Haag (Niederösterreich)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Stadtgemeinde
Haag
Wappen Österreichkarte
Wappen von Haag
Haag (Niederösterreich) (Österreich)
Haag (Niederösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Amstetten
Kfz-Kennzeichen: AM
Fläche: 54,97 km²
Koordinaten: 48° 7′ N, 14° 34′ OKoordinaten: 48° 6′ 44″ N, 14° 33′ 56″ O
Höhe: 346 m ü. A.
Einwohner: 5.569 (1. Jän. 2019)
Postleitzahl: 3350
Vorwahl: 07434
Gemeindekennziffer: 3 05 14
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 4
3350 Haag
Website: www.haag.gv.at
Politik
Bürgermeister: Lukas Michlmayr (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(29 Mitglieder)
16
6
6
1
16 
Insgesamt 29 Sitze
Lage von Haag im Bezirk Amstetten
AmstettenArdaggerAschbach-MarktBehambergBiberbachEnnsdorfErnsthofenErtlEuratsfeldFerschnitzHaagHaidershofenHollenstein an der YbbsKematen an der YbbsNeuhofen an der YbbsNeustadtl an der DonauOed-OehlingOpponitzSeitenstettenSonntagbergSt. Georgen am ReithSt. Georgen am YbbsfeldeSt. Pantaleon-ErlaSt. Peter in der AuSt. ValentinStrengbergViehdorfWallsee-SindelburgWeistrachWinklarnWolfsbachYbbsitzZeillernAllhartsbergNiederösterreichLage der Gemeinde Haag (Niederösterreich) im Bezirk Amstetten (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Rathaus
Rathaus
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Haag ist eine Stadtgemeinde mit 5.569 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Amstetten in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haag liegt im Westen des Mostviertels im niederösterreichischen Alpenvorland, etwa 16 Prozent der Gemeindefläche ist bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haag besteht aus zwölf Katastralgemeinden (Fläche: Stand 31. Dezember 2017[1]) und gleichnamigen Ortschaften (Einwohnerstand 1. Jänner 2019[2]):

  • Edelhof (622,97 ha, 638 Ew.) samt Ederhöhe, Fadlhof, Pesendorf, Sieberg und Untermayrhofen
  • Gstetten (312,96 ha, 190 Ew.) samt Klingenbrunn, Paga und Ziegelstadl
  • Haag Stadt (273,40 ha), Ortschaft Haag (2792 Ew.) samt Himsental
  • Heimberg (360,94 ha, 123 Ew.) samt Außermayrhofen, Imberg und Rathäuser
  • Holzleiten (450,31 ha, 479 Ew.) samt Göblitz, Hadersbach, Hochwall, Unreinfußen, Winnersdorf und Zauchhof
  • Knillhof (399,41 ha, 172 Ew.) samt Pernersdorf, Pinnersdorf und Stampfhof
  • Krottendorf (480,32 ha, 203 Ew.) samt Lehen, Rippel, Waldbauern, Waldhäuser und Wolflucken
  • Porstenberg (296,93 ha, 152 Ew.) samt Mitterndorf und Richersdorf
  • Radhof (519,66 ha, 105 Ew.) samt Dörfl, Hub, Spitzenwinkel und Stibitzhof
  • Reichhub (779,45 ha, 215 Ew.) samt Ederhöhe, Klaubling, Lembach und Radelsbach
  • Salaberg (371,81 ha, 327 Ew.) samt Waldhäuser
  • Schudutz (627,73 ha, 173 Ew.) samt Braunsberg, Haindorf, Kroisboden, Schmiedhub und Tiefenleiten

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch wichtige Informationen. Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der römischen Provinz Noricum.

  • 1032 wurde die Weihe der Kirche von Haag durch den Passauer Bischof Berengar belegt, dies ist die erste urkundliche Nennung des Ortsnamens.
  • 1282 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung der Burg Salaberg.
  • 1921 wurde die Gemeinde Haag geteilt in die Gemeinde Haag-Land und Markt Haag.[3]
  • 1932 erfolgte die Stadterhebung von Markt Haag.
  • 1938 wurden die getrennten Gemeinden Stadt Haag und Haag-Land zu einer Großgemeinde vereinigt.[4][5]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AUT Haag COA.jpg

Kaiser Ferdinand I. verlieh dem damaligen Markt Haag 1563 das mit dem Bild des Erzengel Michaels versehene Wappen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 29 Mitglieder.

  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, 7 SPÖ, 6 Liste für Haag und 1 FPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 ÖVP, 8 Liste für Haag, 6 SPÖ und 1 FPÖ.[6]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 17 ÖVP, 6 Liste für Haag, 5 SPÖ und 1 FPÖ.[7]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 17 ÖVP, 8 SPÖ und 4 Liste für Haag.[8]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 ÖVP, 8 SPÖ, 4 Liste für Haag und 1 FPÖ.[9]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 16 ÖVP, 6 Liste für Haag, 6 SPÖ und 1 FPÖ.[10]
Bürgermeister
  • bis 2015 Josef Sturm (ÖVP)
  • seit 2015 Lukas Michlmayr (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Haag
  • Katholische Pfarrkirche Haag hl. Michael: In Haag steht eine zwischen 1432 und 1485 erbaute, spätgotische Wehrkirche, die dem Hl. Michael geweiht ist. 1969/70 erfolgte eine völlige Neugestaltung des Innenraumes, 2001 die Einweihung einer neuen Orgel mit 36 Registern (Orgelbau Kögler, St. Florian).
  • Schloss Salaberg: mit Bauteilen aus der Renaissance und dem Barock. Nicht öffentlich zugänglich. Der Venezianische Festsaal kann jedoch für Veranstaltungen gemietet werden und auch die Schlosskapelle wird für kirchliche Feiern zur Verfügung gestellt.
  • Barockes Badehaus: Das zum Schloss Salaberg gehörende barocke Badehaus kann besichtigt werden.
  • Niederösterreichisches Freilichtmuseum: präsentiert etwa 20 Objekte (alte Gebäude), vorwiegend aus dem Mostviertel.
  • Mostviertelmuseum: Das Mostviertelmuseum zeigt unzählige Gegenstände zum Thema Most, Feldwirtschaft, Flachsverarbeitung, Bienenwirtschaft, alte Wohnkultur u. a.[11]
  • Tierpark Stadt Haag: mit mehr als 80 heimischen und exotischen Tierarten. Der ganzjährig geöffnete Tierpark befindet sich in der Parkanlage Schloss Salaberg von Eduard Petzold.
  • Haager Theaterkeller
  • Erlebnisbad- Parkbad Haag
Regelmäßige Veranstaltungen
  • Theatersommer Haag: Intendant Christian Dolezal; seit dem Jahr 2000 findet jährlich der Theatersommer Haag statt; gespielt wird auf dem Hauptplatz auf der temporären Theatertribüne, die vielfach ausgezeichnet wurde.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadt Haag mit Zug der Westbahn um 1900

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 214, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 242. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 2.325. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47 Prozent. Arbeitslose gab es am Ort im Jahresdurchschnitt 2003 372.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Haag (Niederösterreich) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Regionalinformation.zip (Excel-Datei, 1.210 KB); abgerufen am 4. Jänner 2018
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  3. Haus-Chroniken von Haag: Teilung der Gemeinde Haag
  4. Haus-Chroniken von Haag: Land-Haag der Stadt Haag eingemeindet.
  5. Weitere geschichtliche Details – wie etwa die Eintragungen aus den handgeschriebenen Grundbuch – sind auf chronik.stadthaag.com abrufbar
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Haag (Niederösterreich). Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 17. Oktober 2019.
  7. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Haag (Niederösterreich). Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 17. Oktober 2019.
  8. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Haag (Niederösterreich). Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 17. Oktober 2019.
  9. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Haag (Niederösterreich). Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 17. Oktober 2019.
  10. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Haag (Niederösterreich). Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 17. Oktober 2019.
  11. Mostviertelmuseum