Haßmersheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Haßmersheim
Haßmersheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Haßmersheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 18′ N, 9° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Neckar-Odenwald-Kreis
Höhe: 145 m ü. NHN
Fläche: 19,15 km²
Einwohner: 4887 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 255 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74855
Vorwahlen: 06266, 06261 (Hochhausen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: MOS, BCH
Gemeindeschlüssel: 08 2 25 033
Gemeindegliederung: 3 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Theodor-Heuss-Str. 45
74855 Haßmersheim
Webpräsenz: hassmersheim.de
Bürgermeister: Michael Salomo (SPD)
Lage der Gemeinde Haßmersheim im Neckar-Odenwald-Kreis
Hessen Bayern Hohenlohekreis Landkreis Heilbronn Main-Tauber-Kreis Rhein-Neckar-Kreis Rhein-Neckar-Kreis Adelsheim Aglasterhausen Billigheim Binau Buchen (Odenwald) Elztal (Odenwald) Fahrenbach Hardheim Haßmersheim Höpfingen Hüffenhardt Limbach (Baden) Mosbach Mudau Neckargerach Neckarzimmern Neunkirchen (Baden) Obrigheim (Baden) Osterburken Ravenstein Rosenberg (Baden) Schefflenz Schwarzach (Odenwald) Seckach Waldbrunn (Odenwald) Walldürn Zwingenberg (Baden)Karte
Über dieses Bild
Haßmersheim von der Burg Hornberg aus gesehen

Haßmersheim ist eine Gemeinde im Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haßmersheim liegt im Neckartal in 140 bis 297 Meter Höhe am Rande des Neckar-Odenwald-Kreises und des Odenwaldes. Der Ort wird gelegentlich von Hochwassern heimgesucht, im Süden mündet der Dölchengraben von links in den Neckar. Ebenfalls im Süden grenzt die Gemarkung an den Landkreis Heilbronn.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Haßmersheim gehören die ehemaligen Gemeinden Hochhausen und Neckarmühlbach. Zur Gemeinde Haßmersheim in den Grenzen vom 31. Dezember 1971 gehört das Dorf Haßmersheim. Zur ehemaligen Gemeinde Hochhausen gehören das Dorf Hochhausen und das Gehöft Finkenhof. Zur ehemaligen Gemeinde Neckarmühlbach gehören das Dorf Neckarmühlbach, die Burg Guttenberg und die Häuser Staustufe. In der Gemeinde Haßmersheim im Gebietsstand vom 31. Dezember 1971 liegt – nicht mit Sicherheit belegt – die Wüstung Hanloch.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dieser Urkunde wurde Götz von Berlichingen mit Burg Hornberg und Haßmersheim belehnt.
Ansicht von Haßmersheim (1833)
Alte Ortsstraße von Haßmersheim

Der Ort Haßmersheim wurde erstmals am 7. Juni 774 als „Hasmarsheim“ im Lorscher Codex unter der Urkunden Nr. 2431 erwähnt.[3] Weitere Schenkungen sind unter der Urkunden Nr. 2432 und 2433 eingetragen. In der Urkunde Nr. 2447 wird am 31. Dezember 792 der bekannte Name „Asmaresheim“ verwendet.[4] Auch die heutigen Teilorte Hochhausen[5] und Neckarmühlbach wurden bereits 788 bzw. 856 erwähnt.

Haßmersheim wird früh im fränkischen Gau Wingarteiba gesehen, der 976 an das Domstift Worms kam; wird aber ebenfalls früh auch dem Neckargau zugeordnet. Der Ort selbst wurde 1011 von Kaiser Konrad II. an das Domstift verschenkt.

In dieser Zeit tauchen in den Urkunden auch die Grafen von Lauffen als Lehensnehmer von Haßmersheim und Burg Hornberg auf der gegenüberliegenden Neckarseite auf. Später waren sie wohl Gaugrafen und hatten auch die Aufsicht über die Neckarschifffahrt in ihrem Bereich. Auch später wurde Haßmersheim, oder Teile davon, oft gemeinsam mit Burg Hornberg bzw. einem Teilbesitz von Burg Hornberg als Lehen vergeben. 1325 fiel der Ort durch Erbteilung der Herren von Weinsberg an Konrad V. und Engelhard-Konrad von Weinsberg. 1330 wird erstmals die Haßmersheimer Fähre erwähnt. In einer Urkunde des Kaisers Karl IV. vom 20. April 1366 werden dem Stift Speyer seine Rechte und Besitzungen erneuert. Unter den aufgeführten Orten: duo castra Hornberg, super flumine Neckar cum villis Zummern (Neckarzimmern), Hasmersheim, Steinbach. 1411 erwarb der Deutsche Orden den Ort, 1416 verkaufte Pfalzgraf Otto seinen Anteil am Ort. 1457 wurde der Ort an Hans den Reichen von Gemmingen verpfändet, der seit 1449 bereits Burg Guttenberg besaß.

1474 verlor Lutz Schott von Schottenstein den Ort an die Kurpfalz. 1504 konnte sein Sohn Conz Schott von Schottenstein den Familienbesitz vom Pfalzgrafen wieder zurückerobern. Zwei danach geführte Prozesse um diesen zurückeroberten Besitz gewann er. 1517 erwarb Götz von Berlichingen Burg Hornberg gemeinsam mit Haßmersheim, Steinbach und Neckarzimmern als Lehen. 1554 ist ein Bürgermeister nachgewiesen, 1555 wurde die Kurpfalz und damit auch Haßmersheim reformiert, der Ort war durch die Glaubenswechsel in der Kurpfalz bis ins 18. Jahrhundert jedoch mehreren Glaubenswechseln unterzogen.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort mehrfach verwüstet, darunter im Sommer 1622 nach der Schlacht bei Wimpfen. 1624 wird Haßmersheim mit anderen Orten im Neckartal von Tilly zur Erzwingung der Übergabe von Heidelberg geplündert. 1626 und 1635 herrscht die Pest in Haßmersheim. Zur Wiederbesiedlung des Ortes wurden nach 1660 Aussiedler aus der Schweiz und aus der Steyermark aufgenommen. Eine weitere Pestwelle suchte den Ort 1666 heim. Da es im Ort Angehörige mehrerer Glaubensrichtungen (rk, luth. ref) gab, wurde 1711 eine lutherische Kirche und 1729 ein Gotteshaus der reformierten Gemeinde errichtet. Bereits im Jahre 1699 ging die bestehende Kirche am Neckar in den Besitz der römisch-katholischen Kirche über.

Zwischen 1792 und 1799 wurde der Ort während der Französischen Revolutionskriege von den Franzosen geplündert. 1813 waren Kosaken für einige Wochen einquartiert. 1817 herrschte eine Hungersnot. Am 30. Oktober 1824 riss die schwerste Hochwasserkatastrophe des 19. Jahrhunderts im Ort zwei Häuser mit. Auch das 1729 errichtete Kirchengebäude der reformierten Kirchengemeinde wurde durch das Hochwasser stark beschädigt.

Einst galt Haßmersheim als größtes Schifferdorf Süddeutschlands. 1809 bestand bereits eine eigene Zunft. 1812 waren von den 250 Einwohnern 51 Schiffer. 1860 gab es 73 Schiffer mit eigenen Fahrzeugen. Von hier nahmen die Vorfahren von Theodor Heuss im Jahr 1840 den ersten Schiffsverkehr von Heilbronn nach Holland auf.

