Laußnitz

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Laußnitz
Laußnitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Laußnitz hervorgehoben
Koordinaten: 51° 15′ N, 13° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Bautzen
Verwaltungs­gemeinschaft: Königsbrück
Höhe: 196 m ü. NHN
Fläche: 63,81 km2
Einwohner: 1890 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 30 Einwohner je km2
Postleitzahl: 01936
Vorwahl: 035795
Kfz-Kennzeichen: BZ, BIW, HY, KM
Gemeindeschlüssel: 14 6 25 300
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstr. 10
01936 Laußnitz
Webpräsenz: www.laussnitz.de
Bürgermeister: Joachim Driesnack (FWL)
Lage der Gemeinde Laußnitz im Landkreis Bautzen
Tschechien Dresden Landkreis Görlitz Landkreis Meißen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Arnsdorf Bautzen Bernsdorf Bischofswerda Burkau Crostwitz Cunewalde Demitz-Thumitz Doberschau-Gaußig Elsterheide Elstra Frankenthal (Sachsen) Göda Großdubrau Großharthau Großnaundorf Großpostwitz Großröhrsdorf Malschwitz Haselbachtal Hochkirch Hoyerswerda Kamenz Königsbrück Königswartha Kubschütz Laußnitz Lauta Lichtenberg (Lausitz) Lohsa Malschwitz Nebelschütz Neschwitz Neukirch (bei Königsbrück) Neukirch/Lausitz Obergurig Ohorn Oßling Ottendorf-Okrilla Panschwitz-Kuckau Pulsnitz Puschwitz Radeberg Radibor Räckelwitz Ralbitz-Rosenthal Rammenau Schirgiswalde-Kirschau Schmölln-Putzkau Schönteichen Schwepnitz Sohland an der Spree Spreetal Steina (Sachsen) Steinigtwolmsdorf Wachau (Sachsen) Weißenberg Wilthen Wittichenau Brandenburg PolenKarte
Über dieses Bild

Laußnitz (obersorbisch Łužnica) ist eine Gemeinde im Landkreis Bautzen, Sachsen (Deutschland). Sie ist Mitglied in der Verwaltungsgemeinschaft Königsbrück.

Der Ortsname stammt – wie „Lausitz“ – vom sorbischen Wort łuh bzw. ług, das eine sumpfige, wasserreiche Gegend beschreibt.

Geographie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der westlichen Oberlausitz in der überwiegend bewaldeten Laußnitzer Heide. Sie befindet sich etwa 2,5 km südwestlich von Königsbrück und rund 25 km nordöstlich der Landeshauptstadt Dresden. Die A 4 verläuft südlich und die A 13 westlich der Gemeinde. Die A 4 ist über die Anschlussstelle Ottendorf-Okrilla (ca. 10 km) und die A 13 über die Anschlussstelle Thiendorf (ca. 14 km) zu erreichen. In Laußnitz endet die B 98 an der B 97.

Der Bahnhof an der Bahnstrecke Dresden-Klotzsche–Straßgräbchen-Bernsdorf wird im Stundentakt von Regionalzügen in der Relation Dresden-Neustadt – Königsbrück bedient.

Ortsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen:

  • Laußnitz, 1355 Einwohner
  • Höckendorf, 569 Einwohner (Eingemeindung am 1. Januar 1998[2])
  • Glauschnitz, 34 Einwohner[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[4]
Wahlbeteiligung: 63,7 % (2009: 59,2 %)
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
69,2 %
30,8 %
n. k.
n. k.
FWL
JG
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  -5
-10
-15
-20
+20,9 %p
+3,3 %p
-19,2 %p
-5 %p
FWL
JG

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 12 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

  • Wählervereinigung "Freie Wähler" Laußnitz (FWL): 8 Sitze
  • CDU: 4 Sitze

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kulturdenkmale sind in der Liste der Kulturdenkmale in Laußnitz erfasst.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Laußnitz verfügt über eine Grundschule und eine integrative Kindertagesstätte.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cornelius Gurlitt: Laußnitz. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 35. Heft: Amtshauptmannschaft Kamenz (Land). C. C. Meinhold, Dresden 1912, S. 133.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Laußnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Laußnitz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen.
  • Höckendorf im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen.
  • Glauschnitz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998
  3. Stand: 31. August 2012; Angaben des Einwohnermeldeamtes Königsbrück
  4. Ergebnisse der Gemeinderatswahl 2014