Ivo Pogorelich

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Ivo Pogorelich (2008)

Ivo Pogorelich (serbokroatisch: Ivo Pogorelić / Иво Погорелић; * 20. Oktober 1958 in Belgrad, Jugoslawien) ist ein kroatischer Pianist.

Pogorelich avancierte in den frühen 1980er Jahren zum ersten Star der Klassikszene. Seine Konzerte und unorthodoxen Werksinterpretationen spalten das Publikum und die Musikkritiker, bei anerkannter pianistischer Meisterschaft, seit Beginn seiner Karriere bis in die Gegenwart in Bewunderer und Skeptiker.

Bekannt wurde Pogorelich durch einen Eklat. Einige Juroren des 1980 ausgetragenen Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau distanzierten sich gegenüber der Presse von dem Jury-Entscheid, Pogorelich nicht für die Endrunde zuzulassen. Nikita Magaloff, der wie Martha Argerich und Paul Badura-Skoda zu den protestierenden Juroren gehörte, erklärte den ungewöhnlichen Schritt des Öffentlichmachens der Jury-Interna damit, dass Pogorelich auf „höchstem Niveau“ spiele, „wie das wohl kaum sonst jemand auf der Welt heute kann“.[1]

Leben[Bearbeiten]

Ausbildung[Bearbeiten]

Seine Ausbildung am Klavier begann Ivo Pogorelich, Sohn eines Kontrabassisten, mit sieben Jahren in Belgrad. Er setzte sie 1970 an der Zentralen Musikschule in Moskau als Schüler von Jewgeni Timakhin fort[2] und wechselte anschließend an das Moskauer Tschaikowski-Konservatorium, um in den Klassen von Wera Gornostajewa und Jewgeni Malinin weiter zu studieren.[3] Ab Oktober 1976 wurde Pogorelich zusätzlich von Aliza Kezeradze unterrichtet.[4]

Pogorelich beschrieb die Begegnung mit Kezeradze als „Wendepunkt“ in seinem Leben,[5] da er sich damals in einer künstlerischen „Sackgasse“ befunden,[6] aber durch sie neue Einblicke in die Ausdrucksmöglichkeiten des Klavierspiels bekommen habe.[7] Seine „Auffassung und seine Herangehensweise an das Klavier“ sei durch ihren Einfluss „komplett“ verändert worden.[8] Er weist der Pianistin, mit der er von 1980 bis zu ihrem Tod 1996 verheiratet war,[9] maßgeblich seine künstlerische „Weiterentwicklung und seinen beruflichen Erfolg zu“.[10]

Klavierwettbewerbe[Bearbeiten]

Im Jahr 1978 gewann Pogorelich den Alessandro-Casagrande-Wettbewerb im italienischen Terni und 1980 den Internationalen Musikwettbewerb in Montreal. Im gleichen Jahr nahm er am Warschauer Chopin-Wettbewerb teil und wurde über Nacht bekannt. Als Wettbewerbsteilnehmer war er aufgrund der viermaligen Vergabe der höchsten, aber auch der viermaligen Vergabe der niedrigsten Punktzahl nicht über die dritte Runde hinaus gekommen, was einige der Juroren, darunter Magaloff und Badura-Skoda, zu öffentlichen Protesten veranlasste.[11] Argerich war derart erbost, dass sie die Wettbewerbs-Jury mit den Worten „Er ist ein Genie!“ verließ.[12] Sie protestierte durch die Niederlegung ihres Amtes gegen das Bewertungssystem, welches „konservativen Stil-Puristen die Möglichkeit gab, jemanden auszupunkten, der einen völlig modernen und neuen Zugang zur Musik Chopins erschloß“.[7] Über diesen Skandal wurde weltweit in den Medien berichtet. Harold Schonberg, der Musikkritiker der New York Times, schloss sich wie andere Fachleute der Einschätzung der aufbegehrenden Jury-Mitglieder an und bemerkte zu Pogorelichs Wettbewerbsleistung anerkennend: „Er ignorierte die Partitur und machte alles falsch. […] er ist eindeutig ein Genie“.[13]

Die Warschauer Musikgesellschaft, eine Organisation zur Wahrung des Andenkens Chopins,[14] arrangierte für Pogorelich nach seinem Ausscheiden aus dem regulären Wettbewerb ein Konzert, bei dem er von seinem zumeist jungen Publikum frenetisch bejubelt wurde.[15] Die polnischen Musikkritiker ehrten ihn im Anschluss an das Konzert mit dem Sonderpreis außerordentlich originelles Pianistentalent.[16]

Im Februar 1981 nahm Pogorelich für die Deutsche Grammophon seine erste Schallplatte unter dem Namen Chopin Recital auf. Der Tonträger, beworben als Pogorelichs „Antwort auf Warschau“,[12] wurde in Deutschland nach seiner Veröffentlichung innerhalb eines Monats 20.000 Mal verkauft.[5] Das Musiklabel nahm Pogorelich daraufhin unter Vertrag.[17]

Jahre nach dem Chopin-Wettbewerb erläuterte Pogorelich, dass die Vorkommnisse in Warschau magisch gewesen seien, er heute aber froh sei, die Zeit der Hysterie hinter sich zu haben. Sein Erfolg habe nichts mit Exzentrik, wie in der Presse oft fälschlich dargestellt, zu tun.[15] In Warschau sei seine „Einstellung und seine Haltung zu Chopins Musik“ von der Öffentlichkeit falsch interpretiert worden.[18] Die Juryentscheidung habe ihm zu schaffen gemacht und demotiviert,[19] seine Herangehensweise an die großen Komponisten gewähre aber keinen Raum für Kompromisse, er versuche deren Intention so nahe wie möglich zu kommen.[20] Pogorelich weist in Interviews und dem Dokumentarfilm Why Competitions zudem immer wieder auf die politische Dimension hin, die seiner Meinung nach dem Wettbewerbsentscheid von 1980 zugrunde liegt.[21] Anlässlich eines Konzerts in Warschau im Jahr 2008 verlangte er demzufolge, „dass die Protokolle des damaligen Juryentscheides offen gelegt werden“ sollen.[22]

Karriere[Bearbeiten]

Die Berichterstattung zum Chopin-Wettbewerb 1980, Pogorelichs erste Plattenaufnahme und die veröffentlichten Pressefotos, auf denen er mehr einem „New Wave-Rocker“, als einem Musiker des klassischen Genres ähnlich sah,[23] erzeugten großes öffentliches Interesse. Es gelang Pogorelich infolge, neben den Liebhabern klassischer Musik auch ein klassikfernes Publikum anzusprechen und zum Konzertbesuch zu bewegen. Das Medienecho auf seine Konzerte war außergewöhnlich enthusiastisch.[24][25] Die Berichterstattung konzentrierte sich dabei aber nicht nur auf seine musikalische Leistung. In einer Zusammenfassung des Spiegels zu den Pressestimmen der frühen 1980er Jahre, wird eine Fokussierung auf Pogorelichs äußere Attribute deutlich. Zudem wurden Vergleiche zu Prominenten anderer Genres, darunter Kinski, Wild und Nurejew bemüht.[12] Der Independent bezeichnete ihn gar als „Mick Jagger der klassischen Konzertbühne“.[26] Pogorelich wurde durch solche Medienzuschreibungen zum ersten „Popstar der Klassikszene“ stilisiert.[27] Pogorelich selbst äußerte dazu, dass öffentliche Aufmerksamkeit für einen Pianisten nicht unwichtig sei. Warum die Menschen zu seinen Konzerten kämen, interessiere ihn aber nicht, sondern, was sie aus diesen mitnehmen würden.[15] Der Musikkritiker Helmut Mauró sieht im Rückblick auf die Anfangsjahre demgemäß Pogorelichs „eigentliche Wirkung“ im Klavierspiel verortet. Er erläutert, dass nicht nur Pogorelichs „fulminante[n] Fingerfertigkeit […] einer männlich-kraftvollen Pranke“ überzeugte, sondern vor allem seine pianistische Fähigkeit, „einen Zustand der Konzentration soweit zu verdichten, dass er energiegeladene Kontemplation und schließlich Transzendenz ist“.[28] Pogorelichs Andersartigkeit sei damals „glamourös kaschiert“ durch den Filter dessen attraktiver und „jugendlicher Erscheinung“ wahrgenommen worden, überwältige aber bis in die heutige Zeit durch „nachdenklich-kreative Sturheit, gepaart mit künstlerisch gelebtem Narzissmus“.[29]

Pogorelich trat nach seinem fulminanten Karrierebeginn in den ersten zwei Jahrzehnten seines Musikerlebens an allen großen Konzerthäusern der Welt auf und spielte mit den renommiertesten Orchestern, so u. a. mit dem Boston Symphony Orchestra, dem London Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, den Wiener Philharmonikern und den Berliner Philharmonikern. Er beschränkte sich dabei auf ungefähr 60 Konzerte pro Jahr, gemäß seiner Maxime „Kunst braucht Zeit“.[28] Aufsehen erregte Pogorelich aber nicht nur durch sein Klavierspiel, sondern auch durch seine Äußerungen über andere Musiker. Er kritisierte in Interviews u. a. Glenn Gould, Vladimir Horowitz, Luciano Pavarotti und nachdrücklich Herbert von Karajan, den er als „künstlerische Ruine“ bezeichnete.[30] Der „streitbare Tastenlöwe“, dem die Musikkritik eine Vorliebe für das Extreme attestiert,[31] hatte sich in Wien bei einer Orchesterprobe zu Tschaikowskis erstem Klavierkonzert mit dem Dirigenten aufgrund unterschiedlicher Tempi-Vorstellungen überworfen. Das für den darauffolgenden Tag angekündigte Konzert fand ohne Pogorelich statt.[32]

Mitte der 1990er Jahre zog sich Pogorelich zunehmend aus dem regulären Konzertbetrieb zurück. Zum einen war er durch den Bürgerkrieg in seinem Heimatland, als Sohn einer serbischen Mutter und eines kroatischen Vaters,[33] belastet, zum anderen hatte er mit gesundheitlichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Nach dem krankheitsbedingten Tod seiner Frau im Jahr 1996 gab er die Konzerttätigkeit gänzlich auf, da er es nicht ertrug, ein Klavier zu berühren und Zeit zur Wiedererlangung seiner Kreativität benötigte.[9] In den späten 1990er Jahren kehrte Pogorelich auf die Konzertbühne zurück, um sich durch Benefizkonzerte für soziale und kulturelle Einrichtungen seines auseinandergebrochenen Heimatlandes zu engagieren. Als UNESCO-Sonderbotschafter gab er weltweit Konzerte und sammelte Spenden für den Bau eines Krankenhauses in Sarajevo.[34] In gleicher Weise setzte er sich für den historischen Wiederaufbau des zerstörten Dubrovnik und weiterer karitativer Organisationen ein.[35] Pogorelich erklärte gegenüber der Presse, dass ihn die Bilder des menschlichen Leids in seinem Heimatland krank machten und es unmöglich sei, nur zuzuschauen.[21]

Ab 2003 gastierte Pogorelich wieder auf deutschen Konzertbühnen.[36] Nach seiner längeren Abwesenheit, die in der Presse teilweise als „Karriereknick“ bezeichnet wurde,[37] konzertierte er zunächst auf kleineren Bühnen[38] und ersetzte kurzfristig die erkrankten Pianisten Argerich, Kissin und Sokolow.[39][40][41]

Pogorelich engagierte sich wie schon in den vorangegangenen Jahren für die Jugendarbeit und ließ das Festival zur Förderung junger Künstler in Bad Wörishofen, das er ins Leben gerufen hatte und welches von 1989 bis 1996 jährlich stattfand,[42] im Jahr 2003 für eine Saison erneut aufleben.[43] Er hatte bereits Mitte der 1980er Jahre in Kroatien eine Stiftung gegründet, die bis heute junge talentierte Musiker auf verschiedene Weise unterstützt und fördert[44] sowie 1993 einen Klavierwettbewerb in Pasadena initiiert, bei dem er als „Namensgeber und Sponsor des Preisgeldes“ fungierte.[45]. Im Jahr 2006 konzertierte er zusammen mit der „Jungen Philharmonie Thüringen, einem vielversprechenden Nachwuchsorchester“ beim Kunstfest in Weimar.[46] Vereinzelt gibt Pogorelich jungen Musikern Meisterkurse.[44]

Seit 2010 ist Pogorelich überwiegend auf europäischen Konzertbühnen zu sehen, nachdem ihn längere Tourneen durch die Vereinigten Staaten und Japan geführt hatten.[28]

Im Frühjahr 2015 wurden die Einspielungen Pogorelichs aus den Jahren 1981 bis 1997 für die Deutsche Grammophon von dem Musiklabel neu aufgelegt.[47] Die CD-Kollektion wurde im Mai 2015 von der französischen Musikzeitschrift Diapason mit der Goldenen Stimmgabel ausgezeichnet.[48]

Pogorelichs Repertoire „reicht vom Barock über die Klassik und Romantik bis ins 20. Jahrhundert“.[1] Er lebt in Lugano.[9]

Wirkung[Bearbeiten]

Pogorelich ist für seinen „eigenwilligen, manieristischen Interpretationsstil“ klassischer Klavierkompositionen bekannt, der die „Grenzen der Werktreue“ hinsichtlich Tempivorgaben überschreitet.[49] Durch seine individuelle Gestaltung der „dynamischen Vorschriften“ und des Zeitmaßes der Originalkomposition, erzeugt er „ungewöhnlich starke Kontraste“ und „subtile Nuancierungen“ der „Klangfarben-Dynamik“.[7] Er „versteht sich nicht als notengetreuer Anwalt der Partitur, er sucht vielmehr die Essenz, die hinter ihr steht“ und die „vielleicht nicht einmal dem Komponisten bewusst war“.[50] Seine radikalen Interpretationen werden demzufolge entweder als Erlebnis oder als Zumutung,[51][52] als „genial“ oder als „undiskutabel“ beschrieben,[53] bzw. werfen in Konzertkritiken immer wieder die Frage auf: „Wie viel kreative Freiheit darf sich ein Interpret herausnehmen?“.[54]

Pogorelichs Rezital-Programm 2015 polarisierte wie in den Jahren zuvor und wurde von der Musikkritik sehr unterschiedlich aufgenommen. Im Guardian wurde sein Vortrag als „erbärmlich“ und „zutiefst unmusikalisch“ bezeichnet.[55] In der Süddeutschen Zeitung wurde das gleiche Programm hingegen als „Hartes Tongeröll, beidhändig aufgetürmt zu Gebirgen von expressionistischer Bildkraft“ gewertet und Pogorelich als das Gegenteil eines „Tastencharmeurs“ oder „Gefälligkeitskünstlers“ beschrieben. Seine Kunst sei „die Begegnung mit der Kunst, der Prozess des Wiedererschaffens, […] des Verstehens und des Wiederbelebens“ der Klangwelten, dem „Denken und Empfinden“ der alten Meister.[56]

Von seinem Stammpublikum, „junger und jung gebliebener Klavierliebhaber“,[49] wird Pogorelich aufgrund seiner Werksinterpretationen beinah kultisch verehrt.[27] Pogorelich sei „der radikalste und spannendste Denker der großen Pianisten“,[57] „das grandiose Gegenteil des Klassik-Zirkus“, seine Konzerte die „Kunst der perfekten Freiheit“.[58]

Allgemein anerkannt ist seine souveräne Beherrschung höchster technischer Schwierigkeiten, insbesondere bei Maurice Ravels Gaspard de la nuit[59] und der von ihm bis heute favorisierten Zugabe Islamej von Balakirew.[60][61]

Aufnahmen (Auswahl)[Bearbeiten]

Tonträger[Bearbeiten]

DVDs[Bearbeiten]

  • Ivo Pogorelich Recital. Bach – Scarlatti – Beethoven. Bach: Englische Suiten Nr. 2 a-Moll BWV 807 und Nr. 3 g-Moll BWV 808. Scarlatti: Sonaten C-Dur K.487, E-Dur K.20, e-Moll K.98, g-Moll K.450, d-Moll K.1, C-Dur K.159. Beethoven: Klaviersonate Nr. 11, Für Elise. (Deutsche Grammophon, 2005. Bach-Aufnahme, Vicenza, Italien im Oktober 1986, Scarlatti- und Beethovenaufnahmen im Schloss Eckartsau, Österreich im Januar 1987.)
  • Ivo Pogorelich in Castello Reale Di Racconigi. Chopin – Haydn – Mozart. Chopin: Polonaise Nr. 2 c-Moll op. 40, Klaviersonate Nr. 3, Nocturn Nr. 2 Es-Dur op. 55, Prélude cis-Moll op. 45, Hayden: Sonate in As-Dur Hob.XVI:46. Mozart: Sonate Nr. 11 A-Dur KV 331. (Deutsche Grammophon, 2007. Aufnahme in Turin, Italien im April und Mai 1987.)
  • Ivo Pogorelich – RECITAL – Beethoven/Chopin/Scriabin. Chopin: Sonate Nr. 2 b-Moll, Polonaise fis-Moll, Préludes Nr. 21 B-Dur op. 28. Beethoven: Klaviersonate Nr. 27 op. 90, Klaviersonate Nr. 32 in c-Moll op. 111, Alexander Scriabin: Etüde Nr. 2 fis-Moll op. 8, Deux Poémes Fis-Dur und D-Dur op. 32. (Naxos, 2009. Aufnahme in der Villa Contarini, Italien zwischen dem 2. und 14. August 1987.)

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1978: 1. Preis beim Casagrande-Wettbewerb im italienischen Terni
  • 1980: 1. Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Montreal
  • 1980: außerordentlich originelles Pianistentalent, Sonderpreis der polnischen Musikkritiker
  • 1981: Orlando (Nationaler kroatischer Fernseh- und Radiopreis für die beste Aufführung beim Sommer-Festival in Dubrovnik)[62]
  • 1985: Vladimir Nazor Award des kroatischen Kulturministeriums[63]
  • 1997: Porin Award für das Lebenswerk (Nationaler kroatischer Musikpreis)[64]
  • 1997: ECHO Klassik in der Kategorie Instrumentalist des Jahres für die Einspielung Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgski[65]
  • 1999: Orden Kroatischer Morgenstern mit dem Antlitz von Marko Marulić[66]
  • 2002: Milka Trnina Award der Gesellschaft der kroatischen Musiker[67]
  • 2015: Goldene Stimmgabel der französischen Musikzeitschrift Diapason

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]

Filme (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Arkadiusz Luba: Pianist voller Temperament. Deutschlandradio Kultur, 12. März 2015, abgerufen am 6. November 2015.
  2. David Dubal: Reflections from the Keyboard: The World of the Concert Pianist. Summit Books, New York 1981, ISBN 978-0-671-49240-3, S. 293–299. (englisch) Interview with pianist Ivo Pogorelich.
  3. Teddy Hoersch: Ivo Pogorelich. Der Punker der Klassik? Keyboards, Heft 2/1987.
  4. Bernhard Holland: Flamboyance and virtuosity are Pogorelich's trademarks. The New York Times, 16. Februar 1986, abgerufen am 3. Juli 2015 (englisch).
  5. a b Elizabeth Pond: Pianist Pogorelich. The Christian Science Monitor, 27. August 1981, abgerufen am 31. Oktober 2015 (englisch): „This was the turning point.“
  6. Haggai Hitron: Playing Himself to Tears. Haaretz, 9. März 2010, abgerufen am 31. Oktober 2015 (englisch): „When Aliza came into my life I was 17 and at a dead end with my piano studies.“
  7. a b c Heinz Josef Herbort: „Das Problem der heutigen Künstler: sie arbeiten nicht genug“. Ich möchte gern mein Publikum sein. Die Zeit, 15. Mai 1981, abgerufen am 1. Juli 2015.
  8. Daniel B. Wood: Ivo Pogorelich: dissolving controversy by caressing the piano. The Christian Science Monitor, 23. November 1984, abgerufen am 31. Oktober 2015 (englisch): „ […] my views and my approach to the piano.“
  9. a b c Manuel Brug: Ich bin das Produkt einer sehr strengen Erziehung, Die Welt, 21. August 2006, abgerufen am 4. Januar 2015.
  10. Bernhard Holland: Flamboyance and virtuosity are Pogorelich's trademarks. The New York Times, 16. Februar 1986, abgerufen am 3. Juli 2015 (englisch): „Mr. Pogorelich credits his subsequent development and success to her.“
  11. Zdenko Antic: Yugoslav Pianist: the Man „Who Killed Chopin“. In: Open Society Archives at the Central European University. Radio Free Europe. Research and Analysis Department, 11. November 1980, abgerufen am 24. März 2015 (englisch).
  12. a b c Klaus Umbach: Ich will Spuren hinterlassen wie Tito. Der Spiegel, 13. Juli 1981, abgerufen am 22. März 2015.
  13. Douglas Kennedy: From wunderkind to guardian angel. The Independent, 19. Mai 1995, abgerufen am 10. Oktober 2015 (englisch): „He ignored the score and did everything wrong. Except for one thing: he's clearly a genius.“
  14. Barbara H. Seemann: Die Fryderyk Chopin Gesellschaft. versus POLEN, abgerufen am 31. Oktober 2015.
  15. a b c Donna Perlmutter: Pogorelich: Pianist Does It His Way. Los Angeles Times, 17. Februar 1986, abgerufen am 31. Oktober 2015 (englisch).
  16. Sabine Tomzig: Im Rolls-Royce zum Training. Hamburger Abendblatt, 15. Januar 1982, abgerufen am 31. Oktober 2015.
  17. Christophe Huss: Ivo Pogorelich, l’Icare du piano. Le Devoir, 2. Mai 2015, abgerufen am 31. Oktober 2015 (französisch).
  18. Ted Weiner & Don Lee: Episode 65: The Strange Case of Ivo Pogorelich. In: Radio Chopin. WDAV Classical Public Radio, abgerufen am 31. Oktober 2015 (englisch): „In 1980 people wrongly interpreted my attitude and approach to Chopin's music“
  19. Genius or Jest? The Warsaw Voice, 3. September 2008, abgerufen am 10. Oktober 2015 (englisch).
  20. Controversial pianist Pogorelich makes comeback. In: YouTube. Agence France-Presse, 14. März 2015, abgerufen am 29. März 2015 (englisch).
  21. a b The delicate sound of thunder. The Telegraph, 21. April 1999, abgerufen am 10. Oktober 2015 (englisch).
  22. Pianist Pogorelich will Warschau-Skandal neu aufrollen. Klassik.com, 21. August 2008, abgerufen am 31. Oktober 2015.
  23. Donna Perlmutter: Pogorelich: Pianist Does It His Way. Los Angeles Times, 17. Februar 1986, abgerufen am 1. November 2015 (englisch): „ […] resembles a new-wave rocker more than a classical artist.“
  24. Sabine Tomzig: Debüt in Hamburg bejubelt. Hamburger Abendblatt, 12. Januar 1982, abgerufen am 10. Oktober 2015.
  25. Hans Josef Herbort: Senkrechtstarter als Philosoph. Die Zeit, 27. Januar 1984, abgerufen am 6. Oktober 2015.
  26. Douglas Kennedy: From wunderkind to guardian angel. The Independent, 19. Mai 1995, abgerufen am 10. Oktober 2015 (englisch): „ […] the Mick Jagger of the concert platform.“
  27. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKlaus Umbach: Ein geläuterter Heiland. Das Kulturmagazin des Westens, 05/2009, abgerufen am 6. Oktober 2015.
  28. a b c Helmut Mauró: Der Mönch im Pianistenpelz. Süddeutsche Zeitung, 17. März 2003, abgerufen am 22. März 2015.
  29. Helmut Mauró: Nervenkrieg. Ivo Pogorelich schlägt auf Chopin ein und zerstückelt Liszt. Süddeutsche Zeitung, 20. Oktober 2011.
  30. Justo Romero: "Karajan era una ruina artística". El País, 6. April 1990, abgerufen am 16. Januar 2016 (spanisch): „Karajan era una ruina artística.“
  31. Jürgen Otten: Ein Tanz auf dem Drahtseil. Berliner Zeitung, 9. Juni 1994, abgerufen am 16. Januar 2016.
  32. Lucas Wiegelmann: „Herbert von Karajan wusste, dass die Uhr tickte“. Die Welt, 16. Juli 2014, abgerufen am 16. Januar 2016.
  33. John Cunningham: The key to survival. The Guardian, 7. Mai 1999, abgerufen am 8. Oktober 2012 (englisch).
  34. Josef Manhart: Der Pianist Ivo Pogorelich. Vom Original zur Originalität. Fono Forum, November 1997.
  35. Michael Church: Classical: When a poseur gets serious. The Independent, 16. April 1999, abgerufen am 10. Oktober 2015 (englisch).
  36. Jan Brachmann: Laut und leise soll man nicht verwechseln. Berliner Zeitung, 19. März 2003, abgerufen am 10. Oktober 2015.
  37. Joachim Kronsbein: Beckham des Pianos. Der Spiegel, 21. August 2006, abgerufen am 5. Januar 2015.
  38. Andrea Mertes: Ein höchst sensibler Flügel. Die Tageszeitung, 20. Juli 2005, abgerufen am 10. Oktober 2015.
  39. Braunschweig Classix Festival 2009 – Ivo Pogorelich. Stadt Braunschweig, abgerufen am 6. Oktober 2015.
  40. Kissin erkrankt – Pogorelich spielt. Hamburger Abendblatt, 12. Juni 2009, abgerufen am 6. Oktober 2015.
  41. Georg Rudiger: Zwei Welten am Klavier. Badische Zeitung, 20. November 2013, abgerufen am 6. Oktober 2015.
  42. Carolin Kober: Benefizkonzert. Ivo Pogorelich ist wunschlos glücklich. Augsburger Allgemeine, 17. September 2008, abgerufen am 10. Oktober 2015.
  43. Ivo-Pogorelich-Stiftung gegründet. Neue Musikzeitung, 16. Juni 2003, abgerufen am 10. Oktober 2015.
  44. a b Patricia Boccadoro: A conversation with Ivo Pogorelich. Culturekiosque Magazine, 3. Dezember 2014, abgerufen am 10. Januar 2016 (englisch).
  45. Kalle Burmester: "Ich bin enorm faul". Hamburger Abendblatt, 6. April 1992, abgerufen am 10. Oktober 2015.
  46. Max Nyffeler: Die Aufklärung und ihr Schatten. Neue Zürcher Zeitung, 22. September 2006, abgerufen am 1. November 2015.
  47. Ivo Pogorelich. Complete Recordings. Deutsche Grammophon, abgerufen am 11. Oktober 2015.
  48. Les Diapason d'Or. Diapason, abgerufen am 9. Oktober 2015 (französisch).
  49. a b Matthias Nöther: Ivo Pogorelich – der rebellische Pianist. Berliner Morgenpost, 2. Januar 2014, abgerufen am 6. Oktober 2015.
  50. Gerhard Schroth: Auf der Suche nach der Essenz. Ivo Pogorelich unerbittlich konsequent im Kurhaus Wiesbaden. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18. Juli 2005.
  51. Heinz Josef Herbort: Ivo Pogorelich und das neue Bild des alten Bach. Überraschungen, Ereignisse. Die Zeit, 5. Dezember 1986, abgerufen am 22. März 2015.
  52. Klaus Umbach: Der Narziß als Goldfinger. Der Spiegel, 24. November 1986, abgerufen am 22. März 2015.
  53. Walter Dobner: Konzerthaus: Buhrufe und Jubel fürs Enfant terrible. Die Presse, 30. Mai 2010, abgerufen am 6. Oktober 2015.
  54. Walter Weidringer: Pogorelichs zerbrochener Klavier-Spiegel. Die Presse, 13. Oktober 2010, abgerufen am 16. Januar 2016.
  55. Andrew Clements: Ivo Pogorelich review – a wretched, profoundly unmusical affair. The Guardian, 25. Februar 2015, abgerufen am 6. Oktober 2015 (englisch): „ […] a wretched, profoundly unmusical affair.“
  56. Helmut Mauró: Ivo Pogorelich im Zwischenreich romantischer Klaviergeister. Süddeutsche Zeitung, 18. Februar 2015.
  57. Reinhard J. Brembeck: Der Prophet. Süddeutsche Zeitung, 21. März 2003.
  58. Adrain Prechtel: Pogorelich spielt in München gegen den Teufel an. Abendzeitung, 24. Oktober 2015, abgerufen am 9. Oktober 2015.
  59. Matthias Kornemann: Gaspard de la nuit. Ivo Pogorelich. Rondo, abgerufen am 9. Oktober 2015.
  60. Günter Berard: Pogorelich spielt wieder. Hamburger Abendblatt, 26. März 2008, abgerufen am 1. November 2015.
  61. Walter Dobner: Der entfesselte Exzentriker am Klavier. Die Presse, 7. Oktober 2015, abgerufen am 9. Oktober 2015.
  62. History. Website des Dubrovnik Sommer-Festivals, abgerufen am 31. Oktober 2015 (englisch).
  63. Dobitnici „Nagrade Vladimir Nazor“ od 1959. do 2005. Website des kroatischen Kulturministeriums, abgerufen am 31. Oktober 2015 (kroatisch).
  64. Dobitnici nagrada za životno djelo. Website des Nationalen kroatischen Musikpreises, abgerufen am 31. Oktober 2015 (kroatisch).
  65. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatGEMA-Nachrichten 156 – Echo-Klassikpreise 1997. Gema, November 1997, abgerufen am 9. Oktober 2015.
  66. Ivo Pogorelić. Večernji list, abgerufen am 10. Dezember 2015 (kroatisch).
  67. nagrada Milka Trnina. Website der Gesellschaft der kroatischen Musiker, abgerufen am 31. Oktober 2015 (kroatisch).
  68.  Elysa March: Great Contemporary Pianists Speak for Themselves. Dover Publications, New York, 1991, S. 220 (Volltext in der Google-Buchsuche-USA).
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Dieser Artikel wurde am 16. November 2015 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.