudorf

Auf Vorschlag der Innenministerkonferenz von 1994 wird in den Ländern ein Schema verwendet. Die Länder sind jedoch in der tatsächlichen Zuteilung frei, sodass es durchaus erhebliche Abweichungen geben kann. Daneben existiert eine Empfehlung der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren, die eine gleiche Gruppeneinteilung vornimmt, im Detail aber teilweise stark abweicht.

Die Empfehlungen werden in keinem Bundesland (außer im Bereich des Rettungsdienstes) unmodifiziert verwendet.

Taktische Kennziffern der Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Teilkennziffern für den Einheitstyp (d. h. die zweite Teilkennziffer) sind in Gruppen geordnet. Die erste Zahlgruppe von 0 bis 9 steht für personen- oder ortsgebundene Funkgeräte, alle weiteren Zahlengruppen stehen für bestimmte Fahrzeugtypen.

Zahlenbereich Einheitstyp Beispiele
1–9 Führungskräfte „1“: Stadt-/Kreisbrandmeister
10–19 Führung und Mannschaftstransport „11“: Einsatzleitwagen, „19“: Mannschaftstransportfahrzeug
20–29 Tank- und Pulverlöschfahrzeuge „21“: Tanklöschfahrzeug 16/24-Tr
30–39 Hubrettungsfahrzeuge „33“: Drehleiter 23/12
40–49 Löschgruppen- und Tragkraftspritzenfahrzeuge „42“: Löschgruppenfahrzeug 10/6
50–59 Rüst- und Gerätewagen „50“: Vorausrüstwagen
60–69 Schlauchwagen, Wechselladerfahrzeuge „61“: Schlauchwagen 1000, „65“: Wechselladerfahrzeug
70–79 Sonstige Feuerwehrfahrzeuge „71“: Feuerwehrkran
80–89 Rettungsdienstfahrzeuge „82“: Notarzteinsatzfahrzeug
90–99 ABC-Dienst / zur besonderen Verfügung „93“: Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug

Die Zahlengruppen und Fahrzeugtypen sind einander bundesweit (fast) einheitlich zugeordnet,[2][5][6][7][8][9] ausgenommen Hamburg und Niedersachsen, die davon vollständig abweichen.

Innerhalb einer Zahlengruppe sind die Zuordnungen von Zahl zu Fahrzeug allerdings nicht bundeseinheitlich.

Taktische Kennziffern der Feuerwehr Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Stadtstaat verwendet Hamburg ein anderes System der Funkrufnamen. Es beginnt mit dem Kennwort „Florian“, sowie der Ortskennung „Hamburg“. Es folgt im Falle eines Fahrzeuges einer Berufsfeuerwehrwache die jeweilige Wachennummer (z. B. „22“ für die Feuer- und Rettungswache Berliner Tor), bei Freiwilligen Feuerwehren dem kompletten Namen (z. B. „Berliner Tor“ für die Freiwillige Feuerwehr Hamburg Berliner Tor). Im Anschluss an die Wache folgt noch die Kennzeichnung des jeweiligen Fahrzeuges:

Beispiel: „Florian Hamburg 22/0“ für das KLF der Feuer- und Rettungswache Berliner Tor
„Florian Hamburg Berliner Tor 1“ für das erste LF der Freiwilligen Feuerwehr Hamburg Berliner Tor
  • Bei Rettungsdienstfahrzeugen werden Buchstaben nach dem deutschen Buchstabiertafel verwendet
    • Anton: erster Rettungswagen (RTW) an dieser Rettungswache
    • Berta: zweiter RTW an dieser Rettungswache (usw.)
    • Friedrich, Gustav, Ida: RTW welcher dieser Feuer- und Rettungswache zugeordnet ist, allerdings an einer separaten Wache (Außenstelle) stationiert ist um die Hilfsfrist zu garantieren
    • Kaufmann und Ludwig: Reserve RTW, welcher von der Besatzung des Löschzuges besetzt wird, sollten die anderen RTW bereits im Einsatz sein
    • Paula und folgende: RTW an einer separaten Wache, die nicht durch Feuerwehrpersonal besetzt werden
Beispiel: „Florian Hamburg 22 Anton“ für den ersten RTW der Feuer- und Rettungswache Berliner Tor
  • RTW Stadtteilname und 1/2: Erster bzw. zweiter ausrückender RTW einer in den Rettungsdienst eingebundenen Rettungswache einer Hilfsorganisation, welcher im Auftrag der Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) seinen aktuellen Einsatz wahrnimmt. Dies ist ein dynamischer, nicht fahrzeug-gebundener Rufname, der dem RTW einsatzbezogen zugeordnet wird, während der RTW zusätzlich seinen festen HiOrg-Rufnamen hat, diesen aber während eines Einsatzes im Auftrag der FEZ nicht benutzt. Die Kennung im Funkmeldesystem (FMS) entspricht meist dem festen HiOrg-Rufnamen. Es kann jedoch auch eine eigene FMS-Kennung für diese dynamischen Rufnamen vergeben und genutzt werden, welche potentiell mehrere RTW des Standortes verwenden können, wobei die Verwendung nie gleichzeitig erfolgen darf; dies wird nicht durch technische, sondern organisatorische Maßnahmen (z. B. Dienstanweisung) sichergestellt.
Beispiel: „Florian Hamburg RTW Steilshoop 1“ für den im Auftrag der FEZ erstausrückenden RTW der Malteser-Rettungswache in HH-Steilshoop. (Ein hier nicht benutzter HiOrg-Rufname könnte z. B. „Johannes Hamburg 43/46“ sein.)
  • bei Sonderfahrzeugen aus dem Namen des Fahrzeugs
Beispiel: „Florian Hamburg 22 Gerätewagen“ für den Gerätewagen der Feuer- und Rettungswache Berliner Tor
Taktische Kennziffern der Feuerwehren in Niedersachsen (altes System)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch Niedersachsen hat(te) ein abweichendes Funkrufnamensystem der Feuerwehren. Entgegen der in den meisten Bundesländern üblichen dreiteiligen Ziffernfolge, werden in Niedersachsen nur zweiteilige Ziffernfolgen vergeben. Die erste Zifferngruppe ist dabei entweder eine regionale (10..89) oder eine funktionale Kennzeichnung (90..99). Die zweite Zifferngruppe erlaubt Aufschluss über die Art der Funkstelle; die festgelegten Kennzeichnungen finden sich in der untenstehenden Tabelle:

Zahlenbereich Fahrzeugtyp
10–19 Tanklöschfahrzeuge
20–29 Löschgruppenfahrzeuge, Staffellöschfahrzeuge und Tragkraftspritzenfahrzeuge
30–39 sonstige Feuerwehrfahrzeuge (Hubrettungsfahrzeuge und Schlauchwagen)
40–49 Fahrzeuge für technische Hilfeleistung (Rüst- und Gerätewagen)
50–59 Fahrzeuge des Rettungsdienstes der Feuerwehr
60–69 Einsatzleitwagen
70–79 Handsprechfunkgeräte im 4-m-Band
700–799 Handsprechfunkgeräte im 2-m-Band
80–84 sonstige Feuerwehrfahrzeuge (die nicht 30–39 einsortiert sind)

Zusätzliche Kennungen der zweiten Kennzahlgruppe können für örtliche Festfunkstellen in Feuerwehrhäusern vergeben werden (z. B. 01–09), sowie für Funktionsträger von Gemeindefeuerwehren (90–99). Das obliegt dem Landkreis, der kreisfreien Stadt oder der Region.

Niedersachsen (neues System) Landkreis Aurich Feuerwehr

  1. Ziffer Bereich/Gemeinde/Stadt
  2. Ziffer Fahrzeugart/Typ
  3. Ziffer Station/Wache/Feuerwehr

z. B. 10-11-1 ist der ELW der Feuerwehr Aurich im Stadtgebiet 10 = Stadtgebiet 11 = Einsatzleitwagen 1 = Feuerwehr Aurich

Im Zuge der Umstellung auf Digitalfunk, werden in NDS die Funkrufnamen an das inzwischen fast bundeseinheitliche Schema angepasst.[10]

Taktische Kennziffern des Rettungsdienstes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Funkrufnamen der Einsatzfahrzeuge (taktische Kennungen) werden oft am Heck oder an der Windschutzscheibe angegeben, hier ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes („Rotkreuz Miesbach 43/71/3“)

Im Rettungsdienst werden teilweise taktische Kennzahlen der Feuerwehr (u. a. 80–89) verwendet oder auch spezielle Kennungen, die auf die Bedürfnisse des Rettungsdienstes zugeschnitten sind (z. B. Sonderfahrzeuge für die Wasser- oder Bergrettung). Dies hängt vom Bundesland, falls durch dieses festgelegt, oder von der Betreiberorganisation ab. Zumindest bei Kennungen, die die Betreiberorganisation selbst festgelegt hat, sind die Kennungen, bis auf die bayrischen, bundesweit einheitlich:

  • 82: NEF (Bayern: 76)
  • 83: RTW / MZF (Bayern: 71)
  • 84: Notfall-KTW (Bayern: 73)
  • 85: KTW (Bayern: 72)
  • 86: RTW der KatS-Einheiten
  • 87: KTW der KatS-Einheiten
Taktische Kennziffern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rufnamen der DLRG sind ähnlich wie Feuerwehr-Rufnamen zusammengesetzt und nicht bundesweit einheitlich. Die einzelnen Landesverbände können für ihre Bereiche Sonderregelungen erlassen. Viele Landesverbände haben das Schema der Feuerwehren übernommen, andere nutzen dieses Schema:

Zahlenbereich Einheitstyp
1–9 Feststationen
10–39 keine spezifische Zuweisung
40–49 KatS-Fahrzeuge, Motorrettungsboote
50–59 Kraftfahrzeuge
60–96 keine spezifische Zuweisung
97 Fußtruppen
98 Einsatzleiter
99 nicht vergeben

In einem Einsatz auf Landesebene werden Funkrufnamen beim Einsatz individuell vergeben. In der Regel lauten diese beispielsweise „Adler Rheinpfalz 98“ (Einsatzleiter Rheinland-Pfalz), sie können aber auch anders vergeben werden.[11]

Taktische Kennziffern ortsfester Funkstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsfeste Funkstellen, wie z. B. Fernmeldezentralen oder Einsatzleitzentralen werden nach folgendem Schema bezeichnet:

  • Kennung der Behörde/Ortskennung – gegebenenfalls laufende Nummer

Beispiel: Florian Hannover: Feuerwehreinsatzzentrale Hannover

Betreut eine Einsatzleitzentrale mehrere Organisationen, so trägt sie in der Regel nur den Namen „Leitstelle“.

Beispiel: Leitstelle XY: Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsatzzentrale XY

Einige integrierte Leitstellen, wie die der Feuerwehr Hamburg und der Feuerwehr Köln, haben den Funkrufnamen „Florian“.

Polizeiliche BOS[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landespolizei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Landespolizei gibt es nicht immer eine Einteilung nach taktischen Fahrzeugtypen. Oft sind dort die Fahrzeuge nach Funkverkehrskreis und Nummern, ggf. in Kombination mit Buchstaben sortiert. Die Funkkreise werden durch die jeweiligen Bundesländer individuell bestimmt und nach verschiedenen Systematiken benannt. Funkrufnamen und Ordnungszahlen werden durch die Bundesländer (Innenministerien) geregelt.

So bestand zum Beispiel der Rufname in Baden-Württemberg vor Einführung des Digitalfunks aus Kennwort für das Regierungspräsidium als Landespolizeidirektion (Freiburg: Friedrich, Karlsruhe: Berta, Stuttgart: Dora und Tübingen: Uhland), Unterscheidungsziffer für die Polizeidirektion oder das Polizeipräsidium und einer Zahl für die Funkstelle. Die Ziffer für die Polizeidirektion wurde nach dem Alphabet vergeben. Die Polizeidirektionen Heidelberg (Neckar 5), die Polizeipräsidien Mannheim (Peter) und Karlsruhe (Günther), das einer Landespolizeidirektion gleichgestellte Polizeipräsidium Stuttgart (Uran), das Landeskriminalamt (Rubin), die Wasserschutzpolizei (Poseidon), die Polizeihubschrauberstaffel (Bussard) und die Bereitschaftspolizei (Bruno) verwendeten abweichende Kennwörter. Das Spezialeinsatzkommando verwendete den Rufnamen Granit, obwohl es dem Bereitschaftspolizeipräsidium zugeordnet war.

In Hamburg dagegen unterscheidet man die Polizeieinsatzzentrale mit sechs Funkkreisen (Michel 1 bis 6), die Polizeikommissariate (Peter) und die Hubschrauberstaffel (Libelle), die Kriminalpolizei (Kastor), Landesbereitschaftspolizei (Alster), Wasserschutzpolizei (Elbe) und besonderen Einsatzkräften der Zentraldirektionen (Zenit).

Bundesbehörden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bundespolizei: Die die Funkverkehrskreise sind nach Bundespolizeidirektionen bzw. -inspektionen aufgeteilt (z. B. Bundespolizeidirektion See: „Albatros“)
  • Zoll: Jedem Hauptzollamt ist ein Rufname zugeteilt. Die Zollkommissariate erhalten dazu zusätzlich eine Ziffer, die in Zehnerschritten ansteigt (Beispiel: Hauptzollamt Hamburg-Freihafen: Hansa, Zollkommissariat Cuxhaven-See: Hansa 10, Außenstelle Helgoland: Hansa 10/2). Zollkriminalamt und Zollfahndungsämter haben alle den Rufnamen „Pascha“ mit einer Unterscheidungsziffer (z. B. ZKA: 01, ZFA Freiburg 5)
  • Auswärtiges Amt: Bambus (bewegliche Funkstelle)
  • Bundesministerium des Innern: Dora (ortsfeste Funkstelle), Ferdinand (bewegliche Funkstelle), Forelle, Gondel (Parlamentarischer Staatssekretär), Habicht (Staatssekretär), Lukas (Inspekteur der Bundespolizei), Radon (Staatssekretär), Randon (bewegliche Funkstelle), Tanne (Staatssekretär), Zander (Staatssekretär)
  • Bundespräsidialamt: Kiefer
  • Feldjäger: Aurora
  • SAR-Dienst der Bundeswehr: SAR (Buchstaben einzeln gesprochen)
  • Bundesamt für Güterverkehr: BAG (Buchstaben einzeln gesprochen), bis dato nur die Abteilung 1 -Straßenkontrolldienst- und Abteilung 4 -Maut-

Feuerwehr in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

digitaler BOS-Funk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im digitalen BOS-Sprechfunk erhält jedes Endgerät eine eindeutige operativ-taktische Adresse (OPTA), die auch an alle empfangenden Geräte übertragen wird.[12] Damit werden die Funkrufnamen durch eine Anzeige im Display des Sprechfunkgerätes ergänzt.

OPTA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die OPTA wird nach einem bundesweit einheitlichen Schema für Polizei und nichtpolizeiliche BOS vergeben und besteht aus 24 Stellen, die durch Ziffern, Buchstaben oder auch Leerzeichen belegt werden können. Unterschieden werden die Geburts-OPTA und die Alias-OPTA. Beide sind am Anfang identisch und enthalten:

  • an Stellen 1 und 2: Bund/Bundesland (z. B. „BU“ für „Bund“, „SH“ für „Schleswig-Holstein“)
  • an Stellen 3-5: Behörden- und Organisationskennzeichnung (z. B. „POL“ für „Polizei“, „FW“ für „Feuerwehr“)
  • an Stellen 6 bis 8: Regionale Zuordnung (Stadt- und Landkreis) (anhand des Kraftfahrzeugkennzeichens)

Ab Stelle 9 enthält die Geburts-OPTA eine eindeutige Ziffernfolge und ist fest eingestellt. Die Alias-OPTA kann innerhalb der Regeln frei definiert werden und unterscheidet sich je nach Art der Organisation. Sie enthält:

  • an Stellen 9 bis 13: örtliche Zuordnung
  • an Stellen 14 bis 21: Funktionszuordnung (z. B. Fahrzeugtyp, Funktion, Aufgabe)
  • an Stellen 22 und 23: Ordnungskennung (bei gleicher örtlicher Zuordnung und Funktion)
  • an Stelle 24: Ergänzung

Rufnamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da im digitalen BOS-Sprechfunk die Funkrufnamen teilweise in Anlehnung an die OPTA gebildet werden, ergeben sich gegenüber dem analogen BOS-Sprechfunk in der Regel Änderungen der Rufnamen (beispielhaft für die nichtpolizeilichen BOS in der Anleitung zur Umsetzung der OPTA-Richtlinie in Nordrhein-Westfalen).[13] Die Organisationskennwörter des Rufnamens (z. B. für die Feuerwehr „Florian“, für das Deutsche Rote Kreuz „Rotkreuz“) sind nicht Bestandteil der OPTA und werden aus dem analogen 4-m-Band-Rufnamensystem übernommen.

Beispiel der Funkrufnamenbildung anhand der OPTA (gleiche örtliche Zuordnung):

  • Funkrufname im digitalen System: „Florian Erkrath 01/42/2“ („Florian Erkrath null-eins zwoundvierzig zwo“)

oder auch (Gemäß Regelung je nach Bundesland)

  • Funkrufname im digitalen System: „Florian Erkrath 01 HLF20 2“ („Florian Erkrath null-eins HLF zwanzig zwo“)
  • zugehörige Alias-OPTA: NWFW ME ERK01LF20 02

Beispiel der Funkrufnamenbildung anhand der OPTA (geänderte örtliche Zuordnung):

  • Funkrufname im analogen System: „Florian Sauerland 9/41/1“ („Florian Sauerland neun einundvierzig eins“)
  • Funkrufname im digitalen System: „Florian Bestwig 03 LF 1“ („Florian Bestwig null-drei LF eins“)
  • zugehörige Alias-OPTA: NWFW HSKBSW03LF 01

analoger BOS-Funk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im analogen BOS-Funk unterscheiden sich die Funkrufnamen zwischen dem Leitstellenfunk (4m Bereich) und dem Einsatzstellenfunk (2m Bereich).

Leitstellenfunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Leitstellenfunk deckt den kompletten Landkreis ab.

  • Funkrufname im analogen System: „Florian Erkrath 01/42/2“ („Florian Erkrath null-eins zwoundvierzig zwo“)

oder auch (je nach Regelung des Bundeslands)

  • Funkrufname im analogen System: „Florian Erkrath 01 HLF20 2“ („Florian Erkrath null-eins HLF zwanzig zwo“)

Im 4m Bereich standen jedem Landkreis zwei Kanäle für die Feuerwehr zur Verfügung. Der eine war der allgemeine Leitstellenkanal und der zweite wurde als Führungskanal bei Großeinsätzen oder Großveranstaltungen genutzt. Die Leitstelle ist im Führungskanal selber nicht eingebunden. An ihrer Stelle tritt als Hauptansprechpartner die Einsatzleitung und die Einsatzleitung hält die Verbindung zur Leitstelle.

Einsatzstellenfunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 2m Bereich wird nur auf Einsatzstelle genutzt, da die Reichweite sehr gering ist. Die Reichweite kann mit Relaisstellen erweitert werden.

  • Funkrufname im analogen System: z.B. Florentine Krüssau Gruppenführer

Wichtig sind hier der Ortskenner und Funktion und wenn es die Funktion mehrfach gibt dann auch noch die laufende Nummer z.B. Florentine Krüssau Angriffstrupp 1 oder 2

Der Ortskenner kann entfallen, wenn alle Einheiten auf dem Kanal demselben Ort angehören oder in einem Einsatzabschnitt eine direkte Festlegung getroffen wird.

Umstellung von analogem auf digitalen BOS-Funk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der analoge BOS-Funk wird (weitestgehend) durch den neuen digitalen BOS-Funk ersetzt. Bis aber alle Einheiten der Feuerwehr auf das neue System umgestellt sind, bleibt das alte System noch aktiv. Das bedeutet, dass die Leitstellen beim Funk mit zwei Systemen arbeiten. Es ist möglich beide System per Konferenzschaltung miteinander zu verbinden, sodass sich Feuerwehren im analogen System mit denen im digitalen System unterhalten können und umgekehrt.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da sich in Österreich ein einheitliches Funknetz für die BOS derzeit erst im Aufbau befindet, brauchen die einzelnen Organisationen zueinander zurzeit relativ wenig Rücksicht zu nehmen.

Übliche Namen in den Organisationen sind:

Rettungsdienst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rettungsdienst hat jedes Fahrzeug eine Funkrufnummer. Die erste Ziffer steht für das Bundesland (1 = Burgenland, 2 = Wien, 3 = NÖ, 4 = OÖ, 5 = Steiermark, 6 = Tirol, 7 = Kärnten, 8 = Salzburg, 9 = Vorarlberg) und wird von einem Punkt bzw. einem Bindestrich gefolgt. Danach kommt je nach Bundesland eine 3 bis 5 Stellen lange Fahrzeugnummer, die auch die dem Fahrzeug zugeordnete Bezirksstelle angeben kann. Die einzelnen Dienststellen werden mit dem Ortsnamen und die Leitstellen entweder mit „Leitstelle“, „Leitstelle“ + Ortsnamen oder mit „Landesleitstelle“ (Steiermark) gerufen. (In Niederösterreich wird 144 Notruf NÖ mit dem Codenamen „Leo“ gerufen. Abgeleitet ist LEO vom Landespatron Leopold.) Im Burgenland wird die Leitstelle LSZ Burgenland gerufen. LSZ leitet sich von Landes Sicherheits Zentrale ab. Ähnlich der NR 144. Die LSZ aber wickelt alle Rettungs- und Feuerwehreinsätze ab. So wird z. B. in Salzburg ein Fahrzeug mit 208 gerufen. Die Wagennummer ist zwar 8.208, die erste Ziffer wird aber innerhalb des Bundeslands vernachlässigt. In der Steiermark ist es üblich Fahrzeuge mit dem Namen ihrer Orts-, beziehungsweise Bezirksstelle und der Fahrzeugnummer zu rufen (z. B. „Leoben 12“).

Beispiel der Nummernkennung in Oberösterreich: 4.1551 (4 = Bundesland, 15 = Bezirk (in dem Fall Steyr Stadt), 5 = Ortsstelle, 1 = Fahrzeug)

Feuerwehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während bei den örtlichen Feuerwehren der Ortsname integraler Bestandteil des Funkrufnamens ist, wird im Katastrophenhilfsdienst die Nummer der jeweiligen KHD-Einheit verwendet.

Dem Ort oder der Nummer wird eine Kurzform der Bezeichnung des Fahrzeuges vorangestellt. So gibt es beispielsweise:

  • Anton, Berta, Cäsar, oder 1., 2., 3. usw. für das erste, zweite, dritte Handfunkgerät

Funkrufnamen in Salzburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Salzburg werden im Feuerwehrfunk die Fahrzeuge ähnlich der Steiermark und dem Burgenland immer mit der „Taktischen Bezeichnung“ und dem „Ortsnamen“ angesprochen z. B. „Tank Elixhausen“ für das Tanklöschfahrzeug oder „Rüst St. Johann“ für das Rüstfahrzeug. Sollten sich mehrere Fahrzeuge der gleichen Klasse in einem Ort befinden, werden diese fortlaufend nummeriert z. B. „Tank 1 Saalfelden“ oder „Pumpe 2 Bischofshofen“. Die ständig besetzte Funkstation ist die LAWZ (Landes Alarm- und Warnzentrale) mit Sitz beim Landesfeuerwehrverband in Salzburg. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern gibt es in Salzburg keine integrierte Leitstelle.

Weiters gibt es noch fünf Bezirks-Alarm- und Warnzentralen (BAWZ), welche bei Großschadensereignissen aktiviert und von entsprechend ausgebildeten Disponenten besetzt werden. Ihr Funkrufname lautet „Florian“ plus den Namen des Bezirkes z. B. „Florian Pinzgau“ für den Bezirk Zell am See. Weitere Fixstationen in den Feuerwehrhäusern werden mit „Florian“ und dem jeweiligen Ortsnamen gerufen. Diese sind nur im örtlichen Einsatzfall besetzt.

Funkrufnamen im Burgenland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Burgenland werden im Feuerwehrfunk die Fahrzeuge ähnlich der Steiermark immer mit der „Taktischen Bezeichnung“ und dem „Ortsnamen“ angesprochen. z. B. „Tank Podersdorf“ für das Tanklöschfahrzeug oder „Rüst Podersdorf“ für das Rüstfahrzeug. Die ständig besetzte Funkstation ist die LSZ (Landes Sicherheits Zentrale) in Eisenstadt, die auch alle Rettungseinsätze abarbeitet. Fixstationen in den Feuerwehrhäusern werden mit „Florian“ und den Ortsnamen gerufen. Diese sind nur im Einsatzfall besetzt.

Funkrufnamen in Niederösterreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dauernd besetzte Funkstationen, das sind in der Regel Bezirksalarm- und Warnzentralen (BAWZ), werden mit „Florian“ und dem Ortsnamen bezeichnet, z. B. „Florian Baden“ für die BAWZ des Bezirks Baden. Nicht dauernd besetzte Stationen, wie die einzelnen Feuerwehren werden mit Feuerwehr + Ortsname gerufen, z. B. „Feuerwehr Hainburg“. Bewegliche Funkleitstellen werden ebenfalls mit „Florian“ und der Nummer des jeweiligen Bezirkes, wo die Leitstelle stationiert ist, bezeichnet. So ist „Florian 14“ die mobile Funkleitstelle des Bezirkes Mödling. Ebenso wird die Landeswarnzentrale (LWZ) mit „Florian Niederösterreich“ angesprochen.

Die Funkrufnamen der einzelnen Fahrzeuge und der Handfunkgeräte setzen sich aus dem Funkrufzeichen und dem Ortsnamen zusammen. Ein weiteres Fahrzeug einer Kategorie wird zusätzlich mit 2, 3, … bezeichnet. Zum Beispiel „Pumpe Schlag“, „Anton Hirtenberg“ oder „Tank2 Zwettl“.

Funkrufnamen in der Steiermark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Steiermark werden im Feuerwehrfunk für Fahrzeuge immer der Fahrzeugtyp und der Feuerwehrname verwendet, z. B. „RLF Stainz“ oder „LF-B Wetzelsdorf“. Ständig besetzte Funkstationen heißen Florian + Ortsname. Eine fallweise besetzte Fixstation (in einem Feuerwehrhaus) nennt sich Feuerwehr + Ortsname. Handfunkgeräte werden mit Funktion + Ortsname gerufen, z. B. „Einsatzleitung Kufstein“ oder „Kommandant Telfs“.

Funkrufnamen in Tirol[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Tirol werden im Feuerwehrfunk für Fahrzeuge immer das Funkrufzeichen bzw. Taktische Bezeichnung und der Feuerwehrname verwendet, z. B. „TLF Fritzens“ oder „SRF Hall“. Sind weitere Fahrzeuge einer Kategorie in einer Feuerwehr vorhanden, wird diesen zusätzlich eine 1, 2, 3, … hintangestellt. Zum Beispiel „LF-1 Wattens“ oder „TLF-2 Schwaz“ Eine Fixstation (im Feuerwehrhaus) nennt sich „Florian + Ortsname“.

Durch ein neues Tiroler Rettungsdienstgesetz müssen alle Rettungsdienstbetreiber durch die Leitstelle Tirol disponiert und alarmiert werden. Daher wurden neue, organisationsübergreifende Funkrufnamen erforderlich, welche sich folgendermaßen aufbauen:[14] RD/14/115 wobei RD für die Rettungsdienst gGmbH steht, 14 den Fahrzeugtyp beschreibt (11: NEF, 13: RTW, 14: MZF, 15: KTW, …) und 115 eine fortlaufende Nummer ist. Im Sprechfunk muss die ganze Nummer verwendet werden („Rettung vierzehn-eins-fünfzehn“).

Funkrufnamen in Vorarlberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gesamten Einsätze von Rettungskräften und Feuerwehr werden in Vorarlberg von der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) abgewickelt. Beide Organisationen werden mittels digitalen Meldeempfängern alarmiert. Darum sind die Feuerwehrzentralen, die „Florian und Ortsnamen“ gerufen werden nicht dauernd, sondern erst nach der Alarmierung besetzt. Die Fahrzeuge werden dann mit dem jeweiligen Ortsnamen und taktischer Bezeichnung gerufen (z. B. Rankweil Tank1, oder Altach LF).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren: Sprechfunker, Neckarverlag
  2. a b c Funkrufnamenerlass (PDF; 82 kB) des Innenministeriums Baden-Württemberg, 2003
  3. Funkrufnamenplan und operativ-taktische Adresse (OPTA) der nichtpolizeilichen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Baden-Württemberg
  4. StMI: Richtlinie für Funkrufnamen und operativ-taktische Adressen (OPTA) der nichtpolizeilichen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (npol. BOS) in Bayern
  5. Funkrufnamen, Bedeutung der 2. Teilkennzahl (PDF; 41 kB) Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg
  6. Funkrufnamen NRW (PDF; 32 kB)
  7. Funkrufnamen für BOS in Bayern (PDF; 61 kB) gemäß dem Bayrischen Staatsministerium des Inneren, 2006
  8. Funkrufnamenverzeichnis RLP (PDF; 175 kB), ADD Rheinland-Pfalz, 12.2007 mit Überarbeitung vom 19. März 2008
  9. Funkrufnamenverzeichnis Hessen, Landesfeuerwehrschule Hessen, 1. Februar 2011
  10. Digitalfunk; Operativ-Taktische Adressen und Funkrufnamen für den Brand- und Katastrophenschutz sowie den Rettungsdienst
  11. rheinland-pfalz.dlrg.de
  12. Richtlinie für die operativ-taktische Adresse (OPTA) im Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (PDF; 173 kB) des Ausschusses für Informations- und Kommunikationswesen des Arbeitskreises V der Ständigen Konferenz der Innenminister und Senatoren der Länder. Stand vom März 2010
  13. Anleitung zur Umsetzung der OPTA-Richtlinie in Nordrhein-Westfalen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben im Bereich der allgemeinen Gefahrenabwehr (PDF; 972 kB) des Ministeriums für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen. Stand Januar 2012
  14. leitstelle-tirol.at (PDF)