1917 bis 1918 wurde das Reichsschwefelwerk in Haßmersheim erbaut, in dem mit aus dem Gipsstollen in Neckarzimmern gewonnenen Gips das kriegswichtige Schwefel produziert wurde. Das Werk wurde nach 1919 aufgrund des Versailler Vertrages größtenteils demontiert, eine Verbindungsbrücke zwischen Haßmersheim und Neckarzimmern blieb bis zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. 1930 hatte Haßmersheim rund 1730 Einwohner. 1935 wurde die Kanalisierung des Neckars von Mannheim bis Heilbronn vollendet. 1936 wurde die neue Neckarfähre eröffnet. 1939 wurden 1644 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 1799.[6]

Am 1. Januar 1972 wurde Hochhausen eingemeindet, am 30. Januar 1972 wurde in Neckarmühlbach per Bürgerentscheid für die Eingemeindung entschieden. 1975 bildeten Haßmersheim mit Hochhausen und Neckarmühlbach sowie Hüffenhardt mit Kälbertshausen die Verwaltungsgemeinschaft Haßmersheim-Hüffenhardt mit Sitz in Haßmersheim. 1978 hatte die Gemeinde Haßmersheim rund 4150 Einwohner. 1988 fand ein Bürgerentscheid zugunsten des Erhalts der Fähre statt.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit den mehrfachen Konfessionswechseln in der Kurpfalz war Haßmersheim ab 1554 reformiert, ab 1555 lutherisch, später calvinistisch-reformiert, ab 1585 wieder reformiert, 1648 wieder calvinistisch-reformiert. Ab 1698 sind wieder Katholiken am Ort nachgewiesen, im Jahr 1711 wurde die Kurpfalz erneut katholisch. Da es im Ort Angehörige beider Glaubensrichtungen gab, wurde die Ortskirche zeitweilig als Simultankirche genutzt. Beide Konfessionen haben ihre Kirchen seitdem erneuert. Haßmersheim ist heute überwiegend evangelisch geprägt. Es gibt jedoch auch eine römisch-katholische und eine neuapostolische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde Hochhausen und am 1. Februar 1972 Neckarmühlbach eingemeindet.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altes Rathaus

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1791–1809: Johann Peter Dörr
  • 1809–1814: Christoph Kessler, jg.
  • 1814–1822: Franz Schadt
  • 1822–1837: Benjamin Heuß IV.
  • 1837–1843: Georg Frank
  • 1843–1848: Louis Kessler
  • 1848–1850: Georg Heinrich Heuß
  • 1850–1865: Friedrich Kühnle
  • 1865–1888: Benjamin VI. Heinrich Heuß
  • 1888–1890: Karl Heuß
  • 1890–1923: Heinrich Witter
  • 1923–1945: Karl Heck
  • 1945–1946: Adam Schmitt
  • 14. Januar 1946 bis 31. Dezember 1961: Martin Schmitt
  • 1. Januar 1962 bis 31. Dezember 1989: Norbert Ackermann
  • 1. Januar 1990 bis 11. Januar 2014: Marcus Dietrich
  • seit 12. Januar 2014: Michael Salomo[7]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis[8]. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,6 % (2009: 55,4 %). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Partei Stimmen Sitze Ergebnis 2009
CDU/UFW 34,8 % 6 40,3 %, 7 Sitze
SPD 32,1 % 6 38,3 %, 7 Sitze
Freie Wähler 23,9 % 4 21,4 %, 3 Sitze
Bürgerliste 9,2 % 2 ---

Partnergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zughaltestelle Haßmersheim (Sanierung im September 2014)
Fußgängerbrücke in Haßmersheim (eröffnet im September 2014)
Die Haßmersheimer Kettenfähre verkehrte bis zur Eröffnung der Brücke im September 2014.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bahnstation Haßmersheim liegt auf der gegenüberliegenden Neckarseite und ist über eine Fußgänger- und Fahrradbrücke zu erreichen. Von hier besteht über die Neckartalbahn eine direkte Verbindung mit der Stadtbahnlinie S41 der Stadtbahn Heilbronn in Richtung Bad FriedrichshallNeckarsulmHeilbronn bzw. NeckarelzMosbach. In den frühen Morgenstunden hielten einzelne Regionalbahnen der Relation Mosbach-Neckarelz–Bad Friedrichshall–Heilbronn–Stuttgart(–Ulm) in Haßmersheim. Diese wurden zum Fahrplanwechsel 2014/2015 am 14. Dezember 2014 mehrheitlich durch die S41 ersetzt, die in der Regel im Stundentakt verkehrt.[9]

Bis zur Eröffnung der Fußgängerbrücke im September 2014 gab es die elektrisch betriebene Fähre Haßmersheim.

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ebenfalls auf der gegenüberliegenden Neckarseite verläuft die B 27. Die nächste Autobahnauffahrt (Bad Rappenau) zur A 6 (MannheimStuttgart) befindet sich in 15 km Entfernung.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Motip-Dupli GmbH: Hersteller von Lack-Sprühdosen (Hauptproduktionsstandort in Deutschland)
  • Fibro GmbH: Werkzeug- und Maschinenfabrik; Tochterunternehmen des Heilbronner Unternehmens Läpple. Produktbereiche: Rundtische und WerkzeugbauNormalien; Fibro Läpple Technologie GmbH, weiteres Tochterunternehmen der Läpple AG.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Friedrich-Heuß-Schule verfügt Haßmersheim über eine Gemeinschaftsschule. Außerdem gibt es drei evangelische und einen römisch-katholischen Kindergarten.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: In geteiltem Schild oben von Blau und Silber (Weiß) schräggerautet, unten in Silber (Weiß) an schwarzem Rebast mit zwei grünen Blättern eine blaue Traube. Die silber/weiß-blauen Wecken dokumentieren dabei die Zugehörigkeit zur ehemaligen Kurpfalz, während die Traube die einstige Bedeutung des Weinbaus in der Gemeinde bezeugt.[10]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haßmersheim gehört zum Naturpark Neckartal-Odenwald und liegt an mehreren regionalen und überregionalen Freizeitrouten, nämlich an der Burgenstraße, an der Schwäbischen Dichterstraße, am Fernwanderweg Neckarsteig, am Neckartal-Radweg und am Salz & Sole-Radweg[11]

Alte Mälzerei Haßmersheim

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das historische Alte Rathaus in der Ortsmitte wurde 1998 mit neuem Ortsbrunnen versehen. Das Neue Rathaus wurde 1939 erbaut. Hinter ihm befindet sich die Turn- und Festhalle der Gemeinde.
  • Die Evangelische Kirche datiert von 1829. Sie wurde nach dem Zusammenschluss der lutherischen und der reformierten Gemeinde errichtet.
  • Die Katholische Kirche wurde 1882 an der Stelle von älteren Vorgängerbauten errichtet. An der katholischen Kirche sind historische Hochwassermarken zu sehen. Das Katholische Pfarramt wurde 1756 vom Deutschen Orden errichtet, die zugehörige Scheune 1802.
  • Friedrichsschule von 1902, benannt nach dem badischen Großherzog Friedrich, der im Baujahr sein 50-jähriges Amtsjubiläum beging. Neben dem Schulhaus befindet sich das Schiffermuseum im ehemals evangelischen Schulgebäude.
  • Ehrenmal mit Gedenksteinen für die Toten beider Weltkriege
  • Die Alte Mälzerei, die sich mitsamt ihren Nebengebäuden durch Erker, Balkone, Gaupen und Zinnen burgartig darstellt, stammt aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Das Gebäude wurde in der Zeit vom 20. April 1917 bis 4. Dezember 1918 als Silogebäude der BASF im Zusammenhang mit dem Reichsschwefelwerk in Haßmersheim errichtet.[12]
  • Fähre Haßmersheim (zunächst Gierfähre bis zur Neckarkanalisation, seitdem Kettenfähre beziehungsweise Oberleitungsfähre) zu der Bahnhaltestelle Haßmersheim auf der anderen Neckarseite (im September 2014 zugunsten einer neuen Brücke eingestellt)
  • Das Zementwerk in Haßmersheim wurde zwischen 1958 und 1960 durch die Fa. Bücker-Flürenbrock AG errichtet.
  • Burg Guttenberg mit Burgmuseum und Raubvögelvolieren im Ortsteil Neckarmühlbach
  • Der Neckarsteg Haßmersheim ist eine 222 m lange Schrägkabelbrücke mit Stahlverbundquerschnitt, welche die Zughaltestelle auf der anderen Neckarseite für Fußgänger und Radfahrer von Haßmersheim aus erreichbar macht. Kraftfahrzeuge dürfen die Brücke nicht befahren. Mit Fertigstellung der Brücke wurde der Fährbetrieb gänzlich eingestellt.
Neckarsteg Haßmersheim, fertiggestellt im September 2014

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Heuß (* 12. Januar 1828 in Haßmersheim; † 9. Juli 1908 in Mannheim), Ehrenbürger in Haßmersheim gemäß Gemeinderatsbeschluss vom 25. Juli 1903 Nr. 15 anlässlich der goldenen Hochzeit, Sohn des Ludwig Heuß – Ur-Großvater von Bundespräsident Theodor Heuss
  • Heinrich Witter (*28. Dezember 1845 in Haßmersheim; † 12. Februar 1924 ebd.), Ehrenbürger in Haßmersheim gemäß Gemeinderatsbeschluss vom 25. Mai 1923, anlässlich der Amtseinführung seines Nachfolgers als Bürgermeister von Haßmersheim, nachdem er dieses Amt 33 Jahre lang innegehabt hatte.[13] Darüber hinaus wurde später die Bgm.-Witter-Straße nach ihm benannt.[14]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstige mit Haßmersheim verbundene Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Haßmersheim sind die so genannten Haßmersheimer Schichten benannt, eine fossilienführende Tonstein- und Tonmergelschicht im Oberen Muschelkalk, die ihn horizontal in zwei Aquifere teilt.[15]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2014 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2, S. 281–284
  3. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2431 7. Juni 774 – Reg. 1023. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 134, abgerufen am 21. April 2015.
  4. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2447 31. Dezember 792 – Reg. 2411. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 139, abgerufen am 21. April 2015.
  5. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2457, 26. Mai 788 – Reg. 2024. In: Heidelberger historische Bestände – digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 142, abgerufen am 29. Februar 2016.
  6. Mitteilungen des Württembergischen und Badischen Statistischen Landesamtes Nr. 2: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordbaden
  7. Leutkircher wird landesweit jüngster Bürgermeister. Schwäbische Zeitung, 10. November 2013, abgerufen am 12. Januar 2014 (Enthält Werdegang von M. Salomo).
  8. Öffentliche Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl des Gemeinderates am 25. Mai 2014. Amtsblatt der Gemeinde Haßmersheim Nr. 23/56, Seite 4 ff., 5. Juni 2014, abgerufen am 16. August 2015 (PDF-Datei; 5,8 MB).
  9. Fahrplan der Linien S41 und S42
  10. Wappen Haßmersheim. LEO-BW, abgerufen am 6. März 2015.
  11. Salz & Sole-Radweg. Stadt Bad Rappenau, abgerufen am 4. Februar 2015.
  12. Reichsschwefelwerk Haßmersheim von Dr. Volker Gierth, Mosbach
  13. Fritz Müssig: Abschnitte unserer Heimatgemeinde Haßmersheim im Wandel der Zeitgeschichte. Abgerufen am 13. September 2015.
  14. Fritz Müssig: Die Straßennamen der letzten 200 Jahre – Datensammlung zur Heimatgeschichte Haßmersheim am Neckar, S. 33. Abgerufen am 13. September 2015.
  15. Geologische und Hydrogeologische Gliederung der Heilbronner Mulde. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, abgerufen am 6. Oktober 2014.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Konrad Dussel: Haßmersheim – Die Geschichte der Schiffergemeinde und ihrer Ortsteile Hochhausen und Neckarmühlbach. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2013, ISBN 978-3-89735-786-0.
  • Hermann Wirth: Geschichte des Marktfleckens Haßmersheim am Neckar. Selbstverlag des Verfassers, Heidelberg 1862 (Volltext in der Google-Buchsuche).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Haßmersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien