Kakenstorf

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Wappen Deutschlandkarte
Kakenstorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kakenstorf hervorgehoben

Koordinaten: 53° 19′ N, 9° 46′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Harburg
Samtgemeinde: Tostedt
Höhe: 49 m ü. NHN
Fläche: 12,69 km2
Einwohner: 1488 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 117 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21255
Vorwahl: 04186
Kfz-Kennzeichen: WL
Gemeindeschlüssel: 03 3 53 021
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bachstraße 3
21255 Kakenstorf
Website: www.kakenstorf.de
Bürgermeister: Heiko Knüppel
Lage der Gemeinde Kakenstorf im Landkreis Harburg
KönigsmoorOtterWelleTostedtWistedtTostedtHandelohUndelohDohrenHeidenauDohrenKakenstorfDrestedtWenzendorfHalvesbostelRegesbostelMoisburgHollenstedtAppelNeu WulmstorfRosengartenBuchholz in der NordheideEgestorfHanstedtJesteburgAsendorfMarxenHarmstorfBendestorfBrackelSeevetalLandkreis HarburgNiedersachsenLandkreis Rotenburg (Wümme)Landkreis HeidekreisLandkreis LüneburgLandkreis StadeFreie und Hansestadt HamburgSchleswig-HolsteinGödenstorfEyendorfVierhöfenGarlstorfSalzhausenToppenstedtWulfsenGarstedtStelleTespeMarschachtDrageWinsenKarte
Über dieses Bild

Kakenstorf ist eine Gemeinde im Landkreis Harburg in Niedersachsen.

Findling in Parklandschaft. Eingemeißelt der Schriftzug „1105 – 2005“, darunter das Wappen der Gemeinde, darunter zweizeilig fortgesetzt der Schriftzug „900 Jahre / Kakenstorf“.
Ortsstein „900 Jahre Kakenstorf“
Kunstschmiede in Bötersheim

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kakenstorf liegt nordwestlich des Naturparks Lüneburger Heide. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Tostedt an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Tostedt hat. In der Gemeinde Kakenstorf münden der Dohrener Mühlenbach, Dresteder Bach, Kakenstorfer Bach, Sprötzer Bach und Todtglüsinger Bach in die Este.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Kakenstorf gehören die Orte Kakenstorf, Auf der Horst und Bötersheim sowie das Gehöft Seggernhoff.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tausendjährige Eiche in Bötersheim

Bis zum Jahr 1900 bildeten die Gemeinden Kakenstorf, Drestedt, Trelde und Sprötze die Gemeinde Die Vierdörfer, aus der die heutige Gemeinde hervorging. Drestedt ist heute eine eigenständige Gemeinde. Trelde und Sprötze sind am 1. Juli 1972 in die Stadt Buchholz in der Nordheide eingemeindet worden.[2]

Ortsname[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Bezeichnungen des Ortes waren um 1055 Cacamannesthorp, Mitte 13. Jahrhundert Kakemannestorpe, 1322 Cokemestorpe und Mitte 15. Jahrhundert Kakemannestorpe.

Der Name leitet sich von „Dorf eines Kak-mann“ ab. Bei „Kak“ handelt es sich wahrscheinlich um einen niederdeutschen Vornamen. Der kommt auch in Familiennamen wie „Dunkake“ vor, was „geschwollene Backe“ bedeutet.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde die Nachbargemeinde Bötersheim eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat setzt sich einschließlich des Bürgermeisters aus elf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

Bei der Gemeindewahl am 12. September 2021 erlangten die CDU 5 Sitze, die Partei Bündnis 90/Die Grünen (GRÜNE) 3 Sitze sowie die erstmals angetretene Wählergruppe Unser Dorf Kakenstorf (UDK), die Wählergemeinschaft Kakenstorf (WGK) und die SPD jeweils 1 Sitz. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,8 % von 1.203 Stimmberechtigten.[4]

Bei der Gemeindewahl am 11. September 2016 erlangte die CDU 5 Sitze, die WGK 4 Sitze und die SPD 2 Sitze. Wahlberechtigt waren 1.124 Personen, von denen 60,6 % ihre Stimme abgaben.[5]

Bei der Wahl 2011 waren 1.075 Personen wahlberechtigt, 2006 waren es 1.014, 2001 waren es 965.[5]

2001 2006 2011 2016 2021
Partei Sitze Sitze Sitze % Sitze % Sitze
CDU 7 7 6 45,4 5 42,3 5
GRÜNE 1 28,0 3
UDK 11,1 1
WGK 2 37,5 4 9,6 1
SPD 3 3 3 17,1 2 9,0 1
FDP 0 1 0

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Heiko Knüppel (CDU) wurde am 6. November 2006 erstmals gewählt und zuletzt 2021 im Amt bestätigt.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Von Blau und Silber geteilt und gespalten, belegt mit goldenen, gekreuzten, nach innen gerichteten Pferdeköpfen.

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eiche in Bötersheim mit einem Brusthöhenumfang von 7,30 m (2016).[6]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle A100001G: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2021 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 229.
  3. Jürgen Udolph (Recherche): Der „Ortsnamenforscher“. In: Internetseite NDR 1 Niedersachsen. Archiviert vom Original am 2. Dezember 2016; abgerufen am 2. August 2019.
  4. Ergebnisse Gemeindewahlen 2021. In: Wahlen Aktuell. Samtgemeinde Tostedt, 12. September 2021, archiviert vom Original am 16. September 2021; abgerufen am 5. März 2022.
  5. a b Wahlergebnisse des Gemeinderates Kakenstorf 2016. Samtgemeinde Tostedt, abgerufen am 5. März 2022.
  6. Eintrag im Verzeichnis Monumentaler Eichen. Abgerufen am 10. Januar 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kakenstorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien